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  • Dem radioaktiven Fallout nach dem Atomkraftwerksunfall von Tschernobyl können die Menschen in der Nordukraine nicht entgehen. Im Juni 1986 gesteht die Regierung in Moskau die Niederlage gegen die Strahlung ein und lässt eine Sperrzone errichten. 130.000 Menschen verlieren ihre Heimat und werden umgesiedelt. Im Sommer 1986 wagt Nikolai Steinberg ein gefährliches Experiment an einem der Reaktoren von Tschernobyl – er will endlich nachweisen, dass der RBMK aufgrund seiner Konstruktion zur Ursache für den Unfall geworden ist. Moskau aber hält weiter an der Theorie fest, das Kraftwerkspersonal trage allein die Schuld an der Katastrophe. Während die Sowjet-Regierung der Welt die Wahrheit weiter vorenthält, wird den vermeintlich Schuldigen von Tschernobyl der Prozess gemacht. Erst vier Jahre nach dem Reaktorunfall kann Nikolai Steinberg die ganze Wahrheit über den einstigen sowjetischen Vorzeigereaktor RBMK öffentlich machen – doch seine Erkenntnisse gehen in den Wirren der zusammenbrechenden Sowjetunion unter. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 25.04.2026 ORF III
  • Selbst nach Entdeckung einer radioaktiven Wolke über Schweden schweigt Moskau. Spezialisten vor Ort wagen nicht, die Evakuierung Prypjats zu beschließen. Erst 36 Stunden nach der Katastrophe wird die verstrahlte Stadt evakuiert. Die Wucht der Explosion hat den sowjetischen RBMK-Superreaktor in Tschernobyl komplett zerstört. Die Reaktor-Bodenplatte, 2000 Tonnen schwer, hat es aus der Verankerung gerissen: Jetzt liegen mehr als 200 Tonnen Uran-Brennstoff und über 1800 Tonnen weißglühenden Grafits frei. Radioaktive Partikel steigen durch Hitze hoch in den Himmel und verstrahlen große Teile Europas. Der erste offene Atomreaktor der Welt ist eine Gefahr für die Menschheit – und eine Gefahr für das ganze politische System. Als die Sowjetunion den 1. Mai mit riesigen Paraden feiert, ahnen ihre Bürger nicht, was im ukrainischen Tschernobyl geschehen ist. Vor Ort kämpft das Kraftwerkspersonal gegen die Folgen der Katastrophe. Trotz Zerstörung und Todesgefahr verlässt keiner seinen Posten. Helikopterpilot Sergej Wolodin ist am Morgen des 26. April 1986 der Erste, der den explodierten Reaktor überfliegt. Er misst tödliche Strahlungsdosen. Doch das muss geheim bleiben. Der Atomingenieur Oleksij Breus versucht am Unglücksort, den havarierten Reaktor zu kühlen. Boris Stolyarchuk wird nach Moskau in eine Spezialklinik für Strahlenopfer gebracht, wo die ersten Männer der Katastrophennacht sterben – darunter der Reaktorfahrer Leonid Toptunow. Er steuerte den Reaktor in der Unglücksnacht. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 25.04.2026 ORF III
  • Was ist wirklich passiert? Die Reihe „Tschernobyl – Die Katastrophe“ ist eine Spurensuche nach der Wahrheit. Wie konnte es zur Explosion des Atomkraftwerkes im April 1986 kommen? Und was verschweigt Moskau bis heute über den Unfall? Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geben Einblicke in den Aufstieg und Niedergang von Tschernobyl – ein Ort, an dem der Glaube an die Atomkraft zur folgenschweren Katastrophe wurde. Seit 1971 arbeitet der junge Atomingenieur Nikolai Steinberg auf der gigantischen Baustelle des Atomkraftwerkes Tschernobyl. Im Studium in Moskau hat er erstmals von dem geheimen Reaktor RBMK erfahren, der die Wirtschaft der Sowjetunion mit Energie versorgen soll. Im Nirgendwo baut die Sowjetunion ein Paradies für Atomingenieure und deren Familien. Es entstehen das Atomkraftwerk Tschernobyl mit vier Reaktorblöcken und die ukrainische Stadt Prypjat. Es ist eine Stadt vom Reißbrett für die „Atomschtschiki“, jene Atom-Technikerinnen und Techniker, die im und um das Atomkraftwerk arbeiten und leben. Die junge Stadtplanerin Maria Protsenko wird Chefarchitektin der Stadt. Die Atomstadt Prypjat ist für die neu ankommenden Sowjetbürger ein Paradies: Es gibt Schulen, Schwimmbäder, Kindergärten, Kultur- und Einkaufszentren. Aus der Stadt verkehrt täglich ein superschnelles Tragflächenboot über die Flüsse Prypjat und Dnjepr in die Metropole Kiew. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 25.04.2026 ORF III
