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Das Geheimnis der Wikinger
Sie gelten als räuberische Krieger, aber auch als erste Europäer in Amerika: die Wikinger. In Kanada sind Archäologen den Nordmännern mit neuer Technik auf der Spur. „ZDF-History“ rekonstruiert die Details eines unvergleichlichen Raubzuges und zeigt zugleich die andere Seite der „Barbaren aus dem Norden“: die Wikinger als sagenhafte Seefahrer, kühne Entdecker und geschickte Kolonisten nicht nur in Europa. Bekannt ist: Im Westen Grönlands bestanden über 400 Jahre lang Wikingerkolonien mit bis zu 5000 Siedlern. Doch isländische „Sagas“ berichten auch von Fahrten zu geheimnisvollen Ländern, die weiter im Südwesten liegen. Die Texte künden von Früchten, Wild, Wäldern und Wiesen.Lange gab es Zweifel am Wahrheitsgehalt der 1000 Jahre alten Erzählungen. Dass es keine Legenden sind, ist seit der Entdeckung einer Wikingersiedlung im Jahr 1960 im Norden Neufundlands erwiesen. Die Siedlung, die um 1000 nach Christus entstand, zeugt von der Präsenz der Wikinger an der kanadischen Ostküste. Viele Experten glauben, dass sie sogar noch weiter vorgedrungen sind. Ein Archäologen-Team macht sich auf die Suche nach weiteren Siedlungen der Nordmänner in der Neuen Welt. Durch die Analyse hochauflösender Satelliten-Aufnahmen und durch Ausgrabungen kommen sie zu einem aufsehenerregenden Ergebnis. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 14.01.2018 ZDF Das Geheimnis der Wikinger-Kriegerin
Sie plünderten und brachten den Tod, doch sie waren auch geschickte Seefahrer und kühne Entdecker. So gründeten die Wikinger Siedlungen in Grönland und Neufundland – sie erreichten also lange vor Christoph Kolumbus Amerika.Bild: phoenix/ZDF/BBCFurchterregende Wikinger verbreiteten einst Angst und Schrecken. Doch ihre Geschichte muss umgeschrieben werden. Ein archäologischer Fund belegt: Unter den Kriegern waren auch Frauen! In einer monumentalen Grabanlage findet ein schwedisches Forscherteam eine bewaffnete Frau. Sie muss reich gewesen sein. Denn zu ihren Grabbeigaben gehörten fernöstliche Seide und arabischer Schmuck. Wer war die Kriegerin, und wie lebte sie? Am Beispiel der fiktiven Geschichte der 20-jährigen Signe rekonstruiert „ZDF-History“ zusammen mit Archäologen und Historikern das Leben einer jungen Wikingerfrau im 10. Jahrhundert. Auf der Jagd nach dem Mörder ihres Vaters begibt sich Signe zusammen mit den Männern auf einen Kriegszug bis in das heutige Russland.Und wenn es sein muss, greift die junge Frau auch zum Schwert. Solche sogenannten Schildmaiden werden zwar in Wikinger-Sagas erwähnt, doch einen Beweis für ihre Existenz gab es nicht. So ging die Forschung davon aus, dass das Kriegshandwerk bei den Wikingern reine Männersache war. Nach der Untersuchung des großen Kriegergrabes in Schweden erwies sich das als nicht mehr haltbar. Der dort bestatte Wikinger-Krieger war weiblich und schien durch Handel oder Kriegszüge über die Ostsee in den Besitz asiatischer Luxusgüter gelangt zu sein. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 26.04.2020 ZDF Die Geheimnisse der englischen Krone
Englands Royals stehen scheinbar auf der Sonnenseite des Lebens. Doch seit mehr als 1000 Jahren gibt es hinter der glitzernden Fassade auch dunkle Geheimnisse. „ZDF-History“ zeigt die geheimen Romanzen, gefährlichen Intrigen und rätselhaften Todesfälle der englischen Krone. Mehr als einmal steht das Überleben der Monarchie auf dem Spiel. Als Lady Diana am 29. Juli 1981 in der St. Paul’s Cathedral zum Traualtar geht, um Thronfolger Prinz Charles zu heiraten, weiß sie, dass sein Herz einer anderen Frau gehört. Es ist ein Geheimnis mit einer ungeheuren Sprengkraft für die moderne britische Monarchie. Es zieht einen Rosenkrieg, Affären und Intrigen nach sich, dabei ist Diana gleichzeitig Gefahr und Rettung für die englische Königsfamilie.Eine Generation später verpflichtet sich Thronfolger Prinz William dem Schiller’schen Motto: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet.