unvollständige Episodenliste (Seite 10)

  • Freibeuter und Piraten gibt es, seit Menschen zur See fahren. Säbel und Augenklappe sind bis heute die Symbole einer eher zweifelhaften Romantik. „ZDF-History“ schildert die Epochen der Seeräuberei anhand ihrer berüchtigtsten Vertreter: vom Nordsee-Schreck Klaus Störtebeker bis hin zum von Hollywood glorifizierten Piraten der Karibik. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 25.06.2008 ZDFinfokanal
  • Unterirdische Tunnelsysteme, deren Zweck niemand erklären kann. Schätze, die seit Jahrhunderten als verschollen gelten. Uralte Heiligtümer, die einem unbekannten Kult geweiht sind. Seit Generationen suchen Forscher nach Antworten auf die großen Rätsel der Geschichte. Heute liefern Techniken wie Georadar und DNS-Analysen neue Daten und überraschende Ergebnisse. „ZDF-History“ analysiert sieben Fälle der Archäologie, die ungeklärt sind. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 22.01.2012 ZDF
  • Giacomo Casanova, Gunter Sachs, Mick Jagger – sie gelten als die berühmtesten Frauenhelden der Geschichte. Männer, die angeblich wussten, wie man sie alle kriegt. Doch was ist Wahrheit, was Legende? Was hatten sie, was andere nicht haben? ZDF-History porträtiert acht Männer und Frauen, die es in der Kunst der Verführung zu wahrer Meisterschaft gebracht haben sollen – von Cleopatra bis Udo Jürgens. Dabei standen die weiblichen Herzensbrecherinnen den Männern in nichts nach. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 21.07.2013 ZDF
  • Sieger schreiben die Geschichte, heißt es. „ZDF-History“ zeigt, wie schmal der Grat mitunter sein kann – zwischen einem Ruhmesblatt der Geschichte und einer Fußnote für den Verlierer. Für die Unterlegenen bleibt nur Spott oder bestenfalls noch Mitleid. Dabei zeigt sich an den großen Verlierern besonders deutlich, wie launenhaft Geschichte sein kann. „ZDF-History“ untersucht die Ursachen historischen Scheiterns. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 21.02.2010 ZDF
  • 45 Min.
    Er war der „etwas andere Fußballstar“, sprengte Konventionen und blieb auch nach dem Karriereende in den Medien präsent: Günter Netzer. Zum 80. Geburtstag des Weltstars begibt sich „Terra X History“ auf die Spuren seines Mythos.
    Er war der „etwas andere“ Fußballstar, sprengte Konventionen und galt als Prototyp des Playboys. Auch nach dem Karriereende blieb er in den Medien präsent: Günter Netzer, ein Mythos. Der geschäftstüchtige Weltstar prägte die häufig zitierte „Jahrhundertelf“ und erschuf mit Gerhard Delling das Format des TV-Experten neu. Autor Uli Weidenbach blickt für „Terra X History“ hinter die Kulissen und geht dem Phänomen Netzer auf die Spur. Er war Dirigent und Herzstück der sogenannten Fohlen-Elf und führte Borussia Mönchengladbach zu Beginn der 1970er-Jahre zu zwei deutschen Meisterschaften – noch vor Dauerrivale Bayern München. Der zweifache Fußballer des Jahres machte auch abseits des Fußballfeldes Furore: lange Haare, schnelle Autos und attraktive Begleiterinnen sorgten für Gesprächsstoff. Der „blonde Engel“ machte sich aber auch einen Namen als Geschäftsmann, ob als Werbe- und Versicherungsprofi, Herausgeber der Stadionzeitung oder Diskothekenbesitzer. Zoff mit Trainern, eine Selbsteinwechslung im Pokalfinale und der Wechsel zu den „Königlichen“ von Real Madrid 1973 als erster Deutscher brachten ihm Legendenstatus ein – bis heute. Wie konnte der Fußballer Günter Netzer auch nach seiner aktiven Karriere so erfolgreich werden im Fußball-Business, als Manager, Rechtehändler, Strippenzieher? Und weshalb wird er bis heute verehrt – in Mönchengladbach und der gesamten Bundesrepublik? Langjährige Wegbegleiter und Beobachter zeichnen zu seinem 80. Geburtstag das Porträt eines Mannes, der auch noch fünf Jahrzehnte nach dem Karriereende einen ganz besonderen Ruf genießt, in der Fußballwelt und darüber hinaus. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 15.09.2024 ZDF
  • 30 Min.