  • Überlebende wie der Atomingenieur Boris Stolyarchuk schildern die Ereignisse der Unglücksnacht von Tschernobyl. Der damals 26-Jährige erlebt die Explosionen auf Block 4 und ist sich sicher, dass er die Nacht nicht überleben wird. Am nächsten Morgen ist die Welt eine andere. Der junge Arzt Alexander Bugar wird am 26. April 1986 frühmorgens ins Krankenhaus von Prypjat gerufen, um die akuten Strahlen- und Brandverletzungen der ersten Opfer aus dem Atomkraftwerk zu behandeln. Der Atomingenieur Oleksiy Breus trifft an diesem Tag zum letzten Mal seinen Freund, den Reaktorfahrer Leonid Toptunow. Der junge Mann, der den Sicherheitstest in Block 4 mit durchführt, wird den Unfall nicht überleben. Der Atomingenieur Nikolai Steinberg – der Mann, der Tschernobyl mit aufgebaut hat – hört am Morgen des 26. April gut 1000 Kilometer von Tschernobyl entfernt Gerüchte über einen nuklearen Unfall. Doch zu diesem Zeitpunkt ist das Geheimhaltungssystem der Sowjetunion bereits in Aktion getreten. Die Agenten des sowjetischen Geheimdienstes KGB schotten die Stadt komplett ab. Die Wahrheit über das, was im nordukrainischen Atomkraftwerk wirklich passiert ist, soll vertuscht werden. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 25.04.2026 ORF III
  • Die Serie dokumentiert die größte archäologische Ausgrabung zum Ersten Weltkrieg. Im belgischen Mesen stießen Archäologen und Spezialisten auf die besterhaltendsten Gräben, Bunker und Tunnel der Westfront. Dabei entdeckten sie die schreckliche Wirklichkeit von Schützengrabenkämpfen und Giftgas, aber auch Spuren eines weihnachtlichen Fußballspiels. Mesen gilt als einer der dramatischsten Kriegsschauplätze des Ersten Weltkriegs. In der bis heute tödlichsten nichtnuklearen Explosion kamen 10.000 Männer zu Tode. 600 Tonnen Sprengstoff wurden dabei detoniert. Die Dokumentation zeigt die Entdeckungen von Simon Verdegem und seinem Team. Kriegs- und Schlachtfeldspezialist John Vandewalle und seine Crew ließen dafür eine Kamera fast 20 Meter tief in einen Grubenschacht gleiten. Sie kamen dabei gefährlich nahe an die Stelle, an der eine der größten Blindgänger-Bomben der Welt vermutet wird. Die Archäologen haben einen über 2,4 Kilometer langen Graben geöffnet der gerade durch das damalige Schlachtfeld führt. Diese militärischen Ausgrabungen bieten Einblicke aus erster Hand. Dabei kommen Unmengen an Handgranaten, eine Kiste mit Kugeln für britische Maschinenpistolen, Artilleriegranaten und hunderte weitere Patronen zum Vorschein. Doch auch die Überreste der Männer und Pferde, welche ihr Leben im Kampf ließen, kommen zu Tage. Diese Funde ermöglichen eine umfassende Rekonstruktion der Kämpfe. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 10.11.2018 ORF III
  • Original-TV-Premiere Sa. 10.11.2018 ORF III
  • Er schrieb den Soundtrack mehrerer Generationen: 50 Jahre lang stand der Schlagerstar und Frauenschwarm Udo Jürgens auf der Bühne. Doch für den Erfolg zahlte er einen hohen Preis. Am Ende seines Lebens plagten ihn Depressionen. Der Ruhm, das Geld, die Frauen – Udo Jürgens war reich, aber nicht unbedingt glücklich, eher einsam. Die Dokumentation blickt auf Licht und Schatten seiner beispiellosen Karriere. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Fr. 13.05.2022 ORF III
