Nordengland, 1980: Ein Serienmörder versetzt die Region Yorkshire in Angst und Schrecken. Da die lokale Polizei bei ihren Ermittlungen nicht vorankommt, wird der Kriminalbeamte Peter Hunter aus Manchester mit dem Fall betraut – für die lokalen Behörden ein Affront. Hunter stößt zunächst auf eine Mauer des Schweigens. Mit seinen unbequemen Fragen bringt er jedoch einige mächtige Männer in Bedrängnis – und diese schrecken vor nichts zurück, um den unliebsamen Eindringling mundtot zu machen. Yorkshire, Nordengland, 1980: Sechs Jahre sind seit einem Aufsehen erregenden Polizeiskandal vergangen – doch an der geradezu legendären Korruption der Polizeibehörden von Yorkshire hat sich seitdem nichts geändert.
Zudem haben die Männer von Polizeichef Bill Molloy kläglich bei der Jagd nach dem sogenannten „Yorkshire Ripper“ versagt, einem Serienmörder, der seit Jahren die Region in Angst und Schrecken versetzt. Zur Unterstützung der örtlichen Polizei wird daher der Kriminalbeamte Peter Hunter aus Manchester nach Yorkshire abgestellt. Der externe Sonderermittler soll die Suche nach dem Serienmörder fortan leiten.
Doch Molloy und seine Männer betrachten die aufgezwungene Hilfe als Affront. Hunter hatte bereits vor sechs Jahren im Fall des Journalisten Eddie Dunford ermittelt – und wie
damals stößt er nun auf eine Mauer des Schweigens. Vor allem der zynische Officer Bob Graven versucht Hunters Arbeit zu sabotieren. Von den ortsansässigen Polizisten scheint allein der zurückhaltende John Nolan die Ermittlungen zu unterstützen. Je näher Hunter der Lösung des Falls kommt, desto mehr gerät sein eigenes Leben in Gefahr.
Der zweite Teil der hochgelobten Fernsehfilm-Trilogie „Yorkshire Killer“ erzählt von der Fahndung nach einem Serienmörder, der zwischen 1975 und 1980 mindestens 13 Frauen ermordete und als „Yorkshire Ripper“ bekannt wurde. Wie bereits im ersten Teil der Trilogie bildet der reale Kriminalfall den Rahmen für ein meisterlich inszeniertes Zeit- und Gesellschaftsbild. Die nordenglische Provinz wirkt hier wie die aus der Zeit gefallene Parallelwelt eines düsteren Film Noirs, in der unüberschaubare Verschwörungen das Leben der Menschen bestimmen, und in der korrupte Polizisten das Sagen haben, die ihre Interessen mit Mord und Folter durchsetzen. Die Handlung des zweiten Teils greift Motive des Vorgängerfilms auf, funktioniert jedoch auch als eigenständiger Thriller. Regie bei „Yorkshire Killer 1980“ führte James Marsh, der für seinen Dokumentarfilm „Man on Wire“ 2009 mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Die Hauptrolle spielt Paddy Considine („Das Bourne Ultimatum“). (Text: Bayerisches Fernsehen)