unvollständige Episodenliste (Seite 9)

  • Liebling der Nation und Frauenschwarm – aber auch Schmuddelkommissar und Macho: Götz George war ein großer deutscher Star. „ZDF-History“ zeigt die unbekannte Seite des Schauspielers. Götz George stammte aus einer Schauspielerfamilie. Sein Vater Heinrich George – wegen seiner Verbindungen zu den Nazis hoch umstritten – blieb für ihn ein unerreichtes Vorbild. Oft schien es, als spiele er für den Vater, nicht für sein Publikum. 1981 wird Götz George zu Horst Schimanski. Er ist der erste Kommissar im deutschen Fernsehen, der „Scheiße“ sagt und bei dem die Faust zentraler Punkt der Ermittlungen ist. Raufbold und Softie zugleich – das kommt an beim Publikum. „Schimi“ ist Kult in den 80ern. Doch George ist mehr als nur das Raubein aus dem Ruhrpott. In den 90ern ist Schluss mit „Tatort“. In Produktionen wie „Der Sandmann“, „Der Totmacher“ und „Solo für Klarinette“ wird aus dem Draufgänger ein Charakterdarsteller. Seine wohl wichtigste Filmrolle spielt er 2013: Aus Götz George wird Heinrich George – der Sohn mimt den Vater, dem er stets nacheiferte. Eine Rolle, die ihm viel Kraft abverlangt, wie er später sagt. Enge Freunde, Wegbegleiter und Kollegen berichten von einem empfindsamen Energiebündel, dem es niemand recht machen konnte. Am wenigsten er selbst. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 21.10.2018 ZDF
  • 45 Min.
    Jahrelanges Training, eiserne Disziplin und ein Leben fernab der DDR-Normalität: So sah jahrzehntelang der Alltag für Nachwuchstalente im DDR-Leistungssport aus – auch für den späteren Box-Olympiasieger und Weltmeister Henry Maske.
    Jahrelanges Training, eiserne Disziplin und ein Leben fernab der DDR-Normalität: So sah jahrzehntelang der Alltag für Nachwuchstalente im DDR-Leistungssport aus. „Terra X History“ zeigt die Geschichte eines einzigartigen Fördersystems, das Mädchen und Jungen in abgeschotteten Kinder- und Jugendsportschulen (KJS) zu Spitzensportlern formen sollte – und dabei nicht selten über deren körperliche und seelische Grenzen hinausging. Die DDR setzte früh auf den Sport als politisches Instrument. Mit einem ausgeklügelten Talentsichtungssystem wurden sportliche Talente ausgewählt, in Internaten untergebracht und täglich trainiert. Das Ziel: internationale Erfolge, um dem Staat Renommee zu verschaffen. Sportlerinnen und Sportler sollten zu „Diplomaten im Trainingsanzug“ werden – mit Privilegien, aber auch enormem Leistungsdruck. Doping gehörte dazu – oft ohne Wissen der jungen Athletinnen und Athleten. Der Film erzählt ihre persönlichen Geschichten: Heimweh, psychische Belastung, Konkurrenzdruck, aber auch Freundschaft und der Traum vom Sieg. Ehemalige Sportler, darunter die mehrfache Olympia-Medaillengewinnerin Kornelia Ender, der Olympiasieger und spätere Profi-Boxweltmeister Henry Maske und der Radsportler Jens Voigt, berichten über Erfolge und Niederlagen, über Doping und die Schattenseiten des Systems. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 19.04.2026 ZDF
  • Sie wollten in die Freiheit – um jeden Preis. Mit dem Bau der Berliner Mauer war für die Menschen im Osten das letzte Tor in den Westen versperrt. Auf Flüchtlinge wurde geschossen. Doch woran die DDR-Regierung zunächst nicht dachte, waren die Versuche mutiger Berliner, sich unterirdisch den Weg in die Freiheit zu bahnen und bei waghalsigen Tunnelfluchten ihr Leben zu riskieren. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Do. 19.02.2015 ZDFinfo
