bisher 26 Folgen, Folge 14–26
14. Borchert und die bittere Medizin
Folge 14 (90 Min.)
Borchert (Christian Kohlund, li.) befragt seinen Freund Reto (Robert Hunger-Bühler).Bild: ARD Degeto/Martin KovářFür Christian Kohlund als „Anwalt ohne Lizenz“ ist sein Beruf keine Ausrede, bei einem Mandat die Menschlichkeit zu vernachlässigen. In „Borchert und die bittere Medizin“ steht der Titelheld zu seiner Überzeugung, die ihn von seinem Freund und Kollegen Reto – gespielt von Robert Hunger-Bühler – unterscheidet, der beim 14. Zürich-Krimi als Opfer, Zeuge und Rechtsbeistand vorgeworfen bekommt, immer „mehr Anwalt als Mensch“ zu sein. Was mit einem Überfall auf eine Apotheke beginnt, entwickelt sich zu einem ungewöhnlichen Fall von Drogenkriminalität: dem Handel mit hochpreisigen Arzneien. Regisseur Hansjörg Thurn führt das Drehbuch von Wolf Jakoby zu einer Konfrontation, bei der sich Borchert ganz auf seine Menschenkenntnis verlässt.Ihre Hilfsbereitschaft bringt die angehende Apothekerin Sina Leuthold (Thekla Hartmann) in Teufels Küche: Als sie den Stammkunden Reto Zanger (Robert Hunger-Bühler), der kurz nach Ladenschluss dringend ein Rezept für ein Herzmedikament einlösen möchte, doch noch einlässt, verschafft sich auch ein maskierter, bewaffneter Mann Zutritt. Der Räuber schießt Reto an, räumt den Medikamentensafe aus und türmt mit seiner lukrativen Beute. Als Apotheker Siebert (Filip Peeters), ein Golfplatz-Freund von Reto, Sina daraufhin wegen Pflichtverletzung kündigt, sucht sie verzweifelt Unterstützung bei Borchert (Christian Kohlund) und seiner Chefin Dominique (Ina Paule Klink). Schließlich fehlen Sina nur noch drei Wochen ihrer Famulatur zum Abschluss des Studiums. Der vermeintlich einfache Gerichtstermin endet jedoch mit einem Fiasko, denn Reto erinnert sich im Zeugenstand, dass die junge Frau den Täter offenbar kennt und wahrscheinlich in den Überfall verwickelt ist. Doch Borchert wird bei seinen gefährlichen Recherchen schnell klar, dass Sina nur als Sündenbock herhalten soll. (Text: ARD) Deutsche Streaming-Premiere Di. 08.02.2022 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Do. 10.02.2022 Das Erste 15. Borchert und das Geheimnis des Mandanten
Folge 15 (88 Min.)Borchert (Christian Kohlund, li.) fühlt sich zu Corinna (Julia Richter, re.) hingezogen.Bild: ARD Degeto/Graf Film/Mia Film/Roland Suso RichterChristian Kohlund gerät als wahrheitsliebender Titelheld in ein berufsethisches Spannungsfeld: In „Borchert und das Geheimnis des Mandanten“ vertritt der „Anwalt ohne Lizenz“ einen Familienvater, an dessen Aufrichtigkeit er immer mehr zweifelt. Michele Cuciuffo verkörpert den Tatverdächtigen mit einem dunklen Geheimnis, der etwas noch mehr zu fürchten scheint als belastende Indizien. Clelia Sarto spielt Borcherts Auftraggeberin, der ihr Mann immer fremder erscheint, und Julia Richter beeindruckt als undurchschaubare Ratgeberin des ungewöhnlichen Ermittlers. Roland Suso Richter führte Regie bei dem 15. „Zürich-Krimi“, der nach einem Drehbuch von Robert Hummel seine Spannung aus dem Gegensatz von Recht und Gerechtigkeit zieht.Während die Zürcher Kulturszene bei einer Vernissage die berührende Porträtfotografie von Corinna Riemer (Julia Richter) für sich entdeckt, findet Borchert (Christian Kohlund) vor der Tür eine Leiche: Veranstalter und Kunstmäzen Altweger (Steffen Münster) wurde im Hof seiner eigenen Galerie erschossen! Aussagen über einen lautstarken Streit belasten den Caterer Giovanni Lazzari (Michele Cuciuffo), der Schmauchspuren an der Hand hat und den illegalen Besitz einer Pistole zugeben muss. Auf Bitten von