    Als „Dalli Dalli“-Quizmaster war Hans Rosenthal der wohl bekannteste TV-Unterhalter. Was jedoch kaum jemand wusste: Als jüdischer Jugendlicher musste er im Versteck um sein Leben bangen. Begleitend zum Fernsehfilm anlässlich des 100. Geburtstags erzählt die Dokumentation, wie er 1942 seinen Bruder verliert und selbst nur im Versteck der Judenverfolgung entgeht. Und dennoch später seine Heimat nicht verlässt. Die Jagd auf Juden überlebt Hans Rosenthal nur dank der Hilfe beherzter Berlinerinnen, versteckt in einer Laubenkolonie. Nach dem Krieg wird er im Radio, dann im Fernsehen zum Publikumsliebling. Der Film beleuchtet seinen Werdegang in einem Land, das an frühere Verbrechen nicht erinnert werden will, während zugleich SS-Veteranen offen in Erinnerungen schwelgen. Ausgerechnet am Gedenktag der Pogrome von 1938 muss Rosenthal, der seine jüdische Identität weithin verborgen hält, am 9. November 1978 seine Show „Dalli Dalli“ moderieren. Den Zwiespalt, den dies für ihn bedeutet, beleuchten Rosenthals Kinder Birgit Hofmann und Gert Rosenthal, Reinhard Stein, der Assistent des Showmasters, Rosenthals Nachbar, der Fernsehmoderator Hugo Egon Balder, die Historikerin Prof. Dr. Sybille Steinbacher – und der heute hundertjährige Schulkamerad Walter Frankenstein. Er ist der einzige Zeitzeuge, der beide Brüder noch aus der gemeinsamen Zeit im jüdischen Waisenhaus kennt. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 22.03.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 07.04.2025 ZDF
  • 45 Min.
    Er bricht mit allen Regeln der Filmmusik, komponiert die Musik von Blockbustern, großen Dramen, Animationsfilmen und Heldengeschichten: Hans Zimmer, der Rebell von Hollywood. Ob „Fluch der Karibik“, „Der König der Löwen“ oder „Dune“ – seine Musiken machen Kino zu einem Klangerlebnis. Dass der Komponist bis heute keine Noten lesen kann, ist Teil seiner ungewöhnlichen Erfolgsgeschichte, die „Terra X History“ erzählt. Hans Zimmer kommt in Frankfurt am Main zur Welt. Kurz vor der Einschulung und seinem sechsten Geburtstag stirbt sein Vater unerwartet. An seine Schulzeit hat der Komponist keine guten Erinnerungen: Achtmal fliegt er wegen „Disziplinverstößen“ von der Schule. Auch der Klavierunterricht geht gründlich schief. Nach nur zwei Wochen ist Schluss – bis heute hat Hans Zimmer mit Noten ein Problem: „Sie fangen an, zu wackeln und zu verschwimmen, wenn man sie mir vorsetzt.“ Dennoch findet er in der Musik sein Zuhause. In Dorking, England, macht er schließlich sein Abitur, spielt in einer Band und hat erste Auftritte in Arbeiterkneipen. Ende der 70er-Jahre entdeckt Zimmer die Möglichkeiten der neuen Synthesizer-Technik für sich. Mit seinem Partner Stanley Myers komponiert er die Filmmusik für „Mein wunderbarer Waschsalon“. Der Durchbruch folgt mit „Rain Man“. Zimmer verlässt Europa und geht nach Hollywood. Zweimal gewinnt er den Oscar für die Beste Filmmusik, seine Kompositionen schreiben Hollywoodgeschichte und prägen eine ganze Kinogeneration. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 13.04.2024 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 14.04.2024 ZDF