“ Zehn Jahre gehen ins Land, bevor er sich mit seiner Dauerfreundin Kate Middleton offiziell verlobt. Oder hatte sich das Paar längst einander versprochen? Als Thronräuber geht Richard III. in die Geschichte ein, er gilt als Tyrann und Monster auf dem Thron. Um an die Krone zu kommen, soll er seine minderjährigen Neffen ermordet haben. Wird Richard III. zu Unrecht des Prinzenmords beschuldigt? Auch Robert Dudley, der Favorit Elisabeths I., steht unter Mordverdacht. Er soll seine Frau Amy ermordet haben, um Elisabeth I. heiraten zu können. War die englische Königin gar selbst am Mordkomplott beteiligt? (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 07.10.2018 ZDF Die Geheimnisse der Kennedy-Frauen
Im Wahlkampf lächelten sie jeden Skandal weg, zu Hause hielten sie die Familie zusammen: Ohne ihre Frauen wären US-Präsident John F. Kennedy und seine Brüder nie so erfolgreich gewesen. Der Erfolg hat seinen Preis: Jackie und Joan griffen zu Alkohol und Medikamenten, wenn der Druck zu groß wurde, Ethel und Rose vertrieben ihre Ängste mit religiöser Inbrunst. „ZDF-History“ zeigt die glamouröse und die dunkle, unbekannte Seite der Kennedy-Frauen. Die jungen amerikanischen Biografen Amber Hunt und David Batcher haben die Leben der Kennedy-Frauen analysiert und dafür deren Tagebücher, Briefe und Interviews studiert. Sie geben Aufschluss über ihre Überlebensstrategien, Einblicke in persönliche Tragödien und zeigen, wie sich bei den Kennedy-Frauen der unbedingte Wille zum Erfolg von Generation zu Generation weitervererbt. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 28.05.2017 ZDF Die Geheimnisse des Adolf Hitler
Beging Hitlers Nichte Geli Raubal wirklich Selbstmord? Warum ist Hitlers Steuerakte so brisant? War Hitler krank? Noch immer kursieren viele Gerüchte über Hitlers Leben. „ZDF-History“ zeigt, was dran ist an diesen und anderen Geschichten. Kriminalisten, Mediziner, Wirtschaftsexperten und Historiker gehen spannenden Rätseln, die der Diktator hinterlassen hat, auf den Grund und präsentieren die neuesten Erkenntnisse. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 21.02.2016 ZDF Geheimnisse des BND – Die Schattenwelt der Spione
45 Min.70 Jahre BND spiegeln die Geschichte Deutschlands – mit Legenden, Skandalen und Geheimoperationen. „Terra X History“ bringt Licht in die Schattenwelt der Spione. Immer wieder gerät der BND in die Schlagzeilen – liefern die „Schlapphüte“ Stoff für die Titelseiten der Medien. Doch ist der Geheimdienst wirklich so schlecht wie sein Ruf? Die Geheimnisse des Bundesnachrichtendienstes beginnen mit der Flucht des ehemaligen Wehrmachtsgenerals Reinhard Gehlen in den Wirren der letzten Kriegstage 1945. Er bietet sein Wissen über die Sowjetunion den Amerikanern an. Die greifen gerne zu. Es folgen Jahrzehnte des Geheimdienstkrieges zwischen Ost und West im Schatten der Mauer.Der Neugegründete BND soll dabei helfen, den Kalten Krieg nicht heiß werden zu lassen. Der Fall der Mauer und der Zusammenbruch der Sowjetunion sowie die Terroranschläge vom 11. September 2001 läuteten eine neue Epoche ein. Es ist die Geschichte vom vermeintlichen Verschwinden alter Gegensätze und Gegner und dem Auftauchen neuer Feinde und tödlicher Bedrohungen. Die Geschichte von neuen Frontverläufen, asymmetrischen Kriegen und Invasionen, die auf Lügen basierten. Die Dokumentation „Geheimnisse des BND“ zeigt anhand von Archivmaterial und Einschätzungen internationaler Experten bisher unbekannte Skandale und Erfolge aus 70 Jahren Geheimdienstgeschichte. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 12.08.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 13.08.2023 ZDF Das Geheimnis von Loch Ness (Loch Ness Monster)