Lazzaris Frau Cristina (Clelia Sarto) übernehmen Borchert und seine Chefin Dominique (Ina Paule Klink) die Verteidigung. Sein Instinkt sagt dem „Anwalt ohne Lizenz“ jedoch, dass sein Mandant den tödlichen Schuss vielleicht nicht abgegeben, aber dennoch mit der Tat zu tun hat. Borchert nutzt zudem die Beobachtungsgabe der lebenserfahrenen Corinna Riemer, zu der er sich hingezogen fühlt, und stößt so auf ein intimes Geheimnis und zwei weitere Mordverdächtige: Altwegers jüngere Frau (Birthe Wolter) und sein Neffe Stephan (Moritz von Treuenfels) sind ein Paar. Doch es gibt noch weitere verborgene Konflikte, die Borchert ans Licht bringen muss, um den rätselhaften Fall zu lösen. (Text: ARD) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 12.09.2022 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Do. 15.09.2022 Das Erste 16. Borchert und die dunklen Schatten
Folge 16 (88 Min.)Dominique Kuster (Ina Paule Klink).Bild: ARD Degeto/Graf Film/Mia Film/Roland Suso RichterWas zunächst wie zwei unglückliche, aber folgenschwere Unfälle erscheint, entpuppt sich als perfide eingefädelte Mordversuche in „Borchert und die dunklen Schatten“. Um die Unschuld seiner Mandantin zu beweisen, nutzt Christian Kohlund in der Rolle des charismatischen Titelhelden seine intuitiven Fähigkeiten als Ermittler und stößt auf eine fast perfekt ausgeführte Verbrechensserie. Grimme-Preisträgerin Anna Herrmann spielt eindrucksvoll eine trockene Alkoholikerin, die um ihre Glaubwürdigkeit kämpfen muss. Regisseur Roland Suso Richter verfilmte im 16. „Zürich-Krimi“ das sensibel konzipierte Drehbuch von Wolf Jakoby über Traumata, Aufarbeitung und Gerechtigkeit.Nach einem Streit mit ihrer Mutter baut die Jugendpsychologin Julia Egger (Anna Herrmann) einen Unfall, verletzt einen Mann schwer und fährt kopflos davon. Ihre Erklärung, sie sei von einem dunklen SUV absichtlich abgedrängt worden und habe den Mann nicht gesehen, klingt für ihre Anwälte Borchert und Dominique zunächst wenig überzeugend – zumal Julia eine Vorgeschichte mit Alkohol am Steuer hat. Während ihre jüngere Halbschwester Mavi (Flora Li Thiemann) zu Julia hält, scheinen ihre Eltern keine Hilfe zu sein. Als Borchert die Eiseskälte ihrer ehrgeizigen Mutter (Julia Blankenburg) und ihres karrierefixierten Mannes (Pierre Besson) spürt, fühlt er sich an seine Kindheit erinnert – und seiner Mandantin besonders verpflichtet. Kaum kommt Julia auf Kaution frei, wird sie bei einem Brand in ihrer Wohnung schwer verletzt. Noch ein Unfall unter Alkoholeinfluss? Während Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) nicht daran zweifelt, beginnt Borchert, jeden Stein umzudrehen. (Text: ARD) Deutsche Streaming-Premiere Di. 20.09.2022 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Do. 22.09.2022 Das Erste 17. Borchert und die Sünden der Vergangenheit
Folge 17 (88 Min.)In „Borchert und die Sünden der Vergangenheit“ geraten Christian Kohlund und Ina Paule Klink als Anwälte in ein Dilemma: Um ihre engste Mitarbeiterin und Vertraute vom Mordverdacht zu befreien, müssen sie das Vertrauen eines anderen missbrauchen! Raffiniert verknüpft der 17. „Zürich-Krimi“ nach einem Buch von Wolf Jakoby eine spannend erzählte Tätersuche mit einem erst spät erkennbaren Motiv. Regisseur Roland Suso Richter rückt Susi Banzhaf als lebenskluge Anwaltsgehilfin mit Vergangenheit ins Zentrum der Handlungsstränge um Raub, Mord und Erpressung. In den Episodenrollen sind unter anderem Sönke Möhring als Krimineller, Vladimir Korneev als Opernsänger und Alexandra von Schwerin als dessen Managerin zu sehen.Borchert (Christian Kohlund) und seine Kanzleichefin Dominique (Ina Paule Klink) wissen wenig über das Vorleben von Regula Gabrielli (Susi Banzhaf). Jugendsünden ihrer hochgeschätzten Anwaltsgehilfin kommen ans Licht, als diese in einen Mordfall gerät. Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) verdächtigt Regula, ihre Jugendliebe Eric (Sönke Möhring), der vor kurzem in einen Bankraub mit erschossener Sicherheitsbeamtin verwickelt war, erstochen zu haben. Dass sie den Ermittler zunächst anlügt, macht alles noch schlimmer. Um helfen zu können, pocht Borchert darauf, dass seine Kollegin zumindest ihm die ganze Wahrheit sagt. Zudem muss er befürchten, dass ein untergetauchter, brutaler Komplize (Andrei Viorel Tacu) des einschlägig vorbestraften Eric die verängstigte Regula beseitigen möchte. Instinktiv sucht Borchert aus den losen Teilen, die aus verschiedenen Puzzles zu stammen scheinen, den Schlüssel zu dem rätselhaften Fall. Um an vertrauliche Polizeiinformationen zu gelangen, überredet der „Anwalt ohne Lizenz“ seine Partnerin Dominique zu einem folgenschweren Vertrauensbruch. (Text: ARD) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 03.04.2023 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Do. 06.04.2023 Das Erste 18. Borchert und der Mord ohne Sühne
Folge 18 (88 Min.)Für Borchert (Christian Kohlund) ist Gerechtigkeit das höchste Gebot.Bild: ARD Degeto/Martin MlakaNiemand kann für das gleiche Verbrechen zweimal angeklagt werden. Christian Kohlund hält als „Anwalt ohne Lizenz“ diesen Grundsatz für unantastbar, die Gerechtigkeit ist für ihn jedoch ein noch höheres Gebot. In „Borchert und der Mord ohne Sühne“ muss der Titelheld einen abgeschlossenen Fall neu aufrollen, um den Tod einer jungen Frau endlich aufzuklären. Als ein Anschlag auf die mutmaßliche Täterin verübt wird, gerät Thomas Huber als verzweifelter Vater des Opfers unter Verdacht. Regisseurin Connie Walther verdichtet dessen aussichtslos scheinenden Kampf um die Wahrheit zu einem emotionalen „Zürich-Krimi“.Robert Hummel, Autor des bislang erfolgreichsten Films der Reihe, verfasste das mit raffinierten Wendungen geschriebene Drehbuch des 18. Falls. Eine spektakuläre Protestaktion löst einen polizeilichen Großeinsatz aus: Hans Siegenthaler (Thomas Huber) lässt Flugblätter vom Hochhaus der Schanz AG regnen, die Bernadette Schanz (Melissa Anna Schmidt) als Mörderin seiner Tochter bezeichnen. Tatsächlich glaubt sogar Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt), dass die Konzernchefin damals die junge Frau nach einem Eifersuchtsstreit erstochen hat. Da der Strafprozess jedoch mit einem Freispruch endete, scheint eine Neuaufnahme fast ausgeschlossen. Borchert (Christian Kohlund) und Kanzleichefin Dominique (Ina Paule Klink) versprechen ihrem Mandanten Siegenthaler dennoch, einen Weg zu suchen, die Schuldige zur Rechenschaft zu ziehen. Als auf Bernadette mit seinem Gewehr geschossen und ihr Ehemann Beat (Michael Krabbe) schwer verletzt wird, deutet alles auf Siegenthaler hin. Statt der Justiz zu vertrauen, taucht er unter und macht sich noch verdächtiger. Doch Borchert und Dominique glauben weiterhin an seine Unschuld. Als Borchert das Netz aus Lügen und Abhängigkeiten freilegt, sieht er die Chance, seinem Mandanten zu helfen. (Text: ARD) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 23.10.2023 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Do. 26.10.2023 Das Erste 19. Borchert und die Spur der Diamanten
