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Inside Stasi
45 Min.
Die Staatssicherheit der DDR war einer der mächtigsten Geheimdienste der Welt, für den mehr als 200.000 Menschen arbeiteten – hauptamtliche Mitarbeiter und inoffizielle Spitzel. Eine streng abgeschottete Welt, deren Geheimnisse nach und nach enthüllt werden.Bild: ZDF und P/F/H-Berlin„Wir müssen alles erfahren!“, fordert Erich Mielke, der Leiter des DDR-Inlandsgeheimdienstes. Die etwa 200.000 Mitarbeiter seiner „Staatssicherheit“ spionieren dafür rund um die Uhr. Nach der Wende finden Bürgerrechtler tonnenweise Akten, Tonbänder, Filme, aber auch rätselhafte Gläser mit „Geruchsproben“ in den Stasiarchiven. Sie geben tiefe Einblicke in die geheime Welt von Mielkes Agenten und Zuträgern, in ihr Tun und Denken. Die Stasi hat bei vielen, die sie überwachte, tiefe Wunden hinterlassen. Betroffene schildern, wie sie persönlich ins Visier der Stasi gerieten, wie sie belauscht, bespitzelt oder gar Ziel von Mordanschlägen wurden. Experten ordnen die persönlichen Erlebnisse in die Geschichte der Staatssicherheit und der DDR insgesamt ein. „Terra X History“ zeigt Anspruch und Wirklichkeit eines der mächtigsten Geheimdienste der Welt. (Text: ZDF)Deutsche Streaming-Premiere Sa. 23.03.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 24.03.2024 ZDF Israel 75 – Gelobtes Land, bedrohter Staat
45 Min.Vor 75 Jahren wurde der Staat Israel gegründet. Schon am nächsten Tag stand seine Existenz auf dem Spiel. Israels Geschichte ist auch die eines historischen Konflikts. Am 14. Mai 1948 erfüllte sich mit der Staatsgründung die große Hoffnung der europäischen Juden, die den Holocaust überlebt hatten. Doch die Idee eines „jüdischen Staates“ war älter und hatte eine wechselvolle Vorgeschichte. Theodor Herzl, ein österreichisch-ungarischer Jude, begründete den modernen Zionismus und forderte 1897, in Palästina einen eigenen, säkulären Staat für die Juden aus aller Welt zu schaffen.Jüdische Siedlungen in Palästina, das damals zum Osmanischen Reich gehörte, entstanden schon von vor dem Ersten Weltkrieg. Die ersten Einwanderer trafen auf eine alteingesessene arabische Bevölkerung – neben der Koexistenz gab es auch immer wieder Konflikte. 1917 wurde Palästina von britischen Truppen erobert. Die Regierung in London stellte daraufhin in Aussicht, zionistisch gesinnten Juden in Palästina eine „nationale Heimstätte“ zu gewähren. Doch erst mit der Zuwanderung während der Judenverfolgung durch die Nazis und vor allem von entwurzelten Juden aus Europa nach 1945 wurde die Gründung des Staates Israel greifbar. Die Juden mussten ihn 1948 gegen die Widerstände der britischen Mandatsmacht und der Araber erkämpfen. Ein UN-Plan sah eine Aufteilung des Landes vor – doch die arabischen Nachbarstaaten überfielen Israel direkt nach der Staatsgründung. Seitdem gab es immer wieder Kriege, in denen sich Israel behauptete. Das Verhältnis zu einigen Nachbarstaaten hat sich über die Jahrzehnte halbwegs normalisiert, doch das Land hat noch immer viele Feinde in der Region. Israel ist heute ein moderner und zugleich wehrhafter Staat, der den Juden aus aller Welt eine mögliche Zuflucht verheißt und ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. Zugleich muss das Land zahlreiche innenpolitische Konflikte bewältigen – mit jüdischen Fundamentalisten und Extremisten sowie einer arabischen Bevölkerung, die sich in Teilen als „Bürger zweiter Klasse“ empfindet. Im Film schildern Zeitzeugen, wie sie die Gründung und den Aufbau des Landes erlebten. Historiker analysieren aus israelischer und palästinensischer Sicht, wie die Geschichte des jüdischen Staates die Region veränderte und prägte. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 13.05.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 14.05.2023 ZDF Jäger verlorener Schätze: Ungelöste Rätsel der Geschichte
