Staffel 7, Folge 1–5

    • Staffel 7, Folge 1 (26 Min.)
      Moskau, Sommer 1959: Die Einwohner Moskaus strömten in Scharen herbei, um die erste von den USA organisierte Ausstellung in der UdSSR zu besuchen. Zur Schau gestellt wurden die neuesten Elektrohaushaltsgeräte und andere hochmoderne US-amerikanische Industrieprodukte.

      Auch US-Vizepräsident Richard Nixon reiste dafür mit 70 Reportern aus Washington an, um dieses Ereignis in die Annalen eingehen zu lassen. Am Tag der Eröffnung kam es an einem der Ausstellungsstände zu einem Wortgefecht zwischen Nixon und dem sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow – eine Überraschung für Protokollverantwortliche und Filmende gleichermaßen.

      Provokationen, Gelächter, Wutschnipsel: Ihr verbaler Schlagabtausch ziert die Titelseiten der Weltpresse. Aber wie kam es zu dieser Konfrontation vor laufenden Kameras? Wieso bestand Nixon darauf, bei diesem Ereignis selbst anwesend zu sein? Und wieso wurde in der sowjetischen Hauptstadt mitten im Kalten Krieg eine Ausstellung über den „American Way of Life“ veranstaltet? (Text: arte)
      Deutsche ErstausstrahlungSa 19.06.2021arte
    • Staffel 7, Folge 2 (26 Min.)
      Die Expedition wurde von Richard Byrd organisiert, einem jungen Entdecker, der in den Vereinigten Staaten bereits große Berühmtheit erlangt hatte. Flugzeug und Funkgeräte entsprachen dem neuesten Stand der Technologie. Die Kosten der Mission beliefen sich auf unglaubliche eine Million US-Dollar, was heute umgerechnet 15 Millionen US-Dollar entspricht.

      Ein Journalist der „New York Times“ sowie zwei Kameramänner der Filmproduktionsgesellschaft Paramount Pictures nahmen ebenfalls an dem Abenteuer teil. Über ein Jahr verbrachten sie in der Antarktis; die Reisen über den Meeresweg nahmen weitere acht Monate in Anspruch. Welche Bedeutung hat der Flug zum Südpol für die Geschichte der Luftfahrt? Und warum war diese Antarktis-Expedition zum Südpol so wichtig für die USA? (Text: arte)
      Deutsche ErstausstrahlungSa 19.06.2021arte
    • Staffel 7, Folge 3 (26 Min.)
      Der 1. Oktober 1949 ist ein großer Tag in der Geschichte des kommunistischen Chinas. An diesem Tag feiert das Land die Geburt der Volksrepublik China. Auf dem großen Tian’anmen-Platz stehen sie zu mehreren Zehntausenden mit Transparenten und roten Fahnen. Mit 56 Jahren wird der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Mao Tsetung zum neuen Staatsoberhaupt.

      Die sogenannte Volksbefreiungsarmee nutzte die Feierlichkeiten, um sich mit einer riesigen Militärparade vor dem Tor des Himmlischen Friedens in Szene zu setzen. Für 600 Millionen Chinesinnen und Chinesen stellte dieser Tag das Ende eines langen Bürgerkrieges zwischen Kommunisten und Nationalisten dar.

      Die farbigen Filmaufnahmen von einem der wichtigsten Tage in der jüngeren Geschichte Chinas blieben 70 Jahre lang unter Verschluss. Aber warum? Und von wem wurden diese Bilder gefilmt? Welche Gäste aus dem Ausland wohnten dem Ereignis bei? Wie und mit wem plante Mao zu regieren? (Text: arte)
      Deutsche ErstausstrahlungSa 26.06.2021arteDeutsche Online-PremiereSa 19.06.2021arte Mediathek
    • Staffel 7, Folge 4 (26 Min.)
      Drei Jahre nach Franklin D. Roosevelts Einzug ins Weiße Haus, mitten im Wahlkampf für eine zweite Amtszeit, begann Amerika allmählich, sich von den Folgen der Weltwirtschaftskrise von 1929 zu erholen. Mit dem Auto und mit dem Zug reiste er sechs Monate durch über 30 Bundesstaaten und hielt Reden in über 100 Städten.

      Eine große Herausforderung für Roosevelt, der seit einer vermeintlichen Kinderlähmung weitgehend auf die Benutzung eines Rollstuhls angewiesen war. Wie schaffte er es, trotz dieser Behinderung Wahlkampf zu führen? Durften Reporter ihn auf seiner Reise filmen und fotografieren? Und würde er im Falle einer Wiederwahl seine Politik für die gesellschaftlich Benachteiligten weiterführen und neue Konjunkturhilfen für den Wiederaufbau des Landes beschließen? (Text: arte)
      Deutsche ErstausstrahlungSa 26.06.2021arteDeutsche Online-PremiereSa 19.06.2021arte Mediathek
    • Staffel 7, Folge 5 (26 Min.)
      Japan, 1959, in einer Hafenstadt gegenüber der koreanischen Halbinsel. Mitten im Kalten Krieg verließen über 900 Koreaner das kapitalistische Japan, um sich in Nordkorea niederzulassen. Rund 100.000 Landsleute sollten ihnen folgen – in der Hoffnung auf ein besseres Leben in dem kommunistischen Staat.1910 hatte Japan die Halbinsel annektiert und in der Folge rund zwei Millionen Koreaner als billige Arbeitskräfte ins Land geholt.Doch viele von ihnen litten unter Ausgrenzungen. Die Ausübung zahlreicher Berufe war ihnen untersagt, der Zugang zu vielen Schulen blieb ihren Kindern verwehrt. Ihre Lebensbedingungen verschlechterten sich immer weiter und die Regierung versuchte verstärkt, sie zur Ausreise nach Nordkorea zu bewegen. Jahrelang wurden daher Übersiedlungen vom japanischen und nordkoreanischen Roten Kreuz organisiert.Welchen gesellschaftlichen Status hatten die 600.000 Koreaner, die 1959 noch in Japan lebten? Wieso wollten sie nach Nordkorea übersiedeln, obwohl sie kaum etwas über das Land wussten?Zudem unterhielten die beiden Staaten damals keine diplomatischen Beziehungen untereinander. Wie konnten sie sich trotzdem darauf verständigen, diese Ausreisen aktiv zu fördern? Und aus welchem Grund? (Text: arte)
      Deutsche ErstausstrahlungSa 03.07.2021arteDeutsche Online-PremiereSa 26.06.2021arte Mediathek

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