Kommentare 1101–1110 von 9476

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    • (geb. 1984) am

      @holz Was verstehen sie denn unter " demokratieschädliche Tendenzen"? Da die Medienlandschaft auch in Deutschland schon lange praktisch monopolisiert ist, wird sie wohl kaum dazu beitragen, etwas zum Positiven zu verändern.
    • am

      @ Paule "Monopolisierte Medienlandschaft........ " auch so eine politische Randerzählung! In diesem Zusammenhang erwähne ich gerne, dass ich in einem sozialdemokratisch geprägten Elternhaus sozialisiert wurde, Priorität eigenständiges Denken und Handeln, mir wurde absolut n i c h t s "eingebläut! ( Am allerwenigsten Russenhass) Meine persönliche Ablehnung hat sich Putin ganz von selbst "erarbeitet"!
      Sie sollten diesbezügliche, eventuell eigene frühkindliche Traumata nicht auf andere übertragen!
    • (geb. 1984) am

      @hera Dann informieren sie sich doch mal, wem der größte Teil der privaten Medien hier gehört und unter welchen Konzernen die Presse aufgeteilt ist. Von Pressefreiheit kann hier schon lange keine Rede mehr sein. Naives Gutmenschendenken ist ja ganz schön, hat mit der Realität aber nicht viel zu tun! Meine "Traumata" beruhen in erster Linie auf historischen Studien und sehr viel Lesen internationaler Presse.
    • am

      Ja, ja, @ Paule, Sie sind der Einzige der den absoluten Durchblick hat, ich vergass, im so sorry...........😉 ( aber auf Verhandlungen auf Augenhöhe mit Putin vertraut.......)
    • (geb. 1984) am

      Einsicht ist der erste Weg zur Besserung! :-)
      Versuchen auf Augenhöhe zu verhandeln kann man immer!
    • am

      Dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg auf dem Weg dahin, Sie haben vermutlich eine sehr große Strecke zurückzulegen um Besserung zu erreichen, @ Paule
    • (geb. 1984) am

      @Hera Wir haben doch nun schon mehrfach feststellen müssen, dass sie zwar viel Meinung, aber wenig Ahnung haben. Trösten sie sich, damit gehören sie zum größeren Teil unserer Bevölkerung!
    • am

      @ Paule wer ist "wir"?
  • am

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    • (geb. 1962) am

      @ Herr Holz: Ich verbiete es mir, mich so zu verhalten, wie Sie es als Gleicher erwarten würden.

      Sachliche Ansprache reicht.

      Dass die AfD nun Werte und Ideale – die ihr exakt widersprechen – als eigene reklamiert, ist Versteckspiel vor nachgewiesener Innerlichkeit. Hoch unanständig.
  • am

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    • (geb. 1984) am

      Abschreiben kann jeder auch ohne Hirn! Stimmt, das trägt sehr zur Belustigung bei!
    • (geb. 1962) am

      Hohl, ja. Aber ein bisschen mehr als "Belustigung", @ Paule.

      AFD-Anhänger versuchen hier, ihnen artfremde Begriffe wie "Demokratie" und "Vernunft" zu kapern, um sie als Monopol für die eigene Position zu reklamieren.

      Bei 1891253 scheitert die Camouflage allerdings sofort: Absurde Neologismen und Zirkusmetaphern entlarven die Überlegenheitsgeste als hohle Pose, rein persönliche Abwertungen demaskieren die perfide Absicht.
    • am

      Die demaskieren auch den eigentlichen User, das ist Catweazlestyle!
    • (geb. 1962) am

      @ discovery schrieb: "... Tatsache, dass subjektive Auslegungen eigener Ansichten in Kreisen verbohrter Gestriger mit Weltbildern und damit verbundenen politischen Einstellungen in eine abscheuliche Art von Charakterlosigkeit und Bildungsmangel ausufern."

      Das will ich meinen!

      A. Weidel (2024): "Hitler war ein Linker, ein Kommunist" – absurde Geschichtsumdeutung.
      A. Gauland (2018): "Hitler und die Nazis waren nur ein Vogelschiss der deutschen Geschichte" – NS-Verharmlosung.
      M. Krah (2024): "Nicht jeder SS-Mann war automatisch ein Verbrecher". SS-Verharmlosung.
      B. Höcke ( 2017): "Das große Problem ist, dass man Hitler als absolut böse darstellt." - Hitler-Relativierung.

      In der Tat verbohrte ewig Gestrige, die eine "abscheuliche Art von Charakterlosigkeit und Bildungsmangel" offenbaren.

      Mit denen kooperiere ich nicht und nie und nimmer und würde auch nicht Propaganda für deren Partei machen.

      Wie ist das mit Ihnen?
    • (geb. 1974) am

      Na @Hera, mal wieder aus der Deckung gekrochen, um hinter jemanden den üblichen Senf dazuzugeben?! Alles doch sehr erwartbar und durchsichtig.
      Es ist natürlich auch sehr bequem immer andere zu kritisieren, wenn man hier selbst niemals in der Lage ist eigenständige Kommentare zu verfassen, stattdessen kommt nur frustriertes Gemecker - halt typisch Herastyle! 😆
    • (geb. 1962) am

      @Catweazle – wo Sie mich mal ohne Anrede ansprechen:

      Sie beginnen mit Hohn ('aus der Deckung gekrochen'), fahren fort mit Imperativen ('akzeptieren müssen'), schließen mit Beleidigungen ('linksverblendet', 'einsamer Rufer').

      Und werfen mir Diffamierung vor?

      Ihre beanspruchte moralische Überlegenheit basiert genau darauf, andere zu beleidigen.

      Ist das nicht völlig daneben?
    • (geb. 1974) am

      Und @Uli, sind das etwa immer ihre stärksten Argumente?! Diese ollen Kamellen einzelner Politiker will doch keiner mehr hören, außer vielleicht Sie noch und andere linksverblendete Gleichgesinnte einer Minderheit.

      Tja, Sie müssen es wohl oder übel akzeptieren müssen, dass die AfD auf Bundesebene zur größten Opposition geworden ist und in manchen Bundesländern inzwischen sogar zur größten Partei.
      Ihre linksverdrehte Ideologie findet zurecht keine Abnehmer, da es dafür auch berechtigte und nachvollziehbare Gründe gibt, die Sie scheinbar nie begreifen werden.

