2026
Die Superreichen der Monarchie – Folge 1
Folge 471
Kapelle Wasserschloss Kottingbrunn.Bild: ORF/Pammer FilmDer Reichtum war schon in früheren Zeiten sehr ungleich verteilt. Gerade die Habsburger Monarchie und ihre hierarchische Gesellschaftsordnung beförderte unermesslichen Wohlstand für einzelne, während sie das Gros der Bevölkerung von einer Teilhabe ausschloss. In diesem neuen Erbe Österreich Zweiteiler zeigt ORFIII, welche Tycoons und Top-Reiche damals Fortune machten und wie sich das in Luxus und Lebensstil zeigte. Self-Made-Men wie der Automobilunternehmer Camillo Castiglioni verstanden es, hoch zu pokern und Trends zu erkennen. Monopole galten damals als etwas prinzipiell Sinnvolles, hinzu kamen geringe Kosten für die Arbeitskraft und ein laxes Patentrecht, das Österreich den Ruf einer „Kopiernation“ einbrachte – ideale Voraussetzungen für Glücksritter und alle, die den großen Coup witterten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 13.01.2026 ORF III Die Habsburger in Europa – Der Weg zur Weltmacht
Folge 472Granada Alhambra.Bild: ORF/Gernot Stadler FilmDie „Burgundische Hochzeit“ 1477 zwischen dem römisch-deutschen Kaiser Maximilian I. und Maria von Burgund legt den Grundstein für ein Reich, das riesige Gebiete rund um den Erdball umfasste.Die Heiratspolitik der Habsburger im 15. Jahrhundert führte zur Teilung des Hauses Österreich in eine spanische und eine deutsche Linie: gemeinsam herrschten sie über ein Reich, von dem Kaiser Karl V. gesagt hat, dass darin die Sonne niemals untergehe. 1477 heiratete der römisch-deutsche Kaiser Maximilian I. Maria von Burgund. Diese sogenannte „Burgundische Hochzeit“ war der Grundstein für ein Reich, über das Kaiser Karl der V. gesagt hat, dass darin die Sonne niemals untergehe. Gernot Stadler widmet sich in der Dokumentation „Die Habsburger in Europa – Der Weg zur Weltmacht“ den geopolitischen Folgen dieser Hochzeit, denn auch Maximilians Kinder wurden geopolitisch strategisch verheiratet. Die Heiratspolitik der Habsburger im 15. Jahrhundert führte zur Teilung des Hauses Österreich in eine spanische und eine deutsche Linie: Margarete von Österreich und Philipp der Schöne wurden mit den Kindern der spanischen Herrscher Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien verheiratet, Johann und Johanna. In der nächsten Generation wurden die beiden Söhne von Philipp dem Schönen und Johanna von Kastilien zu den römisch-deutschen Kaisern Karl V. und Ferdinand I. gewählt. Als römisch-deutscher Kaiser und spanischer König ist Karl V. viel auf Reisen, sowohl im Reich als auch in Spanien. Der Film folgt seinen Spuren von Madrid über Toledo bis nach Granada, wo sich in der Alhambra arabische Baukunst und italienische Renaissance eindrucksvoll ergänzen. Eine weitere Station ist das Kloster von Yuste, heute Teil der Region Extremadura, ganz im Westen Spaniens: Karl V. hatte den entlegenen Ort als letztes Refugium gewählt, wohin er sich schwerkrank zurückgezogen hatte, frustriert von den Entwicklungen seiner Zeit. Karls Sohn, der spanische König Philipp II, hat seine Spuren etwa in Sagovia, in Zentralspanien, hinterlassen. Dort hatte er im 16. Jahrhundert mit Hilfe von Fachleuten aus Tirol eine Münzprägestätte errichten lassen. Ein Teil des Goldes und Silbers aus den spanischen Vizekönigreichen in Amerika, der Neuen Welt, wurde im Hafen von Sevilla entladen, nach Segovia gebracht und dort zu Münzen geprägt. Der Film begleitet den britischen Habsburg-Experten Simon Winder auf