• Staffel 56, Folge 1 (30 Min.)
    Aussagepsychologin Bettina Reinhold zweifelte früh an Josephine R.s Schilderungen. – Bild: NDR/​Bernd Hermes
    Aussagepsychologin Bettina Reinhold zweifelte früh an Josephine R.s Schilderungen.
    Eine junge Frau aus Goslar beschuldigt ihre Mutter und ihren Stiefvater des jahrelangen sexuellen Missbrauchs: mit grauenvollen Details zu Gruppenvergewaltigungen, Folter und einem Mordplan. Die Eltern werden zu hohen Haftstrafen verurteilt, die Mutter sogar mit anschließender Sicherungsverwahrung. Wenige Jahre zuvor hatten Josephine und ihre Mutter mit ihren Partnern noch eine Doppelhochzeit gefeiert, es soll Josephines Idee gewesen sein. Jetzt war sie die Zeugin der Anklage, gegen ihre Eltern. Die Justiz glaubte Josephine, die Medien glaubten ihr. Auch ihren damaligen Ehemann beschuldigte sie der Vergewaltigung. Doch dann kommen Zweifel auf: Was, wenn Josephine R. gar kein Opfer ist? Die Ermittler der Kriminalpolizei hatten schon sehr früh festgestellt: Allein die Chatverläufe von Josephine R. passen rein zeitlich nicht mit ihren Anschuldigungen zusammen. Sie befürchteten, die Eltern würden zu Unrecht in Untersuchungshaft sitzen. In der neuen ARD Crime Time-Staffel „Der Fall Josephine R.“ spricht ein damals leitender Kripobeamter über seine Arbeit und über seine Zweifel. Doch die zuständige Staatsanwaltschaft blieb bei ihrem Kurs. Das Landgericht Braunschweig hat sich in seinem Urteil wesentlich auf die Anschuldigungen von Josephine R. gestützt. Später kritisieren Bundesrichter, es sei gar nicht geprüft worden, ob Josephine R. überhaupt aussagetüchtig gewesen sei. Erik Westermann, Kriminalreporter der „Braunschweiger Zeitung“, hat die Verhandlungen intensiv begleitet – und mit seinen Berichten auch ein Bild in der Öffentlichkeit erzeugt. Es sollte der Fall seines Lebens werden. Er berichtet über seine Suche nach der Wahrheit, auch in Gesprächen mit Josephine R. selbst. Die Eltern von Josephine erzählen in der dreiteiligen ARD Crime Time-Serie erstmals exklusiv vor einer Kamera von plötzlichen Verhaftungen und von 684 Tagen in Haft. Über eine traumatische Zeit, in der ihnen kaum jemand geglaubt hat. Josephines damaliger Ehemann Enrico spricht in der Doku-Serie über seine Jugendliebe – und darüber, dass frühmorgens die Polizei seine Wohnung durchsuchte: Verdacht auf sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung. „Der Fall Josephine R.“ berührt die Urängste eines jeden: der eigenen Freiheit beraubt zu werden und sich ohnmächtig gegenüber der Macht des Staates zu fühlen. Zu spüren, wie es ist, wenn einem niemand mehr hilft oder helfen kann. (Text: NDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 21.10.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mi. 28.10.2026 NDR
  • Staffel 56, Folge 2 (30 Min.)
    Josephine R. aus Goslar beschuldigt ihre Mutter, ihren Stiefvater und ihren damaligen Ehemann des sexuellen Missbrauchs. Ihre Eltern werden zu hohen Haftstrafen verurteilt. Doch Ermittler zweifeln früh an ihren Aussagen. Kriminalreporter Erik Westermann beleuchtet Widersprüche, die Ermittlungen und die Justiz. Er berichtet von seiner Suche nach der Wahrheit. Erstmals sprechen auch Josephines Eltern über ihre Verhaftung und 684 Tage in Haft. (Text: NDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 21.10.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mi. 28.10.2026 NDR
  • Staffel 56, Folge 3 (30 Min.)
    684 Tage in Haft und kaum jemand, der ihnen glaubt: Die Eltern von Josephine R. berichten erstmals vor der Kamera von ihrer traumatischen Zeit. Während Ermittler früh Zweifel an den Vorwürfen hegten, blieben sie in Untersuchungshaft. (Text: NDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 21.10.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mi. 28.10.2026 NDR
  • 25 Min.
    Die hochschwangere Alexandra R. aus Katzwang bei Nürnberg verschwindet am 09.12.2022 spurlos. Rätselhafte Nachrichten von ihrem Handy sagen aus, sie sei weg. Doch lässt eine Frau im achten Monat wirklich alles zurück? Die hochschwangere Alexandra R. aus Katzwang bei Nürnberg verschwindet am 9. Dezember 2022 spurlos. Morgens bringt sie ihre Pflegetochter zur Kita – dann werden rätselhafte Nachrichten von ihrem Handy verschickt: Sie sei weg, liebe ihren Ex-Partner immer noch und komme nicht zurück. Würde eine Frau im achten Monat wirklich alles zurücklassen? Die Mordkommission übernimmt den mysteriösen Vermisstenfall. (Text: MDR)
    Deutsche TV-Premiere So. 01.11.2026 MDR

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