Staffel 4

Staffel 4 von Abenteuer Auswandern startete am 23.12.2025 in der ZDFmediathek und am 02.01.2026 im ZDF.
  • Staffel 4, Folge 1 (50 Min.)
    Malolo Island ist eine für Touristen ausgebaute Resort-Insel, hier werden Urlauberträume wahr in der atemberaubenden Landschaft Fidschis. – Bild: ZDF und Christian Leunig
    Malolo Island ist eine für Touristen ausgebaute Resort-Insel, hier werden Urlauberträume wahr in der atemberaubenden Landschaft Fidschis.
    „Weiter weg wäre näher dran“ – das Südseeparadies Fidschi liegt buchstäblich am anderen Ende der Welt. Und ist eine ganz eigene Welt. Neben strahlend weißen Sandstränden, bunten Riffs und unberührten Regenwäldern bietet das Land der mehr als 330 Inseln jahrhundertealte Traditionen und eine einzigartige Willkommenskultur. Robert Glowatzki war sofort gefangen, als er 2006 zum ersten Mal als Tourist herkam. Inzwischen betreibt der Ostwestfale mit seiner italienischen Frau Lucilla eine Bio-Farm auf der Insel Taveuni. Gemeinsam mit ihren fidschianischen Angestellten bauen die beiden einheimische Gemüsesorten wie Tapioka oder Yamswurzel an, aber auch Kaffee, Kakao und Papayas. Den Großteil der Früchte verwenden sie für ihre hausgemachten Sorbets, die sie an einem kleinen Stand am Straßenrand verkaufen. „In Fidschi ist es das ganze Jahr über heiß, die Eis-Saison dauert daher 12 Monate. Wir verkaufen unser Sorbet so billig, dass es sich auch die einheimischen Inselbewohner leisten können. Wenn sie wollen, sogar täglich“, lacht Robert. Darüber hinaus stellen die beiden traditionelle fidschianische Heilmittel her, die sie im Tausch gegen wild wachsende Nüsse in den Dörfern der Insel verteilen – wertvolle medizinische Hilfe, denn Arzt oder Ärztin gibt es auf Taveuni nicht. Noch abgeschiedener lebt Marina Walser in der Viani Bay auf Vanua Levu. Hier hat die passionierte Taucherin ihr Paradies gefunden, das sie mit Urlaubern teilt, die das ursprüngliche Fidschi-Erlebnis suchen. Direkt vor der Bucht liegt mit dem Rainbow-Reef eines der schönsten und bedeutendsten Tauchgebiete der Welt, die perfekte Umgebung für Marinas Tauch- und Schnorchel-Resort. Die gebürtige Hessin, die früher eine erfolgreiche Managerin war, hat sich hier neu erfunden. „Ich hatte es einfach satt, immer nach Erfolg und Anerkennung zu streben. Hier bin ich frei davon und habe mir meinen Lebenstraum erfüllt“, erzählt sie stolz. Zum Resort gehört auch eine Korallenaufzuchtstation, mit der Marina und ihr Team einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Unterwasserwelt leisten. Auf Fidschis Hauptinsel Viti Levu beitreibt Torsten Hesse ein Bauunternehmen mit rund 45 Angestellten. Kaum ein Urlaubsresort, an dem der gebürtige Dessauer nicht mit gebaut hat. Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Fidschis, und für seine sprichwörtliche deutsche Gründlichkeit genießt Torsten weit über die Grenzen seiner neuen Heimatstadt Nadi hohe Anerkennung. Seine derzeit wichtigste Baustelle liegt auf einer winzigen Insel rund 20 Minuten mit dem Hubschrauber entfernt. Torstens Arbeitsweg führt ihn im Flug über himmelblaues Wasser, weiße Sandbänke und menschenleere Strände. „Hier zu leben und zu arbeiten war immer mein Traum“, schwärmt der gelernte Tischler, „und das schon vor der deutschen Einheit, als Fidschi für mich als Sachse unerreichbar war.“ (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 23.12.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Fr. 02.01.2026 ZDF
  • Staffel 4, Folge 2 (50 Min.)
