Zur See
    Deutsche Erstausstrahlung: 07.01.1977 DDR1

    In dieser Serie geht es um die „Abenteuer“ und Probleme der Besatzung des ostdeutschen Frachtschiffes „MS-Fichte“ auf See. Im ersten Teil hatte die Hauptmaschine bei Sturm auf hoher See einen Kolbenklemmer, so daß der Kolben ausgebaut werden mußte. Es kommt zu gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen dem Kapitän, der eine höhere Geschwindigkeit angeordnet hat und dem Chief, der aus Sorge um den hohen Kraftstoffverbrauch dagegen ist und sich auch nicht um die Wartung der Maschine gesorgt haben soll … (Text: Axel Höber)

    Zur See auf DVD

    Zur See – Streams und Sendetermine

    Sa
    30.06.14:30–15:40MDR1Die Bewährung
    14:30–15:40
    Sa
    30.06.15:40–16:50MDR2Die Hochzeitsüberraschung
    15:40–16:50
    Sa
    30.06.16:50–17:50MDR3Der Ladungsbrand
    16:50–17:50

    Zur See – Community

    Stefan_G (geb. 1963) am 12.04.2018 18:14: Hab ich noch nie nich' geseh'n.
    Seit den "Kiezgeschichten" letztes Jahr nehme ich auf "MDR 3" jeden Samstagmorgen gegen 09:05 Uhr die ganzen DDR-Serien auf - und gucke sie mir immer nach und nach an.
    Derzeit bin ich beim "Flughafen" aus dem Jahr 1985...
    Andy (geb. 1954) am 25.08.2017 13:48: Neuauflage der DVD

    Zur See Box

    Die komplette Serie auf 3 DVDs in einer Box DVD

    19,95 €

    Verfügbarkeit ab 08.09.2017
    Holger am 13.01.2017 21:45: Habt ihr's gemerkt? Der MDR strahlt jede Folge gerade auf den Tag genau 40 Jahre nach ihrer Fernsehpremiere aus! Morgen (14.01.2017) kommt somit Folge 2, die am 14.01.1977 Premiere hatte... :o)
    User 1008973 (geb. 1940) am 13.01.2017 01:25: Mehrere Jahre habe ich auf eine Wiederholung der Serie " Zur See" gewartet. Sie wurde sehr realitätsnah gedreht, dank der guten schauspielerischen Besetzung. Ich bin selber von 1960 bis 1970 anfangs noch auf Alttonageschiffen, wie das MS "Theodor Körner" oder den Motortanker "Lützkendorf" gefahren, habe zwar keine Kolbenstange mit der Hand durchgesägt, aber in der Biskaya bei grober See mehrere Tonnen schwere Kolben gezogen. Das war damals so bei den aufgekauften alten Schiffen.
    Im Film wird auch die Besatzung so dargestellt, wie ich sie auf verschiedenen Schiffen erlebt habe, nämlich den leisen Disput Nautik gegen Maschine. Dies drückt sich im Film darin aus, daß der Kapitän "paar Umdrehungen" mehr wünscht und der Chief den Befehlen des Kapitäns folgen muß.
    Ich freue mich darüber, daß der MDR diese Serie wieder in sein Programm aufgenommen hat und werde mir die einzelnen Folgen regelrecht reinziehen. Dabei wird bestimmt so manche Begebenheit aus der Erinnerung wach werden. Die Seefahrtszeit war die beste meines bisherigen Lebens.
    Andreas Schunke am 24.11.2013: Nice, bis vor 2 Wochen konnte man diese Serie noch frei sehen.. muß ich mir wohl etwas einfallen lassen, wo ein ex-DDR-Sender nicht mehr vorkoimmt

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    9-tlg. DDR-Abenteuerserie von Eva Stein, Regie: Wolfgang Luderer.

    Die M. S. Fichte ist ein Frachtschiff der DDR. Zur Besatzung gehören Kapitän Carsten (Horst Drinda), der Technische Offizier Paul Weyer (Günter Naumann), der Bootsmann (Jürgen Zartmann), der Koch Detlef (Bernd Storch), sein Helfer Thomas Müller (Günter Schubert), der Erste Offizier Schulze (Wilfried Pucher) und Matrose Willi (Willi Schrade). Sie bereisen ferne Länder, leiden aber auch unter der Enge an Bord und der langen Trennung von ihren Familien.

    Erstmals brach das DDR-Fernsehen mit dem Tabu, eine Handlung an exotische Schauplätze zu verlegen, die für die Zuschauer völlig unerreichbar waren und so nur unnötig Träume wecken würden. Natürlich war der erhobene Zeigefinger des Sozialismus auch am anderen Ende der Welt immer mit dabei, aber die Serie war nicht nur bei den Parteioberen, sondern auch den Zuschauern außerordentlich beliebt: Die erste Schauspielergarde war an Bord und hatte (anders als ihre kapitalistischen Traumschiff-Kollegen später) neben attraktiven Kulissen auch unterhaltsame und realistische Drehbücher. Gefilmt wurde u. a. in Kuba und natürlich an Bord eines echten DDR-Frachtschiffs. Das stellte sich aber als so kompliziert heraus, dass die Serie trotz des Erfolgs nicht fortgesetzt wurde.

    Jede Folge war 60 bis 75 Minuten lang und lief freitags um 20.00 Uhr. Die gleiche Crew wechselte später vom Schiff ins Flugzeug: Treffpunkt Flughafen.

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