Wer oder was treibt wirklich im Loch Ness sein Unwesen? Ist es Nessie, das mysteriöse Seeungeheuer, das seit hunderten von Jahren immer wieder gesichtet wird? Oder hat nur überschäumende Fantasie den zahlreichen Augenzeugen einen Streich gespielt? ZDF History wertet Berichte über Sichtungen aus, spricht mit Zoologen darüber, welches Tier Nessie sein könnte und erklärt mittels psychologischer Tests, warum Menschen in bestimmten Situationen etwas sehen, was gar nicht da ist … Die Dokumentation begleitet ein Expertenteam auf seiner Spurensuche nach „Nessie“, einem urzeitlichen Ungeheuer, das in den Tiefen des schottischen Sees sein Unwesen treiben soll.Leben dort etwa längst ausgestorben geglaubte Tierarten, die einem Ungeheuer ähneln? Oder sind es am Ende nur Strömungen und Wellen, die dem Auge einen Streich spielen? Erstmals haben Psychologen die Augenzeugenberichte vergangener Jahrhunderte umfassend ausgewertet. Sie verdeutlichen, welchen Einfluss Abenteuerlust und Aberglaube auf die menschliche Wahrnehmung haben kann. (Text: Phoenix) Deutsche TV-Premiere So. 19.04.2015 ZDF Das Geheimnis von Pompeji
Es war die größte Naturkatastrophe der Antike. Vor rund 2000 Jahren begrub der Vulkan Vesuv die römische Stadt Pompeji unter meterdicker Asche. Rund 16 000 Menschen starben. Die Leichname wurden in der Asche konserviert – in lebendigen Posen, ganz so, als wären sie plötzlich erstarrt. Die „toten Statuen“ von Pompeji sind einmalig in der Welt und geben seit ihrer Entdeckung Rätsel auf. Erst jetzt konnte ihr Geheimnis mit Hilfe moderner Technik gelüftet werden. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere So. 18.08.2013 ZDF Die Geheimpläne des Kalten Kriegs
Es gibt sie noch heute überall in Deutschland: vergessene Bunkeranlagen, verwaiste Stützpunkte und verfallene Waffenlager. Es sind die Relikte eines Machtkampfs zwischen Ost und West, der im Fall einer militärischen Eskalation auf deutschem Boden eine Trümmerlandschaft hinterlassen hätte. Die Gefahr eines verheerenden Nuklear-Krieges war kein fernes Planspiel, sondern jahrzehntelang eine konkrete Bedrohung. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere So. 14.04.2013 ZDF Die geheimste Unterwelt der SS
Neue Quellen-Funde belegen die Existenz einer streng geheimen SS-Unterwelt in Österreich, deren riesige Ausmaße und Bedeutung im Zweiten Weltkrieg bislang unbeachtet blieben. Neuere Recherchen sprechen dafür, dass die unterirdischen Bauten bei St. Georgen an der Gusen nahe Linz entgegen bisheriger Annahmen bis zu 40 Kilometer Stollen umfassten und auch zur Geheimwaffen-Produktion dienten. Dokumente verorten hier einen Teil der sogenannten Alpenfestung. Doch handelte es sich demnach nicht um die vor Kriegsende kursierende Vorstellung von einem waffenstarrenden Bollwerk in den Bergen, sondern um unterirdische Anlagen.Auf wie vielen Ebenen sollten hier tatsächlich Rüstungsgüter hergestellt werden? Welche geheimen Projekte wurden hier vorangetrieben? Fand hier auch Forschung für besonders vernichtende Waffen statt, worauf Aussagen von Zeitzeugen hindeuten? „Wagenkontrollbücher“ der Reichsbahn belegen, dass in den letzten Kriegsmonaten Hunderte von Eisenbahnwaggons nach St. Georgen an der Gusen geschickt wurden. Um welche Lieferungen handelte es sich dabei? Viele Eintragungen drehen sich um Technologie. Welche Güter wurden hier eingelagert? Zählte womöglich auch NS-Raubgut dazu? Herrscher über die geheimen Rüstungs-Unterwelten war SS-General Hans Kammler, der auch für den mörderischen Einsatz von KZ-Häftlingen beim Bau der Stollen verantwortlich war. Gab es in dem Komplex bei Linz ein bislang unbekanntes unterirdisches Konzentrationslager – worauf amerikanische Quellen und Zeitzeugen-Aussagen hindeuten? Luftbild-Aufnahmen, Augenzeugenberichte, Dokumente, Geoelektrik-Messungen und Experten-Aussagen ergeben ein Bild, das die Dringlichkeit einer gründlichen Erforschung der Standorte – auch durch Bodenuntersuchungen – vor Augen führt. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 08.09.2019 ZDF Geklaute Geschichte – „Querdenker“ und unsere Vergangenheit
