• Staffel 44, Folge 1 (30 Min.)
    Petra Falb war in der Szene bekannt und berüchtigt. Als „Lady Kalaschnikow“ war sie eine der wenigen Frauen an der Spitze von Drückerkolonnen. (nachgestellt) – Bild: SWR/​Februar Film
    Petra Falb war in der Szene bekannt und berüchtigt. Als „Lady Kalaschnikow“ war sie eine der wenigen Frauen an der Spitze von Drückerkolonnen. (nachgestellt)
    Zwei grausame Morde führen die Ermittler im Sommer 1997 in die Welt der Zeitschriften Abo-Abzocke: Ein Drückerboss wird tot in seinem Haus in Aalen aufgefunden, ein junger Abo-Werber über Stunden gefoltert und im Wald vergraben. Die ehemalige Pornodarstellerin Lady Kalaschnikow zählt zu den Verdächtigen. Die Doku-Serie gibt Einblick in das brutale System der Drückerkolonnen in den 1990er-Jahren, das an moderne Sklaverei und Mafiamethoden erinnert. Ein Geschäft um Geld, Macht und Menschenhandel. Das System hat sich verändert, aber einige der Firmen sind bis heute aktiv und nutzen die Not und Gutgläubigkeit von Menschen weiter aus. Die komplette Serie ist schon ab 26. August 2025 in der ARD Mediathek zu sehen.
    Im Ersten wird die erste Folge gezeigt: Folge 1: Moderne Sklaverei Mord im Drückermilieu: Ein Drückerboss wird 1997 tot in seinem Haus aufgefunden. War es jemand aus den eigenen Reihen? Die Drücker sind gefangen in einem System von moderner Sklaverei, Gewalt ist an der Tagesordnung. Mit erfundenen Geschichten müssen sie an Haustüren Zeitschriften-Abos verkaufen. Wer nicht abliefert, wird bestraft. Selbst Menschenhandel ist nicht ausgeschlossen. Im Hintergrund machen andere das große Geld – teilweise bis heute. Die Kripo verfolgt Spuren im Drückermilieu und macht einen grausigen Fund: Fotos deuten auf einen weiteren Mord hin. Wer ist der junge Mann, der da gefoltert wird? Und wer hat ihm das angetan? (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 01.09.2025 Das ErsteDeutsche Streaming-Premiere Di. 26.08.2025 ARD Mediathek
  • 25 Min.
    Am 15. März 1998 wird Taxifahrer Hans Plüschke bei einer nächtlichen Fahrt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze erschossen aufgefunden. Zeugen entdecken ihn gegen 4 Uhr regungslos auf der Straße, getötet durch einen Kopfschuss. Wer hatte ein Motiv? War es ein Raubmord oder wurde ihm ein dunkles Kapitel aus DDR-Zeiten zum Verhängnis? (Text: MDR)
    Deutsche TV-Premiere So. 07.09.2025 MDR
  • Staffel 44, Folge 2 (30 Min.)
    1997 kommt es zu zwei grausamen Morden in der Szene der Drückerkolonnen: Ein Drückerboss wird tot in seinem Haus aufgefunden, ein junger Abo-Werber im Wald vergraben. Eine ehemalige Pornodarstellerin gehört zu den Verdächtigen. Es ist ein brutales Milieu, dass an moderne Sklaverei erinnert: Junge Leute werden unter falschen Versprechungen angeworben und müssen für ihre Chefs Geld einbringen. Wer nicht liefert, wird oft bestraft. In den 1990er-Jahren boomt das Geschäft, deutschlandweit geht man von mehreren tausend Drücker:innen aus. Im Zuge der Ermittlungen stößt die Polizei auf Polaroidfotos, die den zweiten Mord belegen. In einem Wald scheinen sich abartige Folterszenen abgespielt zu haben und eine weitere Person tritt in Erscheinung. Was hat sie damit zu tun? Eine Spirale der Gewalt offenbart menschliche Abgründe, in der Opfer zu Täter:innen werden. Ein brutales betrügerisches System, dass auch heute noch die Not und die Gutgläubigkeit von Menschen ausnutzt. (Text: SWR)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 10.09.2025 SWRDeutsche Streaming-Premiere Di. 26.08.2025 ARD Mediathek
  • Staffel 44, Folge 3 (30 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 10.09.2025 SWRDeutsche Streaming-Premiere Di. 26.08.2025 ARD Mediathek
  • Staffel 45, Folge 1 (30 Min.)
    Zwischen 2003 und 2006 ermordet und vergewaltigt der Kraftfahrer Marco M. drei Frauen und verletzt eine weitere schwer. Er geht brutal vor, seine Opfer wählt er zufällig. Manchmal missbraucht er die Frauen erst nach ihrem Tod. Danach entsorgt er sie wie Müll. „Es ging ihm darum, den Körper der Frauen zu dominieren – tot oder lebendig. Das macht solche Täter so gefährlich“, sagt Kriminalpsychologin Dr. Gilda Giebel. Seine Tatorte sind Köln, Düsseldorf, Dillenburg und Kassel, meist in der Nähe von Autobahnen. Er ist immer in Bewegung, bleibt lange unbehelligt. Früh deuten Spuren auf einen Lkw-Fahrer mit festen Routen hin.
    Doch die verschiedenen Tatorte in unterschiedlichen Bundesländern erschweren den Fall. Statt zusammenzuarbeiten agieren die SOKOS getrennt. Die föderale Struktur behindert den Austausch. Auch der Datenschutz bremst die Ermittlungen: Ein Blick in die Führerscheindaten der LKW-Fahrer könnte helfen, doch das Kraftfahrtbundesamt verweigert den Zugriff – aus Datenschutzgründen. Das gilt auch für die Mautdaten. Jeder neue Tatort bringt neue Ermittler, neue Akten, neue Fragen. Nur eines bleibt gleich: der Täter. Erst nach der Aussage des einzigen überlebenden Opfers kann ein Phantombild erstellt werden – doch der entscheidende Hinweis fehlt.
    Die Morde gehen weiter. Im Oktober 2005 verschwindet eine Frau in Dillenburg und wird 30 Kilometer entfernt tot in einem Wald entdeckt. Keine brauchbaren DNA-Spuren, ein Zusammenhang wird nicht erkannt. Als 8 Monate später in Kassel eine Schülerin verschleppt und ermordet wird, gibt es erstmals eine vollständige DNA-Spur. Ein Abgleich zeigt: alle Taten hängen zusammen. Doch der Täter bleibt ein Phantom. Er ist nicht registriert. Ein Jahr später bringt der Zufall die Wende: Eine winzige Hautschuppe an einem BH liefert den entscheidenden Beweis: Es handelt sich um einen Täter.
    Sein Phantombild aus Köln wird erneut veröffentlicht – diesmal auch in Hessen. Zwei Hinweise führen zu Marco M. – einem unauffälligen Familienvater aus dem mittelhessischen Haiger. Der Mann lässt sich widerstandslos festnehmen. Seine Taten gesteht er emotionslos: Er wisse auch nicht warum, es sei einfach über ihn gekommen. Im Juni 2007 verurteilt das Landgericht Limburg Marco M., bekannt als „Brummi-Mörder“, zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung. Das psychiatrische Gutachten bescheinigt ihm volle Schuldfähigkeit – und eine extrem hohe Gewaltbereitschaft. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 24.09.2025 hr-fernsehen

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