45 Min.Ägyptologe Dr. Chris Naunton erforscht das Geheimnis der „verlorenen Pyramide“ des Pharaos Djedefre: Spurensuche in der Grabkammer von Djedefres Bruder Chephren.Bild: phoenix/ZDF/Kai MetznerWo liegt der sagenhafte Goldschatz von El Dorado? Wieso ist die Pyramide von Cheops’ Sohn Djedefre verschwunden? Und welches Geheimnis bergen Megalith-Anlagen wie Stonehenge? Forschende auf der ganzen Welt sind ungelösten Rätseln der Geschichte auf der Spur. Dazu zählt auch der uralte Glaube an Frauen mit Zauberkräften: böse Weiber oder weise Naturkundige? „Hexen“ und deren blutige Verfolgung durchziehen Europas Geschichte seit der Antike. „Terra X History“ begleitet die akribische Suche nach der Wahrheit und zeigt den oft überraschenden Forschungsstand. So vermuten manche Archäologen das Grab Alexanders des Großen – seit der Antike spurlos verschwunden – in Venedig, womöglich verwechselt mit den Gebeinen des christlichen Evangelisten Markus. Fünf spannende Rätsel der Geschichte, deren Lösung sich Wissenschaftler verschrieben haben. (Text: ZDF)Deutsche Streaming-Premiere Sa. 06.01.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 07.01.2024 ZDF Jagd auf die Royals
Die Windsors und die Medien verbindet eine alte „Hassliebe“. Die britische Königsfamilie braucht Journalisten, um ihre Existenz zu rechtfertigen, doch sie hasst den Blick in ihr Privatleben. Für die britischen Medien, allen voran die Boulevardblätter, sind die Royals dagegen ein Riesengeschäft. Nichts verkauft sich besser als ein handfester königlicher Skandal. Unentwegt sind dafür Paparazzi der Queen und deren Familie auf den Fersen, oft mit „Erfolg“. „ZDF-History“ zeigt die Geschichte der „Hassliebe“ zwischen Königsfamilie und Medien sowie eine Chronik der großen Skandale der vergangenen 100 Jahre – von der Abdankung König Edwards VIII. wegen der Liebe zu einer geschiedenen Amerikanerin über die turbulente Ehe von Charles und Diana bis hin zum heutigen Traumpaar der Königsfamilie, William und Kate. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 20.11.2016 ZDF Die Jagd nach der RAF
Jahrzehntelang hält die RAF die Bundesrepublik in Atem. Und die Jagd auf die Mitglieder der RAF ist noch immer nicht vorbei. „ZDF-History“ erzählt die Geschichte des verzweifelten Kampfes gegen den Terror und zeigt die dramatischen Schicksale von Fahndern und Ermittlern, die versuchten, das Blutvergießen zu beenden. Fahnder von Bundeskriminalamt, Verfassungsschutz, Bundesanwaltschaft und GSG 9 gehen mit Autor Uli Weidenbach auf eine sehr persönliche Zeitreise. Erstmals geben sie Einblicke in die Festnahmen von Top-Terroristen wie Andreas Baader, Christian Klar oder Birgit Hogefeld.Dabei kommen auch fatale Pannen der Fahndung ans Licht. Nicht selten führte die Jagd auf die Terroristen die Ermittler an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Unter der permanenten Gefahrenlage und dem Katz-und-Maus-Spiel mit den Linksterroristen litten nicht zuletzt auch ihre Familien. In „ZDF-History“ geben nun erstmals Angehörige und Freunde Einblick in die private Gefühlswelt der RAF-Jäger, die geprägt war von Angst und Opferbereitschaft. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 08.10.2017 ZDF Jerusalem – ewiger Kampf um die Heilige Stadt
