Zimmer frei!

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    • Sebastian Krumbiegel

      Folge 513 (60 Min.)

      Er ist die Hauptstimme der „Prinzen“, und das seit nunmehr 20 Jahren: Sebastian Krumbiegel. Mit Hits wie „Du musst eine Schwein sein“, „Küssen verboten“ oder „Alles nur geklaut“ stürmten er und seine Band in den 1990er Jahren erstmals die Charts. Es hagelte Preise wie Echo, Goldene Stimmgabel und Goldene Europa, die A-capella-Musiker wurden zu gefeierten Popstars, die bis heute erfolgreich durch die Republik touren. „Ich bin dankbar dafür, wie gut es mir geht und betrachte das nicht als Selbstverständlichkeit. Man kann mehr oder weniger das machen, was man will. Das ist geil“, kommentiert Sebastian Krumbiegel die Karriere der Gruppe. Er selbst macht von der gewonnenen Freiheit auch immer wieder gerne Gebrauch. Mitunter wandelt er auf Solopfaden, im Februar dieses Jahres erschien sein Album „Tempelhof“, das er gemeinsam mit den „Feinen Herren“ im alten Berliner Stadtflughafen eingespielt hat. „Wir Prinzen kennen uns schon so lange, sind wie Brüder, wissen alles voneinander. Ab und zu was anderes zu machen, ist wichtig“, meint der Leipziger. Mit großem Engagement unterstützt Sebastian Krumbiegel seit langem zahlreiche soziale und politische Initiativen, gerade ist er Mitgründer eines rot-rot-grünen „Thinktanks“ geworden. „Weil ich ein politisch interessierter Mensch bin, der sich gerne ungefragt einmischt“, äußerte der zweifache Vater jüngst in einem taz-Interview: „Ich weiß, dass ich mich hier auf dünnem Eis bewege; ich bin kein Fachmann für Koalitionsfragen, sondern ein Kind der Leipziger Montagsdemonstrationen, das gelernt hat, dass es möglich ist, die Gesellschaft zu verändern.“ Apropos Leipzig. Dort lebt Sebastian Krumbiegel mit seiner Familie, und er findet, dass die Stadt immer schöner werde. Schöner als Leipzig sei wohl nur das Weltall: „Ich würde sofort ins All fliegen, wenn mir einer das Angebot machen würde. Bis dahin muss ich mich mit dem Fernsehen begnügen, ich bin ein absoluter ‚Star-Trek‘-Fan.“ Da wundert es auch nicht, dass der DDR-Kosmonaut Siegmund Jähn bis heute einer seiner Helden ist: „Jähn sagte – und das teile ich ganz unabhängig von der alten sozialistischen Rotlichtbestrahlung -, wenn man die Welt von ganz oben sehe, dann werde einem klar, dass man sich hier unten nicht auf die Schnauze hauen sollte.“ Am Sonntag geht es für Sebastian Krumbiegel immer noch nicht ins Weltall, dafür aber in einen Wohngemeinschaftskosmos der besonderen Art. Denn Christine Westermann und Götz Alsmann haben dem Musiker das Angebot gemacht, in ihre WG einzuziehen. Wie in der Raumfahrt wird der mögliche Mitbewohner zuvor allerdings erst einmal auf Herz und Nieren geprüft. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 28.03.2010 WDR
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