  • Er ist der deutsche Entertainer der Nachkriegszeit: Harald Juhnke. Schauspieler, Sänger, Comedian. Doch der Publikumsliebling hat eine Schwäche, die fast zum Karrierekiller wird. Juhnke ist schwerer Alkoholiker – und ganz Deutschland weiß es. Seine Alkoholsucht macht ihn unberechenbar, doch nach jedem Absturz steht er wieder auf, und seine Fans blieben ihm treu. Anfangs ist Juhnke vor allem als Comedian und Entertainer auf der Bühne. Doch eigentlich sehnt er sich nach ernsten Rollen – will das Image des Lebemanns mit Berliner Akzent loswerden. Ausgerechnet der Film „Der Trinker“ wird seine wohl berühmteste Rolle. „ZDF-History“ erzählt mithilfe zahlreicher Weggefährten die dramatische Geschichte einer deutschen Legende. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 12.05.2019 ZDF
  • Schauspieler, Schriftsteller, Weltenbummler: Hardy Krüger ist ein Mann mit vielen Facetten und einem bewegten Leben. Die Doku zeichnet ein eindringliches Portrait des deutschen Weltstars. Sein Leben ist ein Spiegelbild deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert: Nach Kindheit und Jugend in Nazi-Deutschland folgt eine Film-Karriere in der Nachkriegszeit. Doch den Schauspieler zieht es hinaus in die Welt. Was treibt Krüger an? Wonach sucht er? Der Mann mit der markanten Stimme ist Zeuge eines bewegten Jahrhunderts, auf das der inzwischen über 90-jährige Weltenbummler zurückblickt. Umwälzende Ereignisse haben Krügers Leben begleitet und geprägt. Als Kind wächst er im Glauben auf, Hitler sei „ein Halbgott“, wird auf einer NS-Eliteschule zu unbedingtem Gehorsam erzogen. Im NS-Propagandastreifen „Junge Adler“ spielt er seine erste Filmrolle. Doch eine Begegnung mit UFA-Star Hans Söhnker ändert alles. Der Schauspieler rettet heimlich Juden und klärt den jungen Krüger über die Verbrechen des NS-Staates auf. In den letzten Kriegsmonaten wird der damals 16-jährige Krüger zur SS-Division „Nibelungen“ eingezogen, entkommt einem Todesurteil wegen „Befehlsverweigerung“ nur knapp und erleidet ein lebenslanges Trauma. „Es sind Narben auf der Seele geblieben“, kommentiert Hardy Krüger seine Kriegszeit rückblickend im Film. Im „Trümmerland“ Deutschland macht der gutaussehende Heimkehrer nach Kriegsende Karriere. Er spielt zunächst in seichten Unterhaltungsstreifen, die erfolgreich sind, aber Krüger bald langweilen. Nach Erfolgen in England und Frankreich wagt er den Sprung über den „großen Teich“, spielt in Hollywood neben Film-Stars wie John Wayne und Michael Caine. Krüger ist der erste deutsche Schauspieler nach dem Krieg, der international und mit den prominenten Kino-Größen seiner Zeit arbeitet. Doch seine Unruhe zieht ihn weiter – nach Afrika, schließlich als „Weltenbummler“ um den ganzen Globus. Auch privat blickt der Schauspieler auf bewegte Zeiten zurück. Zwei Ehen scheitern, mit der dritten Ehefrau lebt er heute zurückgezogen in seiner Villa in Palm Springs, Kalifornien. Der Film von Patrick Zeilhofer benennt auch die Brüche in Krügers Vita und geht der Frage nach, was den deutschen Weltstar Zeit seines Lebens angetrieben hat. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 29.03.2020 ZDF
  • Schon als Kind rebelliert Prinz Harry gegen die Regeln von Sitte und Anstand im Hause Windsor. Die Briten sehen es gelassen, schließlich ist Harry nicht der Thronfolger. Ähnlich erging es Harrys Urahnen Albert, Prinzgemahl von Queen Victoria. „ZDF-History“ blickt auf die hinteren Ränge der britischen Thronfolge und zeigt anhand zeitgenössischer und historischer Beispiele, mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 21.09.2014 ZDF
