A Very English Scandal
GB 2018–
  • Anthologie-Serie
  • Comedy
  • Drama
Deutsche TV-Premiere Sony ChannelDeutsche Free-TV-Premiere Tele 5Original-TV-Premiere BBC One (Englisch)
Alternativtitel: A Very British Scandal (Staffel 2) / A Very Royal Scandal (Staffel 3)
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Die britische Anthologie-Serie „A Very English Scandal“ beschreibt in jeder Staffel Skandale, die in der Öffentlichkeit des Vereinigten Königreiches für Aufsehen sorgten.
Staffel 1: Der insgeheim homosexuelle Jeremy Thorpe (Hugh Grant) ist in den 1960ern der Leiter der Liberalen Partei. Ihm steht eine brillante Karriere bevor, doch in einer Zeit, als Homosexualität im Vereinten Königreich gerade erst aus der Liste der Verbrechen gestrichen wurde, fürchtet Thorpe ein jähes Karriereende in einem Skandal, sollte sein Ex-Partner Norman Scott (Ben Whishaw) ihn und ihre alte Beziehung outen.
So setzt Thorpe alle Hebel in Bewegung, um Scott zum Schweigen zu bringen, wobei ihm Mitglieder des Establishments helfen. Schließlich sieht er aber keine Möglichkeit, Scott zum Schweigen zu bringen ohne ihn „zum Schweigen zu bringen“.
Staffel 2: Die Herzogin von Argyll Margaret Campbell (Claire Foy) befindet sich im Jahr 1963 mitten in einem Scheidungskrieg, von ihrem Mann Ian Campbell (Paul Bettany), der den Herzogtitel einige Jahre vorher geerbt hatte. Der Herzog legt vor Gericht 13 Polaroidfotos vor, die Margaret nackt zeigen und die seine Tochter aus einer vorangegangen Ehe aus deren Wohnung entwendet hatte. Eines der Fotos zeigt sexuelle Handlungen, bei denen auch der britische Verteidigungsminister Duncan Sandys zu sehen sein soll. Der verneint zwar, die entsprechende Person zu sein, muss aber dennoch zurücktreten. Für Margaret wird der Prozess zu einem Spießrutenlauf, in dem auch der britischen Presse kein schmutziges Detail zu schade ist.
Staffel 3: Im Jahr 2019 wurde der US-amerikanische Milliardär und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein verhaftete und beging in Untersuchungshaft Selbstmord. In Großbritannien kamen scharfe, kritische Fragen über die enge Verstrickung von Prinz Andrew (Michael Sheen) zu Epstein auf. Das BBC-Nachrichtenmagazin „Newsnight“ konnte den Royals ein Interview mit Andrew abringen. Statt die Kontakte rechtfertigen zu können hielt sich Andrew im Gespräch mit Journalistin Emily Maitlis (Ruth Wilson) katastrophal, mit deutlichen Folgen. (Text: bmk/RF)

A Very English Scandal auf DVD & Blu-ray

fernsehserien.de-Kritik

Bild: Christopher Raphael / Blueprint / Sony Pictures Television
„A Very Royal Scandal“ über Prinz Andrew zählt zu den besten Serien

Review von Stefan Genrich

Prinz Andrew beweist schlechten Geschmack bei seinen Freunden - wie dem steinreichen Triebtäter Jeffrey Epstein. Darüber hinaus schweigt der Sohn von Queen Elizabeth II., ob er Schuld auf sich geladen hat. In einem Fernsehinterview leugnet er Sex mit einem 17-jährigen Mädchen. "A Very Royal Scandal" beleuchtet den authentischen Fall. Hält die neue Produktion das hohe Niveau der Vorgänger?Die Miniserie "A Very English Scandal" schlug in Großbritannien ein. Der Nachfolger "A Very British …

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  • am

    Hat mir auch sehr gut gefallen. Homosexualität war dort damals nicht nur geächtet, sondern regelrecht *strafbar*. Man fragt sich echt, was Mr. Thorpe damals geritten hat, so etwas anzufangen. Trieb? Risikobereitschaft? Chuzpe ("wir sind Elite, wir können uns alles erlauben")? Dummheit? Wohl von allem etwas.

    Bei Ex-Prinz Andrew (Staffel 3) ist es wohl ähnlich gelagert, und da kommt noch etwas dazu: *Wohlwollend* könnte man THORPEs Verhalten ja noch so interpretieren, dass er mit seinen Gay-Abenteuern in einer so frühen Phase seines Lebens angefangen hat, dass er da noch nicht absehen konnte, wie weit er es mal bringen würde. Und als er einmal "drauf" war, war er eben drauf und konnte nicht mehr anders?