    Sonne, Strand und Palmen, dazu antike Mythen, historische Stätten und malerische Dörfer – Zypern hat viel zu bieten und lockt mit einem einzigartigen Mix aus Orient und Okzident. Aber nicht nur ihre Schönheit verleiht der Insel im östlichen Mittelmeer ihre Anziehungskraft, sie gilt zudem als Steuerparadies, was sie für unternehmungslustige Auswanderer besonders attraktiv macht. Diese Mischung hat auch die Leichsenrings aus Norddeutschland überzeugt. Nach einer Weltreise sind Katrin und Stefan mit ihren drei Kindern hier hängengeblieben. „Nach Hamburg zurückzugehen, wo der Winter lang, kalt und unangenehm sein kann, das fühlte sich irgendwie nicht richtig an“, erzählt Stefan und gesteht: „Es gehört auch dazu, dass das Steuersystem hier in Zypern gegenüber dem deutschen vorteilhaft ist.“ Inzwischen leben der ehemalige Topmanager und die Physiotherapeutin vor allem von Katrins Arbeit als Fitnesscoach und den Onlinekursen, die das Paar gemeinsam produziert und vermarktet. Auch Dominik Hentschel aus Bayern lebt von Videos und Social Media. Er arbeitet als Cutter und hält nebenbei mit einem Comedy-Kanal auf Instagram seine wachsende Fangemeinde bei Laune. Er liebt Zypern, weil hier die Sonne fast immer scheint und die Menschen, so sagt er, besonders aufgeschlossen und tolerant seien. In Deutschland litt Dominik unter Winterdepressionen und Alltagsrassismus, wurde wegen seiner Hautfarbe und den auffälligen Tattoos im Gesicht oft als Krimineller abgestempelt. Deshalb trägt er heute immer einen weißen und einen schwarzen Schuh: „Viele lachen darüber, aber was ich damit ausdrücken will: Es sind die gleichen Schuhe, sie haben nur eine andere Farbe – genau wie wir Menschen auch.“ Matthias Hanebut entdeckte auf Zypern seine Liebe zum Tauchsport – und zum entspannten Lebensstil der Zyprioten. In Deutschland arbeitete er als Solarmonteur, auf Zypern ließ er sich zum Tauchlehrer ausbilden. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Evelyne erfüllte er sich vor kurzem seinen großen Traum von der eigenen Tauchschule. Eine Herausforderung, erzählt Matthias, denn die Konkurrenz ist groß und es sei nicht leicht, sich von der Masse abzuheben. „Wir machen nur ganz kleine Gruppen“, so Matthias. Noch muss er als Handwerker dazuverdienen, dennoch stimmt für ihn die Work-Life-Balance in seiner neuen Heimat, wo die Menschen, findet er, sich nach einer anderen Philosophie richten als zu Hause: „Man ist auf die Welt gekommen, um zu leben und nicht, um zu arbeiten. Und das ist eben der größte Unterschied zu Deutschland“. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 10.02.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Fr. 13.02.2026 ZDF
  • Staffel 4, Folge 3 (60 Min.)
    Ein Land, so vielfältig wie ein ganzer Kontinent: Von der Atacama-Wüste im Norden über Dschungel, Berge und Vulkane zu den Gletschern im Süden prägen verschiedenste Landschaften Chile. Aber nicht nur seine Schönheit macht es zu einem der beliebtesten Auswandererziele weltweit. Chile ist eines der stabilsten und wohlhabendsten Länder Südamerikas und lockt mit einem hohen Lebensstandard. Ein beliebtes Ziel ist die pulsierende Hauptstadt Santiago de Chile. Hierher zog es Agnes Marian, die ursprünglich von der Nordseeinsel Wangerooge stammt. In Deutschland arbeitete sie eine Zeitlang als Lohnbuchhalterin, doch die Büroarbeit war auf Dauer nichts für sie und so ging sie, ohne ein Wort Spanisch zu können, mit zwei Koffern und ihrem Mann nach Chile. „Ich habe noch einmal ganz von vorne angefangen“, erzählt die heute 35-Jährige. „Ich wollte mich im Artenschutz engagieren, das war schon immer mein Traum.“ Sie belegte ein Studium in Biologie und Ökologie und schreibt gerade ihre Doktorarbeit über eingeschleppte Tierarten in Chile. Für ihre Forschungen reist sie regelmäßig in den eisigen Süden des Landes und geht mit Outdoorausrüstung und Fotofalle auf die Jagd nach europäischen Nerzen, die aus Pelzfarmen ausgebrochen sind und sich vermehrt haben. Auch Harm Wessels stammt aus Norddeutschland und fand sein Glück in Südamerika. Der gelernte Schiffskaufmann kommt 2019 zum ersten Mal, als er mit seinem Motorrad auf Weltreise geht. In Chile lernt er seine Frau Lily kennen, verliebt sich in sie und das Land und beschließt zu bleiben. Mittlerweile lebt das Paar in der Hauptstadt und organisiert Motorradrundreisen für Touristen. „In Chile habe ich meinen Traum zum Beruf gemacht“, erzählt Harm. „Jetzt kann ich dieses wunderschöne Land immer wieder mit meinen Gästen bereisen und werde dafür sogar noch bezahlt.“ Auf der nächsten Tour will er mit einer Reisegruppe in die Anden fahren und auf einem der weltberühmten Weingüter übernachten. Ellen Schniebel kam 2009 zum ersten Mal nach Chile. Eigentlich wollte sie nur neun Monate bleiben, um ein soziales Projekt zu unterstützen, doch es gefiel ihr so gut, dass sie blieb. Inzwischen lebt die 44-Jährige mit ihrem Mann und den gemeinsamen drei Kindern in Matanzas an der Pazifikküste. Der Ort ist ein Surfer-Hotspot und zieht Naturliebhaber und Aussteiger an. Ellen hat hier zusammen mit einigen Mitstreiterinnen 2022 einen Waldkindergarten gegründet. Mittlerweile haben sie auch eine zugehörige Schule aufgebaut. „Der Unterricht findet hauptsächlich im Freien statt, das ist viel kindgerechter als im Klassenraum“, erklärt Ellen. Die Kinder lernen hier neben klassischen Unterrichtsinhalten nicht nur viel über die Natur, sondern auch das Surfen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 01.05.2026 ZDF

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