seiner Reise durch Österreich. Seine Spurensuche führt ihn zunächst in das Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien, wo die bedeutendsten Urkunden zur Geschichte der Habsburger aufbewahrt werden, und ins Zeughaus nach Graz, in die weltweit größte Sammlung historischer Waffen aus dem 16. Jahrhundert. In Kärnten trifft Simon Winder Karl Khevenhüller, den Burgherrn von Hochosterwitz. Dessen Vorfahre Hans Khevenhüller war Botschafter des römisch-deutschen Kaisers am spanischen Hof – und damit ein Freund von Philipp II. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 13.01.2026 ORF III Die Superreichen der Monarchie – Folge 2
Folge 473Palais Schey, Eingang.Bild: ORF/Pammer FilmNicht nur waghalsige Unternehmer häuften in der Monarchie viel Geld an. Es war auch viel altes Geld unterwegs, das durch die Generationen gereicht wurde. Familien wie Lobkowitz, Lacy oder Harrach waren Grundherren oder auch Industrielle, die ihre Vorrechte als Adelige in einträgliche Geschäfte ummünzten und so aus ihrem Status heraus das Vermögen ihrer Dynastie mehrten. Auch wenn der Großadel seine gesellschaftliche Bedeutung gegen Ende der Monarchie verlor, blieb in vielen Fällen das Geld. Und oft schafften es die Familien auch, das Vermögen über den Fall der Habsburger hinaus im Haus zu halten. Der zweite und letzte Teil dieser Kurzserie stellt unter anderem eine historische Schuldverschreibung aus dem 16. Jahrhundert vor, die, wenn man ihre Gültigkeit bis heute anerkennt, heute Millionen wert wäre. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 20.01.2026 ORF III Opernball – Staatsoper hautnah
Folge 474Wilhelm Jungmann & Neffe.Bild: POPUP MEDIA TV / ORFEinmal im Jahr wird die Wiener Staatsoper zum Nabel der österreichischen Gesellschaft. Alle Arien und Duette sind verhallt, wenn für eine Nacht der Fasching im Dreivierteltakt durch dieses Haus walzt. Die Wiener Oper ist allerdings nicht nur in der Opernball-Nacht, sondern auch sonst quer durch das Jahr mehr als nur ein erstklassiges Musiktheater. Sie ist Teil einer Populärkultur, an der auch all jene teilhaben, die sie nie besuchen. Regisseur Erik Etschel hat für diese Erbe Österreich Neuproduktion – eine Koproduktion von ORFIII und Arte – Geschichten rund um den Opernball eingefangen, von der ersten Tanzprobe der Eröffnungspaare über einen Kult-Taxifahrer, einen Gastronomen, der regelmäßig nach den Vorstellungen die Stars bei sich empfängt, bis zu Star-Bariton und begeisterten Opernball-Besucher Clemens Unterreiner. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 10.02.2026 ORF III Trends im 3/4-Takt
Folge 475Karl Hohenlohe, Christoph Wagner-Trenkwitz.Bild: ORF IIIEröffnet wird der Opernballabend Dokumentation „Trends im ¾ Takt“ von Astrid Brunnbauer. Zum ersten Mal steht die Dokumentation zum Opernball 2020 ganz im Zeichen der unterhaltsamen Trendforschung. Trends gibt es viele am Ball: Vom Kleidertrend über den Frisurentrend bis hin zum Schuhtrend. Natürlich stehen auch die Musik und die Tanzeinlagen im Mittelpunkt der Trendforschung. Der wichtigste Trend der letzten Jahre: Der Selfie-Trend! Die Doku gibt Einblicke, welcher Trend längerfristig bestehen wird und welcher gleich wieder vom Opernball verschwunden war. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 10.02.2026 ORF III Opernball – Die Verwandlung