  • Es waren gefährliche 40 Jahre: Im Kalten Krieg standen sich Ost und West unversöhnlich gegenüber. Beide Seiten verfügten über Arsenale von mehreren 10 000 Nuklearsprengköpfen. Ein Atomkrieg zwischen den Supermächten hätte für die menschliche Zivilisation das Ende bedeuten können. „ZDF-History“ rekonstruiert fünf Momente, in denen der Kalte Krieg kurz davor stand, ein dritter Weltkrieg zu werden. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Di. 23.09.2008 ZDF
  • Brad Pitt, John Travolta und Cary Grant: Ihre Namen lassen die Herzen der Frauen höherschlagen. Doch hinter der Glitzer-Fassade der Schauspieler verbergen sich bewegende Schicksale. Grant, der Hollywood-Gentleman, genießt bis heute Ikonenstatus. Als tanzender Schönling gelingt John Travolta Ende der 70er Jahre in „Grease“ der große Durchbruch. Und Brad Pitt holt ihn gleich zweimal: den Titel des „Sexiest Man Alive“. Für den Schauspieler und Filmproduzenten ist das Segen und Fluch zugleich. Denn nicht seine schauspielerischen Leistungen, sondern vor allem seine wechselnden Ehefrauen beherrschen die Schlagzeilen. Im September 2016 wird aus der Seifenoper um „Brangelina“ Hollywoods größter Rosenkrieg. Abseits der Frage, wer diesen Krieg gewinnt, wirft „ZDF-History“ einen Blick auf die Karriere des Schauspielers, der sich seit Jahren unter den Top-Verdienern Hollywoods hält. Auch Cary Grant zählt über 30 Jahre zu den populärsten Filmstars der Traumfabrik. An der Seite der großen Filmdiven wie Marlene Dietrich und Grace Kelly spielt er bis in die 60er Jahre hinein den charmanten Gentleman. Privat allerdings sucht er das Glück vergeblich: vier gescheiterte Ehen, zahlreiche Affären, Drogenexzesse. Gerüchte, der „Vorzeige-Casanova“ Cary Grant sei homosexuell gewesen, halten sich bis heute. „ZDF-History“ geht den Mythen und Geheimnissen um den legendären Schauspieler auf den Grund. Mit seiner Rolle als tanzender „Danny“ im Musical „Grease“ gelingt John Travolta 1978 der Durchbruch zum Hollywood-Star. Mit Aerobic-Tanzfilmen versucht er nachzulegen. Doch die treffen nicht den Geschmack der Massen. Auch privat verlässt ihn sein Glück: Innerhalb eines Jahres sterben seine Freundin Diana Hyland und seine Mutter an Krebs. Erst in den 90er Jahren macht er als Schauspieler wieder von sich reden. Der Weg zurück auf die Leinwand ist hart erkämpft. Doch auch als erfolgreicher Schauspieler ist er nicht vor Schicksalsschlägen gefeit: Im Januar 2009 stirbt sein ältester Sohn Jett im Urlaub durch einen tragischen Unfall. „ZDF-History“ blickt auf filmische Highlights und private Krisen der Schauspiel-Legende John Travolta zurück. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 03.12.2017 ZDF
  • Sie war der ganze Stolz der „White Star Line“ – und stolz waren auch die Männer, die 1912 auf der „Titanic“ anheuerten, dem größten Passagierschiff seiner Zeit, ein Wunderwerk der Technik, luxuriös, modern und angeblich „unsinkbar“. Doch schon die erste Fahrt führte in die Katastrophe. Die Männer im Maschinenraum versuchten bis zur letzten Sekunde, das Schlimmste zu verhindern. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 08.04.2012 ZDF
  • 45 Min.
    Legendäre Kriegerinnen, stärker als jeder Mann: Hat es die antiken Amazonen wirklich gegeben?
