Lewis – Der Oxford Krimi

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    • Staffel 3, Folge 1 (95 Min.)
      Bild: ZDF
      Von Musen und Morden (Staffel 3, Folge 1) – © ZDF

      Auf Einladung ihrer alten Studienfreundin Ginny Harris besucht Superintendent Innocent gemeinsam mit dem nur mäßig begeisterten Inspector Lewis die Buchpräsentation des erfolgreichen Fantasy-Autors Dorian Crane. Crane ist Ginny Harris’ Pflegesohn und ein aufstrebender junger Schriftsteller. Am darauffolgenden Tag findet man in der Nähe des Veranstaltungsorts die junge Kellnerin Marina Hartner tot auf. Der Täter hat der jungen Frau einen antiken Spiegel auf den Kopf geschlagen und sie mit den Scherben tödlich verletzt. Da sich die Presse gierig auf den Fall stürzt, drängt Superintendent Innocent Inspector Lewis und seinen Kollegen Hathaway, den Fall rasch aufzuklären.

      Eine erste Spur führt zu dem prominenten Literaturwissenschaftler Hamid Jassim, der den Spiegel als vermisst gemeldet hat. Auch sein Kollege Norman Deering gerät ins Visier der Ermittler, da er die junge Frau gekannt zu haben scheint. Gleichfalls verdächtig ist der Schriftsteller Dorian Crane, dessen neuestes Werk erstaunliche Parallelen zu dem Mordfall aufweist. Im Zuge ihrer Untersuchungen finden Lewis und Hathaway heraus, dass das Opfer nicht Marina Hartner, sondern Sabira Omerovic hieß und aus Bosnien stammte. Professor Deering hatte sich Sabira über eine Partnervermittlung nach England „bestellt“. Doch die junge Frau hatte die Beziehung beendet und eine Affäre mit Deerings Schwager Dr. Jem Wishart begonnen. Crane, Deering, Wishart – alle drei kommen als Täter in Frage. Und auch Wisharts Sohn Hayden, ein stiller Teenager, der Sabira heimlich anhimmelte und sich mehr als seltsam benimmt, ist tatverdächtig. Für die Ermittler ist klar, dass sie es mit einem Eifersuchtsdrama zu tun haben.

      Als aber auch Dorian Crane ermordet wird, erhält der Fall eine neue Dimension. Schlagartig steht jetzt auch Cranes Verlobte, Alice Wishart, unter Verdacht. Vor allem weil sie trotz des dramatischen Verlustes erstaunlich gefasst wirkt. Hat sie Dorian und Sabira ermordet, weil sie glaubte, die beiden hätten eine Affäre? Schritt für Schritt kommen Lewis und Hathaway der überraschenden Lösung des Falls näher. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 10.04.2011 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: So 22.03.2009 itv
    • Staffel 3, Folge 2 (95 Min.)
      Bild: ZDF
      Mörder in eigener Regie (Staffel 3, Folge 2) – © ZDF

      Die studentische Theater-Truppe der Oxforder Universität führt unter der Leitung der jungen und vielversprechenden Regisseurin Emma Golding den Shakespeare-Klassiker „Der Kaufmann von Venedig“ auf. Doch die Vorpremiere endet jäh, als man hinter den Kulissen den Darsteller des Shylock, Richard Scott, mit einem Messer in der Brust tot auffindet. Während ihrer Ermittlungen erfahren Inspector Lewis und Sergeant Hathaway, dass der Ermordete bei seinen Kommilitonen alles andere als beliebt war. Eine Erkenntnis, die neben den Mitgliedern des ehrgeizigen und eifersüchtigen Schauspielerensembles auch Scotts Mitbewohner verdächtig macht. Der junge Mann lebte zur Untermiete bei Professorin Gregson, die ein ungewöhnlich enges Verhältnis zu ihren Studenten pflegt, wie Lewis und Hathaway bald auffällt.