Gesundheitsschutz – per „Ermächtigungsgesetz“ wie 1933? Verfolgt – wie einst Anne Frank? Die Bundesrepublik eine „DDR 2.0“? „ZDF-History“ durchleuchtet den Trend zu historischen Vergleichen. Gerade im Corona-Streit werden oft geschichtliche Analogien bemüht, um die eigene Position zu bekräftigen. Die Sendung schlägt eine Schneise durch den Dschungel willkürlicher Vergleiche und fragt, wieso die Deutschen gern ihre jüngste Vergangenheit bemühen. Auf die Bühne einer „Querdenker“-Demonstration tritt im November 2020 eine junge Frau, die sich als „Jana aus Kassel“ vorstellt.Sie fühle sich wie Sophie Scholl, erklärt sie, da sie seit Monaten „im Widerstand“ sei – und meint damit ihre Ablehnung des Virenschutzprogramms. Einige Tage zuvor vergleicht sich ein elfjähriges Kind in Karlsruhe mit dem jüdischen Mädchen Anne Frank, das der NS-Mordmaschinerie zum Opfer fiel. Anlass für diese Parallele: Der Infektionsschutz erlaubte kein Geburtstagsfest, wie sonst üblich, mit mehreren Gästen. Nicht erst seit diesen Zuspitzungen im Protest gegen die Anti-Corona-Politik dient die Gleichsetzung von Maßnahmen oder Personen der Tagespolitik mit verbrecherischen Diktaturen als Waffe im Meinungskampf. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch assoziierte einmal die Besteuerung von Vermögenden mit dem Tragen von Judensternen. Göring, Goebbels und immer wieder auch Hitler gelten als gebräuchliche Schimpfnamen für politische Gegner. Besonders in Äußerungen aus der rechten Ecke gehören historische Vergleiche zum rhetorischen Standard-Repertoire. So rückten AfD-Politiker Ende 2020 das Infektionsschutzgesetz in die Nähe von Hitlers „Ermächtigungsgesetz“, mit dem er sich 1933 unumschränkte Macht bewilligen ließ. Doch auch die zweite deutsche Diktatur muss häufig für Vergleiche herhalten. Selbst einstige Bürgerrechtler sehen die Bundesrepublik auf dem besten Weg in eine „DDR 2.0“. Die öffentlichen Proteste gegen dieses „Regime“ werden nach dieser Lesart zu einer Fortsetzung der Friedlichen Revolution 1989/90. „ZDF-History“ stellt diese Vergleiche kritisch auf den Prüfstand und geht der Frage nach, wo die beinahe zwanghafte Neigung herrührt, die Keule der Schmähbegriffe aus den Tiefen der deutschen Geschichte zu schwingen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 31.01.2021 ZDF Geköpft, gerädert, gehenkt: Was am Richtplatz geschah
Grabung in Bad Belzig: Auf der ehemaligen Richtstätte in Bad Belzig gehen Archäologen auf Spurensuche. Viele Mythen ranken sich bis heute um ehemalige Henkersplätze und Galgenhügel. Richtplatzarchäologen versuchen Fakten von Fiktion zu trennen. Mit detektivischem Spürsinn lassen die Forscher Schicksale von Verurteilten auferstehen, die längst begraben schienen.Bild: ZDF/Thomas FrischhuthTodesurteile und Hinrichtungen: Früher gehörten sie in Deutschland zum Alltag. „ZDF-History“ geht auf Spurensuche und erzählt, was einst auf deutschen Richtplätzen wirklich geschah. Viele Mythen ranken sich bis heute um ehemalige Henkersplätze und Galgenhügel. Richtplatzarchäologen treten an, um Fakten von Fiktion zu trennen. Mit detektivischem Spürsinn lassen die Forscher Schicksale von Verurteilten auferstehen, die vergessen schienen. Wie die Archäologin Marita Genesis oder der deutsche Historiker Jost Auler, der sich als „Galgenpapst“ einen Namen gemacht hat. Ergebnisse aktueller Ausgrabungen lassen neue Schlüsse über die Rechtspraxis im Mittelalter und der frühen Neuzeit zu. Wie arbeitete die Justiz damals wirklich? Wie wurden Urteile vollstreckt, wie grausam waren die Hinrichtungen, und was ist über die Opfer bekannt? (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 18.11.2018 ZDF Geld her! – Die großen Banküberfälle