  • Sie war Oscarpreisträgerin und gilt als eine der schönsten Frauen Hollywoods: Filmstar Grace Kelly. 1956 heiratete sie Prinz Rainier III. und wurde Fürstin und Landesmutter von Monaco. Ihre Vita liest sich wie ein Märchen. Doch wie war ihr Leben wirklich? Die Dokumentation zeigt erstmals eine Fülle unveröffentlichter Fotos und Privatfilme aus dem Nachlass von Grace Kelly. Ihr Sohn, Fürst Albert, öffnete dafür das Familienarchiv der Grimaldis. Im Interview erinnert sich Albert II. an bewegende Momente im Kreis der Familie. Viele davon hat seine Mutter mit ihrer Super-8-Kamera festgehalten. Grace Kelly liebte es, selbst zu filmen. Ob auf ihrem Wochenendgrundstück Roc Agel in den Bergen, wo Pressefotografen keinen Zutritt hatten, oder wenn sie Freunde und Verwandte in ihrer amerikanischen Heimat besuchte und dort unbeschwerte Ferientage verbrachte – fernab vom Fürstenhof in Monaco. Albert II. nimmt den Zuschauer mit an Orte, die im Leben seiner Mutter wichtig waren, darunter ihr Elternhaus in Philadelphia. Enge Freunde von Grace Kelly kommen zu Wort. Aber auch Familienangehörige aus den USA, die sich erstmals öffentlich äußern. So entsteht ein sehr persönliches Bild der Schauspielerin, Fürstin und Mutter. Ein Film, der wohl den bislang privatesten Einblick in das Leben der Grace Kelly gewährt. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 24.01.2021 ZDF
  • In der Geschichte suchten Seuchen meist ohne Vorwarnung die Menschheit heim – darunter Grippe, Pest und Cholera, Ebola und Aids. „ZDF-History“ erzählt die Geschichte der großen Seuchen. Dabei zeigt sich: Die oft verharmloste Grippe ist in Wirklichkeit ein unterschätzter Killer. 1918 forderte das Virus weltweit bis zu 100 Millionen Menschenleben und tötet auch heute jährlich Hunderte, manchmal sogar Tausende allein in Deutschland. Auch Aids, Ebola, Pest und Cholera sind Seuchen, die sich in der Vergangenheit schnell ausbreiteten und bis heute ihren Schrecken nicht verloren haben. Wie sich die Menschen zu schützen versuchten – und welchen Kampf sie gegen die mörderischen Krankheiten führten, zeigt „ZDF-History“. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 01.03.2020 ZDF
  • Muhammad Ali gilt als einer der größten Sportler aller Zeiten. Seine Strahlkraft geht weit über den Boxring hinaus. Auch in der politischen Arena wird Ali zum Idol vieler Amerikaner. Der dreifache Weltmeister im Schwergewicht setzt im Kampf gegen Rassismus und Unterdrückung sogar seine Box-Karriere aufs Spiel, verweigert den Wehrdienst in Vietnam. Ali nutzt seine große Popularität beharrlich, um für Bürger- und Menschenrechte einzutreten. Mit seinem Selbstbewusstsein bis weit über die Grenze der Arroganz wird Muhammad Ali zu einer der führenden Symbolfiguren der Afroamerikaner. 1965 legt er seinen Namen Cassius Clay ab, nennt sich fortan Muhammad Ali. Zugleich schließt er sich der US-amerikanischen „Nation of Islam“ an, die sich durch die Hinwendung zum muslimischen Glauben mehr Rechte verspricht. Seine Tochter Jamillah Ali Joyce, Box-Kommentator Werner Schneyder, der deutsche Fotograf Thomas Hoepker und Autor Jonathan Eig geben einen sehr persönlichen Einblick in das Leben der Sport-Ikone, die selbst eine Parkinson-Krankheit nicht stoppen konnte. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 24.03.2019 ZDF