  • Es ist das Jahr 1933. Trotz guter Wetterverhältnisse leiden die Menschen in der Ukraine an großem Hunger. Doch warum herrscht in einem der getreidereichsten Länder Europas, wie es die Ukraine bis heute ist, eine Hungersnot? Es geht das Gerücht um, dass das Leid der Ukrainerinnen und Ukrainer durch die fehlerhafte Politik des Sowjetstaates entstanden ist. Der britische Journalist und Politikberater Gareth Jones entschließt sich in die Ukraine zu reisen, um sich die Lage vor Ort anzusehen und über das Leid der Menschen zu berichten. Die Dokumentation stütz sich auf die erhaltenen Aufzeichnungen Gareth Jones’ von dieser Reise und liefert so Eindrücke aus erster Hand von einem der der opferreichsten Ereignisse des 20.Jahrhunderts. Die Anreise führt Jones durch das faschistische Deutschland, wo Adolf Hitler gerade zum Reichskanzler ernannt wurde. Von dort aus reist Jones weiter nach Moskau. Hier steht die karge Lebensrealität der Menschen im krassen Gegensatz zur Propaganda des Staates. Jones widersetzt sich dem direkt von Stalin erlassenen Verbot, dass es Ausländern verbietet die russische Hauptstadt zu verlassen und in ländliche Gebiete der Sowjetunion zu reisen. Er macht sich auf den Weg in die Ukraine. Hier existieren seit Beginn der sowjetischen Herrschaft und ihrer Fünfjahresplanpolitik Probleme in der Nahrungsversorgung der Bevölkerung. Der Plan der Sowjets sieht vor, das ukrainische Getreide zu exportieren, um so die Industrialisierung der Sowjetunion finanzieren zu können. Die Bäuerinnen und Bauern werden gezwungen sich in Kolchosen zusammen zu schließen, was große Ablehnung unter den Menschen hervorruft. Die Kollektivierung wird jedoch trotzdem eisern vorangetrieben. Wer sich ihr widersetzt, hat mit harten Strafen zu rechnen. Die ukrainische Bevölkerung wehrt sich nichtsdestotrotz gegen die Getreideabgaben. Bestärkt durch die sowjetische Gewaltherrschaft, findet der Nationalismus immer mehr Anhängerinnen und Anhänger. Sie fordern die Unabhängigkeit ihres Staates und ein Ende der Getreidezölle. Moskau reagiert auf die wachsende Unabhängigkeitsbewegung, indem sie die ukrainischen Grenzen schließt, und so den Menschen die letzte Möglichkeit nimmt ihrem sicheren Hungertot zu entgehen. Millionen von Ukrainern und Ukrainerinnen sterben an Hunger in Folge der sowjetischen Politik. Gareth Jones kehrt zurück nach Europa und schreibt unermüdlich über die Hungersnot. Am Abend seines 30. Geburtstag wird er erschossen. Die Umstände seines Mordes werden nie aufgeklärt. (Text: ORF)
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 03.09.2022
  • Es begann als friedliche Demonstration in Kiew und wurde zum Flächenbrand für das ganze Land. In der Ukraine sind die Gräben mit einer solchen Wucht aufgebrochen, dass die Ordnung Europas bedrohlich ins Wanken geraten ist. Die Konflikte schienen seit einem Vierteljahrhundert überwunden. Doch heute steht die Ukraine am Abgrund.Das Land hat keine einfache Geschichte. Historische Fakten werden fast an jedem Ort anders interpretiert. Die Autorinnen Konstanze Burkard und Olga Sviridenko sind durch die ganze Ukraine gereist und haben mit den unterschiedlichsten Menschen gesprochen. Mit denen, die sich eher Westeuropa verbunden fühlen, und mit denen, die in Russland ein „Brudervolk“ sehen. Die einen fühlen sich schon immer unterdrückt, vom Zarenreich über die Sowjetunion bis zu Putins Russland, bis zu den Protesten des „Euromaidan“ mit einem willfährigen ukrainischen Präsidenten im Schulterschluss. Dieser verhinderte im November 2013 nicht nur die europäische Integration der Ukraine, sondern blockierte damit auch den langersehnten Aufbau. Die anderen fühlen sich mit Russland tief vereint im gemeinsamen Gedenken an den heldenhaften Sieg über die Nazis, deren Vernichtungsfeldzug 27 Millionen Sowjetbürger das Leben gekostet hatte.Die Unterschiede werden im ganzen Land schnell deutlich: Lwiw, das historische Zentrum Galiziens, stand jahrhundertelang unter polnischer und österreichischer Herrschaft. In Kiew berühren sich untrennbar ukrainische und russische Entstehungsgeschichte. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 05.03.2022 ORF III