Folge 476Opernsängerin Camilla Nylund.Bild: ORF/Thomas RamstorferNach zweijähriger Pause ist dem Wiener Opernball wieder der Hauptabend von ORF 2 gewidmet. Von den Vorbereitungen in der Oper sowie der Ankunft der Gäste und ihrem Einzug auf der Feststiege, über die Eröffnung des Jungdamen- und Jungherrenkomitees bis zur Mitternachtsquadrille: Das TV-Publikum erlebt ab 20:15 Uhr wieder alle Höhepunkte live aus der Wiener Staatsoper. Der mit vielen Neuerungen versehene Ballabend steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Solidarität und unterstützt ÖSTERREICH HILFT ÖSTERREICH, eine gemeinsame Initiative von Österreichs führenden Hilfsorganisationen in Kooperation mit dem ORF.Durch den diesjährigen Opernball-TV-Abend führen Mirjam Weichselbraun und Andi Knoll, das ZIB-Moderationspaar Nadja Bernhard und Tarek Leitner, Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz sowie Teresa Vogl. Eröffnet wird der Opernball-Abend mit „Wiener Opernball 2023 – Die Verwandlung“. Der erste Programmpunkt des Ballabends erlaubt einen Blick hinter die Kulissen des prestigeträchtigen Events und zeigt, wie die Wiener Staatsoper Schritt für Schritt für den Opernball bereit gemacht wird – vom Parkett, über den Blumenschmuck bis hin zu den Speisen. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 10.02.2026 ORF III Alles tanzt
Folge 477Christoph Santner , Maria Santner.Bild: ORF IIIGetanzt wird am Opernball bekanntlich überall – von der Eröffnungspolonaise über die künstlerische Eröffnung bis zur Mitternachtsquadrille. Jeder so, wie es Lust, Können und Alkoholspiegel gerade zulassen. Gestalterin Astrid Brunnbauer hat sich durch das Opernballarchiv gegraben und zeigt von majestätischen Einzugspolonaisen über grazile Balletteinlagen bis zum Disco-Shake alles, was sich an diesem Abend jedes Jahr tänzerisch abspielt in dem Haus. Raritäten wie José Carreras, der mit Anna Netrebko das Tanzbein schwingt, sind ebenso dabei wie die heimische Prominenz, der die Kamera genau auf die Füße schaut. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 10.02.2026 ORF III Duell der Kronprinzen – Rudolf von Österreich und Wilhelm von Preußen
Folge 478Im Salon Wolf: Begegnung am Gang: Markus Freistätter als Kronprinz Rudolf, Valentina Waldner als Mizzi Kaspar.Bild: ORF/epo filmZwei Kronprinzen, zwei Weltreiche – und zwei vollkommen unterschiedliche Dramen, in schicksalhafter Verbindung zueinander: Rudolf von Österreich und Wilhelm von Preußen. Beide Prinzen leiden extrem unter der ihnen zugedachten Rolle, eine Welt aufrechtzuerhalten, die im Bröckeln begriffen ist. Und beide erdulden Kindheits-Traumata in der Beziehung zu ihren Eltern, an denen sie sich ihr Leben lang abarbeiten werden. Doch ihre Ziele und Weltanschauungen könnten unterschiedlicher nicht sein – der liberale Rudolf hat die Vision eines vereinten Europas, der konservative Wilhelm will vor allem sein eigenes Reich stärken und autoritär regieren. Ein opulentes Dokudrama über zwei gleichaltrige Erben europäischer Kaiserhäuser, die aber einen völlig anderen Weg gehen- für den einen mündet er in persönlichem Triumph, für den anderen in einer Tragödie. Buch: Iris Fegerl Regie: Iris Fegerl und Reinhold Bilgeri ORF, ZDF/Arte, Epo-Film (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 24.02.2026 ORF III Verborgene Gärten von Wien – Folge 1