  • Sie entdecken unbekannte Welten, überwinden Ozeane im Faltboot oder riskieren ihr Leben im ewigen Eis: Der Wagemut der großen Abenteurer befeuerte stets die Fantasie der Zeitgenossen. Nicht wenige Glücksritter zahlten den höchsten Preis, viele verschwanden spurlos. Doch auch denen, die nicht zurückkehrten, winkte bleibender Ruhm – über den Tod hinaus. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 24.11.2013 ZDF
  • Sie prägen unsere Welt bis heute: die großen Eroberer, Strategen oder Genies der Mittelmeer-Antike. So ernten Alexander der Große, Kleopatra und Archimedes für ihre Taten ewigen Ruhm. Andere haben zwar ebenfalls Großes vollbracht, sind aber in Vergessenheit geraten – wie etwa der erste Marathonläufer. „ZDF-History“ erzählt die wahren Geschichten antiker „Stars“. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 30.11.2014 ZDF
  • Im deutschen Grundgesetz heißt es seit 1949: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“. Bis zu diesem schlichten Satz war es ein langer Kampf. Was haben Frauen erreicht, und was bleibt zu tun? Bis das Gebot der Gleichberechtigung im Alltag ankam, vergingen weitere Jahrzehnte. Aber gilt der Gleichheitsgrundsatz tatsächlich uneingeschränkt? „ZDF-History“ checkt die Situation der Frau in fünf wichtigen Lebensbereichen, wie zum Beispiel Macht, Familie und Beruf. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 01.12.2013 ZDF
  • Die Welt der DDR-Bürger war begrenzt – im wahrsten Sinne des Wortes. Aber wo der Weg nach draußen versperrt war, schufen sich viele ihre eigene, ganz private Freiheit. Bergsteiger, Taucher, Segelflieger, Windsurfer, Skiakrobaten, Reisefreaks haben sich in der DDR oft in verbotene Abenteuer gestürzt. Für sie war es der Ausdruck eines Lebensgefühls, das nicht den sozialistischen Idealen entsprach. Wer in der DDR Abenteuer erleben wollte, musste nicht nur mutig sein, sondern auch findig, geduldig, etwas verrückt und manchmal auch angepasst. Was als Flucht ins Unpolitische gemeint war, erregte dennoch Verdacht. Denn angesichts des Kontrollwahns der allmächtigen Staatspartei SED waren die Träumer und Abenteurer, die den allgegenwärtigen Kollektivzwang ablehnten und ihre Vorbilder meist im westlichen Ausland fanden, von vornherein suspekt. Surfer, Taucher, Kletterer und Segelflieger wurden als potenzielle Republikflüchtlinge argwöhnisch beobachtet. Doch offenbar gab es mehr Auswege als gedacht. Die Abenteurer fälschten Papiere und umgingen Reisebeschränkungen, die es auch in Richtung Osten gab. Sie flogen hoch in den Himmel und tauchten ins tiefe Blau der Seen und Meere. Sie rasten auf Skiern die Hänge des Elbrus hinab und befuhren mit selbst gebauten Booten sibirische Flüsse. Der Film erzählt von gelebten und verworfenen Träumen, von der Faszination, für kurze Momente aus der engen Welt der DDR zu entfliehen, aber auch vom Frust, durch Mauer und Grenze eingeschränkt zu sein. Unveröffentlichte Archivaufnahmen, viele von den Abenteurern selbst gedreht, zeigen eine bunte, aufregende Szene, die ein verborgenes Dasein führte und ihre eigenen „Heldengeschichten“ schrieb. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 28.10.2018 ZDF
  • Ein Gespenst geht um, das nach dem Kalten Krieg aus der Geschichte verschwunden zu sein schien: Wie wahrscheinlich ist ein Atomkrieg in Europa? Und was ist vom Zivilschutz in Deutschland übrig geblieben? „ZDF-History“ geht auf Spurensuche.
