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Hitlers Geheimwaffen-Chef – Die zwei Leben Hans Kammlers
Privataufnahme von Hans Kammler, der SS-General war Hitlers Geheimwaffenchef. Offenbar hat er den Krieg überlebt und diente den USA als Wissensträger.Bild: unbekannt / ZDFÜberlebte Hitlers Geheimwaffen-Chef den Krieg? Wurde SS-General Hans Kammler heimlich in die USA gebracht? „ZDF-History“ zeigt dafür erstmals Belege. Hitlers mächtiger Geheimwaffen-Chef Hans Kammler wurde 1948 von einem deutschen Gericht für tot erklärt. Angeblich beging der SS-General am 9. Mai 1945 Selbstmord. Doch neueste Quellenfunde widerlegen die amtliche Version. Ein auf den 30. Mai 1945 datiertes Dokument des Geheimdienstes der US-Luftwaffe listet eine Reihe hochrangiger deutscher Kriegsgefangener auf, die zum Verhör zur Verfügung stehen: neben Albert Speer und Hermann Göring auch Hans Kammler – drei Wochen nach dessen angeblichem Tod.Im November 1945 ordnete der Militär-Geheimdienstchef der U.S. Air Force (Europa) an, Kammler aufgrund seines Wissens über die wichtigsten bombensicheren unterirdischen Rüstungsanlagen zu vernehmen, da Erkenntnisse darüber für künftige mit Raketen und Atombomben geführten Kriege von Bedeutung sein könnten. Weitere Dokumente belegen die weitreichenden Zuständigkeiten des SS-Generals bei den Geheimprojekten: Raketen, Atomenergie und Düsenflugzeuge. Zudem kontrollierte er ein Netz wichtiger Rüstungsstandorte unter Tage und Forschungseinrichtungen. Ein brisanter Fall: Denn Hans Kammler war nicht nur für neueste Waffensysteme zuständig. Der SS-General und promovierte Architekt hatte auch maßgeblichen Einfluss auf die Errichtung von Konzentrationslagern und den systematischen Arbeitseinsatz von KZ-Häftlingen, der Zehntausende Opfer forderte. Er war ein „Technokrat des Todes“ und wurde als Kriegsverbrecher bei den Nürnberger Prozessen offenbar nur deshalb nicht zur Verantwortung gezogen, weil er einer Siegermacht als Wissensträger dienen konnte. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 18.08.2019 ZDF Hitlers Hauptquartiere: Kommandozentralen des Bösen
45 Min.Hitler mit Alfred Jodl, Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, bei einer Lagebesprechung in der „Wolfsschanze“ 1941.Bild: ZDF und Walter FrentzDie Führerhauptquartiere waren die Schaltzentralen der NS-Diktatur. Hitler plante hier seine Feldzüge. Neben der Wolfsschanze standen ihm rund 20 weitere Bunkeranlagen zur Verfügung. Hitlers Hauptquartiere waren Täterorte, von denen beispiellose Verbrechen ausgingen. Vom Diktator als Denkmale für die Nachwelt gedacht, wurden die meisten bei Kriegsende gesprengt. Noch immer zeugen die Überreste der Bunker vom Wahn, Europa beherrschen zu wollen. Hitlers erstes Hauptquartier im Krieg war mobil: In seinem Sonderzug „Amerika“ fanden die ersten Lagebesprechungen mit seinen Generalen und Ministern statt, von hier aus dirigierte er den deutschen Überfall auf Polen.Doch schon bei Kriegsausbruch befahl der selbst ernannte Feldherr den Bau fester Führerhauptquartiere im Westen – als Vorbereitung für den geplanten Krieg gegen Frankreich. Bei Bad Nauheim entstand der Adlerhorst, das Felsennest bei Bad Münstereifel. Als die deutschen Truppen in Frankreich unerwartet schnell vorstießen, zog der Kriegsherr mit seinem Gefolge nach Belgien. In Brûly-de-Pesche benutzte er ein Quartier, das er Wolfsschlucht I nannte. Von der später gebauten Wolfsschlucht II in der französischen Picardie wollte er 1940 England erobern und 1944 die Invasion der Alliierten in der Normandie abwehren. Es war das einzige Hauptquartier, das bei Kriegsende nicht zerstört wurde. Später nutzten es die NATO und das französische Militär. Die bekannteste Kommandozentrale Hitlers lag in Ostpreußen – die sogenannte Wolfsschanze. Rund 800 Tage verbrachte Hitler dort unter bis zu acht Meter dicken Betondecken, gesichert durch drei Sperrkreise. Es war der Ort, an dem Hitler zunehmend die militärische Operationsplanung für den Vernichtungskrieg im Osten an sich riss, aber auch der Ort, an dem das Attentat auf ihn am 20. Juli 1944 beinahe geglückt wäre. Unterbrochen von langen Aufenthalten auf dem Obersalzberg, seiner privaten Residenz in den bayerischen Alpen, führte der Diktator von der Wolfsschanze aus seinen verbrecherischen Krieg. Die Dokumentation zeigt die Entstehungsgeschichte und die Überreste von Hitlers Hauptquartieren, die noch heute von der Hybris der Macht zeugen. Bisher unveröffentlichte Fotos von Hitlers Kameramann Walter Frentz ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen der Führerbunker. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 14.09.2025 ZDF Hitlers Helfer auf der Couch – Der Psychologe von Nürnberg