Folge 479 (45 Min.)Schlamm-Bekämpferin Michaela Reichl in Kritzendorf.Bild: PATRICE FUCHS / ORFHinter Mauern und verwachsenen Zäunen liegen Wiens verborgene Gartenjuwele: weitläufige Grünanlagen, die großzügige Villen einsäumen und die vom bürgerlichen Wohlstand des späten neunzehnten Jahrhunderts erzählen. Für diesen neuen Erbe Österreich Zweiteiler haben die heutigen Eigentümer dieser Gärten ihre Tore geöffnet. Gestalterin Patrice Fuchs zeigt, was es heißt, dieses grüne Erbe zu erhalten, und wieviel Freude und Genuss es zugleich bringt, die schöne Jahreszeit hier zu verbringen. In Folge eins geht es um den historischen Terrassengarten der Villa Wustl in Hietzing, die Kritzendorfer Weekend- und Kleingärten im Überschwemmungsgebiet, den Dachgarten- am ehemaligen Franz-Josefs-Bahnhof im Alsergrund und um einen verborgenen Biedermeier-Hofgarten in der Seidengasse im siebenten Wiener Gemeindebezirk. (Text: ORF)Deutsche TV-Premiere Sa. 30.05.2026 3sat Original-TV-Premiere Di. 17.03.2026 ORF III Verborgene Gärten von Wien – Folge 2
Folge 480 (45 Min.)Verselbstständiger Dachgarten der ehemaligen Wirtschaftsuniversität.Bild: PATRICE FUCHS / ORFAuch in Teil zwei dieser neuen Erbe Österreich Serie begibt sich Gestalterin Patrice Fuchs wieder in jene beeindruckenden privaten und unzugänglichen Gartenanlagen, die der Öffentlichkeit sonst verborgen bleiben. Gärtner denken ja oft in Generationen – vieles, was sie pflanzen, überdauert sie. Und so bildet sich in den Gärten der Bourgeoisie des späten 19. Jahrhunderts noch immer ein Hauch des Glanzes ab, der diese Epoche ausgemacht hat. Der Zweiteiler ist eine charmante Melange aus Gartenkunst von heute und der Geschichte dieser Häuser: ein barocker Hinterhofgarten in der Lerchenfelder Straße im achten Wiener Gemeindebezirk, ein Innenhofgarten mitten im siebenten Bezirk, der Schulgarten Kagran mit einem Rothschild’schen Heizhäuschen, einem „Monet-Garten“ und vielem mehr, sowie ein Gemeinschafts-Dachgarten auf einem Gemeindebau am Handelskai in der Leopoldstadt. (Text: ORF)Deutsche TV-Premiere Sa. 30.05.2026 3sat Original-TV-Premiere Di. 24.03.2026 ORF III Der Sagenjäger – Max Müller auf Spurensuche: Der stumme Büßer zu Ossiach
Folge 481„Rosenheim-Cop“ Max Müller begibt sich auf die Spuren von Österreichs Sagenwelt. In Folge eins verschlägt es ihn zuerst nach Kärnten und dann an den Arlberg. So geht es um einen stummen Pilger, der im Jahr 1081 im Kloster Ossiach um Unterschlupf gebeten hat („Der stumme Büßer zu Ossiach“), und um den Schnanner Drajer, einen gefürchteten sogenannten Schwarzkünstler aus dem 18. Jahrhundert. Er soll einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und Baumstämme gestreckt sowie wilde Stiere gezähmt haben. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Mo. 06.04.2026 ORF III Der Sagenjäger – Max Müller auf Spurensuche: König Goiseram
Folge 482In Folge zwei seiner Reise durch Österreichs Sagenwelt kommt „Rosenheim-Cop“ Max Müller nach Bad Goisern am Hallstättersee. Hier auf der oberösterreichischen Seite des Dachsteins soll einst, so will es eine Sage, eine ganze Stadt versunken sein. Und auf seinem zweiten Schauplatz Tirol macht er sich auf die Suche nach Beweisen für eine verschwundene Siedlung im Zugspitzgebiet am Fuß des Drachensees. Auch wenn Sagen wie diese im Reich der historischen Phantasie zu verorten sind, erzählen sie doch oft von einer höheren Wahrheit, die die Menschen früher beschäftigt hat. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Mo. 06.04.2026 ORF III Der Sagenjäger – Max Müller auf Spurensuche: Der Teufelstein