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 03.09.2022
  • Die ORF-III-Neuproduktion zeigt die Geschichte der Ukraine und ihrer schwierigen Beziehung zu Russland. Seit Wochen führt der russische Präsident Vladimir Putin einen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine und spricht dem Nachbarland das Recht einer eigenen Staatlichkeit ab. Aber ist dies gerechtfertigt? Historisch beziehen die beiden Staaten ihre Identität aus den gleichen historischen Wurzeln: der „Kiewer Rus“ aus der Jahrtausendwende. Jahrhundertelang wurde die Ukraine von Russland dominiert. Vergeblich hat die Ukraine in den letzten Jahrhunderten gegen die Übermacht der Russen angekämpft. Schon die Zaren russifizierten das Gebiet der Ukraine, ihre Sprache wurde verboten, ukrainische Nationalisten wurden verfolgt. Grausamstes Ereignis dieser Unterdrückung war der von Stalin in den 1930er Jahren verübte „Hungermord“ an Millionen von Ukrainerinnen und Ukrainern. Dieses traumatische Ereignis ist Teil der heutigen Identitätsfindung der modernen Ukraine. Die Dokumentation zeigt die Geschichte der Ukraine, die Wurzeln ihrer Entstehung und den Weg zur Identitätsfindung eines „geschundenen“ Landes. Historiker und Zeitzeugen beleuchten, – gepaart mit authentischen Archivaufnahmen – die Entwicklung der Ukraine bis zu ihrer Unabhängigkeit, fokussiert auf die Zeit nach der Oktoberrevolution. (Text: ORF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 30.06.2022 3satDeutsche Streaming-Premiere So. 19.02.2023 ARD MediathekOriginal-TV-Premiere Sa. 23.04.2022 ORF III
  • Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs wurde bereits oft erzählt. Trotzdem: Bis heute gibt es vergessene Kapitel, namenlose Helden und zahllose weiße Flecken im historischen Gedächtnis der Welt. Dieser Teil der Reihe „Die unbekannte Seite des Zweiten Weltkriegs“ geht einer bedrückenden Frage der Geschichte auf den Grund: Warum gelang so vielen Nazis nach dem Krieg die Flucht? Der Begriff „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ wurde bei den Nürnberger Verbrechen nicht umsonst zum ersten Mal vor einem Gericht verwendet. So schrecklich waren die Vergehen der Nationalsozialisten, dass sie die grundsätzliche Fähigkeit zum Mitfühlen mit einem anderen Menschen auszuschließen schienen. Während bei den Nürnberger Prozessen die höchstrangigen Verbrecher des Naziregimes vor Gericht saßen, die von den Alliierten gefangengenommen werden konnten, hätten sich aber eigentlich noch viele mehr vor dem Gesetz verantworten müssen. Die Alliierten führten eine Liste von über 30 000 Kriegsverbrechern des Zweiten Weltkriegs. Mord und Folter waren die meistgenannten Vergehen. Doch nur ein Bruchteil von ihnen musste für ihre Taten Rede und Antwort stehen, denn für diese Kriminellen gab es im Nachspiel des Zweiten Weltkriegs nur ein Ziel – die Flucht. Dies ist ihre Geschichte. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 01.12.2018 ORF III
