Zur See
    Deutsche Erstausstrahlung: DDR1

    In dieser Serie geht es um die „Abenteuer“ und Probleme der Besatzung des ostdeutschen Frachtschiffes „MS-Fichte“ auf See. Im ersten Teil hatte die Hauptmaschine bei Sturm auf hoher See einen Kolbenklemmer, so daß der Kolben ausgebaut werden mußte. Es kommt zu gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen dem Kapitän, der eine höhere Geschwindigkeit angeordnet hat und dem Chief, der aus Sorge um den hohen Kraftstoffverbrauch dagegen ist und sich auch nicht um die Wartung der Maschine gesorgt haben soll … (Text: Axel Höber)

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    (geb. 1965) am : Hallo....


    Mein Vater, Wolfgang Kaiser, war auch auf der "Fichte". Allerdings weiß ich nicht mehr genau von wann bis wann. Er war für die Maschine zuständig.
    Vielleicht kannten Sie ihn ja.
    Würde mich freuen von Ihnen zu lesen.


    MfG
    am : Nur zur Info für blinde Zuschauer:
    Jetzt hat die Serie auch eine Audiodeskription, so dass sie auch von Blinden und Sehbehinderten gesehen bzw. gehört werden kann. Einfach auf der Fernbedienung oder im Tonmenü die andere Tonspur einstellen, und schon könnt Ihr parallel die Bildbeschreibung hören.
    Viel Spaß!
    am : Für mich persönlich mit eine der Besten Serien im DDR Fernsehprogramm. Diese Serien waren damals der Straßenfeger und die Melodie ist ein Ohrwurm. 👍🏻
    (geb. 1961) am : Endlich wieder ab Montag 7.1.2019 im Tv auf MDR. Heute kommt noch eine Doku dazu.
    am : Hallo Holger Jensen,
    Hallo Milchreis mit Kompott,
    vielleicht ist es etwas unüblich, aber ich würde gern auf diesem Wege mal das Gespräch suchen mit Leuten, die damals, als ZUR SEE ausgestrahlt wurde, im Westen Deutschlands gelebt haben und sich an die Serie im DDR-Fernsehen erinnern können.
    Meldet Euch doch, gern per Email, bei mir: lenerik@arcor.de
    Danke und viele Grüße!
    Erik

    Zur See – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    9-tlg. DDR-Abenteuerserie von Eva Stein, Regie: Wolfgang Luderer.

    Die M. S. Fichte ist ein Frachtschiff der DDR. Zur Besatzung gehören Kapitän Carsten (Horst Drinda), der Technische Offizier Paul Weyer (Günter Naumann), der Bootsmann (Jürgen Zartmann), der Koch Detlef (Bernd Storch), sein Helfer Thomas Müller (Günter Schubert), der Erste Offizier Schulze (Wilfried Pucher) und Matrose Willi (Willi Schrade). Sie bereisen ferne Länder, leiden aber auch unter der Enge an Bord und der langen Trennung von ihren Familien.

    Erstmals brach das DDR-Fernsehen mit dem Tabu, eine Handlung an exotische Schauplätze zu verlegen, die für die Zuschauer völlig unerreichbar waren und so nur unnötig Träume wecken würden. Natürlich war der erhobene Zeigefinger des Sozialismus auch am anderen Ende der Welt immer mit dabei, aber die Serie war nicht nur bei den Parteioberen, sondern auch den Zuschauern außerordentlich beliebt: Die erste Schauspielergarde war an Bord und hatte (anders als ihre kapitalistischen Traumschiff-Kollegen später) neben attraktiven Kulissen auch unterhaltsame und realistische Drehbücher. Gefilmt wurde u. a. in Kuba und natürlich an Bord eines echten DDR-Frachtschiffs. Das stellte sich aber als so kompliziert heraus, dass die Serie trotz des Erfolgs nicht fortgesetzt wurde.

    Jede Folge war 60 bis 75 Minuten lang und lief freitags um 20.00 Uhr. Die gleiche Crew wechselte später vom Schiff ins Flugzeug: Treffpunkt Flughafen.

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