Folge 19 (88 Min.)Borchert (Christian Kohlund)Bild: 6+Edelsteine sind zeitlos – als Erinnerungsstück wie als Wertanlage! In „Borchert und die Spur der Diamanten“ vertritt Christian Kohlund als Titelheld einen Mandanten, der die Branche mit künstlichen Juwelen revolutionieren möchte und unter Mordverdacht gerät. David Rott spielt im 19. Film der Reihe einen Geschäftsmann, den ein Geflecht aus Affären, Schulden und Lügen in den Abgrund zieht. Die Frage ist jedoch: Ist der Lebemann wirklich der Täter oder wird ihm etwas in die Schuhe geschoben? Während Ina Paule Klink als Kanzleichefin dem Verdächtigen trotz einiger Unwahrheiten vertraut, möchte ihn Pierre Kiwitt alias Hauptmann Furrer zu einem Geständnis zwingen.Bildstark gestaltet die preisgekrönte Kamerafrau Birgit Gudjonsdottir unter Regie von Connie Walther diesen emotionalen Zürich-Krimi. Borchert (Christian Kohlund) hasst es, wenn ihn jemand anlügt. Schon beim ersten Treffen mit dem Mordverdächtigen Xavier Schliemann (David Rott), einer Jugendliebe von Kanzleichefin Dominique (Ina Paule Klink), kommen ihm Zweifel an dessen Aufrichtigkeit. Der smarte Diamantenhändler bestreitet zwar, seine Ex-Geschäftspartnerin Nikol (Jana Podlipná) im Hotelzimmer erschossen zu haben. Statt bei Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) wie vereinbart auszusagen, taucht Xavier jedoch mit Hilfe seiner besten Freundin Katharina Kolling (Katja Lechthaler) unter. Für Borchert ist das Maß voll: Nur wenn ihm der Verdächtige die Wahrheit sagt, macht er weiter! Nun stößt der „Anwalt ohne Lizenz“ auf einen erbittert geführten Existenzkampf in der Juwelenbranche, die sein Mandant mit synthetischen Diamanten revolutionieren möchte. Dass Xavier, der kurz vor der Hochzeit mit seiner schwangeren Verlobten Greta (Nurit Hirschfeld) steht, in Geldnöten steckt, macht den Fall noch komplizierter. Erst als Borchert und Dominique verstehen, wer wirklich mit dem „Ladies’ Man“ abrechnen möchte, stoßen sie auf einen Racheplan. (Text: ARD) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 30.10.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Do. 02.11.2023 Das Erste 20. Borchert und die Stadt in Angst (1)
Folge 20 (88 Min.)Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt, re.) am TatortBild: ARD Degeto Film/Graf Film/Sava HlavacekMit einer rätselhaften Mordserie beginnt die Doppelfolge zum 20. Jubiläum des „Zürich-Krimis“: Als in der beschaulichen Weltstadt die Angst umgeht, macht sich Christian Kohlund als Titelheld auf die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Während klassische Ermittlungsmethoden und modernste Big-Data-Ansätze ins Leere laufen, setzt der Anwalt ohne Lizenz auf seine Gabe, den Dingen auf den Grund zu gehen. Regisseur Roland Suso Richter und Autor Wolf Jakoby rücken eine mysteriöse Himmelsscheibe in den Fokus – ist das Objekt eine Signatur eines Serienkillers oder der Schlüssel zur Lösung? In einer Gastrolle spielt Oona Devi Liebich eine hochprofessionelle KI-Profilerin, die jedoch auch persönliche Interessen verfolgt.Von KI-basierter Fallanalyse lässt sich Thomas Borchert (Christan Kohlund) wenig beeindrucken. Als Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) ihn und Kanzleichefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) bei der Jagd nach einem Serienmörder um Hilfe bittet, vertraut der „Anwalt ohne Lizenz“ auf seine Menschenkenntnis und Intuition. Zwischen den Opfern – einem Studenten, einem Koch, einer Polizistin und einer Politikerin – gibt es keine erkennbaren Verbindungen. Bei den perfekt ausgeführten Morden geht der „Zürich-Killer“ jeweils komplett unterschiedlich vor, hinterlässt aber Pappschablonen mit der Darstellung von Sonne und Mond. Was bedeutet diese einzige Gemeinsamkeit? Während