      Aber egal, diffamieren und beschimpfen Sie ruhig weiterhin hilflos eine Wählerschaft und bleiben bloß stark dabei und immer laut - es ist vermutlich Ihre stärkste "Waffe", als einsamer Rufer in der Wüste hier! 😉
    • (geb. 1974) am

      @Uli - Ihre Wahrnehmung kann ich leider nicht beeinflussen und würde ich auch nicht wollen.
      Aber so wie ich finde und gerade bei Ihnen schon mehrfach diagnostiziert wurde, dass man zu viel in etwas hineininterpretiert und manches auf die Goldwaage legen muss - sobald die Argumente das dünne Eis betreten.

      Und noch etwas, sind Sie jetzt etwa auch schon der Vorsprecher von @Hera geworden?!
      Soso, Sie sprechen da im Zusammenhang von Hohn - ich sag' nur ganz müde: Mit gleicher Münze zurückzahlen.

      Ich glaube damit ist auch Ihr Beitrag mehr als beantwortet!

      Übrigens, den Kommentar von mir hab' ich nochmals kurz herausgenommen, da ich - so pedantisch ich diesbezüglich bin - ein Rechtschreibfehler entdeckt habe.
      Deshalb sieht die Chronologie jetzt etwas komisch aus.
      Tja, so bin ich nunmal! 😁
    • (geb. 1974) am

      @Uli, aber seien Sie beruhigt und man hat etwas Zeit zum Aufatmen, denn ich fahre morgen für ein paar Tage in den Urlaub - vorraussichtlich Freitag wieder dabei.

      Adios und Sendeschluss! 🙋‍♂️
  • (geb. 1984) am

    Unsere Politiker tun doch immer so, als wäre Deutschland der Hüter von Demokratie und Menschenrechten! Dabei hatten wir schon immer gute Beziehungen zu Kriegsverbrechern und Mördern, natürlich nur, wenn sie Verbündete der USA waren, wie z. B. der Schah von Iran oder Pinochet in Chile. Die Israelis haben in nicht mal der Hälfte der Zeit mehr als doppelt so viele Zivilisten in Gaza umgebracht wie die Russen im ganzen Ukrainekrieg und wir liefern ihnen weiter Waffen. Die Amis haben übrigens in Vietnam, Irak und nicht nur dort Kriegsverbrechen und andere Schweinereien begangen, zu denen nicht mal Putin fähig wäre.
    Kritik von Deutschland? – Pustekuchen!
    Der irakische Diktator Saddam Hussein war lange der nützliche Idiot der Amis, äh ihr Verbündeter und hat in ihrem Auftrag den Iran angegriffen. Als das nicht geklappt hat, beging er den fatalen Fehler, Eigeninitiative zu ergreifen und griff Kuweit an. Da ließ man ihn fallen. Bush, der wegen innenpolitischer Probleme einen Erfolg brauchte, wies die CIA an, einen Grund zu erfinden und schlug dann zu. Man testete die neue Luftwaffe, indem man u. a. Mossul bombardierte mit Tausenden toten unschuldigen Zivilisten und führte einen heroischen Wüstenkrieg gegen irakische Panzerattrappen. Der Bösewicht Hussein wurde angeblich versteckt in einem Loch gefangen.
    Der wahre Bösewicht saß im Weißen Haus.
    Deutschland hatte sich hier dank Schröder rausgehalten, die Briten haben wie in Afghanistan mitgemacht, wofür sie jetzt von Trump „gelobt“ wurden, wie man gerade lesen konnte!
    • am

      @ 725819 schrieb "Auf die Amerikaner ist kein Verlass mehr. Besser eine späte Erkenntnis als keine."

      Schwachsinn!

      Es gibt ein Amerika vor Trump und es wird ein Amerika nach Trump geben - das gilt auch für Russland, nur bei China bin ich mir nicht sicher.

      @ Werner Holz, Berlin schrieb: " Dabei hatten wir schon immer gute Beziehungen zu Kriegsverbrechern und Mördern...."

      Oberschwachsinn....

      Gerade jetzt sollte es auch Typen wie ihnen irgendwie ersichtlich werden, wie die Komplexität auf der Welt neue Dimensionen annimmt, die in der Vergangenheit schon angeregt wurden.

      Es gibt keinen Status Quo für ewig - aber Beziehungen, Kontakte oder auch Spionage, egal zu wem, waren schon immer überlebenswichtig und sind Teil unserer Entwicklung.

      Und ob jemand ein Verbrecher oder Mörder ist .... das entscheiden Gerichte, gestern anders, als heute und wie es morgen sein wird, werden die wenigsten erfahren.
    • am

      @ Paule......"die Amis haben dort Kriegsverbrechen und andere Schweinereien begangen, zu denen nicht mal Putin fähig wäre....."
      Wie war das: ich habe nichts für Putins System übrig (aber die Ukraine muss es akzeptieren, oder?), lasse mir aber auch nicht die Augen verkleistern".......
      Das muss eine völlig blickresistente, trübe Masse sein, die Ihrem linken Auge die klare Sicht nimmt!
      Wer nicht erkennen kann, wozu Putin fähig ist, der wünscht sich eine "Zusammenarbeit auf Augenhöhe" mit ihm...... Damit relativiere ich n i c h t die Kriegsverbrechen anderer, dass da kein Missverständnis entsteht!
    • (geb. 1984) am

      @ 1810870 Oberschwachsinn ist der richtige Ausdruck für das Geschwurbel!
      Kriegsverbrechen und Morde bleiben immer Kriegsverbrechen und Morde, egal "wie die Komplexität auf der Welt neue Dimensionen annimmt, die in der Vergangenheit schon angeregt wurden."
    • am

      @ PauleHeißter schrieb: "Kriegsverbrechen und Morde bleiben immer Kriegsverbrechen und Morde,..."

      .... wohl nicht nur eine Leseschwäche!

      "und ob jemand ein Verbrecher oder Mörder ist .... das entscheiden Gerichte, ..."

      .... und das ändert immer noch nichts daran, dass man auch mit seinen Feinden reden muss, auch wenn Sie Mörder sind! .... nur so kann Frieden "gezielt" organisiert werden.