      Trotz der traurigen Umstände entschließt sich die auf ihre Karriere bedachte Emma Golding, das Stück wie geplant zur Aufführung zu bringen. Der Applaus ist noch nicht lange verhallt, da geschieht ein zweiter Mord. Diesmal trifft es die Theaterkritikerin Amanda Costello, eine ehemalige Studentin und Vertraute des Ensembles. Äußerst verdächtig ist in den Augen der Ermittler vor allem der Ex-Student Phil Beaumont, der, neben diversen Aushilfstätigkeiten, als Theater-Autor tätig ist und sich sehr eigenartig benimmt. Auch Emma Golding steht unter Verdacht, die beiden Morde aus Berechnung begangen zu haben. Lewis und Hathaway haben noch ein spannendes Stück kriminalistischer Arbeit vor sich, bis sie den raffinierten Mörder überführt und sein Motiv entdeckt haben.

      Im Zuge der Ermittlungen geht der Polizei eher zufällig auch noch der dilettantische Betrüger und Kleinkriminelle Simon Monkford ins Netz. Sergeant Hathaway kann ihm anhand von Indizien zweifelsfrei nachweisen, dass er es war, der vor Jahren die Frau seines Chefs überfahren und anschließend Fahrerflucht begangen hat.

      Hathaway muss sich entscheiden, ob und, wenn ja, wie er Inspektor Lewis mit dieser heiklen Information, die ihm endlich Klarheit über die Todesumstände seiner Ehefrau verschaffen könnte, konfrontieren soll. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 17.04.2011 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: So 29.03.2009 itv
    • Staffel 3, Folge 3 (95 Min.)
      Bild: ZDF
      Eine Frage der Perspektive (Staffel 3, Folge 3) – © ZDF

      Kurz nachdem Steve Mullan eine Haftstrafe wegen Trunkenheit am Steuer abgesessen hat, wird er tot in seiner Wohnung gefunden – ertränkt in der eigenen Badwanne. Inspector Lewis erinnert sich, dass Mullan damals in religiösem Fanatismus mit einem LKW auf den Wagen von Professor Tom Rattenbury aufgefahren war. Dieser hatte sich als überzeugter Atheist wiederholt gegen die Kirche gewandt und liefert sich in Glaubensfragen auch heute noch öffentliche Wortgefechte mit seinem Kollegen, dem Kunsthistoriker Manfred Canter. Bei dem Unfall verletzte Mullan aber nicht Professor Rattenbury, sondern dessen Tochter Jessica, die den Wagen steuerte. Seitdem sitzt die junge Frau im Rollstuhl.

      Da der Verdacht nahe liegt, dass Steve Mullan einem familiären Racheakt zum Opfer gefallen ist, konzentrieren Inspector Lewis und Sergeant Hathaway ihre Ermittlungen auf die Familie Rattenbury und ihr gesellschaftliches Umfeld. Unter Verdacht stehen neben Professor Rattenbury auch dessen Frau Cecile sowie deren gemeinsamer Sohn Daniel. Dass der ausgerechnet mit der Tochter des amerikanischen Verteidigungsministers Hope Ransome liiert ist, macht den Fall besonders heikel. Im Zuge ihrer Ermittlungen stellen Lewis und Hathaway fest, dass das Mordopfer gar nicht Mullan, sondern dessen Mitbewohner Alex Hadley war. Die beiden Freunde hatten die Identitäten getauscht, um Mullan nach seiner Haftentlassung zu schützen und zu einem normalen Leben zu verhelfen. Von Schuldgefühlen geplagt, bittet Mullan die Polizei, an der Aufklärung des Mordes mitwirken zu dürfen. Eine Bitte, die ihm wenig später zum Verhängnis wird. Denn auf der opulenten Geburtstagsfeier von Jessica Rattenbury wird Mullan, der sich heimlich dazugeschlichen hatte, ermordet. Kurz darauf gesteht Jessicas Vater Tom Rattenbury die Tat und begeht Selbstmord.