die selbstbewusste Profilerin Ayla Deniz (Oona Devi Liebich) ihre KI-Rechner erfolglos mit Ermittlungsdaten füttert, wächst der Druck auf Furrer: Sein Kollege Lueger (Sebastian Krähenbühl) möchte den spektakulären Fall nutzen, um ihn bei einer Beförderung auszustechen. Auf eigene Faust beginnen Borchert und Dominique Ermittlungen anzustellen. Wie gewohnt ignoriert das Anwaltsduo alle Mahnungen … (Text: ARD) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 02.12.2024 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Do. 05.12.2024 Das Erste 21. Borchert und die Stadt in Angst (2)
Folge 21 (88 Min.)Kuster und Borchert sind ein gutes Team.Bild: Roland Suso RichterIm zweiten Teil der Doppelfolge kommt Christian Kohlund als Titelheld einer tragischen Kette von Ereignissen als Auslöser für die Morde auf die Spur und gerät dabei selbst in Lebensgefahr. Regisseur Roland Suso Richter und sein Kameramann Andrés Marder finden auch im zweiten Teil für die von Wolf Jakoby erdachte Story um die Ereignisse am Tag einer Sonnenfinsternis starke und einprägsame, teils mystische Bilder. David und Anne Bennent spielen eindringlich ein verschworenes Geschwisterpaar, dessen Geschichte immer weiter aufgeblättert wird.Sechs Tote – und jedes Mal eine Pappschablone mit Sonne und Mond am Tatort: Tötet der „Zürich-Killer“ nach einem rätselhaften Muster – oder gibt es doch einen Zusammenhang zwischen den Opfern? Während Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) hofft, in Timo Brock (Robin Sondermann) den Killer gefunden zu haben, stürzt Dominique (Ina Paule Klink) vor Borcherts (Christian Kohlund) Augen unter einen Lieferwagen. Was nach einem tragischen Unfall aussieht, stellt sich als Mordanschlag heraus. Als kurz darauf auch Borchert in die Schusslinie gerät, steht für ihn fest, dass er mit seinen Nachforschungen auf der richtigen Spur ist und Brock nicht der Täter sein kann. Dabei rückt immer mehr ein tragischer Verkehrsunfall ins Zentrum von Borcherts Ermittlungen. Bei diesem wurde eine Familie bis auf den Vater Moritz Bührer (Matthias Weidenhöfer) ausgelöscht. Auch der ehemalige Speditionsfahrer Jürg Dolmas (David Bennent), der im Rollstuhl sitzt und von seiner Schwester Andrea (Anne Bennent) gepflegt wird, gerät in Bocherts Fokus. Doch der „Anwalt ohne Lizenz“ zieht zunächst die falschen Schlüsse … (Text: ARD) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 09.12.2024 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Do. 12.12.2024 Das Erste 22. Borchert und der Schuss ins Herz
Folge 22 (88 Min.)Staranwältin Kuster (Ina Paule Klink, re.) vermischt mit ihrem Partner Marco Furrer (Pierre Kiwitt, li.) Privates und Persönliches.Bild: ARD Degeto/Roland Suso RichterEine vertuschte Familientragödie und kriminelle Machenschaften um Waffengeschäfte stehen im Zentrum des 22. „Zürich-Krimis“. In der Rolle des lebensklugen „Anwalts ohne Lizenz“ muss Christian Kohlund die losen Enden eines Falles verknüpfen, dessen tragische Note dem unkonventionellen Ermittler persönlich nahegeht. Raffiniert führen Regisseur Roland Suso Richter und die Autoren Wolf Jakoby und Robert Hummel auf falsche Fährten und zu voreiligen Schlüssen. In Episodenrollen sind Stephan Kampwirth und Carla Hüttermann in einem Vater-Tochter-Konflikt zu sehen, bei dem beide einander etwas vorenthalten, was ihren engen Zusammenhalt zu zerstören droht.Der einflussreiche Zürcher Waffenhersteller Gessler (Stephan Kampwirth) weiß, dass er und seine 18-jährige Tochter Zoe (Carla Hüttermann) in ständiger Gefahr leben. Als jemand in die hochgesicherte Luxusvilla einbricht, flüchtet