Kommentare 761–770 von 8952

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    • (geb. 1962) am

      @ piperin - Depende de la análisis de la crisis

      Tatsächlich hängt es von der Krisenanalyse ab: Bei einer Nachfragelücke wie der aktuellen hilft die Kapitaldeckung nicht – sie zieht privat Nachfrage ab oder bindet als kreditfinanzierter Staatsfonds enorme Summen aus dem Kreislauf (Crowding Out) und negiert die Demografie nicht, da der reale Gegenwert immer von der arbeitenden Generation erbracht werden muss. Der vermeintliche „Gewinn“ in Finanzanlagen ist kurzfristig, schwächt aber die Realwirtschaft weiter.

      Helikoptergeld ist Leistungsmotivation mit zwei Seiten: Ohne Perspektive (Hamsterrad) resiginiert man; gezielte Stimuli brechen das, boosten Kauflaune und Engagement. Sozialsysteme sind automatischer Stabilisator mit Multiplikator, je nach Studie, 1,3-1,8 – kein „Verbrennen“, die Volkswirtschaft ist ihre eigene Reserve; Kürzungen in der Schwäche wären kontraproduktiv.

      Inflation? Geldmengenausweitung (M3 in 2010ern um 40%/Inflation unter 2) führt nur bei Überhitzung (Vollbeschäftigung) zur Teuerung, nicht bei Nachfragelücke – die richtige Analogie ist 1933 , nicht 1923.
    • (geb. 1962) am

      @ piperin - mehr Sozialstaat als sonstwo trifft so auch nicht zu. Das arbeitgebernahe IW wurde so zitiert, sagte aber selber, das hätte es so nicht gesagt.

      Es geht ja gerade darum, dass auch die kleinen Unternehmen wieder zu etwas kommen, da kann man tagelang an der Angebotsschraube rumschrauben, dem Gros hilft es nicht, wenn die Leute nicht mehr hingehen.

      Und, ja genau, die Alten verarmen, die Jungen treibt teils die Angst. Während der Reichtum sich konzentriert und die Zahl der Milliardäre weiter wächst, so haben wir ein vollständiges Bild von der Realität gemalt.

      Nein, wir brauchten den Anschub nicht, flössen die herausgesparten Summen wieder in die Wirtschaft zurück. Ist aber nicht so, also wirds vom Staat kompensiert. Der maßgeblich inzwischen die Wirtschaft vorantreibt, seit Jahren halten die "starken" USA Wachstumskurs durch Staatsgeld. Egal, welcher Präsident.

      Und auch noch was, die Infrastruktur fällt seit den 90ern zurück, der Rückstand steigt aber weiter mit Schröders Niedriglohnparadies und "Sozialreformen", ab den 2010ern weiter, zu des "Exportweltmeisters" Zeiten, man hat mehr gespart, auch bei den Löhnen, zu lange UNTER seinen Verhältnissen gelebt. Die Binnenwirtschaft vernachlässigt.

      So siehts aus. Und jetzt ist man in der KonjunkturKrise und kommt anscheinend nicht mehr raus. Was passiert denn mit einer Wirtschaft, in der nur noch gespart wird und am Ende keiner mehr investiert? Ob nun "Helicoptergeld" - nicht von mir aufgebracht - oder eine andere Form der unmittelbaren Nachfragestimulation, das spielt dabei nicht die entscheidende Rolle. Hauptsache, es entwickelt sich wieder was.
    • (geb. 1962) am

      ,@ piperin - Traumwelt, dass ist Entenhausen, wo Onkel Dagobert im "Geldspeicher" unendlich spart und man glaubt, die Alterssicherung wächst durch sparen von ganz alleine. Jenseits, ja sogar ohne sichtbare Wirtschaft. Tick, Trick und Track haben seit wohl 60 Jahren immer noch keine Arbeit.

      Aber will das Argument schon ausfüllen. Zunächst ist dabei zu sagen, dass zumindest die Hälfte der chinesischen Importe aus Vorprodukten besteht, die die deutsche Produktion benötigt, aber in Zeiten von Unterauslastung und Krise umso schwerer effizient einsetzen kann. Mangelnde Nachfrage.

      Sodann zeigen Studien, dass Wirtschaftsstimuli i.d.R. Multiplikationseffekt haben, der von steigenden Importnachfrage zwar gebremst wird, aber weiter deutlich über Null liegt, so dass sie deutlich Einfluss auf die Inlandsnachfrage nehmen. Seigende Nachfrage führt jedoch zu besserer Auslastung, schon das ein Stückkosten-Vorteil, sodann geben sie den Impuls für Investitionen, Löhne steigen, neue Jobs entstehen, die Nachfrage stabilisiert sich stärker, die Wirtschaft läuft wieder runder, psychologisch günstig.

      Aber die Kosten? Richtig. Einerseits verbessern die angestoßenen Investitionen schon die Produktionsstruktur, was die Wettbewerbsposition verbessert. Andererseits führt ein Nachfrageauftrieb zu einer erhöhten Preislage, leichter Inflation, mit Zinsanhebungen als kompensatorischen Effekten.