  • Die Geschichte Hitlers wurde schon oft erzählt. Trotzdem gibt es Aspekte an seiner Person, Zeiten in seinem Leben, die noch Rätsel aufgeben. Woher kam er in dieser Zeit des politischen Umbruchs um die Führung einer ganze Nation an sich zu reißen? Hitlers Herkunft lässt noch nichts von seinem späteren Aufstieg erahnen, ist aber maßgeblich für die Wut und den Hass, den er später auf die ganze Welt niederlassen sollte. Sein Vater schlägt ihn, seine künstlerischen Ambitionen werden an der Akademie für bildende Künste in Wien enttäuscht. Vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs verbringt er seine prägenden Jahre in einem Klima des Antisemitismus und des politischen Umbruchs. Dann bricht der Krieg aus und Hitlers Leben bekommt eine Richtung. Er kommt zum Militär – für ihn eine Rettung aus der Armut. In dieser Zeit entdeckt er sein Talent vor Massen zu sprechen. Seine dramatische, vom Theater inspirierte Gestik war etwas bis dahin noch nie Gesehenes. Auch Hitlers Geschick für politisches Marketing war nicht nur von Mussolini kopiert, sondern verrät ein ihm ganz eigenes Gespür für Manipulation und sein Geschick, die missliche Lage der Nation für seine Zwecke zu nutzen. In eindrucksvoller Weise zeichnet die Dokumentation nach, was Hitler von seinen Zeitgenossen unterschied, was ihn zu dem machte, der er später werden sollte – ein Machtmensch, der eine ganze Welt mit Tod und Zerstörung überziehen konnte. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 01.06.2019 ORF III
  • Es war ein Anblick, den er nie vergessen sollte – als General Dwight D. Eisenhower am 12. April 1945 persönlich ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald besucht, sieht man dem erfahrenen Soldaten den Schock und den Unglauben an, als er die dortigen Zustände betrachtet. Die Filmkameras der Alliierten waren immer dabei. Wer hätte sonst geglaubt was die unvorbereiteten Einheiten damals vorfanden? Berge an Leichen, bis aufs Skelett abgemagerte Häftlinge, Tote überall. Bis zur letzten Stunde hatten die Nationalsozialisten noch versucht, die Spuren ihrer eigenen Taten zu vertuschen. Was passierte wirklich in den Jahren bevor die ersten alliierten Kameras die Eindrücke von damals für die Nachwelt festhielten? So vieles wurde streng geheim gehalten, so viele Akten vernichtet, dass Historiker bis heute unbekannte Seiten des Holocaust aufzudecken imstande sind. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 01.12.2018 ORF III
  • 1910: Eine Gruppe Frauen riskiert alles, um für Selbstbestimmung, fairen Lohn und ihr Wahlrecht zu kämpfen. Sie werden ausgelacht, verstoßen, verhaftet. Doch das wirft sie nicht zurück. Bald werden sie von anderen Frauen und auch einigen Männern unterstützt. 1919 haben sie in zwei Ländern das Wahlrecht durchgesetzt: in Österreich und in Deutschland. Pionierhaft. In den meisten anderen europäischen Ländern wird es erst später eingeführt. Es ist auch ein Erfolg der Zusammenarbeit und der Diskussionen zwischen deutscher und österreichischer Frauenbewegung. Sie haben gemeinsame Ideale, doch unterschiedliche Strategien – Prinzipientreue und Pragmatismus führen letztendlich beide zum Ziel – die Neuordnung der Geschlechterverhältnisse. Anlässlich des 100. Jahrestages des Frauen-Wahlrechts in Deutschland und Österreich zeigt dieser Film den steinigen Weg anhand dreier mutiger Frauen, die aus ihren Lebensverhältnissen mit der Vision einer neuen und gerechten Gesellschaft ausbrechen. Die Deutsche Clara Zetkin und die Österreicherin Adelheid Popp – sie werden zu den bekanntesten Protagonistinnen aus der Arbeiterbewegung. Die Pionierin des bürgerlichen Lagers: Hildegard Burjan – in Deutschland geboren, in Österreich aktiv. Ein Film von Beate Thalberg (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 06.03.2021 ORF III