    Als Gruselmärchen ist die Geschichte legendär: Dr. Frankenstein und sein Monster. Doch es gibt einen wahren Kern, der bis heute aktuell ist: Wie weit darf die Medizin gehen? Auch die antike Sage der „Amazonen“ ist mehr als nur ein Hirngespinst: Die kriegerischen Frauen, die stärker waren als die Griechen, hat es gegeben – im Gebiet der heutigen Ukraine. Auch dem berühmten König Artus sind Forscher auf der Spur. Populäre Legenden ranken sich um die magische „Bundeslade“ der Juden, den „Illuminatenorden“, den „Seher“ Nostradamus und die blutsaugenden Vampire wie Graf Dracula. Alles Themen für populäre Filme und Romane – aber auch Gegenstände seriöser wissenschaftlicher Forschung. ZDF-History geht auf die Suche nach dem historischen Kern solcher Mythen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 03.07.2022 ZDF
  • Sie werden von Millionen verehrt, bis heute. Fünf charismatische Frauen – von Marlene bis Romy. Doch wie sehr mussten sie als Künstlerinnen und auch privat dafür kämpfen? Senta Berger, Eva-Maria Hagen, Romy Schneider, Marlene Dietrich und Hildegard Knef: Sie alle legen entschlossen die auferlegten Klischee-Rollen ihrer Anfangsjahre ab und ernten dafür teils herbe Kritik. Doch das kann sie nicht aufhalten. Marlene Dietrich wird in Deutschland noch lange nach dem Zweiten Weltkrieg als Verräterin beschimpft, nachdem der Star des frühen Tonfilms und „Blonde Engel“ in die USA auswandert und dort nicht nur zum ersten deutschen Hollywoodstar avanciert, sondern auch entschieden gegen Hitlerdeutschland Stellung bezieht. Hildegard Knef, eine andere Berlinerin, wird in Nachkriegsdeutschland für ihre Nacktszene in dem ohnehin verfemten Film „Die Sünderin“ 1951 öffentlich ausgebuht. Sie selbst zeigt sich in einem Interview erstaunt über ihre Landsleute, die Verbrechen der NS-Zeit verdrängen, sich aber über einige Sekunden Freizügigkeit im Kino entrüsten. „Die Knef“ schließt einen Vertrag mit Hollywood, geht in die USA und wird US-Staatsbürgerin. In Deutschland ist sie als Schauspielerin weiterhin geächtet, wird aber mehr und mehr als Chansonnière populär. Sie ist einer der größten Stars des Kinos hierzulande: Romy Schneider. 1958 will sie sich von Mutter Magda, dem Stiefvater und vor allem vom „Sissi“-Image lösen. Sie geht nach Paris. In der Heimat werden ihr das viele nicht verzeihen. In Frankreich hat sie es nicht leicht, die gewohnte Anerkennung zu finden – schafft aber dann dennoch den Durchbruch. Eva-Maria Hagen gilt vielen noch heute als die Brigitte Bardot der DDR. Ihre Ehe mit dem Drehbuchautor Hans-Oliva Hagen scheitert früh, doch ihre gemeinsame Tochter wird später im Westen populärer sein als sie selbst: Nina Hagen. Als ihre Mutter gegen die Ausbürgerung ihres Partners Wolf Biermann protestiert, wird ihr im DDR-Fernsehen fristlos gekündigt. Zusätzlich erhält sie Berufsverbot. Als die Behörden Eva-Maria Hagen die Ausreise nahelegen, verlässt sie schließlich zusammen mit Tochter Nina die DDR. Im Westen ist der DDR-Star fast unbekannt und muss in späten Jahren von vorne beginnen. Doch sie schafft es. Zunächst nur als Sängerin, dann wieder als Bühnenschauspielerin, aber auch im TV und endlich wieder auf der Kinoleinwand. Senta Berger beginnt ihre Karriere Ende der 1950er-Jahre im Heimatfilm, um als europäischer Film-Import in Hollywood erfolgreich an der Seite von Yul Brynner, Charlton Heston, Dean Martin und Kirk Douglas zu drehen. In Hollywood muss sie sich den Übergriffen männlicher Kollegen erwehren. 1969 kehrt sie wieder nach Europa zurück. Politisch engagiert tritt sie für Frauenrechte ein und wirbt für die SPD unter Willy Brandt. Später ist sie erste Präsidentin der Deutschen Filmakademie. Schauspielerisch vollzieht sie einen Wandel – vom „Fräuleinwunder“ von einst zu Charakterrollen auf der Bühne, in Serien und TV-Movies. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 02.01.2022 ZDF
  • „Alle lieben den Verrat, aber niemand den Verräter.“ Davor warnten bereits die Römer. Am Beispiel von sieben Verrätern der Geschichte ist der schmale der Grat zwischen Held und Schurke abzulesen. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 05.10.2014 ZDF
  • Zum 85. Geburtstag von Helmut Kohl zeigt „ZDF-History“ ein persönliches Porträt des Altkanzlers. Er erlebte in den letzten Jahrzehnten große Triumphe – aber auch Tragödien gehörten dazu. Sein Platz in der Geschichte ist ihm sicher, doch über den Erfolgen liegt ein Schatten. 1990 war er der „Kanzler der Einheit“. Jahre später folgten die Spendenaffäre und der Selbstmord seiner Frau. Seither erlebte er Höhen und Tiefen. Ein Blick auf sein bewegtes Leben. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 22.03.2015 ZDF
  • Hexen galten als Schadenszauberer und Wettermacher, sie wurden für schlechte Ernten und Wetterkatastrophen verantwortlich gemacht.