Hermann Göring (r.) nach einer Vernehmung: links der amerikanische Gerichtspsychologe Gustave M. Gilbert.Bild: ZDF und SNAWie tickten die Nazis? Dieser Frage geht der US-Psychologe Gustave M. Gilbert während des Nürnberger Prozesses nach. In intensiven Gesprächen studiert er die Psyche der Haupttäter. Gilbert kommt den NS-Größen in ihren Zellen nahe wie sonst niemand, obwohl er, wie alle Juden, einst zu ihren Todfeinden zählte. Die Aufzeichnungen seiner Dialoge ergeben ein einzigartiges Psychogramm jener Männer, die Europa und die Welt in den Abgrund stürzten. Gilberts Tagebücher geben auch einen verstörenden und bisher kaum bekannten Einblick in die Welt der Helfer Hitlers und zeigen sie immer wieder in ihrer menschlichen Erbärmlichkeit, Feigheit und Verlogenheit. Dezidiert beschreibt der Psychologe, wie die Angehörigen der NS-Führungsriege nach dem Verlust ihrer Macht und unter Anklage nun gegeneinander arbeiten und intrigieren.So kann Hermann Göring, lange Zeit der zweite Mann im NS-Staat, gegenüber Gilbert seine Abneigung für Joachim von Ribbentrop („dumm und eitel wie ein Pfau“) nicht verbergen. Der Gerichtspsychologe entlarvt immer wieder die Rechtfertigungsversuche der mächtigsten damals lebenden Funktionsträger des untergegangenen Regimes. Nun, vor Gericht, scheitern sie mit der dreisten Lüge, an führender Stelle von den Verbrechen der eigenen Schergen nichts gewusst haben zu wollen. Die Dokumentation gibt ungeschönte Einblicke in die Gedankenwelt der Jahrhundertverbrecher. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 12.09.2021 ZDF Hitlers Helfer vor Gericht
Am 16. Oktober 1946 wurden zehn Todesurteile gegen die in Nürnberg verurteilten NS-Hauptkriegsverbrecher vollstreckt. „ZDF-History“ rekonstruiert dieses einmalige Gerichtsverfahren. Aus Angst vor Protesten ließ man die Leichen von Hermann Göring, Joachim von Ribbentrop und den anderen heimlich in München verbrennen und die Asche in die Isar streuen. „ZDF-History“ blickt zurück auf die kriminellen Karrieren von Hitlers Helfern. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 02.05.2010 ZDF Hitlers Kinder – Jugendliche im NS-Staat
„Hitlerjugend“ und „Bund Deutscher Mädel“ hießen die vom Regime gelenkten Massenorganisationen für Jugendliche im NS-Staat. Eine Mitgliedschaft galt als Pflicht. Millionen Jugendliche erlebten dort neben Ausflügen und geselligen Abenden die ideologische Schulung im Sinne der NSDAP. Doch die Verführung löste unterschiedliche Reaktionen aus – von der totalen Verblendung bis hin zum entschlossenen Widerstand. „ZDF-History“ zeichnet verschiedene Schicksale von Jugendlichen im NS-Staat nach. Zu Wort kommen neben ehemaligen begeisterten „Hitlerjungen“ auch jugendliche Gegner und Ausgegrenzte des „Dritten Reiches“, wie Hans-Jürgen Massaquoi, der als Farbiger in Hamburg aufwuchs und seine Erinnerungen in dem Buch „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ festgehalten hat. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Fr. 10.03.2017 ZDFinfo Hitlers Krieg im Westen – Apokalypse 1940
1940 befahl Hitler den Angriff auf die westlichen Nachbarländer Deutschlands. Der „Blitzkrieg“ der Wehrmacht schockierte die Welt, Millionen Zivilisten flohen vor den Deutschen.Die Offensive vor allem gegen Frankreich endete nach sechs Wochen mit dem Sieg der Deutschen. Im Juni 1940 kapitulierte Frankreich, Hitler feierte den Triumph. Doch die Westmächte hatten einen Teil ihrer Truppen über den Kanal evakuiert und setzten den Krieg fort. Die Niederlande, Belgien und Luxemburg erlitten im Frühjahr 1940 alle Schrecken des modernen Krieges, doch der Hauptstoß zielte auf Frankreich. Die Großmächte Frankreich und Großbritannien hatten dem Deutschen Reich schon im September 1939 den Krieg erklärt. Als Verbündete Polens reagierten sie so auf den Überfall Deutschlands auf seinen östlichen Nachbarn. Im Westen folgte im Winter 1939/40 ein „Sitzkrieg“ – ohne große militärische Aktionen. Hinter den Bunkern und Festungsanlagen der Maginot-Linie verschanzten sich die französischen Truppen, unterstützt von einem britischen Expeditionsheer. Doch dann folgte am 10. Mai 1940 der Schock: Ein deutscher Großangriff in den Ardennen und durch Belgien und die Niederlande umging zunächst die Maginot-Linie – Vorstöße schneller Panzerverbände brachten die Verteidiger schnell in Bedrängnis, der deutsche Vormarsch verlief äußerst erfolgreich. Doch bei Dünkirchen sammelte sich ein Teil der geschlagenen britischen und französischen Truppen – die Deutschen konnten nicht verhindern, dass diese Einheiten über den Kanal nach England evakuiert wurden. Dennoch endete der „Blitzkrieg“ mit einer schmachvollen Niederlage Frankreichs im Juni 1940. Im Spätsommer begann