    Die Äußerung Putins, der Einsatz von Nuklearwaffen sei im Ukraine-Krieg nicht ausgeschlossen, hat die Welt alarmiert. Wie gut sind wir Deutschen auf den „großen Knall“ vorbereitet? Ein Gespenst ist wieder da, das seit dem Ende des Kalten Krieges aus der Geschichte verschwunden zu sein schien. Militärmanöver und Übungen für den Ernstfall waren einst in der NATO und im Warschauer Pakt selbstverständlich. Doch wie sieht es heute aus? Vom Zivilschutz, für den es damals in der Bundesrepublik genaue Pläne gab, ist heute so gut wie nichts mehr übrig. Müssen wir uns nun wieder zurückbewegen in die Vergangenheit? Denn trotz zahlreicher Rüstungskontrollverträge sind Atomraketen nicht von der Erde verschwunden. Der Atomkrieg ist seit 1945 eine militärische Option. Hiroshima und Nagasaki haben der Menschheit die entsetzlichen Folgen atomarer Waffen vor Augen geführt. Der erste erfolgreiche Atomtest der Sowjetunion stellte 1949 ein Gleichgewicht der Kräfte her. Trotzdem spielten Strategen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs Szenarien durch, die einen Erstschlag mit Nuklearwaffen nicht ausschlossen. Der Besitz von Atomwaffen wurde auch in der Bundesrepublik diskutiert und schließlich verworfen. Spätestens die Kubakrise führte die Gefahr vor Augen, die eine solche Eskalation mit sich bringen würde. Zur gleichen Zeit wurde in der Bundesrepublik der Zivilschutz intensiviert. Spezialbunker aus dieser Zeit sind heute noch als Museen öffentlich zugänglich. Was für die einfache Bevölkerung nur im Ausnahmefall galt, war auf Regierungsebene selbstverständlich: der Schutz vor dem Atomschlag. So richtete man im Ahrtal bei Bonn eine riesige Bunkeranlage ein, in der immer wieder Übungen stattfanden. Auch in der DDR verfügte die oberste Führung von Partei und NVA über atomsichere Bunker. Der Film von Michael Kloft und Andreas Hancke wirft einen Blick zurück auf die Zeit des Kalten Krieges und diskutiert mit Experten die Frage, wie wahrscheinlich ein Atomkrieg heute ist – und welche Konsequenzen er hätte. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 23.04.2022 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 24.04.2022 ZDF
  • Verbrecherjagd ist ein mühsames Geschäft: Oft vergehen Jahre oder gar Jahrzehnte, bis alle Spuren ausgewertet sind. Andere Fälle bleiben ungeklärt, die Täter werden nie gefasst. „ZDF-History“ rekonstruiert große Kriminalfälle, von denen einige noch immer Rätsel aufgeben – vom Tod des Gletschermanns Ötzi bis hin zum „Fall Skripal“: den mysteriösen Anschlägen mit Nervengift auf einen russischen Ex-Spion. Der Skripal-Anschlag wird Ermittler und Geheimdienste weltweit noch lange in Atem halten. Ein wahrer „Cold Case“ aber ist der Mordfall Ötzi: vor über 5300 Jahren wurde der Gletschermann von einem Pfeil aus dem Hinterhalt getroffen. Nach seinem Mörder und dem Motiv forscht die Wissenschaft bis heute – mit immer neuen Erkenntnissen. Charles Manson gilt als einer der berüchtigtsten Serienmörder der US-Geschichte. Die brutalen Morde seiner kalifornischen Hippie-Kommune üben bis heute eine zweifelhafte Faszination aus. Auch der Raubüberfall auf einen Postzug 1963 schreibt Kriminalgeschichte. Bei dem perfekt geplanten Coup erbeutet ein gutes Dutzend Männer säckeweise Geld. Die Bande erringt Kultstatus, allen voran Bandenmitglied Ronald Biggs. Er liefert sich ein jahrzehntelanges Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei und steigt so zu einer Art „Lieblingsganove“ der Briten auf. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 16.09.2018 ZDF
  • 45 Min.
    Mitten im Spiel und vor den Augen der Öffentlichkeit wird Tennisstar Monica Seles am 30. April 1993 in Hamburg von einem Attentäter niedergestochen.