    Seit jeher graut es den Menschen vor dem Unheimlichen. „ZDF-History“ spürt Schreckensgestalten wie Vampiren, Henkern und Hexen nach. Eine Dokumentation mit Gruselfaktor. Vampire verbreiten seit dem Altertum Schrecken, Hexen fürchtete man vor allem in der Neuzeit. Henker, die Vollstrecker des Todes, sind uns bis heute nicht geheuer, während die Angst vor der Zukunft selbst Staatsmänner in die Arme von Wahrsagern treibt. Doch wo liegen die Wurzeln dieser schaurigen Figuren? Warum flößen sie uns seit Jahrhunderten so viel Furcht ein? Der bekannteste aller Vampire ist der blutrünstige Graf Dracula aus Transsylvanien. Er wurde 1897 vom irischen Schriftsteller Bram Stoker erschaffen und prägt bis heute unsere Vorstellung. Dabei kannte nahezu jede Kultur ob in China, Indien oder der griechisch-römischen Antike – Geschichten von unheimlichen Blutsaugern und Untoten, die nachts aus ihren Gräbern steigen und die Lebenden heimsuchen. Hexen siedeln wir heute in den Bereich der Mythen und Märchen an. Doch die weit verbreitete Meinung, sie seien hauptsächlich eine Erscheinung des Mittelalters gewesen, ist ebenso falsch wie die Ansicht, sie seien vorrangig von der kirchlichen Inquisition verfolgt worden. Man schätzt, dass in Europa während der Hexenverfolgungen bis zu 60 000 Menschen unschuldig hingerichtet wurden, davon fast die Hälfte in Deutschland. Es traf Arme und Reiche, Männer und Frauen. Viele Menschen fürchten sich vor der Zukunft: Wann werde ich sterben? Geht morgen die Welt unter? Deswegen wurden im Lauf der Geschichte immer wieder Hellseher um Rat gefragt, die mit der Angst ihrer Klienten gute Geschäfte machten. In Deutschland trieb Hanussen, der „Magier von Berlin“, Anfang der 30er Jahre sein Unwesen. Seine Prophezeiung vom Reichstagsbrand wurde ihm zum Verhängnis. Im März 1933 wurde er von SA-Männern ermordet. Johann Reichhart war der letzte Henker Deutschlands. Er stammt aus einer Familie, die seit Generationen die Todesstrafe vollstreckte. Er selbst tötete über 3000-mal darunter die Geschwister Scholl und Kriegsverbrecher der Nürnberger Prozesse. Sein Leben ist ein blutiges Spiegelbild der deutschen Zeitgeschichte, mit ebenso vielen Wendungen und Widersprüchen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 12.11.2017 ZDF
  • „ZDF-History“ blickt auf Europas Prinzgemahle. Die Dame schwingt das Zepter, der Herr spielt nur die zweite Geige. Ein Leben im Schatten der Königin. Kann das gut gehen? Prinzgemahle haben keinen Beruf, kein Mitspracherecht. Sie gelten als die Entrechteten am königlichen Hof, die nur eine wirklich wichtige Aufgabe in ihrem Leben zu erfüllen haben: einen Thronerben zeugen. Wie kommen die Prinzgemahle mit ihrer Statistenrolle klar? Wie finden sie ihren Platz neben der Königin? Hat sich die Rolle gewandelt? „ZDF-History“ klärt die Fragen anhand der Biografien von Claus und Bernhard der Niederlande, Albert und Philip von England, Henrik von Dänemark und des zukünftigen Prinzgemahls Daniel von Schweden. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 10.05.2015 ZDF
  • Sie gilt als Superheldin – anarchisch, frei und radikal: Pippi Langstrumpf. „ZDF-History“ blickt auf die Geschichte der Kultfigur und erzählt von ihrem Weg und ihrer Wirkung in Deutschland. Vor 75 Jahren erschien die schwedische Erstausgabe von „Pippi Langstrumpf“. Astrid Lindgren schuf damit eine Figur, die Kinder in aller Welt noch heute beeindruckt. In Deutschland kam das Buch 1949 auf den Markt – im Gründungsjahr der Bundesrepublik. Der westdeutsche Verleger Friedrich Oetinger erkannte das Potenzial der kleinen Schwedin. Fünf Verlage hatten das Buch bereits abgelehnt. „Da müssen die Schweden herkommen und uns zeigen, wie man das köstlichste Kinderbuch der Welt macht!