      Aber was ist die Folge daraus? Einerseits: Kapital wird angezogen wegen der Aussicht auf bessere Verwertung. Andererseits: Die nominalen Wechselkurse steigen nicht, real aber (reale Abwertung) bekommt China den Eindruck, sich im Vergleich viel günstiger deutsche Produkte leisten zu können. Der Export wird also mutmaßlich steigen.

      So sehen wir, dass in der konjunkturellen Rezession basierend auf einer Nachfragelücke immer die Nachfrage zu stärken ist, denn das Schrauben an den Kosten wird die Krise immer nur verschärfen - weil die Kosten eben auch die Einnahmen der anderen sind. So ist eben das Sparen bei Gesundheits-, Sozialkosten (oder Erhöhung der Beiträge) womöglich als erstes, immer kontraproduktiv, man schneidet sich ab die notwendigsten Stabilisatioren, um im freien Fall nach unten zu enden.

      Wie man dann die Systeme aufstellt, dass ist in diesem Kontext doch gar nicht das Thema. Noch ein Jahr Rezession und das Ganze muss sowieso auf einem ganz anderen Level verhandelt werden, vor dem Hintergrund gesunkenen Wohlstands imt in Relation dazu höheren Staatsausgaben.
  • (geb. 2000) am

    Jetzt sind die Willigen Kriegstüchtigen aber wieder frustriert.Trump mit einem Rundumschlag gegen Europa.Es ist höchste Zeit auf Putin zuzugehen,und das Kriegsgeschrei zu beenden.Die Ukraine werden sich die USA und Russland sowieso aufteilen,denn die Menschen in der Ukraine sind Ihnen sowieso egal.Endlich eine neue Sicherungsordnung für Europa verhandeln,falls Putin das überhaupt noch macht,nach all den gebrochenen Verträgen und Versprechungen des Westens.Da sollten die Willigen ganz kleine Brötchen backen,denn sie haben nichts zu sagen und auch nichts zum Frieden beigetragen,denn einen Frieden gibt es nur mit Russland,nicht gegen Russland.Ob einem das nun passt oder nicht.Auf Dialog und wieder Handelsbeziehungen aufnehmen,(Wandel durch Handel),weil die großen Drei,USA,China und Russland bestimmen wo es lang geht,nicht Europa.Europa bezahlt jetzt schon die Zeche,für ihr Versagen und Deutschland erst recht,mit ihren Billionen Schulden.
    • am

      **Angela Merkel bekommt die Staufermedaille in Gold, die höchste Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg. Und das explizit für ihre Corona-Politik.**

      Tja, ich dachte, so etwas passiert nur in Autokratien und Diktaturen - aber unsere Demokraten schieben sich die Ehrungen und Dr.-Titel quasi - wider dem Zorn des Volkes - trotzig ständig selber in den Ar...ch!

      Keine Aufarbeitung der Corona-Zeit, aber sich selber über alles und jeden loben, während andere einsam gestorben sind, Kinder zuhause eingesperrt wurden und ganz viele Impfschäden und andere Probleme davongetragen haben.

      Na, dann kann man am Ende nur sagen: wer solchen Politikern eine Stimme gibt, der hat den Schuss nicht gehört!
      • am

        Hinterher ist man immer schlauer. Wieviel Tote durch das konsequente Handeln von A. Merkel verhindert wurden, lässt sich nicht messen. Aber hätte es ohne strenge Abstandsregeln mehr Tote gegeben, wäre das Gemecker noch größer gewesen. Sie hat sich von medizinischen Experten beraten lassen. Das kann man nicht hoch genug anrechnen! Wunschdenken und Laien-Hokuspokus hätte ganz sicher nicht geholfen.
        Da können Verschwurbler noch so mit angeblich notwendiger Aufklärung ablenken wollen. Das war ein erstmaliges Ereignis dieser Art. Ich bin der damaligen Regierung dankbar für ihr Handeln.
        Dass in Heimen viele alte Menschen gestorben sind, liegt auch daran, dass gerade Pflegekräfte den Verschwörungstheorien glaubten und auf Sicherheitsvorkehrungen „pfiffen“. Ich habe da genug erlebt.
      • am

        @ 725819 schrieb: "Hinterher ist man immer schlauer."

        Ganz genau! Und daran muss sich jeder messen lassen, der freiwillig Verantwortung übernommen hat und meinte er wüsste, was richtig ist - insbesondere bei solche harten Maßnahmen, wie die Politik sie getroffen hat!

        Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

        Und wenn man dann als Politiker keine Kompetenzen hat, sich Expertisen einkaufen muss, sich aber dann zu einschneidenden Entscheidung meint fähig zu fühlen, dann muss man auch mit den Folgen leben und die Verantwortung übernehmen!

        Die Corona-Zeit hat tiefe Wunden hinterlassen, hat das Land gespalten und der Ruf nach Aufklärung war extrem hoch!

        Sich dann als "verantwortliche Kanzlerin" ohne Expertisen, die Staufermedaille in Gold ( die höchste Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg) anstecken zu lassen, das finde ich extrem dreist und unverfroren. Zeigt aber den Charakter und was Politik ist!