Folge 483In Lermoos in Tirol wird seit fast vierhundert Jahren kein Fasching mehr gefeiert. Ein Holzkreuz am Rand des Talkessels erinnert an das Ereignis, nach dem Schluss mit lustig war. Dort soll zwölf jungen Männern der Teufel erschienen sein. Was war auf dem Heimweg von einem Wirtshaus geschehen, dass der Fasching für Jahrhunderte verbannt wurde? Max Müller erfährt, dass nicht nur der Teufel, sondern auch die Kirche ihre Hand im Spiel hatte. Und Im steirischen Joglland erinnert der Teufelstein an eine andere Geschichte: Der Teufel wollte zurück in den Himmel und sollte dafür zwischen dem ersten und zweiten Glockenläuten einen Turm zum Himmel bauen. Der Versuch schlug fehl. Aber wenn das Gestein aus drei übereinanderliegenden Felsklötzen nicht vom Teufel dorthin geschafft wurde – von wem dann? Der Sagenjäger erfährt, in welcher Verbindung der Teufelstein zu heidnischen Kultstätten steht und ob er ein Kraftplatz ist. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Mo. 06.04.2026 ORF III Der Sagenjäger – Max Müller auf Spurensuche: Die Todesbotschaft
Folge 484Die Sage von der Todesbotschaft ist eine sehr kurze Sage: Eine allseits beliebte junge Magd in Wals-Siezenheim erhält von einem Vogel eine Botschaft und verschwindet danach auf Nimmerwiedersehen. Ende. Wenn eine Geschichte gar so schnell erzählt ist, dann steckt sicher viel mehr dahinter als vermutet. Der kriminalistische Spürsinn von Max Müller ist geweckt und so begibt er sich auf Spurensuche in Salzburg. War die beliebte Magd vielleicht zu beliebt? Ist ihr Verschwinden die Folge eines Verbrechens? Bei seinen Recherchen stellt der Sagenjäger mit dem Krimiautor Manfred Baumann spannende Theorien auf und lässt von Maler Anton Thiel ein Phantombild der vermissten Frau erstellen.Um mehr über den geheimnisvollen Vogel, der die Todesbotschaft überbracht haben soll, zu erfahren, sucht Max Müller Hilfe bei Helmut Wolfertstetter, Europameister im Vogelzwitschern. Danach führt Märchen- und Sagenerzähler Chris Ploier den Sagenjäger auf eine neue Spur: Bei der jungen Magd handelte es sich höchstwahrscheinlich um eine Wildfrau! Zu guter Letzt und zu seiner größten Überraschung begegnet Max Müller dann in der Person von Helga Graef sogar einer leibhaftigen Wildfrau. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 07.04.2026 ORF III Frühling im Prater
Folge 485Plakat Erotic Kino.Bild: ORF/D5 ProduktionWenige Orte sind wienerischer als der Prater. Eine Freizone, die dem Naturgenuss ebenso dient wie der gestandenen Unterhaltung, gibt es in Europas Metropolen in dieser Form nur einmal. Seit jeher querten hier die unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten ihre Wege, der Prater war immer schon ein Panoptikum der Wiener Gesellschaft. Regisseur Gebhard Hölzl arbeitet die alten Aufnahmen des Wiener Praters auf – Bilder von Menschen mit Melonen, Sonnenschirmen und Krinolinen, Kutschenfahrten bei Korso-Veranstaltungen, Faktoten aus dem Wurstelprater. Die Magie dieses Ortes zieht sich quer durch die Jahrhunderte. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 07.04.2026 ORF III Königliche Gärten: Hampton Court Palace
Folge 486Hampton Court zählt zu den bedeutendsten royalen Residenzen in der Geschichte Englands. Der weitläufige Palast mit seinen 330 Hektar Garten- und Parkanlagen erzählt eine Geschichte von Macht und Vergänglichkeit. Hier begegnen einander die Epochen – von der roten Backsteinarchitektur der Tudors über die barocken Fassaden Wilhelms III. und Maria II. bis hin zu den viktorianischen Gartenrestaurierungen. Die Dokumentation führt durch ein einzigartiges Ensemble, in dem sich Architektur, Kunst und Natur auf eindrucksvolle Weise verbinden. Gärten sind dabei weit mehr als