    Attentäter schreiben Geschichte. Was wäre geschehen, wenn Hitler im November 1939 umgekommen wäre? Wie wäre die Geschichte gelaufen, hätten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht überlebt? „Terra X History“ zeigt die großen Attentate unserer Geschichte. Doch nicht immer gelten sie Politikern. Wie bei Tennisstar Monica Seles, die bei einem Turnier am Hamburger Rothenbaum am 30. April 1993 von einem Attentäter niedergestochen wurde. Die Tat veränderte das Leben der Spitzensportlerin nachhaltig – und auch die Tenniswelt war danach eine andere. Die Kugeln eines Attentäters trafen Wolfgang Schäuble, damals Bundesinnenminister, am 12. Oktober 1990. Seither war er an den Rollstuhl gefesselt. Der Präsident der Treuhandanstalt Detlef Rohwedder starb am 1. April 1991 durch die Kugel eines Scharfschützen. Die linksterroristische Rote Armee Fraktion, kurz RAF, bekannte sich wenig später zur Tat. Der Schreiner Georg Elser wollte Hitler im November 1939 mit einer Bombe töten und scheiterte. Die Bombe im Münchner Bürgerbräukeller detonierte, doch der Diktator hatte früher als geplant die Veranstaltung verlassen. Georg Elser bezahlte die Tat mit seinem eigenen Leben. Rosa Luxemburg wurde 1918 durch eine Kugel in die Schläfe getötet. War es ein Attentat oder Mord? „Terra X History“ erklärt die Hintergründe der Attentate und die Folgen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 03.05.2026 ZDF
  • Julius Cäsar, John F. Kennedy, John Lennon und Tausende Menschen im World Trade Center – sie alle wurden Opfer von Attentätern. Doch deren Motive waren so unterschiedlich wie die Folgen. Der Mörder von Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo wollte seine Nation befreien und löste einen Weltkrieg aus. Der Mann, der John Lennon erschoss, wollte vor allem eines: so berühmt sein wie sein früheres Idol. Er stürzte damit Millionen Beatles-Fans in Trauer. Der Autor Uli Weidenbach untersucht sechs Attentate der Geschichte von Julius Cäsar bis 9/​11. Bei allen Unterschieden der Täter, Opfer, Zeiten und Folgen scheint ihnen doch eines gemeinsam zu sein: Sie waren historische Wendepunkte. Aber nie zum Guten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 30.07.2017 ZDF
  • „Diva“ – der lateinische Name für Göttin, steht für eine ganz besondere Spezies schöner Frauen. Sie sind nicht nur schön, sondern glamourös, eigenständig und ziemlich kapriziös. Sie brillieren im Film oder auf der Bühne und lösen zumindest bei ihren männlichen Verehrern eine Mischung aus Bewunderung und Begehren aus. Im Privatleben jedoch zahlen viele von ihnen einen hohen Preis für den Ruhm. „ZDF-History“ porträtiert die großen Diven der Zeitgeschichte – von Josephine Baker über Hildegard Knef bis zu Gina Lollobrigida. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 31.10.2009 Phoenix
  • Sie sind Betrüger im ganz großen Maßstab: Sie ruinieren um ein Haar ihr Heimatland, schreiben die Menschheitsgeschichte um oder verkaufen „fast echte“ Meisterwerke an Nazigrößen. Die großen Fälscher der Geschichte haben eines gemeinsam: Sie wollen gerne sein, was sie nicht sind. Am Ende wird ihnen die eigene Geltungssucht oft zum Verhängnis, doch manchmal wird ihr Betrug erst lange nach ihrem Tod aufgedeckt. „ZDF-History“ zeigt vier spannende Geschichten von berühmten Fälschern: Ferdinand Waldo Demara brachte es in seinem Leben auf über zwanzig verschiedene Identitäten und Berufe – ohne Schulabschluss. Im Koreakrieg wird der vermeintliche Arzt sogar zum Lebensretter ohne ärztliche Ausbildung. Alves dos Reis ruiniert durch seine Fälschungen fast die Bank von Portugal und trägt dazu bei, einen Diktator an die Macht zu bringen. Han van Meegeren verkauft seine gefälschten Vermeers sogar an Reichsmarschall Göring. Und jahrzehntelang blieb unklar, wer den berühmten „Piltdown-Menschen“ fälschte, der als vermeintliches Bindeglied zwischen Affe und Mensch die Fachwelt narrte. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 22.05.2016 ZDF
