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Fans der alten Fernsehserie „Unsere kleine Farm“ kennen bereits die Familie Ingalls, die um das Jahr 1870 herum nach Kansas zieht. Sowohl die klassischen Folgen als auch die Neufassung verwerten die bekannten Kinderbücher von Laura Ingalls Wilder. In die Erzählungen sind Erinnerungen der amerikanischen Autorin eingeflossen – an eine Zeit, die vom überstandenen Bürgerkrieg und vom anhaltenden Drang nach Westen geprägt wird.
Charles und Caroline Ingalls wollen zusammen mit ihren Kindern eine Farm aufbauen: Ihre Wahlheimat wartet angeblich nur darauf, dass Siedler endlich das freie Land erschließen. Doch die Ankömmlinge rechnen keineswegs mit den Osage, die hier nach eigenen Bräuchen und Regeln leben. Dieses Volk erhebt Ansprüche und misstraut den Eindringlingen.
Nach einer abenteuerlichen Reise erreichen Ma, Pa sowie ihre beiden Töchter Laura und Mary „Independence“. In diesem Ort knüpfen die Eltern erste Freundschaften – zum Beispiel mit Dr. George Tann und Emily Henderson. Laura schließt das gleichaltrige Mädchen Good Eagle vom Stamm der Osage in ihr Herz. Die Aufmerksamkeit eines Jungen lässt Mary aufblühen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten vertraut Charles seinem Nachbarn John Edwards. Doch wie steht Caroline zu diesem ruppigen Kerl? Ohnehin stechen die Erwachsenen in ein Wespennest, als sie ehrenwerten Gemeindemitgliedern begegnen.
Fröhliche und traurige Ereignisse bestimmen den harten Alltag der Ingalls. Werden sie tatsächlich Fuß fassen? Geburten, Krankheiten und Todesfälle verändern die Familie. Schließlich braut sich ein Sturm über „Independence“, den Farmen und den Weiten der Osage zusammen. (Text: SGE/bmk/mm)
Familie, Haus, Himmel: Bis heute hat das legendäre NBC-Präriedrama "Unsere kleine Farm" zahlreiche Fans, unablässig werden die 200 Episoden über eine dem Guten verpflichtete Farmerfamilie im Mittleren US-Westen im linearen Fernsehen wiederholt (in Deutschland derzeit bei Sat.1 Gold). Jetzt hat sich Netflix an ein Update gewagt, das eher den zugrunde liegenden (Kinder-)Romanen von Laura Ingalls Wilder folgen will als der alten Serie. Dennoch bleibt im neuen "Unsere kleine Farm" fast alles …
Und genau das stört. Und das nicht nur bei dieser Serie
User 599580 am
Schon mal die original Bücher von Laura Ingalls Wilder gelesen? In dem Buch, das als Grundlage für die neue Serie dient, werden sie von einem farbigen Arzt vom Wechselfieber geheilt. Also ist das eine korrekte Angabe - er hat nur in der Serie eine größere Rolle als im Buch.
User JPO (geb. 1947) am
Nun ja, ich hab jetzt alle 10 Folgen geschaut. Teilweise aber sehr Unrealistisch. Erinnert an div. Serien die ich nicht mag. Der Arzt hat natürlich damit er in die "Heutige Zeit" paßt eine dunkle Hautfarbe. Auch die teilweise sehr zivilisierten Indianer etwas Seltsam. Ich kann mir Beides einfach in der realen USA zu der Handlungszeit nicht vorstellen. Bridgerton mit farbigen Adligen läßt grüßen. Die Serie verweigere ich total. Und ich denke bei unsere kleine Farm schaue ich besser die Ursprungsserie. Ich bin kein Rassist, aber bitte doch bei Filmen und Serien etwas mehr passende Schaupieler mit passender Haufarbe zur Handlungszeit passend. Also zweite Staffel muß nicht sein.
Nowak1984 am
Ich war erst sehr skeptisch, was dieses Reboot einer Kultserie angeht. Aber ich muss sagen, ich bin positiv überrascht. Dieses Reboot passt in die heutige Zeit