        @ 725819 schrieb: "Aber hätte es ohne strenge Abstandsregeln mehr Tote gegeben, wäre das Gemecker noch größer gewesen."

        Ihre Positionierung zeigt eine sehr große Politikhörigkeit und fehlendes "Aufklärungsinteresse".

        @ 725819 schrieb: "Ich bin der damaligen Regierung dankbar für ihr Handeln."

        Dankbar ohne Verantwortung - solche Wähler braucht das Land ....

        @ 725819 schrieb: "Dass in Heimen viele alte Menschen gestorben sind, liegt auch daran, dass gerade Pflegekräfte den Verschwörungstheorien glaubten und auf Sicherheitsvorkehrungen „pfiffen“. Ich habe da genug erlebt."

        Es geht nicht um Verschwörungstheorien, es geht um die freie Entscheidung zur Impfung, die jeder persönlich treffen sollen darf!
        Werden die Entscheidungen vorgeschrieben, quasi erzwungen, trägt der Verantwortung, der dafür verantwortlich gewesen ist! ..... und das gilt in erster Linie für die Kanzlerin.

        In meiner Familie sind 2 Menschen ganz einsam und alleine gestorben ...., das vergesse ich nie!

        Auch meine Kinder haben einen hohen Preis bezahlen müssen ... wie ganz viele andere auch.

        Wer seinen Bürgern, seinen Wählern nicht erklären kann, was richtig und wichtig ist, der hat sowieso die Demokratie nicht verstanden.
        Aber man hat in der Pharmazie neue Milliardäre geschaffen...... und ein paar arme Multi-Millionäre...., alles auf Kosten der Steuerzahler.
      • am

        Mein Vater ist an Einsamkeit gestorben im Heim, er wollte nicht mehr so Einsam sein und wollte sterben....das war so traurig. Ich muss einer russischen Ärztin danken die mich in seinen letzten Stunden zu ihm gelassen hat um ihn in den Tod zu begleiten. Viele sind Einsam gestorben.
      • am

        @ piperin schrieb: "Ich habe schon öfters auf die Studie hingewiesen, die im Gesundheitsamt (es war glaub ich aus 2003) erstellt wurde, wo bei ziemlich ähnlichem Szenario mehrere Millionen Tote prognostiziert wurden."

        Jahrzehntelang hat man uns erklärt Passivrauchen sei ungefährlich, oder unser Trinkwasser ist frei von Pestiziden u.ä., auch hieß es vor 50 Jahren, dass das Öl ausgeht, auch die Berechnung der Temperaturerhöhungen um 1,5° ...... alles nur Berechnungen, die fern der Wahrheit sind.

        Die Politik hat bei Corona versagt - bzw. gezeigt, wie unvorbereitet und "selbstherrlich" hier Maßnahmen/Verbote den Bürgern aufgezwungen wurden.

        @ piperin schrieb: "Hier sollten alle Kritiker aufhören, sich wie Narren zu verhalten, ...."

        Auch ihnen schwingt eine Politikerhörigkeit sichtbar hinterher - es gab viele Ärzte und kompetente Personen, die die Aktionen konstruktiv bemängelten und vor den Folgen gewarnt haben.
        Kritiker per se als Narren zu bezeichnen, disqualifiziert alle ihre unsinnigen Argumente oder Beschwichtigungen!
    • (geb. 2000) am

      Ja Kapitalismus ist das beste System auf der Welt.Deshalb geht es 70% der Weltbevölkerung # hervorragend.Jeder kann es schaffen,vom Tellerwäscher zum Millionär.Wie beim Lottogewinn,nur eben nicht jeder.Dabei unterstützen die Kapitalisten doch jeden der für Freiheit,Demokratie und westliche Werte steht.Mit Waffenlieferungen,in Kriegs und Krisengebiete,Diktaturen und sonstige Schweinestaaten,damit da Demokratie und westliche Werte entstehen können.Die Betroffenen Länder bzw Menschen verstehen das nur nicht und flüchten auch noch aus ihrer Heimat.Na ja,dass sind eben Kolleteralschäden,die die Kapitalisten in Kauf nehmen.Aales zum Wohle des Kapitalismus.Man sollte mal eine Spendenaktion starten,#Ein Herz für Kapitalisten#.Die werden bestimmt dafür sorgen,dass das Geld gerecht verteilt wird.🤣🤣🤣
      • am

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        • am

          @ piperin schrieb: "Kapitalismus ist nicht tot, sondern nimmt gewaltig an Fahrt auf."

          Ja, und das in einer Welt, die eigentlich überfordert wird, die immer schneller dreht, und wo das Kapital immer größere Schäden anrichtet.

          Denken Sie es doch einmal zu Ende - wo endet all das, der Fortschritt, die Bauwut, die Experimente den Mond zu besiedeln .......?

          @ piperin schrieb: soll .... "China, Südkorea, Taiwan" heißen."

          Und ja, auch Indien ist im Rennen und Afrika liefert die Ressource "Humankapital".