“, schrieb die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ damals und sagte Pippi „Unsterblichkeit“ voraus. Doch Pippi bekam auch Gegenwind: Ängstliche Lehrer sahen sich durch das derart zügellos dargestellte Mädchen in ihrer Autorität bedroht. Eltern schimpften über dieses ungepflegte rothaarige Geschöpf: was für ein grauenhaftes Vorbild für die eigene Tochter. Bis dato herrschte in deutschen Haushalten die Pädagogik der Gehorsamserziehung. Die Dokumentation beleuchtet, welche Wirkung das Erscheinen des Buches in der Nachkriegszeit hatte. Welche Rolle spielte die Kinderbuchfigur Pippi für die Emanzipation der Frau? Wie hat die fiktive Figur die gesellschaftliche Diskussion beeinflusst oder die Pädagogik der antiautoritären Erziehung befeuert? Wie viel von ihrer Schöpferin Astrid Lindgren, der „Schwedin des Jahrhunderts“, steckt in Pippi? Was machte dieses heute in über 70 Sprachen übersetzte Werk aus dem Leben der Autorin, die beim Versand des Ur-Manuskripts an den Verleger bat, er möge nicht das Jugendamt alarmieren. Der Film gibt Antworten. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 19.12.2020 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 20.12.2020 ZDF
  • Hillary Clinton will die erste Präsidentin der USA werden. Doch die ehemalige First Lady spaltet: Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Wer ist Hillary Clinton wirklich? Die Dokumentation zeigt den Aufstieg Hillary Clintons zu einer der mächtigsten Frauen der Welt, die kein Skandal und keine Affäre aufhalten konnten. Was sind die Schattenseiten ihres Erfolgs, und welche Geheimnisse verbirgt die Präsidentschaftskandidatin? „ZDF-History“ zeigt eine der außergewöhnlichsten politischen Biografien unserer Zeit: Feministin, Anwältin, First Lady, Senatorin, Außenministerin, Präsidentschaftskandidatin – Hillary Rodham Clintons Karriere ist so beeindruckend wie einzigartig. Mitten in der heißen Phase des Wahlkampfs fragt „ZDF-History“ nach den Stärken und Schwächen Hillary Clintons und ihrer Bewerbung für das Weiße Haus. Diese Fragen beantworten namhafte Experten wie der renommierte politische Journalist Evan Thomas, die Hillary-Biografen Jonathan Allen und Daniel Halper, die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer, die Politikberaterin Constanze Stelzenmüller und Hillary Clintons ehemalige Mitarbeiterinnen Melanne Verveer und Christine Heinke. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 28.08.2016 ZDF
  • Jahrzehntelang galten sie als verschollen – nun wurden sie erstmals veröffentlicht: hunderte private Briefe, Fotos und Dokumente von Reichsführer-SS Heinrich Himmler. Die Person Himmler gibt bis heute Rätsel auf: Wie konnte der Chef-Organisator des Holocaust zugleich ein biederes Leben als „treusorgender Familienvater“ führen? Und welche Rolle spielte die mysteriöse Geliebte, mit der er jahrelang ein geheimes Doppelleben führte? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 02.02.2014 ZDF