      Aber, man sieht ja, was Schwachköpfe anrichten und wie sie sich von "Rattenfängern" instrumentalisieren lassen 🙋‍♂️
    • (geb. 1984) am

      Richtig, über Kriegsverbrechen entscheidet der internationale Gerichtshof in Den Haag. Nur nutzt das nichts viel, wenn sich nicht alle Staaten daran halten wie z. B. die USA.
      Die Morde z. B. der CIA wurden nie gesühnt, dreimal dürfen sie raten warum!
      Wenn Macht im Spiel ist, hat das Recht wenig Chancen!
    • (geb. 1984) am

      @Hera
      Anscheinend haben sie wenig Ahnung von Geschichte und glauben, statt zu wissen!
      Wozu jemand fähig ist, sollte man an seinen Taten messen, nicht an dem, was ihm andere zutrauen!
    • am

      @ Paule, es ist offensichtlich die Strategie politisch extremer Ränder Andersdenkenden Unkenntnis oder Dummheit zu unterstellen. Weil nicht sein kann was für Sie nicht sein darf? Man muss nicht weit in der Geschichte zurückgehen um Putin an seinen Taten zu messen: Butscha, Irpin, Mariupol, Nawalny, die Giftmorde an Opostionellen im Ausland, den Verbrechen der Putinschen Wagnertruppe, dessen "Führer" Prigoschin selbst zum "Opfer"wurde, nachdem er ihm zu mächtig wurde, nur ein kleiner Teil bekannter Greueltaten, ohne die, welche die Kremlmauern nicht durchdringen.
      Das hätte ich ihm ursprünglich nie zugetraut, @ Paule, aber daran messe ich ihn!
    • (geb. 1984) am

      @Hera, Krieg ist grausam und zu verurteilen! Über die Mitschuld von NATO/USA wurde genug geredet. Nicht alles was Putin unterstellt wird, ist bewiesen. Selbst wenn das alles stimmen würde, trotzdem kein Vergleich zu dem, was die Amis damals in Vietnam, Irak und anderen Ländern angerichtet haben oder zum Massenmord der Israelis an den Palästinensern. Und reden wir deshalb nicht mehr mit denen – im Gegenteil, wir liefern sogar Waffen! Ja, ich bin dafür, mit allen auf Augenhöhe zu reden, um den Frieden wieder herzustellen bzw. in Europa zu erhalten. An bestimmten Realitäten kommt man dabei leider nicht vorbei. Diplomaten können nicht nur mit Leuten reden, die ihnen sympathisch sind. Nur mit Trump traut sich kein Europäer auf Augenhöhe zu reden, da ziehen alle vor Angst den Schwanz ein.
    • am

      @ PauleHeißter schrieb: "Über die Mitschuld von NATO/USA wurde genug geredet. Nicht alles was Putin unterstellt wird, ist bewiesen.. ......trotzdem kein Vergleich zu dem, was die Amis damals in Vietnam, Irak und anderen Ländern angerichtet haben oder zum Massenmord der Israelis an den Palästinensern. "

      Also bitte - hier Deutschland zu vergessen mit den 2 Weltkriegen, ist eine Verkennung der Tatsachen und der Geschichte, die auch Jahrtausende zurückgeht. All die Kriege ..... die uns geformt haben, waren keine Spaziergänge, oder Revolutionen und die "grauenvollen *Heiligen Kriege*, usw.....

      @ PauleHeißter schrieb: "Ja, ich bin dafür, mit allen auf Augenhöhe zu reden,...."

      Das ist naiv und entspricht nur Träumen von verpeilten "Gutmensch-Ideologen".

      @ PauleHeißter schrieb: "Nur mit Trump traut sich kein Europäer auf Augenhöhe zu reden, da ziehen alle vor Angst den Schwanz ein."

      Das ist jetzt zu kurz gesprungen! Auch wenn es viele Idioten gibt die meinen, mit Trotz und beleidigt sei hier zu punkten - zum Glück gibt es noch "Diplomaten" die erkennen, wie dünn das Eis ist, auf dem wir uns bewegen.

      Da geht es nicht "um Schwanz einziehen", das ist reine Rationalität und Ehrlichkeit - man beißt nicht die Hand, die einem gefüttert hat, solange man nichts in der Hose hat!

      Augenhöhe - die muss man sich mühevoll verdienen!

      Augenhöhe, die muss man sich hart erarbeiten und mit Stärke und Macht untermauern!

      .... siehe Afghanistan-Krieg: .... da müssen dann die Deutschen Soldaten wirklich an der Front, in erster Reihe mitkämpfen!
    • am

      Das glaub ich jetzt nicht: Butscha ist nicht bewiesen? Und wenn, dann immer noch harmlos im Vergleich zu den Amis.......das ist echt unfassbar, und hier erübrigt sich jede weitere Diskussion!
      Noch eines: "die Nato hat Mitschuld"...... Selbst wenn die USA den Putsch auf dem Maidan unterstützten, es waren Ukrainer, Studenten,,Menschen aller Altersstufen, die nicht mehr unter der Knute Moskaus stehen wollten, verdammt noch mal. Und es rechtfertigt nicht diesen brutalen Angriffskrieg!
      Trump ist ein Irrer und wir leider abhängig, das zu ändern muss ein europäisches Ziel sein, von @ Uli trefflich beschrieben, leider nicht zeitnah realisierbar und darf keinesfalls zu einer neuen Abhängigkeit, dann von Russland führen! Wohin Diplomatie mit Putin geführt hat, war heute eindrucksvoll in den Nachrichten zu hören: schwerste Angriffe auf Kiew und Charkiv, just als der erste "Friedensgipfel" zwischen der Ukraine, den USA und Russland stattfand..... Gespräche auf Augenhöhe? Lächerlich!
    • (geb. 1962) am

      @ Paule - Positionen sind für einen selbst immer sehr überzeugend, besonders dann, wenn wirklich eine Reihe von Fakten dahinter steht, Wissen und Argumentationskraft da ist. Schwierig wird es dann, wenn das emotional wird und in persönlicheAbwertung anderer umschlägt ("keine Ahnung, Glauben statt zu wissen"). Und/oder Subtexte nebenher generiert werden.