          Es ist der Wandel, so, wie man früher mit Messer und Schwert dachte der Stärkste zu sein, aber andere dann die Schusswaffen erfunden haben, das Dynamit, die Bomben, usw.....

          *Reduce to the max* (Smart-Werbung), oder *Schuster bleib bei deinen Leisten*, oder *Schaffe, schaffe, Häusle baue* - alles wurde dem Wachstum geopfert. Unterstützt und gefördert von *kriminellen* Banken mit gierigen Bankern!

          Gut, jetzt sind wir eben da, wo wir sind.

          Und wen dann ein "Großer" meint, ihm schwimmen die Felle davon, dann gibt es wieder KRIEG.

          Der Lauf der Dinge - ganz primitive Geschichte und keine gute Aussicht auf die ZUKUNFT!

          Unter marktwirtschaftlichen und kapitalistischen Gesichtspunkten werden wir uns zerstören - das ist einfach das Ergebnis, wenn man die Aufgaben zu Ende rechnet!

          Inzwischen sind wir soweit, nachdem die Bürger enttäuscht und demotiviert sind, auch noch den Status Quo schönzureden: - lt. Kanzler Merz haben wir das schönste Land weltweit..... und sollten zufriedener sein.......

          Jetzt bin ich erst einmal gespannt, wie das mit der Ukraine endet .......
        • am

          @ piperin schrieb: "was viele nicht einsehen wollen: Kapitalismus .........."

          Sie wollen nicht einsehen, dass der Kapitalismus nicht das Allheilmittel ist - Sie wollen nicht verstehen wollen, dass der Kapitalismus nicht nur Früchte trägt und/oder Humus generiert.

          Der Kapitalismus ist eine "Büchse der Pandora" - die neben dem Wohlstand keine Antwort liefert für die, die den Wohlstand in der Masse generieren.

          Reichtum ist ohne Frieden, ohne sozialen Frieden, also ohne Gerechtigkeit und Empathie für die Sache, das System nicht wert! Reichtum ist der Anfang für Neid und Missgunst, der Anfang für Krieg und Zerstörung.

          Die Welt muss sich verändern, so wie die Natur Sturm, Orkane und Überschwemmungen braucht, auch Wald-/Steppenbrände, um sich immer wieder zu erneuern.

          Der Kapitalismus ist inzwischen in einer Sackgasse, wie die Demokratie und das nicht erst seit gestern.

          So, wie auch die Ukraine in einer Sackgasse steckt und Deutschland bei der Frage: ist Israel noch auf der Seite von Recht und Ordnung?

          Und das Ergebnis ist, wenn "viele etwas nicht verstehen wollen", quasi immer der KRIEG.

          Aus dem Grund ist DIPLOMATIE ein wichtiger Schlüssel, oder der wichtigste, um miteinander friedlich zusammenleben zu können, ohne Krieg - wenn man denn Diplomatie versteht. Denn auch hier gilt: ein Geben und Nehmen!

          Wie sagte einst Gauck (2015): Das Herz ist weit, die Aufnahmefähigkeit begrenzt.

          Das gilt auch für den Kapitalismus und/oder die Demokratie.

          Andere sagten schon früher: Wehret den Anfängen .....

          - (Der Satz stammt ursprünglich von dem römischen Dichter Ovid (43 v. Chr. – ca. 17 n. Chr.) in seinen "Remedia amoris" (Heilmittel gegen die Liebe) als Ratschlag, unglückliche Liebesbeziehungen im Keim zu ersticken.)
        • (geb. 1962) am

          DIe weltweite Zunahme der kapitalistischen Dynamik ist zweifelsfrei gegeben. Auch "holen Schwellenländer auf", die Zeit einer einseitigen Dominanz mit einer bi-, dann nur noch uni-polaren Weltordnung ist wohl vorbei, im Übergang zu einer multi-polaren Weltordnung.

          Die Geschichte mit den Knöpfen passt so nicht, im Feld des High-End-Maschinenbau ist Deutschland z.B. noch Weltmarktführer. Zugleich offenbaren viele der wachsenden Länder im genannten Sinn Probleme, USA, China, Japan haben hohe Schulden und die beiden letzten erhebliche demografische Probleme, Indien profitiert noch von vorher höherer Geburtenrate, leider aber zugleich unter Jugendarbeitslosigkeit und wachsender sozialer Ungleichheit.

          China kriegt trotz Erfolge in der Armutsbekämpfung seinen Sozialstaat nicht richtig hochgezogen, die Folge ist, es kämpft ständig mit Absatzproblemen und defizitären Tendenzen. Trump mit seinen Zöllen ließ Inflation und Arbeitslosigkeit steigen. Brasiliens "High-Tech-Landwirtschaft" steht in Kooperation mit deutschem High-Tech-Maschinenbau, ebenso wird kooperiert bei Grünem Wasserstoff - und Nachhaltigkeit.