45 Min.Sie treibt die Gier nach dem großen Geld: Bankräuber! Sie träumen vom Coup ihres Lebens und werden zu Verbrechern. Mit List und oft auch Gewalt holen sie sich, was nicht ihnen gehört. Zurück bleiben oft traumatisierte Geiseln und manchmal sogar Tote. Lohnen tut sich das Verbrechen nur für die wenigsten. Nur jeder dritte Gangster kommt mit seiner Beute ungeschoren davon, sagt die Kriminalstatistik. „Terra X History“ erzählt die Geschichte spektakulärer Banküberfälle: von den frühen Fällen der 60er-Jahre bis heute. Die Dokumentation zeigt perfekt durchgeführte Überfälle und dramatische Fehlschläge. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 16.08.2026 ZDF Geliebter Feind – 1000 Jahre Deutsche und Franzosen
Vor 1.200 Jahren regierte Karl der Große über ein Gebiet, aus dem später Frankreich und Deutschland hervorgingen. Deutsche und Franzosen – Jahrhunderte lang galten sie als „Erbfeinde“. Doch seitdem Charles de Gaulle und Konrad Adenauer vor 50 Jahren den Freundschaftsvertrag zwischen ihren Nationen besiegelten, stehen die deutsch-französischen Beziehungen für Annäherung und Versöhnung. Was ist Mythos, was Wahrheit im historischen Wechselspiel von Gemeinsamkeiten und Gegensätzen der beiden Völker? Der Film von Stefan Brauburger reflektiert die wichtigsten Epochen der deutsch-französischen Beziehungen und lotet dabei die historische Bedeutung des Freundschaftsvertrages von 1963 aus. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere So. 20.01.2013 ZDF Geliebt, gehasst, gefürchtet – Die US-Präsidenten und die Deutschen
Die US-Präsidenten bewegen die Massen – auch bei uns. Wohl kaum ein anderer ausländischer Regierungschef schafft es, Hunderttausende zu mobilisieren – teils aus Liebe, teils aus Protest. „ZDF History“ beleuchtet eine lange Beziehung zwischen Zuneigung und Zorn: Von Kennedy und Obama, denen die Herzen der Deutschen zuflogen, bis zu Reagan und Bush, den während ihrer Amtszeit wohl unbeliebtesten US-Präsidenten in Deutschland. Doch manchmal gibt es auch die „Liebe“ auf den zweiten Blick: Anfangs als Cowboy verspottet, als kalter Krieger geschmäht und gefürchtet, gilt Ronald Reagan heute als geachteter Staatsmann und einer der größten Präsidenten überhaupt – und das nicht nur in Amerika. „ZDF History“ zeigt in „Geliebt, gehasst, gefürchtet“ wie Politiker von jenseits des Atlantiks die Menschen hier bewegen und emotionalisieren – im Guten wie im Bösen. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 13.11.2016 ZDF Generation DDR. Geboren im Osten
45 Min.Geboren in der DDR: Was verbindet Menschen, die im Osten Deutschlands zur Welt gekommen und aufgewachsen sind? Gibt es eine besondere Ostidentität? Und was macht „die Ostdeutschen“ aus? TV-Moderatorin Inka Bause, der weltweit bekannte DJ Paul van Dyk und die Eisschnellläuferin Franziska Schenk: Sie alle stammen aus der DDR und leben jetzt im wiedervereinten Deutschland. War die Ostherkunft für sie ein Makel, gar Ballast – oder auch Chance? Das Leben in der DDR und die Erfahrungen der Menschen unterschieden sich grundlegend von denen der Bewohner der „alten“ Bundesrepublik. So war der Arbeitsplatz in der proletarisch geprägten DDR mehr als nur ein Job.Freizeitgestaltung, Kinderbetreuung, Urlaubsplätze – fast alles wurde vom Betrieb organisiert. „Unser Werk war unser Leben“, sagt der ehemalige Kalikumpel Bernd Schmelzer aus Bischofferode. Auch deshalb kämpften er und seine Kollegen nach der Wiedervereinigung verbissen um „ihr“ Werk, traten sogar in einen Hungerstreik – vergebens. Die Folgen des wirtschaftlichen Kahlschlags sind verheerend: Viele Ostdeutsche fühlen sich bis heute als Bürger zweiter Klasse, die lange nur im Verborgenen geäußerte Wut zeigt sich längst offen. Für Menschen wie die Erfurterin Kristin Glozinski dagegen, die zu DDR-Zeiten nicht studieren durfte und stattdessen als „Textilfacharbeiterin“ in die Produktion ging, war der Sturz der Mauer ein Glücksfall. Sie gründete eine eigene Modelagentur, schaffte es durch harte Arbeit bis nach Paris und heiratete Anfang der 1990er-Jahre in die adlige Familie Faber-Castell ein. Die „Ossi-Gräfin, die aus dem VEB kam“, titelte eine Zeitung damals. Sängerin Angelika Mann aus Ostberlin hatte die DDR schon Mitte der 1980er-Jahre verlassen – wegen der Engstirnigkeit und Perspektivlosigkeit des Systems. Dennoch sieht sie bis heute auch positive Seiten der DDR – zum Beispiel, was das Frauenbild angeht. Früh habe sie von ihrer alleinerziehenden Mutter gelernt, selbstbestimmt eigene Lebenspläne zu entwickeln, so Mann. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 09.11.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 10.11.2024 ZDF Geraubte Kunst: Auf der Jagd nach verlorenen Schätzen
Es ist weniger gefährlich aber beinahe genauso lukrativ wie Drogen- oder Menschenhandel: Weltweit wird jährlich Kunst im Wert von dreieinhalb Milliarden Euro gestohlen. Als größter Kunstraub der Geschichte ging 1911 der Diebstahl der „Mona Lisa“ aus dem Louvre ein. Der italienische Anstreicher Vincenzo Peruggia wollte das Meisterwerk „befreien“ und in da Vincis Heimat bringen. An der Seite von US-Soldaten, Polizeiermittlern und Kunsthistorikern macht sich „ZDF-History“ auf eine spannende Spurensuche in der Geschichte und zeigt, warum manche Meisterwerke erst durch ihren Raub zu Weltruhm gelangen. (Text: Phoenix)Gerd Müller – Der Bomber der Nation
Verspottet als „kleines dickes Müller“, gehört er bald zu den Größten. Im Strafraum erfolgreich wie lange kein zweiter, ist es ein Aufstieg zu der deutschen Stürmerlegende schlechthin. Die private Seite des Torjägers ist dagegen fast unbekannt. Nach dem frühen Rücktritt aus der Nationalmannschaft gerät die Fußballikone in eine Abwärtsspirale. Das Comeback aus der Lebenskrise nennt er seinen größten Sieg – bis eine Krankheit ihn brutal trifft. Zum ersten Mal spricht die Ehefrau Uschi Müller in „ZDF-History“ über ihr wechselhaftes Leben an der Seite von Gerd.„Das war so ein Reinrutschen, und es war eine sehr, sehr schlimme Zeit. Jeder, der mit einem Alkoholiker zu tun hat, der weiß, wovon ich spreche.“ Es ist diese Krise, die Gerd Müller und seine Familie auf eine Zerreißprobe stellt. Trotz aller Widrigkeiten bleibt seine Ehefrau über fünf Jahrzehnte an seiner Seite. In den Siebzigerjahren wird der „Junge aus der Provinz“ zum umjubelten Weltstar. Der Mittelstürmer bricht sämtliche Torrekorde der Fußball-Bundesliga, schießt seinen FC Bayern München von Titel zu Titel – und macht Deutschland 1974 zum Weltmeister. Doch der rasante Aufstieg hat auch Schattenseiten: Das grelle Licht der Öffentlichkeit nagt an Gerd Müller und entfremdet ihn von seiner Heimat in der Provinz. So richtig wohl fühlt er sich nur auf dem Platz und in den eigenen vier Wänden. Früh beendet Müller seine Nationalmannschaftskarriere. Es kommt zum Bruch mit seinem FC Bayern. Vom Abenteuer Amerika als hoch bezahlter Profi bei den Fort Lauderdale Strikers kehrt er gezeichnet zurück – als Alkoholiker. Sein alter Herzensverein in München und seine Familie fangen ihn auf. „Gerd Müller war unvorstellbar gut als Torjäger. Aber er war als Mensch noch besser als als Spieler“, beschreibt ihn sein Freund und Trainer-Kollege Hermann Gerland. Doch das Schicksal ist erbarmungslos. Gerd Müller muss seinen neuen Job als Stürmer- und Torwarttrainer beim FC Bayern wieder aufgeben. Diagnose: Alzheimer und Demenz. Die Jahre bis zu seinem Tod benötigt der frühere Weltstar Rundumbetreuung. Er stirbt am 15. August 2021 mit 75 Jahren. Die Dokumentation von Uli Weidenbach zeigt die Karriere eines Mannes, der für manche nur ein erfolgreicher Stürmer war, doch für Fußball-Deutschland einfach der „Bomber der Nation“ bleibt. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 12.11.2022 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 13.11.2022 ZDF Die Geschichte der Elly Beinhorn