      Tatsächlich konnten Sie Ihre argumentative Absicht bei @ Hera nicht durchsetzen, weil Sie Ihre moralische Botschaft gelesen hat, die eine im Vergleich zu Trump/USA moralische Überlegenheit Putins konstatiert und eine weniger große Verderbtheit der "Seele" Putins behauptet. Der vorgeblich "nie fähig wäre".

      Und das diskutieren Sie teils in Zahlenäquivalenzen (wo ich nicht so sicher bin, ob Ihre da immer so tragen), was aber ersmal sekundär ist.

      Es ist offenkundig, wozu Putin fähig war und ist, wir haben es hier mit einem Kriegsverbrecher zu tun. Und da gibt es nichts zu beschönigen und man sollte da auch nichts rechtfertigen.

      In der Quintessenz hat einfach Hera recht!
    • (geb. 1984) am

      @uli Ich weiß, ich werde gern als "Putin-Versteher" bezeichnet. Ich rechtfertige nichts, ich stelle nur ins Verhältnis, weil ich mich jahrelang beruflich und interessehalber mit der ganzen Geschichte befasst und zu anderen Ergebnissen gekommen bin als die, die seit etwa Mitte 2014 in den Medien staatlich durchgesetzt wurden. Ich kenne viel ehemalige Berufskollegen, die zum gleichen Ergebnis kamen, aber den Mund halten, weil sie auf ihren monatlichen Gehaltscheck angewiesen sind. Und jeder kennt mindestens einen, der nicht den Mund halten wollte und dafür medial mundtot gemacht wurde. Mir muss also keiner was von Meinungsfreiheit erzählen. Trotzdem oder gerade deshalb ist die AFD für mich keine Lösung!
    • (geb. 1984) am

      @Hera Da hatte ich wohl doch nicht ganz so unrecht. Dann informieren sie sich mal über den Vietnamkrieg genauer! Ich habe bisher nichts davon gehört, dass Putin Massenbombardements, Flammenwerfer und chemische Waffen gegen die Zivilbevölkerung einsetzt. Ich habe nie bestritten, dass es ein ungerechtfertigter Angriffskrieg ist, ich habe ihn nur ins Verhältnis gesetzt zu anderen und ich glaube nicht mehr alles unvoreingenommen, was unsere Medien von sich geben! Russland wird seit einigen Jahren als das Zentrum des Bösen verteufelt und alles was passiert, Putin in die Schuhe geschoben meist ohne Beweis. Nicht wenig stellt sich im Nachhinein als Propaganda heraus wie z. B. der angebliche russische Drohnenangriff auf Polen vor einigen Monaten.
      Im übrigen ist es völlig egal, ob wir auf Augenhöhe reden wollen oder nicht, das entscheiden jetzt die USA und Russland, da hat Europa nichts mehr zu melden, egal, wie sie einen auf Moral machen, die sie selber nicht vertreten! Mit den Russen wieder zu reden, liegt inzwischen mehr in unserem wirtschaftlichen Interesse als im russischen und wenn man so weitermacht, wird man nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch abgehängt und das kann sehr gefährlich werden!
    • am

      @Hera hat in meinen Augen eine völlig einseitige Sicht, wo noch -auch medial geprägt- alte Feindbilder vom bösen Russen geschürt und aufrecht erhalten werden.

      Dass an Butscha wie auch anderem wohl keine Zweifel bestehen, hat sie allerdings recht.
      Bei genügend Indizien muss man einfach von Fakten sprechen.

      Man sollte aber so viel Empathie mitbringen, dass Krieg Soldaten menschlich zermürbt und Todesangst wohl jeden irgendwann in Grausamkeiten treibt, die andere und diejenigen selbst sich nie zugetraut hätten.

      Es soll niemand sagen, dass er davor gefeit sei. Es ist bei jedem nur eine Frage dessen, was er mit ansehen muss, was auf seine Seele einhämmert, der Grad der Übermüdung, körperlich jenseits des menschlichen ausgelaugt, zersetzt, verdreckt .. da hört das "Mensch-sein" auf, irgendwann wird jeder zum Tier.
      Beim einen früher, beim andern später, aber ohne Ausnahme.
      Das ist Krieg, nicht labern auf dem Sofa.

      Justitia jedoch hat eine Augenbinde, damit nicht nur in die eine Waagschale geworfen wird, was nur geht, über die andere aber die Hand gehalten wird, damit ja nichts vom Unrecht des Westens zur Kenntnis genommen werde.
      Das Problem all derer, die auf einem Auge blind sein wollen.

      Vietnam wiederum ist ein anderes Thema und auch da darf man nicht so einäugig urteilen. Vergehen der Amis kann man nicht losgelöst vom Expansions-Bestreben des Kommunismus und der Entwicklung des Krieges damals werten. Auch das wäre falsch.

      Mit Nawalny, Tötungen im Ausland usw. braucht man aber gleichfalls nicht zu kommen.
      Allein in China oder Nahen Osten ist das sogar die Regel, aber eigentlich generell auf der Welt.

      Was den "internationalen Gerichtshof" anbetrifft, so habe ich gewaltige Zweifel.
      Nein, für mich ist er kein Maßstab für eine unabhängige Instition und diese Meinung leite ich aus Geschehnissen wie Umgang mit Snowden oder Assange ab.

      Wo war denn da der "internationale Gerichtshof" und überhaupt .. wo waren denn da all die Staaten, die vorgeben, Recht als einzige auf der Welt mit Löffeln gefressen zu haben?
      Deutschland sollte sich ins kleinste Loch verkriechen, wie es da Recht und Menschenrecht mit Füßen getreten hat - meine Meinung.
    • am

      @ Paule, es macht natürlich einen Riesenunterschied ob ein angegriffenes Volk durch Agent Orange oder Napalm stirbt, durch Drohnen, oder weil Krankenhäuser bombardiert-, Kinder ins "gelobte Land" zur Umerziehung entführt - , Frauen vergewaltigt-, Zivilisten auf offener Strasse erschossen werden - das ist doch wesentlich humaner als das, was die verderbten Amis in Vietnam praktizierten.
      Sorry, @ Paule, dass ich die Ergebnisse Ihrer Recherche ebenso anzweifle, wie Sie meine, damit beende ich für mich diese Diskussion, die eh zu nichts führt.
      Zur russischen Wirtschaft empfehle ich Ihnen einen Artikel der Taz:
      Letzter Ausweg Krieg", Krise auf dem russischen Arbeitsmarkt, vom 14.01.2026 wahrscheinlich aber lügen die in Ihren Augen auch......trotzdem schönen Sonntag noch.
    • (geb. 1984) am