  • Die vielen Flüchtlinge, die 2015 nach Deutschland strömen, wecken Erinnerungen: Oft schon mussten auch Deutsche fliehen, und oft schon war Deutschland Zufluchtsland. Rund fünf Millionen Deutsche wanderten allein im 19. Jahrhundert in die USA aus – meist aus Not oder als Verfolgte. Etwa zwölf Millionen Deutsche mussten aufgrund des Zweiten Weltkrieges ihre Heimat verlassen. „ZDF-History“ zeigt Fluchtgeschichten aus verschiedenen Jahrhunderten, erinnert auch an die Hugenotten, französische Glaubensflüchtlinge, die einst nach Preußen kamen und das Land mit aufbauten, blickt auf die Motive der deutschen Amerika-Auswanderer und das Schicksal der „Republikflüchtlinge“ aus der DDR. Das Nazi-Regime hatte vielen Menschen, vor allem Juden, nur eine Wahl gelassen: Flucht oder Tod. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 13.12.2015 ZDF
  • Ein Fluch ist eine ernste Sache: Jahrtausendelang fürchteten sich Menschen vor dem scheinbar unberechenbaren Zorn des Bösen, heraufbeschworen durch eine üble Tat. In der Bibel genügt schon ein geringes Vergehen, um mit einem Fluch belegt zu werden. Das Schicksal so mancher Dynastie scheint unter einem schlechten Stern zu stehen – und gibt bis heute Rätsel auf: Was steckt hinter den gewaltsamen Todesfällen im Kennedy-Clan, den stets unglücklichen Ehen der Grimaldis und dem tragischen Ende der Romanows? An sieben historischen Beispielen untersucht „ZDF-History“ die vermeintliche Macht der Flüche und die Ohnmacht der Verfluchten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 21.10.2012 ZDF
  • „ZDF-History“ untersucht echte und vermeintliche „Geheimnisse“ des Vatikans. Von den Spuren der Inquisition im vatikanischen Geheimarchiv bis hin zu den drei Prophezeiungen der Marienerscheinung im portugiesischen Fatima, die für das Selbstverständnis Johannes Pauls II. eine zentrale Rolle spielten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 17.04.2011 ZDF
  • Am Anfang standen große Hoffnungen. Der Nachweis, dass Atome spaltbar sind, beflügelte seit 1938 eine ganze Generation von Forschern und Erfindern. Doch als Erstes demonstrierte eine Waffe die ungeheure Kraft, die im Atomkern steckt. Die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki markierten den Beginn der nuklearen Aufrüstung. „ZDF-History“ untersucht, wie systematisch Militärs und Atomindustrie über Jahrzehnte Gefahren verharmlost und Risiken verschwiegen haben. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 20.03.2011 ZDF
  • Große Kriminalfälle der Geschichte – sie zeigen immer wieder, wozu Menschen fähig sind. Sie stellen Ermittler und Justiz vor Aufgaben, die manchmal unlösbar erscheinen. Und sie werfen stets die Frage auf, wie sich eine Gesellschaft vor Verbrechen schützen kann – und darf. „ZDF-History“ dokumentiert große Kriminalfälle aus der Geschichte, unter anderem das Geiseldrama von Gladbeck – und die Frage nach der Mitverantwortung der Medien. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 27.04.2008 ZDF
  • Sie täuschen, manipulieren und fälschen. Für die Macht ist manchen Herrschern alles recht. „ZDF-History“ blickt auf sieben große Lügner und Lügen der Geschichte. Bereits die frühen Päpste greifen zu unsauberen Mitteln: Angeblich schenkt der römische Kaiser Konstantin ihnen die Hälfte seines Reiches. Sogar eine Urkunde können sie vorweisen, die den kaiserlichen Großmut bezeugen soll. Die „Konstantinische Schenkung“ macht den Vatikan zum mächtigen Zentrum der katholischen Kirche. Erst sieben Jahrhunderte später fliegt der Betrug auf. Seine Lüge hält nur gute acht Wochen, doch sie ist nicht minder dreist. Am 15. Juni 1961 verkündet DDR-Staatsratsvorsitzender Walter Ulbricht: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Zwei Monate später, am 13. August, riegeln 15 000 DDR-Soldaten die Grenze ab. Erst kommen Stacheldraht-Barrieren, dann Bauarbeiter. Der Rest ist Geschichte. Falsche Informationen gehören auch zu den Ränkespielen des Weißen Hauses. George W. Bush beruft sich auf angebliche Massenvernichtungswaffen, um 2003 den Irak anzugreifen. Doch wohl kaum ein US-Präsident hat ein solch gespanntes Verhältnis zur Wahrheit wie Donald Trump. Die „Washington Post“ attestiert ihm mehr als 1000 falsche oder irreführende Behauptungen – in den ersten acht Monaten seiner Amtszeit. „ZDF-History“ zeigt, wie sich Unwahrheiten und Lügen als roter Faden durch unsere Geschichte ziehen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 21.06.2020 ZDF