die Schülerin in den Panic-Room. Am nächsten Morgen wird Gesslers Personenschützer Lösch (Anton Rubtsov) erschlagen in einer Hackerlounge aufgefunden. Nun beginnt für Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) ein schwieriger Fall. Ihm geht die tödliche Geiselnahme von Gesslers Sohn und der tragische Tod von dessen Frau nach, bei der die Polizei eine fatale Fehleinschätzung eingestehen musste. Borchert (Christian Kohlund) und Dominique (Ina Paule Klink) geraten in den aktuellen Einbruchs- und Mordfall als Rechtsbeistand des verdächtigen Hackers Daniel (Jonathan Lade), der ein millionenschweres Waffengeschäft platzen lassen möchte. Borchert ahnt, dass jemand beim Einbruch geholfen haben muss, und bittet Zoe, ihm zu vertrauen. Um herauszufinden, wer den untergetauchten Daniel als Sündenbock missbrauchen möchte, deckt Borchert auf, zwischen wem wofür Geld geflossen ist. (Text: ARD) Deutsche Streaming-Premiere Di. 17.12.2024 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Do. 19.12.2024 Das Erste 23. Borchert und der Schlüssel zum Mord
Folge 23 (90 Min.)Dr. Schaeffer (Mathias Max Herrmann, li.) klärt Borchert (Christian Kohlund, re.) über psychologische Hintergründe auf.Bild: ORF/Degeto/Graf Film/Pascal MoraEiner perfiden Intrige mit fatalen Folgen kommt Christian Kohlund alias Thomas Borchert im 23. Zürich-Krimi auf die Spur. Zusammen mit seiner Kanzleipartnerin Dominique Kuster, gespielt von Ina Paule Klink, vertritt der „Anwalt ohne Lizenz“ einen Mandanten, dessen Unschuldsbeteuerungen niemand glaubt. Während Borchert die Zusammenhänge verworrener Beziehungskonstellationen bis hin zu Stalking entblättert, muss er die Bitterkeit einer eigenen Liebestragödie verarbeiten. Regisseur Roland Suso Richter nutzt das Drehbuch von Wolf Jakoby für eine spannende Betrachtung der ältesten Tatmotive der Welt: Leidenschaft, verletzter Stolz und Eifersucht! In Episodenrollen spielen u. a. Sophie Pfennigstorf, Helgi Schmid und Alexandra von Schwerin.Was wie ein Traum beginnt, wird für Hannah Wagner (Sophie Pfennigstorf) schnell zum Albtraum: Am Morgen nimmt die Graphikdesignerin den Heiratsantrag ihres Freundes Rick Spoery (Helgi Schmid) begeistert an, doch am Abend erlebt sie einen Schock: Im Bett des aufstrebenden Bauunternehmers liegt halb nackt seine frühere Buchhalterin Luisa Weiss (Barbara Prakopenka), die ihn seit einem One-Night-Stand vor Jahren unbedingt für sich gewinnen möchte! Ricks Beteuerung, die Stalkerin habe sich unbemerkt in die Wohnung geschlichen, kann Hannah nicht glauben. Seine Ankündigung, der Sache ein für alle Mal ein Ende zu setzen, bekommt am nächsten Tag unerwartetes Gewicht: Luisas Leiche wird auf Ricks Großbaustelle gefunden, er selbst von Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) als Hauptverdächtiger festgenommen. Während Dominique Kuster (Ina Paule Klink) das Mandat nur ungern übernimmt, zeigt Thomas Borchert (Christian Kohlund) Verständnis für den jungen Mann. Als jedoch herauskommt, dass der Bauunternehmer in finanziellen Schwierigkeiten steckt und sich von der Mafia Geld geliehen hat, möchte Borchert ganz genau wissen, wer wen aus dem Weg räumen will – und warum! (Text: ARD) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 01.12.2025 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Do. 04.12.2025 Das Erste 24. Borchert und die Glut des Bösen