dann die „Luftschlacht um England“ – schwere Bombenangriffe auf britische Städte sollten den Gegner zermürben und an den Verhandlungstisch zwingen. Doch dieser Plan ging nicht auf. Der Film zeigt diese frühen Kapitel des Zweiten Weltkrieges in eindringlichen Farbbildern. Die kolorierten Aufnahmen machen deutlich, wie massiv auch unsere westlichen Nachbarn in dieser Phase des Krieges litten. Heute wird oft vergessen, wie gewaltsam diese Schlachten im Westen waren und welches Leid sie über die Bevölkerung brachten: gewaltige Flüchtlingstrecks auf den Straßen Frankreichs, Tod und Zerstörung bei Bombenangriffen. Bilder der Trümmerstädte Nordfrankreichs und Großbritanniens zeigten schon 1940, was dieser Krieg noch bringen sollte. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 11.06.2022 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 12.06.2022 ZDF Hitlers letzte Tage. Das Ende im Bunker
45 Min.Nach Kriegsende besichtigen amerikanische Soldaten im Zentrum Berlins den Bunker der ehemaligen Reichskanzlei. Hier, unter meterdickem Stahlbeton, verbrachten Adolf Hitler und sein Gefolge ihre letzten Tage.Bild: Hulton Archive / Haacker / ZDFApril 1945. Während Hitler an den Fronten sein letztes Aufgebot verheizt, versteckt er sich selbst in seinem Bunker. Eine Animation zeigt diesen Ort so realitätsnah wie nie zuvor. Dort, unter der Berliner Reichskanzlei, heiratet er am 30. April seine langjährige Lebensgefährtin Eva Braun, diktiert seinen letzten Willen und zieht sich anschließend in seine Privaträume zurück. Dort begehen er und Eva Braun Selbstmord. Augenzeugen berichten von der Verbrennung der Leichen im Garten der Reichskanzlei. Doch es kommen Zweifel auf, ob Hitler wirklich tot ist. Im Chaos des Kriegsendes fehlen verlässliche Informationen über seinen Tod und seine letzten Tage im „Führerbunker“.Direkt nach der deutschen Kapitulation beginnen Geheimdienste und Ermittler zu recherchieren, was sich im Bunker abgespielt und ob Hitler wirklich Selbstmord begangen hat. Es entstehen Ton- und Filmaufnahmen der wichtigsten Augenzeugen aus dem Bunker. 1948 interviewt der amerikanische Richter Michael Musmanno auf eigene Kosten und als Privatperson mehrere Augenzeugen vor der Kamera, darunter Hitlers Sekretärinnen Traudl Junge, Gerda Christian und Else Krüger, den Chauffeur Erich Kempka, der bei der Verbrennung von Hitlers Leiche half, und Arthur Kannenberg, Hitlers persönlichen Kammerdiener. Musmannos Interviews widerlegen viele der Verschwörungstheorien, die nach dem Krieg aufkamen. Hitlers Adjutant Otto Günsche und sein Kammerdiener Heinz Linge sind 1956 nach ihrer Rückkehr aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft die wichtigsten Zeugen, als das Landgericht Berchtesgaden die historischen Ereignisse im Führerbunker genau untersucht. Das Gericht bestätigt offiziell, dass Hitler am 30. April 1945 um 15:30 Uhr starb. Dennoch kursieren Jahrzehnte später immer noch Gerüchte, dass sich alles ganz anders abgespielt hat. „Terra X History – Hitlers letzte Tage. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 04.05.2025 ZDF Hitlers Wunderwaffen
Im Frühjahr 1943, wenige Wochen nach der Niederlage von Stalingrad, setzte NS-Propagandachef Goebbels den Mythos von den „Wunderwaffen“ in die Welt. Ein Film über die „V3“ und Ganzflügel-Jets. „ZDF-History“ zeigt, was während des Zweiten Weltkrieges zwischen Wundergläubigkeit und mörderischem Wahn erfunden wurde – vom monströsen „Londongeschütz“ mit dem Codenamen „V3“ bis hin zum ersten Ganzflügel-Jet, dem Vorläufer des US-„Tarnkappenbombers“. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 31.07.2011 ZDF Hits unterm Hakenkreuz
45 Min.Hans Albers und Heinz Rühmann gehörten auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch zu den großen Stars der deutschen Film- und Musikindustrie. Ihre Hits aus der NS-Zeit wie „Jawohl, meine Herrn’n“ sind bis heute unvergessen – und dienten damals auch der Propaganda.Bild: ZDF und ullstein bildEs sind Schlager, die noch heute mitreißen – von Zarah Leander, Heinz Rühmann oder Hans Albers. Doch waren ihre Lieder so harmlos, wie sie schienen? Welchem Zweck dienten sie im NS-Staat? „Terra X History“ erzählt die Geschichte berühmter Hits unterm Hakenkreuz wie „Davon geht die Welt nicht unter“ oder „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“. Vor mehr als 80 Jahren waren sie Gassenhauer und auch Instrumente der NS-Propaganda. Im NS-Staat entsteht eine Vielzahl von Schlagern, Filmmusiken und Soldatenlieder. Einige Künstlerkarrieren kommen jetzt erst so richtig in Schwung wie die von Marika Rökk und Zarah Leander.Ihre Songs sollen für gute Stimmung sorgen – gerade in Kriegszeiten. Jüdische Künstler hingegen werden ausgegrenzt und verfolgt. Wer kann, emigriert und versucht, sein Leben zu retten. NS-Propagandachef Joseph Goebbels bringt die Musik- und Unterhaltungsbranche unter seine Kontrolle. Trotzdem regt sich vereinzelt heimlicher Widerstand in der Musikszene. Hans Albers gelingt Ende 1944 mit „Einmal muss es vorbei sein“ ein mehrdeutiger Hit. Im Film kommen Max Raabe, Leiter des Palast Orchesters, sowie der deutsche Chansonnier Tim Fischer zu Wort. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 01.02.2026 ZDF Höher, weiter, extremer – Pioniere und Abenteurer