schmückendes Beiwerk. Sie sind Ausdruck von Harmonie und Kontrolle, Schönheitssinn und Autorität. Hampton Court ist auch Schauplatz lebendiger Mythen. Die Spukgalerie erinnert an die tragischen Schicksale der Ehefrauen Heinrichs VIII. Im 19. Jahrhundert erlebt Hampton Court eine neue Blütezeit: Die viktorianische Epoche macht den Palast zu einer der ersten großen Besucherattraktionen Englands. R. Jaqueline Rauter (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 07.04.2026 ORF III Der Sagenjäger – Max Müller: Der Krapfenbäck Simale
Folge 487„Der steinerne Fischer“: Hotelwirt und Fischer Seppi Motschiunig berichtet Sagenjäger Max Müller (l.), dass der Fischfang am Wörthersee immer noch auf die gleiche Weise wie zur Zeit der Sage vor über 400 Jahren gehandhabt wird.Bild: ORF/Alpha Vision FilmIn Klagenfurt steht auf dem Benediktinermarkt das Denkmal eines Fischers. Unehrlich soll er gewesen und dafür zu Stein geworden sein. Max Müller, ein gebürtiger Klagenfurter, kennt die Sage und beginnt nachzuforschen. Der Sagenjäger erfährt über die im späten Mittelalter geltenden Marktregeln – und wie sie umgangen wurden. Seine Recherchen ergeben ein Sittenbild der damaligen Zeit vor über vierhundert Jahren. In Hallstatt untersucht „Rosenheim-Cop“ Max Müller den gewaltsamen Tod eines Bergmannes in den Salzminen vor einigen Jahrhunderten. Handelt es sich um Mord? Der Sage nach soll der Mann von einem Berggeist getötet worden sein, weil er ein Geheimnis ausgeplaudert hatte. Oder waren eifersüchtige Kollegen die Täter? Der Sagenjäger erhält viele Antworten. Dennoch bleibt offen, ob es sich um einen realen Mordfall handelt, der als Sage getarnt weitererzählt wurde, oder ob dieser Mord nie geschehen ist. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 14.04.2026 ORF III Schloss Schönbrunn – hinter der Fassade der Macht
Folge 488In der Großen Galerie zeigt sich der repräsentative Prunk der Kaiserresidenz.Bild: ORF/EPO-Film/Hubert DopplerSchönbrunn glauben alle Einheimischen zu kennen, doch diese Erbe Österreich Neuproduktion gibt bislang unbekannte Einblicke in das Leben und den Alltag dieses berühmtesten Schlosses Österreichs. Maria Theresia dehnte den Sommer vom April bis tief in den Herbst, um dem Gestank der Stadt zu entfliehen. Den Zoo, den sich ihr Ehemann wünschte, ließ sie nur weit weg vom Schloss zu – sie wollte nicht den Geruch der Stadt gegen den von Giraffen eintauschen. Nachdem sie nahezu jedes Jahr ein Kind gebar, wurde das Obergeschoß durch eine Querdecke halbiert und so genügend Räume für den Nachwuchs geschaffen.In der Maximalbesetzung funktionierte das Schloss mit bis zu zweitausend Bediensteten, die ebenfalls untergebracht und versorgt werden mussten. Nach Maria Theresia nütze niemand das Schloss mehr als Kaiser Franz-Joseph. Er war jeder Modernisierung abhold und lebte vergleichsweise spartanisch. Der Film erzählt unter anderem, warum das neu angeschaffte Telefon ausgerechnet auf der kaiserlichen Toilette installiert wurde. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 14.04.2026 ORF III Der Sagenjäger – Max Müller: Der steinerne Fischer
