Nordengland, 1983: Der geistig behinderte Michael Myshkin wurde vor Jahren für den Mord an einem kleinen Mädchen verurteilt. Doch nun wirft das neuerliche Verschwinden eines Kindes die Frage auf, ob damals der richtige Mann verhaftet wurde. Zwar kann die Yorkshire Police schnell einen Täter präsentieren, doch der Anwalt John Piggott gibt sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden. Zur gleichen Zeit beginnt der Polizist Maurice Jobson, gegen seine korrupten Kollegen zu ermitteln. Das System aus Bestechung und Mord, das in Yorkshire jahrelang herrschte, gerät ins Wanken.
Yorkshire, Nordengland, 1983: Der geistig behinderte Michael Myshkin wurde vor Jahren als Kindermörder und mutmaßlicher „Yorkshire Ripper“ verurteilt und sitzt seitdem im Gefängnis. Doch dann verschwindet erneut ein kleines Mädchen. Myshkins Mutter, die nie an die Schuld ihres Sohnes geglaubt hat, beauftragt den Anwalt John Piggott damit, den Fall ihres Sohnes neu aufzurollen. Die als korrupt bekannten Beamten des Yorkshire Police Department präsentieren bald den geständigen Leonard Cole als Täter. Piggott ist jedoch überzeugt, dass sowohl Myshkin als auch Cole unschuldig sind.
Die Polizisten nehmen den abgehalfterten Juristen nicht ernst – ein folgenreicher Fehler, denn allen Drohungen zum Trotz
verbeißt sich Piggott in den Fall. Immer neue Fragen tauchen auf: Was hatten der längst verstorbene Unternehmer Dawson und der mysteriöse Priester Martin Laws mit dem Verschwinden der Mädchen zu tun? Und warum wird der Täter mit allen Mitteln von der Polizei gedeckt? Der Anwalt kommt einer gigantischen Verschwörung auf die Spur. Zur gleichen Zeit beginnt der Polizeibeamte Maurice Jobson offen gegen die Machenschaften seiner Kollegen aufzubegehren.
Der dritte und letzte Teil der hochgelobten Fernsehfilm-Trilogie aus Großbritannien konzentriert sich auf die Polizeikorruption in Nordengland der 1980er-Jahre. Im Abschlussfilm des ebenso komplexen wie düsteren Sittenbildes führt Regisseur Anand Tucker alle Erzählstränge zusammen, die in den ersten beiden Teilen ausgelegt wurden. Angesichts des düsteren Sujets verwundert es kaum, dass nur wenige der Protagonisten das Ende psychisch oder physisch unbeschädigt erleben, auch wenn diesmal der Pessimismus der Vorgängerfilme letztlich verhaltenem Optimismus weicht. In den Hauptrollen sind Mark Addy und David Morrissey zu sehen. Morrissey hatte bereits in den ersten beiden Teilen mitgewirkt, doch erst im Finale rückt seine Figur ins Zentrum der Geschichte. In den USA war die von Kritikern hochgelobte Trilogie auch im Kino zu sehen. (Text: Bayerisches Fernsehen)