      @piperin Wenn einem der Russenhass von klein auf eingebleut wird, ist das schon klar. Ich denke auch, das Butcha so ablief, obwohl ich Fotos zu bestimmten Tagen gesehen habe, die etwas anderes suggerieren. Aber Fotos kann man ja problemlos retuschieren.
      Ich weiß nicht, ob man die brutalen Mordmethoden der Amis in Vietnam bis hin zum "bodycount" mit Belohnung mit dem Expansionsstreben des Kommunismus relativieren kann.
      Für Snowden und Assange war der internationale Gerichtshof leider nicht zuständig, das unsere Politik da feige versagt hat, ist klar.
      Noch eine Notiz am Rande zur Manipulation: Erinnern sie sich, das vor längerer Zeit eine Rakete in Polen Tote forderte. Unsere Medien natürlich sofort die Russen waren es. Jetzt hat der ehemalige polnische Präsident Duda in einem Interview gesagt, dass Selenskij ihn damals aufgefordert hätte, das zu behaupten, obwohl es eine ukrainische Rakete war.
    • (geb. 1962) am

      @Paule, Ihre US-Kritik (Vietnam, Kambodscha (Kissinger), Nahost) teile ich voll – als vermitteltes 68er-Produkt kenne ich den „Dreck am Stecken“ nur zu gut. Und Medienkorridore gibt’s wirklich. Das Gefühl, allein wegen einer Haltung angefeindet zu werden, falsch wahrgenommen, den „confirmation bias“, kenne ich ebenso.

      Aber Ihre Kritik zum „Putin-Versteher“ verfehlt den Kern. Das ist legitim vorzutragen. Aber das war nie mein Fokus. Hier dient es dazu, Heras kritischen Punkt auszuweichen, indem Sie auf Unterdrückung „spielen“.

      Der Kern: „Taten, zu denen nicht mal Putin fähig wäre“ schafft eine moralische Staffel (USA schlimmer), die seine Gräuel (z. B. Butscha, Mariupol) entlastet.

      Sie könnten einwenden, dass es gar nicht um Moral, sondern um knallharte Interessen gehe – da hieße es nur: „Putin schont uns, mit ihm geht es uns besser.“ Da wäre der moralische Impetus der Kritik der US-Politik obsolet. Und: Zeigen die Fakten nicht – auch bei ihm zählt vor allem Erpressung und Unterwerfung?

      Also doch mit Moral (Ihre US-Anklage). Da wird Putin zum „weniger Verderbten“ hochstilisiert – das ist nicht tragbar. Taten relativieren sich nicht gegenseitig. Beide sind Kriegsverbrecher.

      Hera hat das richtig dargestellt, als sie Ihre implizite Aufwertung Putins herausarbeitete. Die Formulierung mit dem „linken Auge blind“ mag ich nicht gern, aber es verbildlicht das„Erschleichen“ des Arguments.

      Lösung: Europäische Souveränität mit Abstand zu allen Fragwürdigen.
    • am

      Schon sehr verblendet, wenn man verleugnet, welchen Anteil Deutschland mit der geplanten Nato-Osterweiterung und geplanten EU-Erweiterung am Ukraine-Krieg hatte.

      >>Europäische Souveränität mit Abstand zu allen Fragwürdigen.<<

      passt völlig ins Raster:
      "Schuld sind immer die anderen - wir doch nicht"
    • (geb. 1984) am

      @uli Gebe zu, war falscher Zungenschlag, sollte implizieren, derartige Verbrechen in der Masse wie die USA hat Putin (bisher) nicht begangen.
    • (geb. 1962) am

      Ach, @ piperin, statt zur Sache geht’s lieber moralisierend gegen den Charakter?

      Am 13.01., 13:12 Uhr schrieben Sie: Der Krieg müsse „ausbluten“, weil Russland Atommacht sei und man Eskalation vermeiden müsse – selbst auf Kosten ukrainischen Leids.

      Dann am 13.01., 18:39 Uhr: Das Gegenteil, leicht verkitscht, das Land sei „das Wertvollste überhaupt“, man dürfe es „nicht einfach abtreten“, selbst wenn der Krieg sich endlos zöge.

      Und schließlich am 13.01., 18:53 Uhr: Die ökonomische Wendung – Hilfen seien „Peanuts“ im Vergleich zum Landwert in Billionen, und Unterstützung der Ukraine sei „aus Eigeninteresse“ geboten, um „20 Millionen Flüchtlinge“ zu verhindern.

      Sie wechseln also zwischen Eskalationsangst, Land-Pathetik und Kostenlogik – drei Erzählungen, die einander widersprechen.

      Wer ständig die Begründung wechselt, um am Ende denselben Zynismus zu retten, sollte vorsichtig sein, anderen „Verblendung“ zu attestieren.

      Mein Beitrag zielte gerade darauf: aus Selbstreflexion die richtigen Schlüsse zu ziehen, im Denken wie im moralischen Maßstab.
    • (geb. 1962) am

      @ Paule: In Ordnung, verstehe. Wenn es allerdings nur um Zahlen ging, dann verstehe ich den Aufwand nicht.

      Bereits Jimmy Carter, ein eher konservativer US-Demokrat und ehemaliger Präsident formulierte 2019, die USA seien "die kriegerischste Nation der Weltgeschichte".