  • Eines der großen österreichischen Nationalsymbole, die Wiener Staatsoper, ist vor sechzig Jahren aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges neu erstanden. In der Dokumentation kommen jene Zeitzeugen zu Wort, die den Neuanfang miterlebt haben: Künstler wie Waldemar Kmentt, der bei der Wiedereröffnung 1955 im „Fidelio“ den ersten Ton im neuen Haus gesungen hat, Sena Jurinac, die sich zum Zeitpunkt des Bombentreffers im Keller der Staatsoper befunden hat, ferner unter anderen Elisabeth Schwarzkopf, Christa Ludwig und Karl Löbl. Die Dokumentation räumt mit dem Gerücht auf, wonach die Oper Opfer einer Verwechslung mit dem Westbahnhof gewesen sein soll. Außerdem erzählt der Film, dass es nach dem Krieg heftige Tendenzen gegeben hat, die Opernruine weg zu reißen und durch einen Neubau zu ersetzen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 03.02.2018 ORF III
  • Menschen und ein Viertel der Landfläche der Erde. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg liegt Europa in Trümmern und weltweit setzt ein Prozess der Dekolonialisierung ein. Während andere Kolonialmächte mit Hilfe von Gewalt versuchen, ihre ehemaligen Reiche zu verteidigen, macht Großbritannien den Anschein, es mit einer Politik des friedlichen Rückzugs zu versuchen. Doch davon kann keine Rede sein. Von Indien, über Malaysia, Kenia, dem Protektorat Aden bis hin zur Ausrufung des neuen Staates Simbabwe – der Weg in die Unabhängigkeit vom britischen Weltreich wird begleitet von gewalttätigen Repressionen, Internierungslagern und Bürgerkriegen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 20.08.2022 ORF III
  • Vor 80 Jahren begann der Krieg zwischen dem Drittem Reich und der Sowjetunion. Als im Morgengrauen des 22. Juni 1941 deutsche Wehrmachtsverbände die russische Grenze überschreiten, beginnen sie einen fast vier Jahre andauernden Krieg, der Millionen Opfer kosten wird. Es ist ein Überfall der Deutschen, keine Kriegserklärung ist diesem Einmarsch vorausgegangen. In schnellem Tempo stößt die Wehrmacht tief in das Land vor. Mit großem Selbstbewusstsein erwarten die Soldaten einen schnellen Sieg, so wie er schon in den sogenannten Blitzkriegen davor in Westeuropa gelungen ist. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 12.06.2021 ORF III
  • Vor 80 Jahren begann der Krieg zwischen dem Drittem Reich und der Sowjetunion. Viele Befehlshaber nehmen Hitlers Befehl zur völligen Zerschlagung Russlands 1941 als Freibrief zum ungestraften Morden. Auch die Einsatzgruppen der SS, die hinter den Linien Massenerschießungen vornehmen, werden von der Wehrmacht unterstützt. Doch der Blitzsieg bleibt aus. Ohne Reserven und ohne alternative Strategie ist das „Unternehmen Barbarossa“ bald zum Scheitern verurteilt. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 12.06.2021 ORF III
  • Vor 80 Jahren begann der Krieg zwischen dem Drittem Reich und der Sowjetunion. Im Krieg gegen die Sowjetunion beginnen bald schreckliche Verbrechen der Wehrmacht gegen die dortige einheimische Bevölkerung. Es sei der Beginn des schicksalhaften Kampfes um den ‚Lebensraum im Osten‘, ist den deutschen Soldaten von der Propaganda des 3. Reichs eingetrichtert worden. Ein „Vernichtungsfeldzug“ soll es werden, zur völligen Zerschlagung des russischen Staates und zur Ausbeutung und Ermordung seiner Bevölkerung, insbesondere auch der jüdischen Bevölkerung. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 12.06.2021 ORF III
  • Vor 80 Jahren begann der Krieg zwischen dem Drittem Reich und der Sowjetunion. Letztlich erlebt die deutsche Wehrmacht im Krieg gegen die Sowjetunion eine Niederlage nach der anderen. Am 31. Jänner 1943 kapituliert die Sechste Armee in Stalingrad. „Moskau“ und „Stalingrad“ werden zu Schlüsselbegriffen ihrer fatalen Selbstüberschätzung. Dennoch setzt das NS-Regime den Krieg bis zur bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 fort. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 12.06.2021 ORF III