          Will sagen, vermutlich gehört die Zukunft den Kooperationen und dabei wird sich der Sozialstaat als langfristig überlegen zeigen. Binnennachfrage kann Außenwirtschaftsturbulenzen kompensieren, Investitionen und internationale Abkommen zu gemeinsamen strategischen Zielen (z.B. Nachhaltigkeit) sichern zugleich die Lieferketten, Arbeitskräftepotenzial wird weiter gesichert durch sozialstaatliche Abfederung, duales Ausbildungssystem sichert hohes Qualifikationsniveau. Kurzarbeitergeld und Übergangsregelungen können strukturelle Transformationen sichern.

          Also, vielleicht auch eine Frage, wie man es angeht.
      • (geb. 1998) am

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        • am

          @ Gerald W. schrieb : "Einige User haben schon in der Vergangenheit den derzeit gesellschaftlichen Zustand kommentiert und auch einzelne Themen genauer diskutiert. "

          Genau, das ist auch ein M. Lanz-Forum und kein Club der Osterhasenzüchter.

          @ Gerald W. schrieb : "Gleichwohl ist die zunehmende Unsicherheit bis hin zu Ohnmacht wegen Dauerbaustellen politischer, wirtschaftlicher und sozialer Natur zu bemerken."

          Echt jetzt? Ohnmacht sehe ich nicht, ggf. eine gewisse Demotivation, ... aber Ohnmacht?

          @ Gerald W. schrieb : "Kritik an sich vertragen viele sicher überhaupt nicht."

          Wieso - das sehe ich nicht. Es sind nur viele, einige, ideologisch verpeilt - ein Spiegelbild der Gesellschaft. Diskutieren heißt nicht, Kritik nicht vertragen zu wollen, nur eben anderer Meinung zu sein.

          @ Gerald W. schrieb : "Dabei outen sich diejenigen in Artikulation und Wortschatz meisten selbst peinlichst, wie sich auch hier ellenlang nachverfolgen lässt."

          Was wollten Sie denn nun sagen oder kritisieren - ohne Ross und Reiter nennen zu wollen?

          Ich kann ihnen gerade nicht folgen ....., auch mein Wasserglas gibt mir keine Antwort ..., war wohl auch keine "brauchbare Alternative".
      • am

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        • am

          Nein, nachdenken und überdenken würde reichen. 
          Robin Alexander analysiert in seinem Buch „Letzte Chance“ hervorragend die Fehler und Schwierigkeiten der Politik der letzten Jahre. Die zersplitterte Parteienlandschaft mit Kleinparteien, die rücksichtslos ihre Eigeninteressen vertreten, schwierige äußere Umstände, Profilierungssucht einzelner Politiker. Kluge und erfahrene Köpfe wie Schäuble fehlen jetzt.
        • (geb. 2000) am

          Öt Senta will Neuwahlen.Die Wahlurnen sind schon aufgestellt und die Wahlzettel liegen auch schon bereit.Wann finden denn die Neuwahlen statt?Ich hab noch nichts davon gehört.
        • (geb. 2000) am

          Och,Robin Alexander hat ein Buch geschrieben,ist bestimmt ein Bestseller für sein Konto.Ja ja und die schwarze NULL Schäuble,war ein erfahrener Kopf.Dieser #erfahrene Kopf#,hat mit Merkel Griechenland in die Pleite geführt und die Schulden für Griechenland mindestens verdreifacht.Solche #erfahrenen Köpfe brauchen wir jetzt.🤯 Aber so ist das mit den friedlichen Christen,Geld fürs Töten rausschmeißen und dafür den Sozialstaat abschaffen.
      • am

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        • (geb. 1962) am

          Nicht genug aufgearbeitet, @ Herr Trommer?

          Nun ja, irgendwoher muss die AFD ja kommen, oder?

          Ansonsten sind die Punkte mangelnde Strafverfolgung und Forcierungs der Auseiandersetzung im Kontext Strafverfolgung der DDR-Richter richtig eingeordnet und im Übergang zur Gegenwart sind "Kurzsichtweisen zu vermeiden" und die dauerhafte kritische Selbstreflexion anzustreben.

          Was eben auch passierte, wozu ich - neben Aufklärungs- und Ausstellungsprojekten - hier eine bereits erwähnte große Studie unter Ex- Außenminister Heiko Mass - Die Akte Rosenberg - über die NS-Verstrickungen der Justiz hervorheben möchte. Solche Dinge sind weiter wichtig.

          Gegenüber "Spaltungsversuchen" in der Sache lassen Sie uns doch dagegen konkret werden und nicht nur im Vagen bleiben.

          Aus welche Partei hör(t)en wir denn diesbezüglich etwas über einen "Vogelschiss der Geschichte" und ein "Mahnmal der Schande"?

          An diesem Punkt gibt es wohl noch reichlich viel aufzuarbeiten.
      • am

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        • (geb. 2000) am

          Mensch,diese #Demokraten# aber auch,die sich ordentliche Feinde gemacht haben.
          Wer sind denn die #ordentlichen,fortschrittlichen,zukunftsorientierten tollen #Demokraten#,da muss ich wohl irgendwas verpasst haben.
      • am

        t-online 08.12.25:
        Die konjunkturelle Dauerkrise hat die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland auf den höchsten Stand seit 2014 getrieben. 23.900 Unternehmen werden nach Hochrechnungen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform bis zum Ende des laufenden Jahres Insolvenz angemeldet haben. Das wären über acht Prozent mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2014 hatten nach amtlichen Angaben fast 24.100 Unternehmen hierzulande aufgegeben.