      Immerhin hat der Rückzug auf "nur Zahlen" zugleich zur Folge, dass Ihre Argumentation gescheitert ist. Durch Argumente. Nicht durch Unterdrückung.
  • am

    Podcast: Lanz & Precht 23.01.26:

    https://www.google.com/search?q=lanz+precht+podcast&rlz=1C1CHBF_deDE832DE832&oq=&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUqCQgBECMYJxjqAjIJCAAQIxgnGOoCMgkIARAjGCcY6gIyCQgCEC4YJxjqAjIPCAMQLhgnGK8BGMcBGOoCMgkIBBAjGCcY6gIyCQgFECMYJxjqAjIPCAYQLhgnGK8BGMcBGOoCMgkIBxAjGCcY6gLSAQoxMjAxMGowajE1qAIIsAIB8QXn7JiQILbNvw&sourceid=chrome&ie=UTF-8#fpstate=ive&vld=cid:d3688976,vid:FFZ1Ba5EgQ4,st:0

    Sehr erfrischend und ehrlich - in meinen Augen - "Oben oder Unten".
    • am

      @ 725819 schrieb: "Ich empfehle dazu „Machtwechsel“,"

      Geht das etwas genauer, Datum, Thema ..... - oder meinen Sie den vom 27.05.25, den ich unter YouTube finde?
  • (geb. 1974) am

    An die zwei frustrierten Clowns, Frau @Uli und sein gehorsamer Bückling @028:
    Es scheint hier wohl inzwischen zum peinlichen Gemeinschaftsprojekt mutiert zu sein, wo man selbst nicht mehr merkt, wie man sich hier dauernd der Lächerlichkeit preisgibt.
    Ständig abwarten bis beim Chefvordenker die maßgebliche Meinung erscheint, dann pflichtbewusst und unterwürfig zustimmen und gemeinsam mutlos, aber mit viel Eifer, gegen andere austeilen - dann ist der Beitrag auch schon fertig.
    Das spart Zeit, vermeidet das eigene Nachdenken und sorgt immer zuverlässig für die Geräuschkulisse.
    Auch die Eigenständigkeit des gefolgsamen Schattens wäre da auch nur störend Aber wozu aucv die Mühe machen, wenn das Nachplappern so effizient funktioniert.
    Nur noch maximal stumpfsinnig! 😁
    • (geb. 2000) am

      Och Höhlendödel ist neidisch,dass Er keine Aufmerksamkeit bekommt.Kann Ich natürlich gut verstehen.Bei seinen bekifften Kommentaren.
    • am

      .... das "Schwarze Loch" hat Blähungen ....
    • (geb. 2000) am

      Ach,noch einer der Aufmerksamkeit sucht. Klappt nur nicht,noch nicht mal als t-online Chefredakteur und Stärkeheini.Ich sollte mal meinen Tipp wiederholen.
      Inhaltliches Verwertbares schreiben und kein sinnfreies Gelaber.
    • am

      Versager 028. ... heute wieder keine Spenden vorm Eingang des Kaufhauses bekommen?

      Ja, Verwertbares - da könnte bei ihren Texten gerne einmal eine Studie darüber gemacht werden.

      Und gerne stelle als Vergleiche meine Kommentare zur Verfügung - einfach zum Thema "verwertbar", nicht über wahr oder unwahr, ob emotional oder trocken real, falsch oder richtig.

      Wie gesagt "Schwarzes Loch" ..... und der Clown lacht noch darüber, weil es nicht versteht 🙋‍♂️
    • (geb. 1974) am

      @870
      Man sieht doch jedesmal erneut auf beeindruckende Weise, wie viel Zeit und Energie man eigentlich sinnlos verplämpern kann, nur um sich hier ständig als Pausenclown selbst zu bestätigen, um andere vorsätzlich zu beleidigen und schlussendlich nur noch zu nerven.

      Es zeigt aber auch ganz deutlich, dass man es über die Pubertät niemals heraugeschafft hat und hier vergeblich versucht ein bischen Aufmerksamkeit zu erhaschen - was für ein trostloser Geist, der dort inne wohnt.

      Ich erwähnte es schon einmal:
      Wer nichts mehr merkt, merkt auch nicht was ihm fehlt! 😉
    • (geb. 1962) am

      Gute Idee, @ 028

      Aber die beiden schreiben meistens nach ihren Fäfigkeiten.
  • am

    Dieser Beitrag wurde redaktionell entfernt.
    • am

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
      • (geb. 2000) am

        Mensch Knut,bewerben Sie sich im Berliner Zoo,Die suchen bestimmt immer noch einen neuen Knut.Erzählen Sie nicht so viel über sich selbst,Sie Spießer.
      • (geb. 1962) am

        Glaube ich auch, @ ergo. Die Zeit nach der AFD wird besser. Sehen Sie, dieses ganze Selbstaufblasen, dieses sich Schmeicheln mit historischen Daten, deren Verhinderer madoch immer sein wollte. Der Zwiesprech, der Sozialismus, Freheit oder Demokratie je nach Bedarf zeigt, hinter der Hand aber nur von Autoritarismus und Natiobalismus wispert. Von diesem unproduktiven Grundrauschen holt man sich doch auf Dauer einen Tinitus.
      • (geb. 2000) am

        Mensch Ergo,bestimmt wieder zuwenig Versicherungen verkauft.Nichts mit Bunga Bunga in Brasilien.Sie müssen sich auch mehr anstrengen,mehr arbeiten und weniger krank schreiben lassen,dann bekommen Sie bestimmt einen Orden von Fitze Fatze Black Rock Merz.Schonmal herzlichen Glückwunsch.
    • am

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
      • (geb. 1962) am

        Na, @ discovery?

        Wenn Sie auf Zentralisierung stehen, dann sind Sie sicher auch für mehr Macht in Brüssel? Oder dann doch nicht?
        Mal so, mal so. AFD = Chaos.
      • (geb. 2000) am

        Wo hat der Lehrling denn das schon wieder alles abgeschrieben?
    • (geb. 1984) am

      Die Weltordnung ist massiv im Wandel, Chinas Autokratie ist führend und die USA verlieren zunehmend an Boden. Deshalb unterstützen die Leute, die dort die Macht haben, Trumps Weg in die Autokratie, um im Kampf um die Weltherrschaft mit China bestehen zu können. Dabei sind Dinge wie Demokratie, Bürger- und Menschenrechte, Klimaschutz, UNO u. a. nur störend. Die Ukraine ist Trump egal, er betrachtet Europa wie Südamerika als seinen Hinterhof und will dort Ruhe haben. „Divide et impera“ war immer ihr Erfolgsrezept, deshalb sein freundlicher Umgang mit Putin, weil er es sich nicht leisten kann, gleichzeitig gegen Russland und China zu kämpfen. Aber Putin ist nicht dumm, er wird das nur für seine Interessen nutzen und sich hüten, sein gutes Verhältnis zu China aufs Spiel zu setzen. Deshalb beteiligt er sich auch nicht selber an Trumps UNO-Gegenverein, er hat ja mit Belarus ein „Auge“ drin.
      Damit Europa nicht zum Spielball und dazwischen zerrieben wird, sollte man schleunigst wieder vernünftige politische und wirtschaftliche Beziehungen zu Russland aufnehmen, als weiter allein auf das totgerittene Pferd USA und den unberechenbaren Trump zu setzen! Aber ich befürchte, dass unseren großartigen Politikern dazu der Mut fehlt!
      • am

        @ PauleHeißter schrieb: "Dabei sind Dinge wie Demokratie, Bürger- und Menschenrechte, Klimaschutz, UNO u. a. nur störend."