Folge 24 (90 Min.)Thomas Borchert (Christian Kohlund) hadert mit seinen juristischen Grundsätzen, als er einen rechtsextremistischen und antisemitischen Mordverdächtigen vertreten soll.Bild: ORF/ARD Degeto Film/Graf Film/Roland Suso RichterJeder Beschuldigte hat das Recht auf die bestmögliche Verteidigung – egal, was jemand getan oder verschuldet hat. So lautet das Credo von Christian Kohlund alias Thomas Borchert. Im 24. „Zürich-Krimi“ hadert der Titelheld jedoch mit seinen juristischen Grundsätzen. Denn als er einen rechtsextremistischen und antisemitischen Mordverdächtigen vertreten soll, muss Kanzleichefin Ina Paule Klink den „Anwalt ohne Lizenz“ an seine eigenen Ansprüche erinnern. Regisseur Roland Suso Richter verfilmte das Drehbuch von Catrin Lüth und Florian Hanig, das eine spannende Krimihandlung mit einem düsteren Kapitel der Schweizer Geschichte verbindet.Brillant ist die Bildgestaltung von Max Knauer mit einem grandios gefilmten Showdown. Ein Brandanschlag auf das jüdische Kulturzentrum erschüttert Zürich. Die Studentin Judith Stein (Leonille Wittgenstein) stirbt, Hass-Graffitis weisen auf einen antisemitischen Anschlag hin. Zum Missfallen von Borchert (Christian Kohlund) übernimmt Kanzleichefin Dominique (Ina Paule Klink) die Vertretung des einzigen Verdächtigen, des 17-jährigen Hakenkreuz-Sprayers Bruno Zumthor (Casper von Bülow). Dessen Mutter (Barbara Sotelsek), eine angesehene Geschäftsfrau, beteuert die Unschuld ihres Sohnes. Borchert hadert im Fall des jungen Rechtsextremen mit seinen juristischen Grundsätzen, macht sich aber dennoch auf die Suche nach der Wahrheit. Über die Rabbinerin Rivka Lehmann (Hannah Ley) lernt Borchert den Hauptförderer der Kultureinrichtung, Marius Fontana (André Szymanski), kennen. Schon bald trifft Judiths Großmutter (Lena Rothstein) aus Tel Aviv ein, die als einziges Familienmitglied den Holocaust überlebt hat. Ihr gegenüber fühlt sich Borchert besonders verpflichtet, das Verbrechen aufzuklären. Spuren führen nicht nur in die rechte Szene, sondern auch zu einem alten Geheimnis, das Judith zum Verhängnis wurde. (Text: ARD) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 01.12.2025 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Do. 11.12.2025 Das Erste 25. Borchert und das bedrohte Paradies
Folge 25 (90 Min.)Stojanović (Luca Maric) ist eiskalt!Bild: ARD Degeto Film/Roland Suso RichterSein Ruf als unbequemer Advokat beschert Thomas Borchert (Christian Kohlund) ein Mandat im Kanton Thurgau. Die ehemalige Hausärztin Antonie Meinig (Ilona Schulz), die am Rande eines Naturschutzgebiets wohnt, ist sich sicher: Grund für den tödlichen Treppensturz ihres Ehemanns Henry (Erwin Geisler) war ein Erdbeben, ausgelöst durch ein Geothermiewerk. Leider kann das jedoch außer ihr niemand bezeugen. Im Gegenteil: Im nahegelegenen Ort, der von billiger Wärme und Energie profitiert, haben weder die Dorfpolizistin (Katharina Haudum) noch der Bürgermeister (Frederik Schmid) ein Beben bemerkt. Zwar findet Borchert Belege für Erderschütterungen am Unfalltag, dennoch scheint eine Klage aussichtslos.Mit Borchertscher Raffinesse hindert Antonie ihn daran, ihren Fall voreilig aufzugeben. Tatsächlich stößt der „Anwalt ohne Lizenz“ auf Ungereimtheiten im Umfeld des Geothermiewerks auf hochgefährliche Machenschaften. Borcherts beharrliche Nachforschungen entwickeln sich zum Problem für den wenig zimperlichen Werksleiter Helbing (Ronald Kukulies). Als Kanzleichefin Dominique (Ina Paule Klink) entführt wird, wissen ihr Vater Reto (Robert Hunger-Bühler), Major Furrer (Pierre Kiwitt) und Borchert, was auf dem Spiel steht … (Text: ARD) Deutsche TV-Premiere Do. 10.12.2026 Das Erste 26. Borchert und der Tod auf dem Gleis
Folge 26 (90 Min.)Deutsche TV-Premiere Do. 17.12.2026 Das Erste
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