Folge 489In Kärnten begibt sich „Rosenheim-Cop“ und Sagenjäger Max Müller auf die Spur des Krapfenbäck Simale, eines berüchtigten Räubers. In einem Gasthaus wird ihm das originale Messer des Räubers präsentiert, eine Nachbarin zeigt sogar dessen Brieftasche. Der Sagenjäger unternimmt eine Tour durch den berüchtigten Wolschartwald, in dem der Krapfenbäck einst sein Unwesen getrieben haben soll. „Hochwürden auf Abwegen! Pfarrer und Bauer rauben einen einsamen Wanderer aus.“ Aber so kann es doch nicht gewesen sein? Der Pfarrer von Latschach wird Max Müller ganz anders geschildert: Ein Mann von Ehre, der sein Leben dem Bau der Kirche gewidmet hat. Aber woher hatte er das Geld für den prächtigen Bau? Der Sagenjäger forscht nach und entdeckt verborgene Talente des Pfarrers auf alchemistischem Gebiet. Um die guten Absichten zu bestätigen, wird sogar die Gruft, in der er bestattet wurde, geöffnet. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 21.04.2026 ORF III Das alte Wien in frühen Fotos
Folge 490Historische Aufnahme zum Thema Verkehr in Wien.Bild: PAMMER FILM/Wien Museum / ORF / Peter KainzAls in Wien die ersten Straßenfotos entstanden, sah die Stadt an vielen Ecken der heutigen schon recht ähnlich. Nur die Kleidung der Menschen und die Verkehrsmittel sind eindeutig die von damals. In einer faszinierenden Zeitreise begibt sich diese Erbe Österreich Neuproduktion in das alte Wien zurück. Historische Aufnahmen, beginnend noch vor der Ringstraßenzeit, als noch die Stadtmauern standen, erzählen vom Leben von damals, von der Mode, von den Berufen und vom Alltag der Menschen im 19. Jahrhundert. Der Film besucht bekannte Orte der Stadt, von der Innenstadt bis zu den Außenbezirken, und lässt das exquisite Bildmaterial von Expertinnen und Experten einordnen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 28.04.2026 ORF III Die Erfindung des Urlaubs
Folge 491Küchenbrigade Hotel Oberbozen.Bild: ORF/embfilmMancher heimische Sommergasthof lebte vom Esprit seiner Wirtin. Legendär war etwa um die Jahrhundertwende die Wienerin Olga Schneider, die den Eigentümer des Reichenauer Thalhofes heiratete und dort zu einer Art „Rösslwirtin“ aufstieg. Sogar mit Arthur Schnitzler, der dort verkehrte, soll sie eine Romanze gehabt haben, freilich eine, der nach der damaligen Moral keine Zukunft beschieden war. Die Erbe Österreich Neuproduktion zeigt die Macherinnen und Macher des frühen heimischen Tourismus, und die Orte, wo die ersten Hotels aus dem Boden sprossen. Auch wenn Komfort damals noch etwas anderes hieß als heute – Toilette am Gang war unumgänglich – schrieb man schon zu der Zeit den Service groß. Auf einen Gast kamen in gehobenen Häusern zwei Bedienstete. Auf der Schafbergspitze hoch über dem Wolfgangsee ließ ein mutiger Hotelier bereits 1864 das erste Berghotel der Habsburgermonarchie. Die ebenso neue Schafberg-Zahnradbahn brachte die Gäste hinauf. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 05.05.2026 ORF III Luxus, Glamour, blaues Meer – Geschichte der Côte d’Azur
Folge 492Hier nächtigen seit 150 Jahren Künstler, Könige und Rockstars: Das Hotel du Cap-Eden-Roc.Bild: ORF/Authentic/ZDF/ARTE/Denis LuethiEs ist eine der schönsten Regionen Europas, und wohl die glamouröseste: der Küstenstreifen der Côte d’Azur zwischen Cannes und Nizza. Träume, Legenden und Sehnsüchte sind an die Bilder der blauen Riviera geknüpft. Seit über 100 Jahren geben sich hier die Reichen und Schönen, Stars, Künstler:innen und Adelige ein Stelldichein. Leichtigkeit und außergewöhnliche Eleganz, das ist das einzigartige Lebensgefühl, das die Côte d’Azur vermittelt. Ihr Ruhm gründet auf einer glanzvollen Vergangenheit, die eng mit dem legendären Grand Hotel du Cap-Eden-Roc verwoben ist. Vor kurzem entdecktes Archivmaterial des luxuriösen Hotels in Antibes lässt die goldenen Jahre der Côte d’Azur wieder aufleben. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 12.05.2026 ORF III Koscher heiraten – Kuppelei und Liebelei anno dazumal