- Alternativtitel: Höher, schneller, extremer - Pioniere und Abenteurer
Mit 14 allein um die Welt segeln, ein Fallschirmsprung aus 38 000 Metern Höhe, ohne Sauerstoffgerät auf den Mount Everest – was treibt Frauen und Männer zu solch waghalsigen Abenteuern? Die 14-jährige Schülerin Laura Dekker, der Extremsportler Felix Baumgartner und der Bergsteiger Reinhold Messner gehören zu den Menschen, die die Grenzen des Machbaren testen. Genauso wie Bertrand Piccard, der als Erster im Ballon nonstop um die Welt fährt. „ZDF-History“ erzählt die Geschichte von außergewöhnlichen Menschen und ihren atemberaubenden Rekorden. Warum nehmen sie Risiken in Kauf, vor denen andere zurückschrecken? In bewegenden Interviews berichten die Pioniere und Abenteurer von ihren größten Erfolgen, aber auch vom Scheitern und von ihrem Mut zum Neuanfang. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 22.08.2021 ZDF Höllenfahrt vor Gallipoli
Der Auftrag galt von vorneherein als Himmelfahrtskommando: Im April 1915 drang das australische U-Boot AE2 heimlich in die schwer gesicherten türkischen Meerengen ein. Seine Mission sollte die Wende bringen in der alliierten Großoffensive gegen die Türkei. Kapitänleutnant Stoker und seiner Crew gelangen aufsehenerregende Erfolge – doch dann sank AE 2 in die Tiefen des Marmarameeres. Erst jetzt konnte eine internationale Expedition das mysteriöse Wrack orten und sein Schicksal genau untersuchen. Die Dokumentation zeigt ein ebenso spannendes wie vergessenes Kapitel des Ersten Weltkriegs. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere Mi. 14.10.2009 ZDFinfokanal Hollywoods wahre Prinzessinnen
Grace Kelly, Rita Hayworth, Gloria Swanson – drei Hollywoodstars, die sich echte Traumprinzen angelten. Doch die Liebe zu ihren blaublütigen Ehemännern endete für sie alle tragisch. 1956 heiratet Grace Kelly den Fürsten Rainier von Monaco. Sie ist nicht die erste Filmdiva mit Adelstitel. Schon 1925 angelt sich Stummfilm-Legende Gloria Swanson einen französischen Marquis und ihre Kollegin Rita Hayworth einen pakistanischen Prinzen, Aly Khan. Für die vielen Fans der drei Schauspielerinnen war es, als würde ein Hollywood-Märchen plötzlich wahr werden.Und auch für sie selbst schien die Hochzeit mit einem Adligen offenbar wie der Aufbruch in ein neues, schöneres Leben. Doch eine lange, glückliche Ehe an der Seite ihres „Traumprinzen“ war keiner von ihnen beschieden. Die eine betrog bald ihren neuen Mann, die andere wurde von ihm betrogen, die dritte starb durch einen tragischen Autounfall. „ZDF-History“ zeigt den wechselvollen Lebensweg dreier berühmter Filmstars, die auf der Suche nach Ruhm und Glück kein dauerhaftes Happy End fanden. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 22.09.2019 ZDF Die Honeckers – Die private Geschichte
Sie gelten als das einflussreichste Paar in der Geschichte der DDR: Erich und Margot Honecker. In der Öffentlichkeit stets präsent, blieb ihr privates Leben bis zuletzt geheim. Nach dem Tod Margot Honeckers in Chile im Frühjahr 2016 können nun erstmals Unterlagen aus dem Besitz der Familie ausgewertet werden. Mit ihrer Hilfe zeichnet „ZDF-History“ ein Bild der privaten Honeckers, wie es noch keiner kennt. Nach außen inszenieren sich Erich und Margot Honecker stets als sozialistische Gemeinschaft. Doch hinter der Fassade der Macht entpuppen sich die Klassenkämpfer als eine typisch bürgerliche deutsche Familie: Es gibt Affären und Nöte, das Ringen mit pubertierenden Kindern und überarbeiteten Eltern.Lediglich die Privilegien der Spitzengenossen unterscheiden sie von den Normalbürgern im Arbeiter- und Bauernstaat. Nach dem Sturz und dem Ende der DDR gehen Erich und Margot Honecker ins Exil nach Chile. Dorthin ist schon Tochter Sonja mit dem chilenischen Schwiegersohn ausgewandert. Doch das Leben in der Fremde bringt die Familie an ihre Grenzen. Gemeinsam mit persönlichen Weggefährten, langjährigen Bediensteten und dem Honecker-Enkel Roberto erzählt „ZDF-History“ die unbekannte Geschichte der Honeckers. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 15.01.2017 ZDF Die Hunde der Mächtigen – und eine Katze