        Es fördert die Selbstzerstörung, ist kontraproduktiv, ist ein Hemmschuh und quasi der Anfang vom Ende.

        @ PauleHeißter schrieb: "Die Ukraine ist Trump egal,...."

        Quatsch - Amerika hat dort schon sehr viel investiert - aber es ist sinnlos einen drogensüchtigen Sohn zu finanzieren, wenn das eigene Geld schon der Bank gehört!

        Auch Trump muss seinen "Arbeitern" erklären ..... warum der Monat länger ist, als das Gehalt reicht.

        @ PauleHeißter schrieb: "er betrachtet Europa wie Südamerika als seinen Hinterhof und will dort Ruhe haben..."

        Das verkennt total, was Amerika schon alles finanziert und unterstützt hat! Und immer sind die Amis am Ende alleine gelassen worden, bzw. haben ihn die "Stuhlkreise" aus Deutschland verlassen!

        .... und Fehler macht jeder - aber der Hinterhof Europa hatte "80 Jahre Frieden und Ruhe, während Amerikaner (nicht nur Soldaten) überall auf der Welt sterben mussten!

        @ PauleHeißter schrieb: "....sollte man schleunigst wieder vernünftige politische und wirtschaftliche Beziehungen zu Russland aufnehmen."

        Beziehungen sind eher out - wenn dann nur um Geschäfte zu machen, und zwar jetzt zum Wohlgefallen von Putin!

        ...... wer schwach ist, ist eben der Verlierer!

        @ @ PauleHeißter schrieb:: "als weiter allein auf das totgerittene Pferd USA und den unberechenbaren Trump zu setzen!

        Wer ein Pferd reitet, ohne es zu füttern, der ist einfach nur doof!

        Und Trump ist, wie er ist - und in 3 Jahren weg. Aber Amerika bleibt, jedoch auch reifer und erfahrener als zuvor!

        Hinterhof bleibt Hinterhof ...., weil er schwach ist und die Zeichen der Zeit einfach verpennt hat.

        Es werden andere, harte Zeiten für uns kommen! Nicht wegen Trump, wegen unseren Demokraten!
      • (geb. 1962) am

        Interessanter Beitrag, @ Paule, aber mir in den Annahmen zu sehr "Professor Hastig". Ich sehe Trumps Kurs nicht als Verteidigung, sondern als neuen Imperialismus. Ihm "beizuspringen" bietet Europa in der Tat keinerlei Sicherheit.

        Die Konsequenz, sich deshalb Putin anzuschließen, halte ich jedoch für eine gefährliche Illusion – es wäre das ‚Trojanische Pferd‘ der europäischen Selbstaufgabe. Wir würden uns einen Partner ins Haus holen, der längst kein autonomer Gegenpol mehr ist, sondern der Juniorpartner Chinas. Wir würden nur die Abhängigkeit wechseln und dabei unsere eigenen Werte opfern.
        Der Macht-Nihilismus, den wir bei Trump zu Recht beklagen, ist auch Putin eigen – das hat der Überfall auf die Ukraine gezeigt.

        Ich teile die Sorge vor einer Rüstungsspirale, die unsere schwächelnde Wirtschaft ökonomisch bricht. Aber echte Souveränität bedeutet eben, weder zum Anhängsel Trumps noch zum Bittsteller Putins zu werden. Wer aus Angst das Völkerrecht und seine Prinzipien opfert, hat schon verloren, bevor der Machtkampf der Großmächte überhaupt entschieden ist.

        Wahrer Mut, der Politikern heute oft fehlt, ist nicht der Mut zur Kapitulation vor vermeintlichen Realitäten, sondern der Mut zur strategischen und wertebasierten Eigenständigkeit. "Selber gehen lernen", um mal Habermas zu zitieren.
      • (geb. 1984) am

        Die USA haben Waffen in die Ukraine geliefert, aber bezahlt haben die meisten davon die Europäer! Trump redet immer nur viel davon, wieviel doch die USA angeblich getan hättten!
        Die 80 Jahre Frieden in Europa haben wir auch nicht allein den Amis zu verdanken und dass sie überall auf der Welt Krieg spielen mussten, ist ihre eigene Schuld!
      • (geb. 1984) am

        Keine Rede davon, sich Putin anzuschließen! Vernünftige Beziehungen zu beiderseitigem Nutzen! Wer miteinander handelt, schießt seltener aufeinander!
        Europa ist eigenständig zu schwach und sollte versuchen, mit allen gut auszukommen.
      • am

        @ PauleHeißter schrieb: ".....aber bezahlt haben die meisten davon die Europäer! "

        Eigentlich will ich nicht über Geld reden - eigentlich ist es klar, was Amerika alles bezahlt - aber es ist einfach Merkel-Ton: wir Deutsche haben viel Diplomatie betrieben .... nur hat sie vergessen, dass die nichts gebracht hat!

        Ich zitiere googel:
        Die USA haben seit Kriegsbeginn 2022 bis Ende 2025 rund 187 Milliarden US-Dollar an Unterstützung für die Ukraine bereitgestellt, wobei über 133 Milliarden Dollar auf militärische Hilfe entfallen. Davon wurden bis Ende 2025 etwa 94 Milliarden Dollar tatsächlich ausgezahlt. Damit sind die USA der größte bilaterale Unterstützer.

        - Es gibt Bestrebungen, durch Abkommen mit der Ukraine (z.B. Rohstoffzugang) einen Teil der US-Hilfen zu kompensieren.