  • Sie sind Grenze, Festung, Heiligtum und gehören zu den berühmtesten Bauwerken der Menschheit: die großen Mauern der Geschichte. So unterschiedlich wie ihr Bau sind die Gründe ihrer Entstehung. Die Große Mauer sollte China vor Eroberern beschützen, die Berliner Mauer die DDR-Bürger an der Flucht hindern. Und die Klagemauer in Jerusalem ist für Juden ein Symbol für den Bund mit Gott. „ZDF-History“ zeigt, wie Mauern Geschichte schrieben und noch schreiben. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 08.11.2015 ZDF
  • Welche sind die schönsten, spannendsten und identitätsstiftenden Augenblicke, die uns geprägt haben? Die Antworten auf diese Fragen sind so vielfältig wie die Deutschen selbst. Nicht allein politische Ereignisse wie der Fall der Mauer, Stauffenbergs Attentat auf Hitler oder Brandts Kniefall in Warschau haben sich tief ins kollektive Gedächtnis eingeprägt, sondern auch bahnbrechende wissenschaftliche Leistungen – Einsteins Relativitätstheorie, Plancks Quantenphysik und die Entdeckung der Röntgenstrahlen. Gleiches gilt für sportliche Höhepunkte wie das „Wunder von Bern“ oder Boris Beckers Wimbledonsieg. „ZDF-History“ hat die Highlights der deutschen Geschichte zusammengestellt. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 29.12.2013 ZDF
  • Waren in der DDR wirklich alle gleich? Hatte die Wirtschaft tatsächlich „Weltniveau“? Und hat die Mauer den Frieden in Europa gerettet? „ZDF-History“ nimmt die Mythen der DDR unter die Lupe. Mal deuten Mythen die Vergangenheit, mal geben sie Orientierung für Gegenwart und Zukunft. Wie wirkungsmächtig waren die Mythen der DDR – und sind es möglicherweise noch immer? Doch was ist wahr und was Legende? So heißt es von der Stasi heute mitunter, sie sei ein „ganz normaler Geheimdienst“ gewesen. Wolfgang Templin, der sich als junger Student von der Stasi als inoffizieller Mitarbeiter (IM) anwerben ließ, später ausstieg und einer der wichtigsten Protagonisten der DDR-Opposition wurde, widerspricht dieser Aussage vehement. Mussten er und seine Familie doch das erleiden, was die DDR-Staatssicherheit selbst als Strategie der „Zersetzung“ bezeichnete: Diese zielte einzig darauf, den Opfern größtmöglichen psychischen Schaden zuzufügen. Die DDR habe sich besonders um die Jugend gekümmert, lautet ein anderer Ost-Mythos. Tatsächlich gab es in der DDR viele Angebote für Kinder und Jugendliche, wie sich der Leipziger Sascha Lange erinnert. Die DDR-Schulbildung wurde in Zeiten des PISA-Schocks sogar als vorbildhaft verklärt. Aber das System hatte auch ganz entscheidende Nachteile, wie im Film deutlich wird. Für Frauen standen in der DDR viele Türen offen, wie das Beispiel von Solveig Leo zeigt, die in den 1960er-Jahren schon mit 24 Jahren Chefin einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) wurde. In Sachen Gleichberechtigung war die DDR tatsächlich fortschrittlicher als der Westen. Doch in die Führungsspitze von Partei und Staat konnten auch in der DDR nur wenige Frauen vordringen. Und wie sah es mit Nazis in der DDR aus? Bernd Heller, dessen Vater und Großvater von den Nationalsozialisten verfolgt wurden, glaubte fest daran, dass in der DDR das bessere Deutschland aufgebaut würde. Doch dann musste er feststellen: Die vielen kleinen und großen Nazis waren keineswegs, wie von der Propaganda behauptet, alle in den Westen abgehauen. Selbst in der Staatspartei SED gab es Zehntausende ehemalige NSDAP-Mitglieder. Anhand persönlicher Schicksale beleuchtet die Dokumentation, was wirklich dran ist an den großen Mythen der DDR. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 06.10.2019 ZDF

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