    Bei ANDREW gibt es eine so frühe Phase seines Lebens aber definitiv nicht, der war von Geburt an im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Da kommen dann wirklich nur noch Trieb, Chuzpe und Dummheit in Frage...
  • (geb. 1990) am

    A Very English Scandal ist eine bissige, brillant erzählte Miniserie, die einen realen politischen Skandal aus Großbritannien ebenso unterhaltsam wie schonungslos aufarbeitet. Die Serie verbindet schwarzhumorige Momente mit ernstem Drama und schafft damit einen Ton, der gleichermaßen fesselt und verstört.
    Im Mittelpunkt steht der liberale Politiker Jeremy Thorpe und seine Affäre mit Norman Scott – in einer Zeit, in der Homosexualität gesellschaftlich geächtet war. Was als private Beziehung beginnt, entwickelt sich zu einem öffentlichen Skandal mit politischen, juristischen und persönlichen Konsequenzen. Die Serie zeigt eindrucksvoll, wie Macht, Angst und Selbstschutz moralische Grenzen verschieben können.
    Herausragend sind die schauspielerischen Leistungen, insbesondere Hugh Grant, der Jeremy Thorpe mit charmanter Arroganz, Unsicherheit und erschreckender Kälte verkörpert. Auch Ben Whishaw überzeugt als verletzlicher, zugleich unbequemer Norman Scott. Die Chemie zwischen beiden trägt die gesamte Serie.
    Optisch ist A Very English Scandal stilvoll inszeniert, mit viel Gespür für Zeitgeist und Atmosphäre der 1960er- und 70er-Jahre. Trotz des ernsten Hintergrunds gelingt es der Serie immer wieder, mit trockenem britischem Humor zu überraschen – ohne die Tragik der Geschichte zu verharmlosen.
    Fazit: A Very English Scandal ist eine hervorragend geschriebene und gespielte Miniserie, die politische Satire und Drama meisterhaft verbindet. Intelligent, provokant und absolut sehenswert.
  • am

    Ja, das kommt dann bestimmt im vierten Teil der Miniserie. ;-))

    Im Ernst, ich fand die 3. Staffel auch klasse, gerade zuende gestreamt. Einerseits hatte ich zwar Mitleid mit dem Prinzen. Meine Interpretation: Bis dahin hatte Andrew nur Erfahrung mit der üblichen Hofberichterstattung (wortwörtlich!) der BBC. Diesmal ging es aber um einen sehr ernstzunehmenden Verdacht und die Fallhöhe war für ein derart hochgestelltes Mitglied der Gesellschaft gewaltig. Dementsprechend motiviert und gut vorbereitet war Emily Maitlis, und grillte den Prinzen gnadenlos, der sich - auch aufgrund seiner lebenslang geübten Arroganz und falschen EInschätzung der Situation - als leichter Gegner erwies und sich um Kopf und Kragen redete.

    Andererseits aber - eben diese Arroganz!! Am besten kam seine Arroganz m.E. heraus, als in einer Besprechung die Möglichkeit einer Auslieferung an die USA erwähnt wurde und er (sinngemäß) sagte "Das können sie nicht machen - ich bin der zweite Sohn der Königin!" Warum sagte er nicht gleich "Wir können uns alles erlauben! Wir können doch machen, was wir wollen!!" Hat Andrew tatsächlich so gedacht, als er (mutmaßlich) mit einer genötigten Minderjährigen ins Bett ging und sich später mit Epstein selbst noch einließ, als der schon verurteilt war? Oder war Andrew vielleicht nur dumm, gedankenlos? Er hat zwar Pech, dass nun an ihm ein Exempel statuiert wird, aber andererseits geschieht ihm das nur recht. Wie Sir Edward sagte: "Sie leben mit den Konsequenzen Ihres Handelns"...

    Sorry, ist etwas lang geworden, aber ich habe gerade Urlaub und mir war langweilig. :-)
  • am

    Auch die 3. Staffel ist wieder Klasse. Dabei geht ja die Story sogar noch weiter mit der Aberkennung sämtlicher Titel, dem Auszug aus dem Schloß !
  • am

    Was mich an dem Skandal am meisten erstaunt: Wie treu seine Parteifreunde zu Thorpe standen! Vor allem Bessell: Er hat aus eigener Tasche jahrelang viel Geld an Scott gezahlt, anstelle Thorpe zu überreden, Verantwortung zu übernehmen. Und Bessell hat Thorpe bei den Mordplänen unterstützt und sich erst sehr spät davon distanziert. Holmes hat ebenfalls die Mordpläne unterstützt und letztlich auch ins Rollen gebracht, indem er Schergen suchte...

    Nun war der reale Thorpe definitiv ein erfolgreicher, beliebter Politiker, ähnlich wie bei uns ein Westerwelle oder Lindner. In der Miniserie wurde das aber kaum sichtbar, da kam er fast nur als verwegener Sex-Abenteurer mit Mord(s)gelüsten rüber. An Hugh Grant hätte es m.E. nicht gelegen, wenn ihm das Drehbuch mehr Gelegenheit gegeben hätte, auch mal die guten Seiten von Thorpe zu zeigen. Denn die muss er zweifellos auch gehabt haben. Dann wäre die Faszination von Bessell und Holmes für Thorpe plausibler gewesen.

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