45 Min.Das Weiße Haus, die berühmteste Hundehütte der Welt? Pushinka, der Hund der Kennedys, zog 1961 ein – als diplomatisches Geschenk aus Moskau. „Terra X History“ erzählt die Geschichte von Vierbeinern und ihren berühmten Menschen.Bild: ZDF und Alamy / Moss, GibsonManchmal sind Vierbeiner genauso berühmt wie Herrchen und Frauchen. Und sie sind gut fürs Image. „Terra X History“ erzählt die Geschichte von mächtigen Menschen, Hund und Katz. Tiere spielen im Leben vieler Menschen eine Hauptrolle. Auch die Mächtigen dieser Welt sind davon nicht ausgenommen. Allein im Weißen Haus tummelten sich bereits unzählige Vierbeiner. In Großbritannien sind die Corgis der Queen Legende. So mancher Politiker und Staatschef nutzt seinen Hund, um Sympathiepunkte zu sammeln. Oder – wie Adolf Hitler – als Teil der eigenen Inszenierung.Andere lieben ihre Vierbeiner einfach und nehmen sie überall hin mit. Auch ins Weiße Haus – die berühmteste Hundehütte der Welt, wie manche behaupten. Schon US-Präsident Franklin D. Roosevelt brachte seine Fala mit in den Amtssitz, aber auch neben George Bush jr. und Barack Obama saßen Fellnasen im Oval Office. Kennedys kleine Pushinka war ein diplomatisches Geschenk – mit Grüßen aus Moskau. Auch im französischen Élysée-Palast ist mit seinen mehr als 360 Zimmern noch Platz für Hunde. Nur wenn mal ein kleines Malheur passiert, wie bei Nemo, dem Hund von Emmanuel Macron, wird der Protokollchef nervös. In der Londoner Downing Street Nummer 10 residiert hingegen eine Katze: Der Posten des Chief Mouser, des obersten englischen Mäusejägers ist eine dotierte Beamtenstelle auf Lebenszeit der Katze. Premierminister kommen und gehen, der Chief Mouser leibt. „De Hunde der Mächtigen – und eine Katze“ ist eine tierische Reise durch die Weltgeschichte und erzählt von Vierbeinern, die an der Seite ihrer Menschen selbst zu Berühmtheiten wurden. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 12.01.2025 ZDF Ich bin! Margot Friedländer
90 Min.Bild: phoenix/ZDF/HARDY BRACKMANNDas Dokudrama widmet sich der Lebensgeschichte der 101-jährigen Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer. Ihre persönlichen Schilderungen bilden den Leitfaden des Films. 1943 taucht die damals 21-Jährige vor der Gestapo unter, versteckt sich in Berlin und ist auf das Wohl und die Gnade ihrer Helfer angewiesen, die ihre Situation oft auch ausnutzen. Sie färbt sich die Haare, lässt sogar ihre Nase operieren, um unerkannt zu bleiben. 15 Monate lang gelingt es Margot Bendheim – so ihr Mädchenname – sich als „jüdische Illegale“ in Berlin vor der Gestapo zu verstecken. 1921 in Berlin geboren, hat Margot nach der Schule eine Schneiderlehre gemacht, später am Theater beim Jüdischen Kulturbund in Berlin als Statistin gearbeitet und Kostüme für die Bühne genäht.Sie liebt das Theater – die zunehmend lebensbedrohliche Situation für Jüdinnen und Juden in Deutschland durch das NS-Regime blendet sie weitgehend aus. Die Bemühungen ihrer Familie, der Verfolgung durch Migration ins Ausland zu entgehen, schlagen fehl. Nach der Trennung ihrer Eltern 1937, lebt Margot mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder Ralph zusammen in einer sogenannten „Judenwohnung“. Ab 1941 muss Margot Zwangsarbeit leisten und ihre geliebte Arbeit beim Jüdischen Kulturbund aufgeben. Im Januar 1943 plant Margots Mutter die Flucht mit ihren Kindern zu Verwandten nach Oberschlesien. Doch kurz davor wird Ralph von der Gestapo verhaftet. Die Mutter entschließt sich, ihrem Sohn freiwillig zu folgen – sie werden nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Margot bleibt allein zurück. Die Mutter hinterlässt ihr neben einer Bernsteinkette, einem Adressbuch und der Handtasche die wichtige Botschaft: „Versuche, dein Leben zu machen.“ Das Dokudrama schildert die bewegende Lebensgeschichte der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer, die am 5. November 2023 102 Jahre alt wird. Das Autorenteam Hannah und Raymond Ley hat sie in vielen Stunden zu ihrem Überlebenskampf befragt und unwiederbringliche Aussagen gesammelt, die im Film die Inszenierung umrahmen. Ihre jungen Jahre werden verkörpert von Julia Anna Grob, die in ihrer ersten großen Rolle in Erscheinung tritt. Neben ihr spielen Ilona Schulz und Peter Lewys Preston vor der Kamera von Martin L. Ludwig und unter der Regie von Raymond Ley. Mit Gastauftritten an der Produktion beteiligt sind Iris Berben, Charly Hübner, Herbert Knaup und Axel Prahl. Das ZDF zeigt das 90-minütige Dokudrama zum 85. Jahrestag der Novemberpogrome im Jahr 1938. (Text: Phoenix) Deutsche Streaming-Premiere Do. 02.11.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Di. 07.11.2023 ZDF Ihrer Zeit voraus. Verkannte Pioniere der Geschichte.