Offenes Cockpit, eine Karte von Afrika – und eine Flasche Cognac gegen die Kälte: Als Elly Beinhorn 1931 zu ihrem Alleinflug quer über den Kontinent aufbricht, ist sie in Deutschland noch völlig unbekannt. Zurück kommt die todesmutige Flugpionierin als Star. Das Eheglück mit dem vom NS-Regime protegierten Rennfahrer Bernd Rosemeyer währt nicht lange. Im Januar 1938 verunglückt Rosemeyer tödlich bei einer Geschwindigkeits-Rekordfahrt. Die Dokumentation erzählt das abenteuerliche Leben des Vorzeigepaares, das zugleich bestrebt war, sich der Vereinnahmung durch das NS-Regime zu entziehen. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere Di. 05.08.2014 Phoenix Die Geschichte der Lilli Jahn
Der Briefwechsel der jüdischen Ärztin Lilli Jahn ist weltweit ein Bucherfolg. Für „ZDF-History“ erzählen ihre Kinder und Enkel vom bewegenden Schicksal, das aus den Briefen spricht. An der Seite ihres christlichen Ehemanns wird Lilli Jahn im „Dritten Reich“ nach und nach ausgegrenzt. Doch sie bleibt unbehelligt, bis sich ihr Mann 1942 von ihr scheiden lässt. Lilli Jahn kommt als Jüdin ins Arbeitslager, später nach Auschwitz, wo sie stirbt. Über 500 Briefe zeugen von dem engen Band zwischen der inhaftierten jüdischen Ärztin Lilli Jahn und ihren fünf Kindern.Aus dem Lager kann die Mutter ihrem Sohn und den vier Töchtern immer wieder heimlich und offiziell Nachrichten zukommen lassen. Die Kinder schicken Briefe und Pakete mit Lebensmitteln zurück, die der Mutter das Überleben in der harten Lagerzeit ermöglichen. Kurz vor ihrer Deportation nach Auschwitz im März 1944 schickt Lilli Jahn die Briefe ihrer Kinder an ihren ältesten Sohn Gerhard Jahn zurück. Der spätere Justizminister unter Bundeskanzler Willy Brandt verwahrt sie ohne Wissen seiner Schwestern. Erst nach seinem Tod entdecken die Töchter Lilli Jahns die liebevollen Zeilen an ihr „liebstes Muttileinchen“ in seinem Nachlass. Lange war der Tod der Mutter in Auschwitz in der Familie ein Tabu. Jetzt bricht der Damm. Der Journalist Martin Doerry, Enkel von Lilli Jahn, veröffentlicht den Briefwechsel. Das Buch wird in 20 Sprachen übersetzt: ein herausragendes Dokument der Menschlichkeit in Zeiten der NS-Barbarei. „ZDF-History“ zeigt die bewegende Geschichte, aus der die Briefe entstanden sind. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 25.06.2017 ZDF Die Geschichte der Menschheit (2): Feuer und Schwert
Woher kommen wir? Und wie wurden wir, was wir heute sind? Auf die großen Fragen der Menschheit hält die Wissenschaft überraschende Antworten bereit. Unsere Geschichte beginnt demnach in Afrika, mit vermutlich nicht mehr als ein paar hundert Individuen. Zweihunderttausend Jahre später sind aus den Hunderten fast sieben Milliarden Menschen geworden, deren Genpool zu 99,9 Prozent identisch ist. (Text: Phoenix)Die Geschichte der Menschheit (4): Götterdämmerung
Deutsche TV-Premiere Sa. 30.03.2013 Phoenix Die Geschichte des Terrorismus
45 Min.Terrorismus gibt es schon seit der Antike. Die Täter sind Christen, Moslems, Juden, Rechts- und Linksradikale. Manche schwören später der Gewalt ab und erhalten sogar den Friedensnobelpreis. Assassinen töten mit dem Dolch, Anarchisten mit Dynamit. Die PLO „erfindet“ die Flugzeugentführung und bildet weltweit Kampfbrigaden wie die RAF aus. Die Ex-Terroristen Menachem Begin, Yassir Arafat und Nelson Mandela lassen die Gewalt hinter sich. „Terra X History“ erzählt die Geschichte des Terrorismus und analysiert die verschiedenen Strategien – und oft ihr Scheitern. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Di. 17.10.2023 ZDFinfo Gesetzlos – Die großen Verbrechen der Nachkriegszeit