  • Der nukleare Urknall brachte zigtausendfach Leid und Tod und erschütterte die Weltgeschichte. Am 6. August 1945 verwüstete die erste Atombombe die japanische Stadt Hiroshima. In einer spannenden Parallelmontage erzählt die Dokumentation minutiös, wie sich der Angriff aus Sicht der amerikanischen Bombercrew und von Japanern vor Ort vollzogen hatte. Auch nach einem Dreivierteljahrhundert sind die traumatischen Folgen spürbar. Als Colonel Paul Tibbets am 6. August 1945 um 8:15 Uhr und 19 Sekunden den Bombenschacht seiner B-29 öffnete und die Uranbombe „Little Boy“ ausgeklinkt wurde, brach er damit einem neuen Zeitalter der Menschheitsgeschichte Bahn, das fortan im Zeichen der Bedrohung durch ein bis dahin unvorstellbares Massenvernichtungsmittel stand. 43 Sekunden später detonierte erstmals überhaupt ein nuklearer Sprengsatz über einer von Menschen bewohnten Stadt: Hiroshima. Die Explosion löschte binnen Sekundenbruchteilen mehrere Zehntausend Menschenleben aus. Sie hinterließ eine unübersehbare Wüste und bei den Überlebenden auf Dauer schwerste körperliche und seelische Folgen. Zugleich beendete sie, nach einem weiteren Atombombenabwurf auf Nagasaki, den Zweiten Weltkrieg auch im Pazifik. Das gemeinsam mit der BBC gefertigte Doku-Drama rekonstruiert den Ablauf der Ereignisse aus der Nahsicht der amerikanischen Forscher und Luftwaffensoldaten. Zugleich schildert es in beklemmender Authentizität, wie sich das Dasein der ahnungslosen Bewohner Hiroshimas blitzartig in ein Drama verwandelt. Der Atomschlag sei nötig gewesen, um den Krieg zu beenden und noch mehr Sterben zu vermeiden, beteuern am Angriff Beteiligte. Dass das Massaker vor allem eine Machtdemonstration der künftig führenden Supermacht war, kritisieren Zeugen des Geschehens. Der Einsatz der vernichtenden Waffe jedenfalls hat Japan bis heute gezeichnet und die Welt auf Dauer verändert. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 02.08.2020 ZDF
  • Der britische Schauspieler John Nettles, bekannt als „Inspector Barnaby“, erzählt die kaum bekannte Geschichte der deutschen Besatzungszeit 1940 bis 1945 auf den britischen Kanalinseln. Nettles lebte lange auf der Kanalinsel Jersey. In dieser Zeit erfuhr der studierte Historiker viel über die Besatzungsjahre. Für „ZDF-History“ erkundet er die Inseln und zeigt, welche Spuren der Krieg in der Landschaft, aber auch bei den Bewohnern hinterließ. Die Kanalinseln – 14 Meilen vor dem französischen Festland gelegen – waren der einzige Teil des britischen Empire, dessen Bewohner während des Zweiten Weltkrieges unter deutscher Besatzung leben mussten. Der britische Premierminister Churchill hatte seine Truppen im Juni 1940 von den Inseln abgezogen und diese kampflos den Deutschen überlassen. Für die britische Führung waren die Inseln strategisch wertlos, doch Hitler erkannte sofort die propagandistische Chance. Seine Truppen sollten auf den Inseln zunächst eine mustergültige Besatzungsherrschaft errichten. Der Film stellt dieses wenig bekannte Kapitel der Kriegsgeschichte anhand von ausgewählten Schicksalen auf britischer und deutscher Seite dar. Sie zeigen, dass sich auf der kleinen britischen Inselgruppe all das ereignete, was auch die Besatzungsjahre in weiten Teilen Europas prägte: Es gab Kollaboration und Widerstand, es gab Heroismus und Niedertracht, Repression und Gewalt, Ausbeutung und Zwangsarbeit. Und gleichzeitig gab es neben all dem auch das menschliche Miteinander von Besetzten und Besatzern. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 12.02.2017 ZDF
  • Offiziell beging er am 9. Mai 1945 Selbstmord: Hitlers Geheimwaffenchef Hans Kammler. Neue Quellen und Zeugen wecken jetzt erhebliche Zweifel an dieser Version. Danach hat Kammler den Krieg überlebt und wurde heimlich nach Amerika gebracht, wo sein Wissen über die „Wunderwaffen“ als wertvoll galt. Ein brisanter Fall: Denn der SS-General und promovierte Architekt war maßgeblich am Bau des KZ Auschwitz beteiligt. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 08.06.2014 ZDF

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