Folge 366

  • Urlaub rund um Königswinter

    Folge 366 (90 Min.)
    Königswinter ist ein Ort der schönen Blicke: Majestätisch zieht der Rhein an der Stadt vorüber, vom Wasser aus schaut man auf das Riesengebirge. Und vom Gipfel des Drachenfels können Besucher sehen, was es so alles gibt, rund um Königswinter. Das ist eine ganze Menge, stellt Moderator André Gatzke fest. Im Brohltal sucht er Edelsteine. Die sind dort vor rund 13.000 Jahren von einem Vulkan ausgespuckt worden. Wie man heimische Tiere vor die Kameralinse bekommt, lässt er sich im Kottenforst zeigen. Und in Bonn versucht er, wie Harry Potter, den magischen Schnatz zu jagen. Edelsteine aus der Zeit der Vulkane Das Brohltal reicht vom Rhein aus rund 20 Kilometer in die Eifel hinein. An vielen Stellen ist der vulkanische Ursprung der Landschaft noch zu erkennen. André Gatzke erkundet mit dem Geologen Sven von Loga den Laacher See. Der ist vor rund 13.000 Jahren entstanden, durch den vermutlich größten Vulkanausbruch in Mitteleuropa seit hunderttausenden von Jahren. Noch heute strömt hier vulkanisches Gas aus dem unterirdischen Magma an die Oberfläche, so dass der Laacher See an einigen Stellen „sprudelt“. Beim Ausbruch des Vulkans sind seinerzeit auch Edelsteine in die Luft geschleudert worden. André und Sven suchen an der Wingertsbergwand danach. Heimische Füchse und Hasen und exotische Schmetterlinge Der Kottenforst, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete im Rheinland, ist nur gut zehn Kilometer von Königswinter entfernt. Der Fotograf Stefan Decker liebt es, hier heimische Tiere mit der Linse zu jagen. Er zeigt André Gatzke, wie es auch Hobbyfotografen
    gelingt, tolle Fotos von Hasen oder jungen Füchsen zu schießen. „Einfach mal sonntags abends in den Wald gehen“, rät er. Und dann braucht man noch ein gutes Versteck vor den Tieren. André Gatzke probiert es aus. Nicht heimische, sondern exotische Tiere leben rund 50 Kilometer weiter in Bendorf. Dort hat die Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn gemeinsam mit ihrem Ehemann Alexander einen Schmetterlingsgarten aufgebaut. Rund 50 verschiedene Arten können die Besucher hier bestaunen, auch beim Schlüpfen der Puppen. Reiten wie Cowboys und jagen wie Harry Potter Das Gestüt Leckebusch liegt in Nümbrecht, nordöstlich von Königswinter. André Gatzke besucht die drei Schwestern, die den Hof betreiben. Sie gehören seit Jahren zu den erfolgreichsten Westernreiterinnen Deutschlands. Der Sport ist aus dem Arbeitsreiten der nordamerikanischen Cowboys übernommen worden. Dabei wird viel Wert auf Gelassenheit und feine Hilfengebung gelegt. Die Pferde und auch die Reiterinnen und Reiter sollen möglichst entspannt wirken. André Gatzke probiert es aus. Und in Bonn, bei den Rheinos, versucht der Moderator, wie Harry Potter, den Schnatz zu fangen. Als die ersten Bücher und Filme über den Zauberlehrling aus Hogwarts veröffentlicht wurden, da entstanden weltweit Vereine, die wie Harry Potter Quidditch spielen wollten. Die Bonner Rheinos gehören zu den renommiertesten Teams in Deutschland und stellen regelmäßig Spieler für die Nationalmannschaft. Quidditch für Muggles wurde mittlerweile in Quadball umbenannt und es ist ein Vollkontaktsport. Das bekommt auch André Gatzke zu spüren. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere So. 13.09.2026 WDR

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So. 13.09.2026
20:15–21:45
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