45 Min.Visionäre Gedanken, Erfindungen, Träume: „Terra X History“ blickt auf verkannte Pioniertaten der Geschichte, erzählt vom mutigen Kampf gegen Irrtümer und Widerstände. Ob Ärzte, Wissenschaftler oder Künstler – immer wieder trafen sie auf Unverständnis und Missachtung, weil sie ihrer Zeit voraus waren. Leonardo da Vinci, das Universalgenie der Renaissance, blieb für seine Zeitgenossen ein Rätsel, denn seine umfangreichen Schriften hat er nie publiziert. Ein Teil des Vermächtnisses ist erhalten und enthüllt visionäre Skizzen für Fluggeräte, Kriegsmaschinen, Roboter sowie anatomische Studien.Ins Irrenhaus gesperrt und durch Prügel tödlich verletzt: Das Ende des Arztes Ignaz Semmelweis könnte kaum tragischer sein. Der Erfinder der Handdesinfektion wurde zu Lebzeiten meist verachtet. Heute rettet seine Botschaft noch immer jährlich Millionen Menschen das Leben. Der japanische Arzt Hanaoka Seishū operierte 1804 erstmals unter Narkose, durfte seinen Erfolg aus politischen Gründen aber nicht international veröffentlichen. Erst 40 Jahre später wurde auch im Westen die Anästhesie erfunden. Auch die Mathematikerin Ada Lovelace blieb von ihren Zeitgenossen unverstanden. Sie entwarf schon um 1840 das erste Programm für einen Computer und gilt als Mitbegründerin der Informatik. Einer gegen alle hieß es 1911: Der Meteorologe Alfred Wegener brachte mit seiner Theorie der Kontinentaldrift die gesamte Fachwelt gegen sich auf. Hedy Lamarr war in mehrfacher Hinsicht ihrer Zeit voraus: Die gebürtige Ungarin zeigte sich 1933 als erste Schauspielerin nackt auf der Leinwand – ein Skandal. Im Zweiten Weltkrieg erfand sie eine Funksteuerung für Torpedos. Die Zeitgenossen verlachten die Erfindung, die heute als Vorbote von GPS, WLAN und Bluetooth gewürdigt wird. Sie gelten als zunächst verkannte Propheten im eigenen Land: Kraftwerk, die Düsseldorfer „Elektronik-Musiker“ haben vor allem international Geschichte geschrieben und werden von Experten als einflussreichste Band des 20. Jahrhunderts eingestuft. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 27.05.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 28.05.2023 ZDF Illusionen des Atomzeitalters – Strahlende Zukunftsträume
45 Min.In Schutzanzügen gegen radioaktive Strahlung: „Liquidatoren“, die sich nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl um die Aufräumarbeiten kümmern.Bild: ZDFAm Anfang standen große Hoffnungen: Energie im Überfluss, ungeahnte Antriebe für Erde und Weltraum, selbst der Hunger der Welt schien stillbar – dank bestrahlter Superpflanzen. Doch als erstes demonstriert eine Waffe die ungeheure Kraft, die im Atomkern steckt. Im August 1945 markieren die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki den Beginn der nuklearen Aufrüstung. Zehn Jahre später gehen die ersten Kernkraftwerke ans Netz. Die Hoffnung, die Generationen von Forschern und Erfindern seit der ersten gelungenen Kernspaltung im Jahr 1938 beflügelte, erweist sich als trügerisch. Die Waffe, die nach Lesart des US-Militärs im Krieg gegen Japan mehr Leben gerettet als zerstört haben soll, wird zum „Must-have“ im Wettrüsten des Kalten Krieges.Die Zahl der Atommächte wächst stetig. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges verfügen sie zusammen über mehr als 60.000 Atomsprengköpfe. Doch nicht nur die militärische, auch die zivile Nutzung hat ihre tödlichen Risiken: Spätestens als 1986 in Tschernobyl ein Atomreaktor explodiert, ist die Zeit der Illusionen vorüber. Dennoch setzen viele Länder weiter – und verstärkt – auf die Kernkraft. 25 Jahre danach erschüttert die Katastrophe in den japanischen Reaktoren von Fukushima die Weltöffentlichkeit – und erneut stellt sich die Frage, wie lang das Atomzeitalter noch dauern wird. „Terra X History“ zeigt, wie systematisch Militärs und Atomindustrie über Jahrzehnte Gefahren verharmlost und Risiken verschwiegen haben. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 01.04.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 02.04.2023 ZDF Im Fadenkreuz Moskaus – Die Geschichte der Ukraine
Ist die „moderne Ukraine vollständig von Russland geschaffen“ worden, wie Putin behauptet? „ZDF-History“ liefert die historischen Hintergründe der aktuellen Invasion durch russische Truppen.Schon die Zaren gingen rigoros gegen jede Manifestation einer eigenen ukrainischen Identität vor. Die Sprache wurde verboten, alle Bestrebungen zu mehr Unabhängigkeit unterdrückt. Erst die Russische Revolution brachte die Ukraine auf den Weg der Eigenständigkeit. Zunächst wurde die Unabhängigkeitserklärung 1918 von den Bolschewiki blutig bekämpft, Kiew von der Roten Armee besetzt. Jeder, der noch öffentlich Ukrainisch sprach, riskierte, getötet zu werden. Alle ukrainischen Symbole wurden zerstört, sogar Straßenschilder auf Ukrainisch. Dann durfte sich die Ukraine als Republik in die Sowjetunion einreihen – als Getreidelieferant und später als Waffenschmiede. Die ukrainische Landbevölkerung widersetzte sich den Vorgaben aus Moskau, daraufhin verschärfte die sowjetische Regierung die Repressionen. „Holodomor“ bezeichnet den Teil der Hungersnot in der Sowjetunion in den 1930er-Jahren, der schätzungsweise vier Millionen Ukrainer zum Opfer fielen. Stalin benutzte die Ukraine als Satelliten ohne Macht – mit einem willfährigen Parteichef, Nikita Chruschtschow. So kam es, dass die Wehrmachtssoldaten beim Überfall 1941 in großen Teilen der Ukraine als Befreier begrüßt wurden. Doch der Jubel verstummte bald, da die Nationalsozialisten alle Slawen als „Untermenschen“ betrachteten und ebenfalls nur an der „Kornkammer“ interessiert waren. Kiew wurde als letzte Großstadt der Sowjetunion erobert und erst Ende 1943 von der Roten Armee befreit. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden der Ukraine neue Landesteile zugeteilt, zuletzt 1954 die Krim. Jahrzehntelang blieb es ruhig, aber mit dem Aufstieg von Michail Gorbatschow bildeten sich auch in der Ukraine wieder separatistische Bewegungen. Die Folge: die Erklärung der Unabhängigkeit nach dem Zerfall der Sowjetunion. Putin betrachtet diese Entwicklung nach wie vor als größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Er wirft der damaligen Führung in Moskau vor, sie hätten „den Zusammenbruch des historischen Russlands, der UdSSR, auf dem Gewissen“. In der Ukraine beginnt ein Stellvertreterkrieg zwischen dem westlich orientierten Teil des Landes und dem russlandhörigen Osten – zunächst auf der Straße und dann ab 2014 auch mit Waffengewalt. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 12.03.2022 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 13.03.2022 ZDF Im Osten ganz rechts – Von den Skinheads zur AfD
45 Min.1992 schleudern Rechtsextreme Brandsätze in die Wohnungen von ehemaligen Vertragsarbeitern in Rostock-Lichtenhagen. Die Polizei verliert die Kontrolle, die Bevölkerung klatscht Beifall.Bild: ZDF und Spiegel TVDie extreme Rechte wird stärker – vor allem im früher „linken“ Osten. Doch das rechte Phänomen ist nicht neu in Ostdeutschland. Schon in der DDR überfallen Skinheads Bürgerrechtler und machen Jagd auf Ausländer. Nach dem Mauerfall strömen westdeutsche Neonazis gezielt in die neuen Bundesländer. Und als 1992 in Rostock Wohnheime von Asylbewerbern brennen, applaudieren die Nachbarn. Nationalismus und Fremdenhass – gerade im Osten fallen solche Phänomene auf fruchtbaren Boden. „Terra X History“ zeigt, wie der Rechtsextremismus seit DDR-Zeiten gewachsen ist. Parteien wie Republikaner, NPD und DVU gewinnen dort in den 1990er-Jahren deutlich mehr Zulauf als in den westlichen Bundesländern.Doch die demokratischen Parteien schauen oft zu. Gewalttaten gegen Ausländer, sogar Morde, werden als Einzelfälle behandelt, die Anschläge des thüringischen „NSU“ nicht als Terrorismus erkannt. Erst ignoriert, dann übersehen und kleingeredet, haben antidemokratische Einstellungen inzwischen sogar Teile der Mitte der Gesellschaft erreicht. Die einst wirtschaftsliberale AfD hat sich in den ostdeutschen Bundesländern zu einem laut Verfassungsschutz „rechtsextremen Verdachtsfall“ entwickelt, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gilt die Partei sogar als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“. Doch das scheint den Zulauf nicht zu bremsen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 18.08.2024 ZDF Impfungen – Wundermittel oder Teufelszeug?
In der Corona-Pandemie setzt die ganze Welt auf Impfungen, um die Krise zu beenden. Doch es gibt auch Widerstand: Bei den Corona-Protesten sind die Impfgegner ganz vorne mit dabei. Das hat Tradition. Seit 1796 die erste Impfung gegen Pocken erfolgte, wird über Impfungen gestritten. Von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik, die NS-Diktatur bis in die heutige Corona-Krise lehnen viele eine Impfpflicht kategorisch ab. Was sind die Gründe? Die Dokumentation zeigt die Geschichte der Impfungen in Deutschland und die Reaktion ihrer Gegner. 1874 beschloss der Reichstag eine Impfpflicht gegen Pocken, die erst 1983 wieder aufgehoben wurde – bis zuletzt blieb sie umstritten. Ebenso wie die Impfungen gegen Diphtherie und Kinderlähmung während der NS-Zeit und in der Bundesrepublik.Für manche Nazis waren sie gar Teil einer jüdischen Weltverschwörung. Manche Geistliche sahen darin eine anmaßende Abweichung vom „göttlichen Plan“, Naturheilkundler einen Eingriff in den Körper. Bis heute befeuern – neben verständlichen Sorgen aufgrund möglicher Nebenwirkungen – weiterhin haltlose Verschwörungstheorien die Angst der Impfgegner. So sehen manche in Microsoft-Gründer und Milliardär Bill Gates den Kopf einer internationalen Impfverschwörung, die das Ziel habe, der Menschheit heimlich Computerchips einzupflanzen. Historiker, Psychologen und Ärzte beleuchten die spannende Geschichte eines nicht endenden Streites, der auch heute wieder polarisiert. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 07.03.2021 ZDF Im Schatten der Bombe – 80 Jahre Hiroshima
