Nach einem misslungenen Anschlag hatte sich die Terroristin Britta Moniak Anfang der achtziger Jahre in die damalige DDR abgesetzt. Dort verschaffte sie sich eine neue Identität und lebte unter dem Namen Anna Griepan. Nach dem Mauerfall reist sie unter ihrem Decknamen nach Köln. Von dort will sie zusammen mit dem Terroristen Ralf Bommer ihre Flucht aus Deutschland vorbereiten. Ihr gemeinsamer Weggefährte Holger Fach sichert dem Pärchen finanzielle Unterstützung zu. Zufällig kommt Marianne Stockhausen, die mit dem Zug auf dem Weg nach Köln ist, um ihre Stelle in der Wache anzutreten, mit Britta Moniak ins
Gespräch.
Britta erzählt ihr, dass sie sich im Hotel Astoria mit ihrem Sohn treffen wird. Bei einer Fahrscheinkontrolle bemerkt der Schaffner eine Pistole in Britta Moniaks Handtasche. Er verständigt die Polizei, die Britta Moniak festnimmt. Auf dem Revier erfährt die Terroristin vom plötzlichen Tod Bommers. Sie ahnt, dass Holger Fach ihren Freund getötet hat und auch sie aus dem Weg räumen will. Deshalb vereinbart sie mit dem zuständigen Staatsanwalt eine Kronzeugenregelung und erklärt sich bereit, den Kommissaren Stone und Brause als Lockvogel zu dienen, um Holger Fach zu überführen. (Text: RTLup)