Zahn um Zahn
    DDR 1985–1988
    • Comedy
    Deutsche TV-PremiereDDR1
    Auf den ersten Blick scheint Zahnarzt Dr. Alexander Wittkugel ein typischer Vertreter der Halbgötter in Weiß zu sein, aber wer es mit ihm zu tun hat, lernt schnell Wittkugels forsches Temperament kennen. Und wenn bei den energischen Vorstößen des Dr. Wittkugel wieder einmal eine Menge Porzellan zu Bruch gegangen ist, muss Schwester Happmeyer, von allen nur Häppchen genannt, regelmäßig in die Bresche springen, um mit behutsamer Diplomatie, Humor und schier unerschöpflichem Optimismus ein Friedensabkommen zu erwirken. Natürlich verehrt Häppchen ihren Chef, für dessen fast erwachsene Tochter Sabine sie mit den Jahren zur Ersatzmutter geworden ist. Wittkugel seinerseits nimmt auf Häppchens Gefühlslage gewöhnlich keine allzu große Rücksicht. Dabei kann er unerwartet, von plötzlicher Reue gepackt, liebenswerten Charme und entwaffnende Großzügigkeit entwickeln. (Text: mdr)

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    Zahn um Zahn – Community

    • (geb. 1963) am

      Habe mir vor längerer Zeit die DVD's gekauft und die Serie bestimmt schon zum 3.Mal gesehen.
      Ich liebe diese Serie und deren Charme.
      Natürlich ist der Dreh-und Angelpunkt die Beziehung zwischen dem Doktor und seinem Häppchen.
      Und manchmal habe ich Tränen gelacht über die schlagfertigen Aussprüche des Doktors.
      Alles in Allem - hier stimmt einfach alles und ich genieße diese Serie immer wieder gerne.
    • (geb. 1972) am

      Die Innenaufnahmen wurden meistens in den Filmstudios von Berlin-Adlershof gedreht. Wo Häppchen in der Folge "Weiberflucht" ein paar Tage Urlaub machte, weiß ich nicht. Es könnte am Müggelsee gewesen sein. Die Folge "Die Überraschung" aus der dritten Staffel spielte am Saaler Bodden, dort lag die Arkona. Im Hintergrund sieht man die Kirche von Wustrow und das Hotel, in dem Steffi Paslak logierte, steht in Warnemünde. Die Arkona wurde in den Barther Bodden geschleppt.
    • (geb. 1972) am

      Ich schließe mich den Worten von Manuela H. in vollem Umfang
      an.

      Im Gegensatz zu den Endlosserien, die heute so zahlreich im TV flimmern,

      besticht diese Serie durch feinsinnige Dialoge, jede Menge Humor und liebenswürdige
      Charaktere, die uns mit all ihren Stärken und Schwächen auch im täglichen Leben
      begegnen.

      Besonders gut gefällt mir, dass beide Hauptfiguren bis zum Ende der Serie eine
      charakterliche Wandlung vollziehen.

      Während sich Sprechstundenhilfe Victoria Happmeyer, genannt„Häppchen“, in der „Probeehe“
      mit Alexander Wittkugel zu einer selbstbewussten und durchsetzungsfähigen Frau
      mausert, die nicht mehr jedes Problem für ihren Partner löst, zeigt der Doktor
      im Finale wahre Größe, in dem er endlich über seinen eigenen Schatten springt,
      sich bei Freunden und Kollegen für Fehler aus der Vergangenheit entschuldigt
      und sich zu seiner wahren Liebe Victoria bekennt.

      Diese Serie ist ein Beweis dafür, dass sich Filmschaffende nicht dem heute
      mutierenden Jugendwahn unterwerfen müssen, um inhaltsreiche und humorvolle
      Geschichten auf den Bildschirm zu zaubern.