90 Min.Bild: ZDF und Chewy Lin, Majuro /OutreMer Film GmbH80 Jahre nach Hiroshima herrscht wieder Angst vor dem Atomkrieg. Der 90-minütige Film blickt in die Vergangenheit der nuklearen Bedrohung. Es ist eine Geschichte von Rüstungswettläufen und Abrüstung, Atomkriegsgefahr und Abschreckung. Kaum bekannt sind die zerstörerischen Auswirkungen von mehr als 2000 Nukleartests und die Folgen für die Menschen, die darunter zu leiden hatten. Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine hat Wladimir Putin mehrmals mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Der Film nimmt dies zum Anlass, um 80 Jahre nach Hiroshima von der Gegenwart aus in die Vergangenheit zu blicken und in frühere Zeiten nuklearer Bedrohung.Die Frage der Abschreckung stellt sich heute neu. Im Kalten Krieg und danach standen die NATO-Partner ohne Vorbehalte unter dem atomaren Schutzschild der USA. Dies hat Donald Trump in Frage gestellt und Europa, auch Deutschland, damit herausgefordert. Doch der Film „Im Schatten der Bombe“ erzählt auch die Geschichte eines vergessenen Kräftemessens, an dem sich alle Atomstaaten der Welt beteiligten, und dessen Folgen ebenfalls spürbar nachwirken: Mehr als 2000 Nukleartests, deren zerstörerische Wirkung sich nicht auf den Ort der Versuche beschränkten. Es waren Machtdemonstrationen auf Kosten von Menschen, die sich nicht wehren konnten, deren Lebensräume zerstört wurden. Der Film eine weltumspannende Erzählung von der Wirkung atomarer Waffen, renommierte Historiker und weitere Experten kommen zu Wort. Unbekannte Opfer und Betroffene des nuklearen Wettrüstens legen ein bewegendes Zeugnis ab. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 06.08.2025 ZDF Im Schatten der Krone – Die Royals aus der zweiten Reihe
Wie ist es, königlich geboren zu werden, ohne Aussicht auf den Thron? „ZDF- History“ zeigt, wie nachgeborene Prinzen und Prinzessinnen früher und heute damit zurechtkamen und -kommen. Die Königlichen aus der zweiten Reihe haben einen schweren Stand. Auch sie sind privilegiert, aber ohne klare Aufgaben. Sie müssen ihren eigenen Weg finden zwischen königlichen Pflichten und bürgerlichem Leben. Wie kommen die Nachgeborenen mit ihrer Rolle klar? Wie finden sie ihren Platz im Königshaus und in der Gesellschaft? Hat sich ihre Rolle gewandelt? Und was passiert, wenn ein Zweitgeborener doch König wird – wie Prinz Albert, der Vater der britischen Queen? „ZDF-History“ klärt diese Fragen anhand früherer und aktueller Beispiele – wie Carl Philip von Schweden und seine Schwester Madeleine, Prinz Harry und andere. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 09.08.2015 ZDF Im Schatten der Macht – Die Frauen der Regierungschefs
Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau so sagt der Volksmund. Anhand von sieben ausgewählten Biografien zeigt „ZDF-History“, dass das auch für berühmte Polit-Paare gilt. Sie sind Mode-Ikonen, Powerfrauen, Parteisoldatinnen und müssen stets einen Schritt hinter ihren Männern gehen. Sie leben im Schatten der Macht und sind doch viel mehr als bloße Anhängsel unserer Regierungschefs: Deutschlands First Ladies. Ihre Rolle als „First Lady“ hatte Hannelore Kohl stets tadellos erfüllt, mit Charme, Humor – und eiserner Disziplin. Umso unbegreiflicher scheint die Tragödie um ihren Freitod, am 5. Juli 2001. Die Ehe von Rut und Willy Brandt hingegen zerbricht nach über 30 Jahren.Die gebürtige Norwegerin leidet unter der Einsamkeit und der Gefühlskälte ihres Mannes. Im Interview sehnt sie einst sogar eine „Tränengasbombe“ herbei, um ihrem Mann Gefühle abzuringen. Am Tag der Scheidung sehen sich die beiden zum letzten Mal. Die überzeugte Kommunistin Lotte Ulbricht genießt ihre Rolle als Landesmutter der DDR. Doch während die Ulbrichts die politische Karriereleiter emporklimmen, bleibt das private Glück auf der Strecke. „ZDF-History“ beleuchtet das schwierige Leben der Paare im Dickicht von Politik, Medien und Parteifreunden und zeigt auch, warum Joachim Sauer – der einzige Mann bisher in diesem inoffiziellen Amt – als schweigsamer „First Husband“ sogar gut für Angela Merkels Image ist. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 02.04.2017 ZDF Im Schatten von JFK – Der Kennedy-Clan privat
Jean Kennedy, die letzte noch lebende Schwester von US-Präsident John F. Kennedy, blickt zurück auf die Karriere ihres Bruders und das Leben ihrer Familie. Vor 55 Jahren, am 20. Januar 1961, wird John F. Kennedy als US-Präsident vereidigt. Er erfüllt damit den lang gehegten Traum seines Vaters. Joe Kennedys unbedingter Wille zur Macht erfordert Opfer von jedem Kennedy-Sprössling. „Ohne unsere Hilfe wäre John nicht zum Präsidenten gewählt worden“, erinnert sich Jean Kennedy im Interview. Joe Kennedy erzieht seine Kinder mit harter Hand: „Wir wollen Gewinner, Verlierer haben hier keinen Platz.“ Schwächen, wie Johns chronisches Rückenleiden, werden geheim gehalten.Bei der aufmüpfigen Rosemary lässt Vater Joe eine Hirnoperation durchführen, die aus ihr eine Schwerbehinderte macht. Der strenge Patriarch gibt seine älteste Tochter ins Pflegeheim fernab der Öffentlichkeit, um den guten Ruf der Familie nicht zu gefährden. Jean Kennedy ist die letzte Überlebende der neun Geschwister. In ihrem letzten großen Interview blickt sie zurück auf den Aufstieg der Familie, eine harte Kindheit und die Präsidentschaft ihres Bruders John Fitzgerald. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 03.01.2016 ZDF Inglourious Basterds – Die wahre Geschichte
Fred Mayer musste Deutschland 1938 verlassen, weil er Jude war. Er emigrierte in die Vereinigten Staaten und meldete sich freiwillig zur Armee, um den Kampf gegen die Nazis aufzunehmen. Als Agent des US-Auslandsgeheimdienstes OSS wurde er im Februar 1945 auf eine Mission geschickt: Mit dem Fallschirm sollte er über Österreich abspringen, um hinter den feindlichen Linien Informationen über die so genannte „Alpenfestung“ zu sammeln. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 29.09.2013 ZDF
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