        "Viele Betriebe sind hoch verschuldet, kommen schwer an neue Kredite und kämpfen mit strukturellen Belastungen wie Energiepreisen oder Regulierung".

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        Dann würde ich sagen, macht weiter so, lasst die Sozialkosten für Rente und Krankenkassen weiter steigen, damit es auch die letzten Einzelkämpfer trifft, denen dann nicht mal mehr ihr Schwarzgeld reicht, um zu überleben.

        Schätze, dass jetzt die Linken an die Macht kommen, das sind die Einzigen die wissen, wo das Geld auf Bäumen wächst 🙋‍♂️🤣.

        Ja, wenn der Karren erst einmal im Dreck ist, man ihn dann von "intelligenten" Händen hat noch so richtig sich im Dreck festfressen lassen ...... dann wird der Weg wieder rauszukommen, ein langer und teurer werden.
        Denn die Verursacher, die zeigen dann mit dem Finger immer auf die anderen Helden, die ja auch nichts gesagt oder gemacht haben.

        Tja, irgendwie gibt es für jedes Alter und jede Qualifikation einen Kindergarten, der über allem steht.
        • am

          Ergänzung / t-online:
          Versicherten droht ein teures Jahr: TK-Chef Jens Baas warnt vor deutlichen Beitragssteigerungen – und sieht das Schlimmste noch nicht erreicht.

          Der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, stimmt Versicherte auf steigende Kosten ein. Im ARD-"Bericht aus Berlin" sagte er: "Realistisch müssen wir schon im nächsten Jahr leider mit der Beitragssatzerhöhung rechnen." Die Entwicklung sei absehbar – und sie werde sich fortsetzen. Baas erklärte weiter, dass die Beitragserhöhungen "im übernächsten Jahr noch schlimmer weitergehen" dürften.

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          Ja, es bleibt spannend!

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          Ein wesentlicher Grund für die erwarteten Anhebungen ist nach Baas’ Darstellung das Scheitern des von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geplanten Sparpakets. Zum einen habe die Ministerin "ihr eigenes Sparpaket nicht durchbekommen". Zum anderen habe sie übersehen, dass die Kassen ihre Rücklagen auffüllen müssten.

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          Ja, wenn Fachkräfte in der Politik sind ............. 🤣🤣 - das wird alles noch noch lustig werden!
        • (geb. 1962) am

          Na, langsam beginnt es zu klingeln, @ 070. Wir gehen ins vierte Rezessionsjahr, wohl nur logisch, dass die Unternehmenspleiten sich häufen, mithin die Arbeitslosigkeit steigt.

          Und - die Staatsausgaben steigen werden. Denn das ist die Hirnrissigkeit der Anhänger von "in der Krise müssen "wir" sparen. Weil genau dies direkt auf die Wirtschaft zurück schlägt, den strukturellen Nachfragemangel weiter verschärft - steigen die Ausgaben für den Staat.

          Denn, wie eigentlich jedeR das Offenkundigste sehen kann, nichts anderes als eine große strukturelle Nachfragelücke bedingt die konjunkturelle Krise und hier hätte der Staat bei etwas Vernunft schon lange gegensteuern müssen. Eigentlich alle haben das erkannt, selbst Japan mit einer rechten Ministerpräsidentin hat jetzt ein 100 Mrd. Programm aufgelegt.

          Bei einer ganz anderen Verschuldungsquote von 200%/BIP. Weil die Sparerei sonst noch teurer wird. Und nicht nur wegen der dann steigenden Sozialausgaben, sondern, weil Unternehmen auch immer Nachfrager von anderen Unternehmen sind. So wird aus der Krise schnell ein Sog - nach unten.

          Aber Deutschland? Wird weiter über Sparen, Schulden, Sozialkosten reden und am wüsten Irrglauben festgehalten, in die Krise sparen, spart die Krise weg. Das ist so ein Kindergarten. "Wenn wir alle keine Brötchen kaufen, kann sich ja auch der Bäcker das Backen sparen. Dann haben ja alle was gewonnen." Großartig. Gute Nacht, John Boy.
        • (geb. 2000) am

          User Uli,Sie meinen es klingelt wirklich was bei 070?
          Das ist doch eher,Gute Nacht,John Boy.
        • (geb. 1962) am

          Jaaa, aber man kann ja auch mal so anknüofen, finde ich @ 028
        • (geb. 1962) am

          @ piperin, sprechen wir doch über Wirtschaft, statt über Beziehungsvorlieben.

          Die, hüstel, "Theorie", dass Sparen zu Investitionen führten ist doch so offensichtlich falsch, dass wir sie auf den Müllhaufen werfen können. Wir befinden uns doch gerade in einer Situation wo alle sparen, sogar die Unternehmen Nettosparer sind. Sie sparen STATT zu investieren.