      Es bedarf eines Autors (Gerhard Jäckel) , der viel Feingefühl, Fantasie und eine hohe
      menschliche Beobachtungsgabe besitzt, aus der er Figuren entwickelt, die durch
      Ereignisse oder ihr eigenes Handeln in Konfliktsituationen geraten, die sie
      selbst oder mithilfe von anderen lösen müssen.

      Es bedarf eines guten Regisseurs (Peter Hill), der es versteht, die einzelnen
      Charaktere mit Schauspielern zu besetzen, die es brilliant verstehen, die
      jeweiligen Emotionen ihrer Figur zum Zuschauer zu transportieren. Das dies auch
      mit Schauspielern aus der mittleren Generation gut gelingt, beweist diese
      Serie.

      Alfred Struwe (Dr. Alexander Wittkugel), Helga Piur (Victoria Happmeyer) und
      alle anderen Darsteller haben ihre Rollen in dieser Serie so überzeugend und
      glaubwürdig gespielt, dass es eine helle Freude war, ihnen dabei zuzusehen.
    • (geb. 1963) am

      Obwohl die Serie auch mir eher unbekannt ist (wie viele ehemalige DDR-Serien), finde ich die hier auch total gut. Mir gefällt die gutmütige "Häppchen" immer noch am besten.
      Wen ich nicht so leiden kann, ist der cholerische "Dr. Wittkugel"! Kann da irgendwie nicht gegen an - aber den mag ich irgendwie nicht.
      Der benimmt sich ja manchmal wie der letzte Arsch...
    • am

      Weiß Jemand wo genau in Berlin gedreht wurde?
      Wo sich die alte Praxis befand und die Poliklinik wo
      Dr. Wittkugel später praktiziert?
      In der Folge 10 "Weiberflucht" macht Häppchen ein paar Tage außerhalb von Berlin Urlaub, weiß Jemand welcher See das ist?

    Zahn um Zahn – News

    Cast & Crew

    Dies & das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):Die Praktiken des Dr. Wittkugel. 21-tlg. DDR-Arztserie von Gerhard Jaeckel, Regie: Peter Hill.
    Dr. Alexander Wittkugel (Alfred Struwe) ist Zahnarzt in einer staatlichen Zahnarztpraxis in Berlin. Er hat selbst Angst vor dem Zahnarzt und ist häufig etwas ungehobelt und selbstgefällig, dann muss Schwester Victoria Häppchen Happmeyer (Helga Piur) einspringen und zerschlagenes Porzellan kitten. Sie ist für Wittkugels fast erwachsene Tochter Sabine (Kristiane Kupfer, später: Claudia Wenzel) so etwas wie eine Ersatzmutter und wäre auch gern für Wittkugel etwas mehr als nur seine Assistentin. Wittkugel hätte gern, dass Sabine was Anständiges lernt, doch sie will unbedingt auch Zahnmedizin studieren.
    Kollege und häufiger Gegenspieler in der Praxis ist der Zahntechnikermeister Martin Opitz (Victor Deiß), auch die Freundschaft zu dem Tierarzt Dr. Oswald Baumann (Günter Grabbert) ist nicht frei von Spannungen. Dr. Post (Solveig Müller) vertritt Wittkugel bei Bedarf. In der zweiten Staffel wechseln Wittkugel und Häppchen vorübergehend an die große Poliklinik. Zu Beginn der dritten Staffel sieht Wittkugel widerwillig ein, dass er Häppchen tatsächlich mag, und lässt sich auf eine Ehe auf Probe mit ihr ein. Am Ende der Serie wird er zum Medizinalrat ernannt.
    Die humorvolle Serie mit unangepassten, realitätsnahen Hauptfiguren war beliebt und brachte es auf drei Staffeln. Sie lief freitags um 20:00 Uhr, ab 1988 auch bei RTL und wurde in den Dritten Programmen wiederholt. Außer der 21-teiligen Fassung mit einstündigen Folgen lief vom November 1989 bis August 1990 auch eine mit 43 halbstündigen Folgen.

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