      Die beiden Mordfälle scheinen gelöst. Nur Inspektor Lewis will sich damit nicht zufriedengeben. Sein Instinkt sagt ihm, dass etwas nicht stimmt. Und er wird, wie sich bald herausstellen soll, Recht behalten. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 24.04.2011 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: So 05.04.2009 itv
    • Staffel 3, Folge 4 (95 Min.)
      Bild: ZDF
      Ein letzter Blues (Staffel 3, Folge 4) – © ZDF

      An einem Sonntagnachmittag werden Inspector Lewis und Sergeant Hathaway damit beauftragt, in einem Fall von Lärmbelästigung zu schlichten. Lewis ist anfänglich wenig begeistert, seinen freien Tag für derlei Banalitäten zu opfern, doch seine Meinung ändert sich schnell, als er erfährt, zu wem der Routinebesuch ihn führt. Kein Geringerer als der ehemalige Schlagzeuger und Star der Rockgruppe „The Addiction“, Richie Maguire, stört durch seine Taubenjagd die ländliche Sonntagsruhe seiner Nachbarn. Lewis kennt „The Addiction“ noch aus Jugendtagen und ist, ganz anders als sein junger Kollege Hathaway, ein großer Fan der Band. Für ihn wird die Visite zu einer Reise in die eigene Vergangenheit. Als die Ermittler den luxuriösen Landsitz in der Nähe von Oxford betreten, trauen sie ihren Augen nicht. Vor ihnen steht die charismatische Sängerin der Gruppe, Esme Ford, die angeblich vor 35 Jahren Selbstmord beging. Wie sich herausstellt, hatte sie ihren Selbstmord nur inszeniert und sich in die Anonymität zurückgezogen. Jetzt will die ehemalige Frontfrau die Band reaktivieren und an die Erfolge von damals anknüpfen. Damit stößt sie bei ihren Bandkollegen aber auf unterschiedliche Reaktionen.

      Lewis schwelgt noch in Erinnerungen, als er und Hathaway mit dem Tod des jugendlichen Heimbewohners Lucas Emerton konfrontiert werden. Das Ungewöhnliche: Der junge Mann wurde offenkundig direkt vor dem Tor zum Maguire-Anwesen überfahren. Schnell geraten die gealterten Mitglieder der Rockband „The Addiction“ in Verdacht. Doch der Tod des Jungen scheint, zumindest auf den ersten Blick, ein Unfall gewesen zu sein, die Verbindung zu Maguire reiner Zufall. Als aber wenig später Bone, der Tontechniker der Band, Opfer eines Mordes wird, beginnt Inspector Lewis, an der Unschuld der ehemaligen Stars zu zweifeln. Nur nachweisen kann er ihnen nichts – weder dem charismatischen Schlagzeuger Richie Maguire, noch dem Gitarristen Franco oder Esme Ford. Auch der Bassist Mack, dessen Gehirn die Drogeneskapaden seiner Jugend nicht ganz unbeschadet überstanden hat, scheint unschuldig zu sein. Oder ist seine Ahnungslosigkeit nur vorgetäuscht? Unterstützung erhoffen sich Lewis und Hathaway vor allem von dem aufbrausenden, recht skurrilen Manager der Band, Vernon Oxe. Doch Oxe steckt mitten in den Vorbereitungen für das Comeback der Kult-Gruppe und ist zunächst keine große Hilfe.

      Und als wären zwei Tote nicht genug, müssen sich Lewis und Hathaway kurz darauf noch mit der Ermordung von Samantha Wheeler beschäftigen, einer Musik-Professorin an der Universität, die man erdrosselt in ihrem Arbeitszimmer gefunden hat. Lewis und Hathaway beginnen sich mehr und mehr zu fragen, ob und wie die drei Morde zusammenhängen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 01.05.2011 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: So 12.04.2009 itv

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