          Und der Spruch mit der "Konkurrenzfähigkeit" - bereits seit Jahren gibt es jetzt Rezession TROTZ hoher Leistungsbilanzüberschüsse. Noch mehr? Dann werden sich die anderen schön bedanken.

          Und die Angebotsbdingungen zu verbessern - und dann geht alles von selbst. Das ist auch so ein Märchen. Und Billionenkredite - die haben unter Biden zu deutlichem Wirtschaftswachstum geführt - und dass das Sozialsystem da besser ist, wird man wohl kaum sagen können.

          Man kann drumherumreden wie man will - die Produktionskapazitäten sind nicht ausgelastet, den Unternehmen fehlt die Nachfrage. Sie könnten mehr produzieren und allein damit die Lohnstückkosten senken. Aber aus dem Ausland geht die Nachfrage zurück, der Binnenmarkt wird immer schwächer, man kann nix mehr verdienen. Und wenn man nix mehr oder mehr mehr verkaufen kann, dann wird man nichts investieren. Das ist ökonomisch rational.

          Der Fehler in der Weltwirtschaftskrise damals war, in der Krise zu sparen. Das hat man erkannt. Die Rezession 1966/67 in der BRD wurde mit Schiller/Strauß und Deficit Spending überwunden.Die Finanzkrise um 2008 wurde ebenfalls mit Nachfragestabilisierung bearbeitet. Es gibt dazu kurzfristig gar keine Alternative, wenn man nicht die Wirtschaft abrauschen und alles noch teurer machen will.

          Und mal umgekehrt: "Die Investoren" kommen in ein Land, in dem die Leute auf der Straße leben und die Wirtschaft sich in der längsten Rezession der Nachkriegsgeschichte befindet? Sie investieren, wenn die Löhne ordentlich sinken? In der Weltwirtschaftskrise haben Menschen ihre Arbeit für teils die Hälfte des Lohns angeboten - wollte aber auch keiner haben.

          Nein, nein, natürlich muss schon alles seinen Rahmen haben, das ist klar. Auch die Produktionsstrukur wird sich verändern müssen. Aber in der konjunkturellen Krise muss der Staat die richtigen Bedingungen schaffen. Und das ist, der Nachfrage einen richtigen Schub zu verleihen. Und zwar einen, der Bewegung in die Sache bringt, nicht nur teure Metallburgen wie Panzer und Munitionsbunker in die Gegend zu stellen.

          Oder die SparerInnen überreden, jetzt doch einfach mit einem Rums das Geld auszugeben. Weil man ihnen sagen muss, dass sie sonst künftig weniger sparen werden können, weil es die Wirtschaft nicht mehr hergibt.. Bin ich ja mal gespannt, ob die sich so überreden lassen.
        • (geb. 2000) am

          Der Versuch ist ja nicht ht strafbar.😉
        • am

          Zitiere aus t-online:
          Deutschland habe aufgrund seiner früheren industriellen Erfolge und politischer Bedenken zu wenig auf Innovation im Hochtechnologiebereich gesetzt. "Ob Gentechnik, Künstliche Intelligenz oder Nukleartechnik, man hatte überall Vorbehalte", sagte Grimm.
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          Das war eigentlich gut so (unsere Bedenken) - wenn aber der Mitbewerber, der Konkurrent, der Feind gegen nichts und wider nichts Bedenken hat, dann bekommen alle mit Bedenken ein großes Problem - nicht nur wirtschaftlich.

          @ piperin schrieb: "Investoren verstehen es zumindest und genau deshalb halten sie sich zurück. Unternehmer wandern ab."

          Investoren ..... das hört sich immer so nett an, dabei sind es die viel berühmten "Heuschrecken" geworden, die alles und jeden niedermachen, für den eigenen Profit.

          So funktioniert kein Kapitalismus langfristig, so funktioniert nur Unterdrückung und die totale Kapitulation für den Rest der Welt.

          Man muss eben seinen LADEN im Griff haben, das heißt auf der einen Seite "Platz" für normale, zufriedene Menschen, einen Spielplatz für Zocker und alles unter einem Dach, wo nichts ausufert (Traumwelt).

          Wettbewerb und Ehrgeiz ....., er endete nicht nur darin, dass Sportler für Olympia nicht mehr aus der Menge kamen, es wurden Berufs-Sportler, ..... und dann kam das Doping!

          @ piperin schrieb: "Und dann wollen Sie immer noch mehr für alles mögliche wie Helikoptergeld raushauen? Wo soll denn das noch hinführen?"

          Ja, wo soll das hinführen (.... mit dem Kapitalismus, mit der Demokratie) - auf diese Antwort warten wir alle!