Folge 493Marie Theres Arnbom.Bild: embfilm / ORFPublikumsliebling Petra Morzé verkörpert in dieser neuen Erbe Österreich Spieldokumentation die Herausgeberin des ersten Wiener Heiratsannoncen-Blatts, Sophie von Zerdahelyi. Ehen wurden auch um die Jahrhundertwende primär aus wirtschaftlichen oder aus Standesmotiven heraus geschlossen. „24/176/40k fl. – gut dotiert, sucht gebildete Dame solider Moral,“ lautete zum Beispiel eine solche Anzeige mit den typischen Chiffrezahlen. Hinter jeder Anzeige lauerte eine ökonomische Gleichung, etwa: Er heiratete ihr Bargeld, sie seine Visitenkarte – die echte „Neigungsehe“ blieb die Ausnahme.Das Verkuppeln von Paaren hat in der jüdischen Kultur eine lange Tradition. Gekuppelt wurde aber auch in der katholischen Mehrheitsgesellschaft laufend. Regisseurin Gigga Neunteufel erzählt die damalige Heiratspraxis anhand mehrerer authentischer Personen, etwa Friederike Sacher, Tochter eines Hoteliers und Gastwirts in Lunz, für die der Vater den Bräutigam aussucht, den sie aber ablehnt und sich damit letztlich auch durchsetzt. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 19.05.2026 ORF III Sex und Sinnlichkeit – Das liebestolle England vor Victoria
Folge 494Pornografie war auch im 18. Jahrhundert weit verbreitet.Bild: ORF, One Tribe TV Ltd.Großbritannien am Ende des 18. Jahrhunderts: durch die Serie „Bridgerton“ wieder populär geworden, herrscht ein romantisiertes Bild vom Liebesleben der gehobenen britischen Gesellschaft jener Epoche. Auch die gefühlsseligen Jane Austen-Romane spielen in dieser Zeit. Doch die Wahrheit dahinter war eine ganz andere: die Ehe war keineswegs eine romantische Angelegenheit, geheiratet wurde wegen Geld, Status und Ansehen. Das Sexleben fand woanders statt. Seitensprünge, Pornografie und Prostitution waren für Männer und Frauen der britischen Oberschicht nur oberflächlich ein Tabu. Die Dokumentation, gedreht in den Kulissen von „Bridgerton“, zeigt das überraschende Sittenbild Großbritanniens in der Zeit vor dem prüden Viktorianischen Zeitalter. Regie: Mimi Templar-Gay Buch: Jack Carey (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 19.05.2026 ORF III Trump, Wien und wir – wieviel Österreich steckt in den USA?
Folge 495Wer wusste, dass Donald Trumps Residenz Mar-a-Lago einst von einem Wiener Architekten erbaut worden ist? Und wer hätte gedacht, dass die Bibel, auf die amerikanische Präsidenten bei ihrer Vereidigung schwören, aus Österreich kommt? Zum heurigen 250-jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten begibt sich dieses neuproduzierte Erbe Österreich Spezial auf die rotweißroten Spuren der amerikanischen Geschichte. Joseph Urban lebte und studierte in Wien an der Akademie der Bildenden Künste, er baute hier unter anderem den Wiener Rathauskeller.1927 errichtete er für eine der damals reichsten Frauen der USA, die Kunstsammlerin Marjorie Merriweather Post, das Anwesen in Mar-a-Lago, das dann 1985 Donald Trump erwarb. Bei der Bibel, auf die die Präsidenten bei den Angelobungen ihre rechte Hand legen, handelt es sich um den Frühdruck einer Guttenberg-Bibel aus dem Kärntner Kloster St. Paul im Lavanttal. Und auch österreichische Auswanderer brachten ihre Traditionen und ihre Glaubenswerte mit in die „neue Welt“. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 09.06.2026 ORF III
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