        Militärhilfe für die Ukraine: Die größten Geldgeber (Zusagen 24. Jan. 2022 bis 31. Aug. 2025)
        - Vereinigte Staaten 114,632
        - Europäische Union 69,6
        - Deutschland 22,495
        ------------------------x---------------------------

        Jetzt wird sicherlich wieder jemand die Unterhosen und Taschentücher herausrechnen, dann durch die Anzahl der Kriegsdienstverweigerer dividieren und mit dem "Glauben der Gerechtigkeit und an den gewonnen Krieg" multiplizieren......

        @ PauleHeißter, Amerika so versuchen zu diskreditieren, deren Leistung abzuwerten .... ja, typisch deutscher Mainstream, aber zum Glück nicht bei allen.

        Ich zumindest weiß, was ich Amerika zu verdanken habe, weiß auch, wo Trump viele Punkte gesammelt hat (auch wenn er speziell ist für uns Waschlappen), so wie ich auch weiß, wie groß unser Versagen bei Russland war.
      • (geb. 2000) am

        Paule,ich denke nicht,dass Trump die Ukraine egal ist.Er lässt sich jede Hilfe nur fürstlich bezahlen,ob jetzt von der Ukraine oder Europa.Klar wollen die USA nicht ihre Vormachtstellung in der Welt verlieren,ob jetzt Jahrzehnte völkerrechtswidrige Kriege und jetzt Venezuela und Grönland.Da kommen bestimmt noch einige Ansprüche dazu,wie Mittelamerika,Kanada und Iran.Demokratie,Bürger und Menschenrechte,Klimaschutz,UNO,waren und sind den den USA immer egal gewesen.Das ist allen Demokratien und alle Diktaturen gleich egal.Das man Russland bzw.Putin in die Hände von China getrieben hat,ist genauso die Schuld des Westens.Das wird sich auch so schnell nicht mehr ändern,wenn überhaupt.Europa bekommt die Quittung und wird in allen Bereichen bezahlen müssen und auch weiterhin nichts zu sagen haben.Da kommt nur ein bisschen bla bla,interessiert die Großen sowieso nicht,Europa ist nur Zahlmeister und Zuschauer.
      • (geb. 1962) am

        @Paule, viel richtig, wir sind vielleicht gar nicht soo weit auseinander. Brandts Volk der guten Nachbarn sollte Europa prägen. Aber status quo ante Nein – erst Frieden + Bedingungen prüfen. Menschenrechte sind keine Sprüche! Europa ist ökonomisch stark, aber zu abhängig. Abhängigkeiten nur zu tauschen, rettet nicht. Sehen wir nach einem Frieden, wie wir die Sache angehen?
      • (geb. 2000) am

        Uli,wäre schön,wenn es Politiker mit Mut gäbe,Die fehlen wirklich.Ich denke,mit dem selber gehen,dass haben wir verpasst und wird sich auch nicht mehr so leicht ändern.(können).
      • (geb. 1962) am

        @ 028 - Das ist richtig. Von Mut ist da nichts zu erkennen und außerdem sind sie alle völlig austeritätsvernagelt und gleichzeitig militärbesoffen. Obwohl genau der richtige Zeitpunkt wäre. Eine ökonomische Stagnation, vielleicht eine Krise. Und dazu ein recht großer Binnenmarkt, industrialisiert, aber mit großem Bedarf an Innovationen. Hat Potenzial für eigene Tech-Champions, könnte Dank Werten damit umgehen. New Deal, richtiges Wachstumsprogramm, mit Nachhaltigkeit und sozialer Absicherung, könnte Europa weit nach vorn bringen, erneuern. (Ökologisches) Wachstum und soziale Sicherheit integrieren alle, Militaristen verheddern sich in Überproduktion, Klein-,Kleinkonflikten und Legitimationsdefiziten. Ewig gestrig. Und: Roosevelt hatte damals auch zunächst keiner auf dem Zettel. Doch plötzlich erkannte er den wahren Zeitgeist. Nunja, kommt natürlich darauf an, was von unten kommt.
        Aber anders, was wären die Alternativen? Hinterhof von Trump? Abhängig von Putin? Kolonie von China?
      • (geb. 2000) am

        Uli Sie haben völlig Recht.Tja,was haben wir für Alternativen?Gute Frage.Wir sind leider abhängig von den großen Drei,auf jedem Gebiet und deshalb bestimmen Die wo es lang geht.Auch Ihre Lösungen finde ich richtig,Jetzt kommt das Aber.Europa ist sich nicht einig und ich muss es leider auch sagen,mit dem überwiegend korrupten Haufen im EU Parlament um und mit Flinten Uschi wird das auch nichts.
      • (geb. 1984) am

        Richtig lesen kann helfen!
        Von den 187 Mrd. ist ein großer Teil in den USA geblieben für die Rüstungsproduktion und einen Teil gab es als Kredit, für den Europa bürgt!
        Zitat: Zusammen genommen haben europäische Staaten jedoch mehr Hilfe geleistet oder zugesagt als die USA. Im Verhältnis zur Größe ihrer Volkswirtschaften leisten viele europäische Staaten größere Beiträge als die USA.
      • (geb. 1962) am

        @ 028 - Da ist wieder viel dran. Von der Leyen ist ebenfalls stark der Austeritäts- und Germany First Politik verpflichtet und insofern keine Figur, der eine Wende zuzutrauen wäre. Auch nicht Merz. Die deutsche Politik - die qua ökonomischem Einfluss massiv dominant ist - setzt eher auf "Wettbewerbsfähigkeit", was für Europa meint: Aufsplitterung und Zersetzung. Womit wir beim einflussreichsten Hintertreiber europäischer Souveränität wären.

        Mit der Folge allerdings, dass am Ende auch die deutsche Wirtschaft endgültig den Bach runter gehen würde, weil ein Deutschland allein völlig chancenlos ist. Und ohnehin den Rechtspopulismus damit in die Mehrheitsposition drückte. Demokratie: Ende. Spielball aüßerer Mächte. Aber gerade aufgrund dieser leicht antizipierbaren Konsequenzen halte ich eben daran fest, dass bei einigen vielleicht doch Vernunft einkehren könnte, sollte, müsste.

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