          Geld regiert die Welt - nein, Geld zerstört die Welt 🙋‍♂️....... und wir sind mittendrin.
        • (geb. 2000) am

          Piperin,Sie wissen,ich schätze Sie.Sie halten Ihre Fahne nicht in den Wind,ich in der Regel auch nicht.Aber Was sagt Ihre Erziehung aus?Ellenbogen Gesellschaft,ohne Fleiß kein Preis.Erst Leistung,sonst gibt es nichts,z.B.nichts zu essen,Stubenarrest,Prügel statt Liebe?
          Ich will es gar nicht wissen,Sie sollten aber mal 5 Minuten drüber nachdenken,ob das alles so richtig war.
        • (geb. 1962) am

          Widerspreche ich erwartungsgemäß, @ piperin.

          Jedenfalls teils. Ja, zweifellos, viele sind verunsichert und halten deshalb ihr Geld zurück. Wenn ich nicht in die Zukunft meine vertrauen zu können, verschaffe ich mir Sicherheit. Neben der ohnenhin schon, einkommensvariant, außerordentlich hohen Sparquote.

          Wenn die Lage unsicher ist, sind auch Unternehmen, zögerlicher mit Investitionen. Vor allem dann, wenn bereits die Gewinne schrumpfen und dann noch keine Aussicht auf eine Besserung der Lage besteht. Einige, die es können, suchen sich ein neues Zuhause mit besseren Verdienstmöglichkeiten.

          Z.B. in dem (Subventions)Staat USA, da liegt der Staatschuldenstand bei rund 33 Billionen Euro (umgerechnet)!, wenn wir dabei sind, "Vorstellungen" zu bilden. Genau das scheint bei der Investitionsentscheidung aber nicht zu stören, war wohl eher die (teils subventionierte) Vorbedingung.

          Daneben die Hoffnung auf bessere Absatzmöglichkeiten. Denn auch ist zu sehen, dass in einigen Feldern der Inlandsumsatz hier stärker schrumpft, als die Auslandsnachfrage (Zahlen, Quelle, bei Bedarf).

          Die aktuellen Staateinnahmen sind immer die höchsten, zentral ist aber die Relation zur Wirtschaftsleistung. Die beträgt über 4 Bio. Euro. In diesem Kontext relativiert sich die Bio.

          Dazu kommt, dass immer ausgeblendet wird, dass die Sozialausgaben eben auch Einnahmen anderer sind. Bezahlt eineR privat die Therapie oder ein medizinisches Gerät, belebt es die Wirtschaft - bezahlt es der Staat, versinkt es vorgeblich im "schwarzen Loch". So geht das nicht.

          De facto sind die staatlichen Leistungen ein Stabilitätsfaktor in der kriselnden Ökonomie und es ist ökonomisch kontraproduktiv, in der Krise zu sparen - genauso allerdings den Leuten höhere Beiträge aufzuhalsen, weil das wieder den "Konsum" beschränkt.

          Alles, was wir hier "heraussparen", sind zugleich schwindende Einnahmen von jemand anders. Und "Helicoptergeld", da hätte ich auch nichts dagegen. Hört sich wüst an, aber wenn doch alles stillzustehen droht, ist das doch wohl die bessere Variante.

          Zumal das nicht vom Baum gepflückt, aber aus "dem Nichts geschöpft" wird, von der Zentralbank. Es bleibt der Zinsschuldendienst - mehr als verkraftbar bei einer rund laufenden Wirtschaft. So funktioniert ja im Grunde kapitalistische Wachstumsdynamik.

          Denn wenn es "Geld regnet" vertreibt das die Sorgen und ein Anstieg der "Kauflaune" ist erwartbar, damit auch der "Verkäuferlaune", damit die Bereitschaft, sich wieder mehr zu engagieren. Man kann auch die Steuern für den (echten) Mittelstand senken (das "Entlastungspaket" ist ja mehr für die, die es nicht brauchen), mehr Geld für Anschaffungen.

          Darüber hinaus, da besteht wohl die Übereinstimmung, natürlich Investitionen für Infrastruktur, Technologieförderung, Nachhaltigkeit ..., Effizienzsteigerung der Bürokratie, vern%...
        • (geb. 1962) am

          @ piperin 2 .... Effizienzsteigerung der Bürokratie, vernünftig implementierte Digitalisierung. Chancen und Gefahren wurden ja diskutiert, Wohnungsbau war auch ein Thema.

          Deren Wertschöpfungspotenzial ist langfristig klar höher. Nur kurzfristig, in der Krise, macht es keinen Unterschied und hilft dann nicht, wenn es aus dem gleichen Topf zuvor herausgenommen wird. Man kann den Krug eben nicht füllen mit Wasser, das man aus dem selben Krug nimmt. Hier kippt der Klügere tatsächlich nach.

          Und ja, ich denke, wir können uns das alles leisten. Also, zum aktuellen Stand. Natürlich nicht unbegrenzt, es gibt immer bei allem numerische, kapazitätstechnische, logistische, integrationstechnische, versorgungstechnische ... Grenzen. Realität.

          Das gilt auch für Staatsausgaben. Logisch. Die Relationen müssen letztlich verhältnismäßig sein. Da habe ich eben jetzt keine Bedenken. Aber das ist die Streitfrage und eben immer auch, welchen Wert wir den Dingen je beimessen.

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