  • Die Bombardierung Pearl Harbors durch die Japaner stürzt die USA völlig unvorbereitet in den Zweiten Weltkrieg. Unter den 16 Millionen Amerikanern, die dort ihren Militärdienst leisten sind auch acht spätere amerikanische Präsidenten: Eisenhower, Kennedy, Johnson, Nixon, Carter, Bush, Ford und Reagan. Der erste Teil des Specials zeigt diese Männer an europäischen Schauplätzen und im Pazifik, beginnend im Dezember 1941 bis in späte Jahr 1943, und erzählt die Geschichte ihrer Kriegserfahrungen und wie diese Erlebnisse sie als Führungspersönlichkeiten geformt haben. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 18.10.2020 ORF III
  • Unter den 16 Millionen Amerikanern, die im Zweiten Weltkrieg kämpften, sind auch acht spätere amerikanische Präsidenten: Eisenhower, Kennedy, Johnson, Nixon, Carter, Bush, Ford und Reagan. Der zweite Teil des Specials folgt diesen Männern von Ende 1943 bis zum Kriegsende. Es wird gezeigt, was diese Männer im Krieg erlebt und wie diese Erlebnisse sie als Führungspersönlichkeiten geformt haben. Nixon gerät ins Sperrfeuer, Bush wurde über dem Pazifik abgeschossen, Ford kämpfte auf der „USS Monterey“ gegen Kamikazeflieger, und Eisenhower nimmt an der Invasion in der Normandie teil. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 18.10.2020 ORF III
  • Die ORF-III-Erstausstrahlung „Die Tragödie der Van Imhoff“ erzählt vom Überlebenskampf auf hoher See und der Bedeutungslosigkeit des Individuums in den Wirren des Krieges. Am 19. Jänner 1942 griff ein japanischer Flieger das niederländische Schiff „Van Imhoff“ auf ihrem Weg nach Bombay an – ihre Fracht: 3000 Zivilisten deutscher Herkunft, unter ihnen auch Österreicher, die als Nazisympathisanten gefangengenommen worden waren. Was sich danach ereignete gleicht einem Katastrophenfilm. Die niederländische Besatzung flüchtete sich in die Rettungsboote, die Gefangenen wurden auf Anweisung des Kapitäns ihrem Schicksal überlassen. Tagelang kämpften sie ums Überleben, standen immer wieder knapp vor der Rettung und wurden dann doch sich selbst überlassen. Nur 400 von ihnen konnten sich schlussendlich an Land retten. Jahrzehnte nach dem Untergang der Van Imhoff treffen sich zwei besondere Nachfahren dieses lange vertuschten Schiffsunglücks – die Enkelin des Kapitäns und der Enkel eines österreichischen Gefangenen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 24.11.2018 ORF III
  • Er war der Mann der so berühmte Namen wie Marc Chagall, Alma Mahler-Werfel, Franz Werfel, Max Ernst und Marcel Duchamp vor den Nazis rettete. Der US-amerikanische Journalist Varian Fry führte während des Zweiten Weltkriegs in Marseille ein Rettungsnetzwerk, das etwa 2000 Menschen die Flucht vor den Nationalsozialisten ermöglichte. Über die Organisation ERC (Emergency Rescue Committee) sollten vor allem Intellektuelle, die nach Frankreich geflohen waren, gerettet werden. Doch es wandten sich weit mehr Menschen an Fry, der dann gemeinsam mit Freiwilligen, diese Menschen versteckte und außer Landes schmuggelte. Die Geschichte von Varian Fry zeigt, wie durch durch Zivilcourage und Engagement auch in Zeiten des Krieges Leben gerettet werden können. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 18.11.2017 ORF III
  • Harald Bratt hatte in seinem Drehbuch Stefan von Kamares Lustspiel-Vorlage in ein NS-Propagandastück umgearbeitet . Die wirtschaftliche Misere einer Region wird darin einzig und allein durch die Machenschaften eines jüdischen Antagonisten – Dr. Kuhn – hervorgerufen. (Text: ORF)

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