45 Min.Jugendliche Gangsterbanden nutzen das Chaos im Berlin der Nachkriegszeit und verüben Überfälle.Bild: ZDF und Moritz Bauer.1946. Der Krieg ist vorbei. Doch die Menschen kämpfen weiter ums Überleben. Wozu treiben sie Hunger und Not? Wie machen sich Verbrecher das Chaos zunutze – in einer Zeit ohne Gesetz? Mit dem NS-Staat verschwinden zunächst auch deutsche Gerichte und ein Großteil der Polizei. Zu tief sind die Verstrickungen mit dem Regime. Neue Strukturen entstehen erst langsam. Viele Verbrechen bleiben so unaufgeklärt. Kriminelle nutzen oft die Gunst der Stunde. So versetzt 1946 ein Serientäter Brandenburg und Berlin in Angst und Schrecken. In Garmisch-Partenkirchen erschlägt zur gleichen Zeit ein Unbekannter die Wirtin Zenta Hausner. Schnell geraten amerikanische Soldaten und Drogenschmuggler unter Verdacht. Aber was steckt wirklich hinter dem brutalen Mord? In der ehemaligen „Reichshauptstadt“ nutzt die berüchtigte Gladow-Bande die Sektorengrenzen für ihre skrupellosen Verbrechen aus.Was treibt die Jugendlichen zu ihren Gewalttaten? Einer der brutalsten Kriminalfälle der Nachkriegsgeschichte aber ereignet sich in Dresden. Im Winter 1946 stößt eine Holzsammlerin hier auf die abgetrennten Beine eines Menschen. Große Stücke des Fleisches fehlen. Hat ein Kannibale zugeschlagen? Oder steckt etwas anderes dahinter? Auf Mord steht unmittelbar nach dem Krieg noch die Todesstrafe – in ganz Deutschland. Richard Schuh musste das erfahren. Seine Hinrichtung am 18. Februar 1949, drei Monate vor Verkündung unseres Grundgesetzes, markiert ein historisches Datum. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 16.01.2022 ZDF Das geteilte Fest – Weihnachten in Ost und West
45 Min.Weihachten ist für viele Deutsche das wohl schönste Fest. Doch wie sah das im geteilten Deutschland aus? Feierte man im Westen anders Weihnachten als im Osten? Zwischen Christkind und Weihnachtsmann, Geschenkebergen und Mangelwirtschaft, Familienfest und politischen Botschaften: „Terra X History“ zeigt, wie die Deutschen auf beiden Seiten des geteilten Landes das Weihnachtsfest erlebten. Mit dabei ist unter anderem die aus dem ZDF-„Erzgebirgskrimi“ bekannte Schauspielerin Teresa Weißbach. Sie wuchs im sächsischen Erzgebirge als Tochter einer Bäckerfamilie auf und erzählt, wie stark sie die weihnachtlichen Bräuche ihrer Heimat prägten – im Spannungsfeld zwischen christlicher Tradition und staatlicher Ideologie.Die DDR-Führung habe Weihnachten eigentlich abschaffen wollen, hieß es jahrelang im Westen. So seien Weihnachtsengel in „geflügelte Jahresendfiguren“ umbenannt worden. Stimmt das wirklich – oder handelt es sich nur um eine langlebige Legende? Schlagersänger Frank Schöbel dagegen berichtet, dass ausgerechnet sein Album „Weihnachten in Familie“ zur meistverkauften Schallplatte der DDR wurde. Neben Neukompositionen enthielt die Scheibe auch klassische christliche Weihnachtslieder. Im Westen wuchs derweil der Wohlstand, und das Fest wurde zunehmend kommerzialisiert. Stefan Lukschy war langjähriger Mitarbeiter und Regieassistent von Loriot. Er erzählt, wie Loriots berühmte Sketche über „Weihnachten bei Familie Hoppenstedt“ entstanden und wie sie das Lebensgefühl der Bundesrepublik auf den Punkt brachten. Dazu gehörte ab den 1970er-Jahren manchmal auch die Flucht vor dem Fest: Weihnachten unter Palmen im warmen Süden – im Osten war das natürlich unmöglich. Doch auch für die heutige Unternehmerin und ehemalige Politikerin Dagmar Wöhrl, die in Nürnberg aufwuchs, war das keine Option: Zu ihren weihnachtlichen Ritualen gehörte der Besuch auf dem Christkindlesmarkt ebenso wie das Zusammensein mit der Familie zu Heiligabend unter dem Christbaum. Auch eine echte deutsch-deutsche Erfolgsgeschichte hat mit Weihnachten zu tun: Die Eltern von Harald Wohlfahrt verließen Mitte der 1950er-Jahre die DDR. Aus einer einzigen Spieldose und dem Wunsch, amerikanischen Freunden eine Freude zu machen, entstand einige Jahre später ein Unternehmen, das deutsche Weihnachtstraditionen weltweit bekannt machen sollte: Käthe Wohlfahrt. Weihnachten war auch zur Zeit der Teilung ein Spiegel der Gesellschaft, ein Moment der Nähe trotz politischer Distanz. Die Dokumentation zeigt, wie das Fest half, Brücken zu bauen – über Mauern hinweg. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 21.12.2025 ZDF
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