Drei Weltreligionen, zwei Völker und eine Heilige Stadt – Jerusalem. Seit Jahrtausenden ist diese Sehnsuchtsort für Pilger und Schauplatz der Geschichte. Doch wem gehört Jerusalem? Klagemauer, Grabeskirche und Al-Aqsa-Moschee: Nirgendwo liegen die heiligen Stätten von drei Weltreligionen so dicht beieinander. Früher haben Araber und Juden dort gemeinsam gebetet. Doch heute regiert der Hass. Vor 70 Jahren ruft David Ben-Gurion den Staat Israel aus. Noch in der Nacht greifen die arabischen Nachbarn an. Es ist der Anfang des Nahost-Konflikts. In der Dokumentation „Jerusalem – ewiger Kampf um die Heilige Stadt“ berichten Zeitzeugen von der Staatsgründung im Mai 1948 und den Folgen. Für das jüdische Volk geht damals der Traum vom eigenen Staat in Erfüllung. Die arabische Bevölkerung nennt den Tag bis heute „Nakba“: Katastrophe. Seitdem konkurrieren zwei Völker um Jerusalem – und kein Frieden ist in Sicht. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 08.04.2018 ZDF Jobs gegen Gates – Das Duell der Computerkönige
Sie revolutionierten gemeinsam die Welt und waren doch erbitterte Rivalen: Microsoft-Gründer Bill Gates und Apple-Schöpfer Steve Jobs. Sie mochten sich nicht, und doch brauchten sie einander. Beide schrieben Technik-Geschichte: Das von Bill Gates entwickelte Betriebssystem Windows eroberte die Computer in aller Welt. Mit Typen-Reihen wie iPod, iPad und iPhone setzte Steve Jobs immer wieder neue Maßstäbe. „ZDF-History“ zeigt die unglaublichen Karrieren zweier Männer, die aus bescheidenen Anfängen heraus zwei Weltunternehmen schufen. Immer wieder kreuzten sich ihre Wege, und sie machten aus ihrer Rivalität keinen Hehl. Jobs sah in Gates einen Techniker ohne eigene Visionen. Der Konkurrent habe abgekupfert, auch bei ihm. Gates fühlte sich Jobs überlegen: Er könne ja nicht einmal programmieren. Und doch half er ihm, als Apple pleite zu gehen drohte, nicht aus Freundschaft, sondern aus Kalkül. 2011 starb Steve Jobs. Der Wettstreit ihrer Imperien dauert an. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 10.12.2017 ZDF Joséphine – Napoleons große Liebe
Joséphine ist der Schwarm der Männer – in Paris kennt sie jeder. Sie verdreht einem aufsteigenden General den Kopf und öffnet ihm viele Türen: Joséphine wird Napoleons große Liebe. Die Schönheit der Adligen aus Martinique ist legendär, ihr Hang zu Pracht und Luxus berühmt, für ihre Männerbekanntschaften ist sie berüchtigt. Joséphine ist das It-Girl ihrer Zeit. Marie Josčphe Rose de Tascher de la Pagerie, wie Joséphine eigentlich hieß, hätte sich ihren Aufstieg an die Spitze der französischen Gesellschaft nicht träumen lassen, als ihre Eltern sie mit dem ungeliebten Alexandre de Beauharnais verkuppelten.Die Ehe ist unglücklich, und doch werden ihre beiden Kinder später in europäische Königshäuser einheiraten. Während Alexandre unter der Guillotine stirbt, entkommt seine Frau den Kerkern der Revolution. Es ist eine Zeit des Umbruchs, die zwei sehr unterschiedliche Menschen erst zusammen- und später auf den Thron bringt – die attraktive Witwe und den Aufsteiger von der Insel Korsika. Jeder in den Pariser Salons kennt die charmante und gebildete Joséphine de Beauharnais, als sie auf den zunächst wenig bedeutenden Militär trifft. Die Vicomtesse, die als ungekrönte Königin von Paris gilt, heiratet schließlich den sechs Jahre jüngeren und von der Körpergröße her deutlich kleineren Napoleon – alle sind überrascht. Sie führt den gesellschaftlich unerfahrenen Korsen in die besten Kreise ein. Er gibt ihr Sicherheit, auch finanziell, und liebt sie abgöttisch: „Wenn ich nur könnte, ich würde Dich ins Gefängnis werfen, in mein Herz und Dich darin einsperren für immer“, schreibt Napoleon von der Front. Als Kaiser der Franzosen wird er die frühere Geliebte einst verstoßen, weil sie ihm keine Thronerben gebären kann. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 02.12.2018 ZDF Jüdischer Widerstand – Nicht wie Lämmer zur Schlachtbank
45 Min.Jüdische Partisanen unter Führung der Bielski-Brüder kämpfen in den Wäldern des heutigen Belarus gegen die deutsche Besatzungsmacht im Zweiten Weltkrieg.Bild: Yad Vashem Photo Archive / ZDF und Yad Vashem Photo ArchiveSie kämpften im Ghetto, in den Wäldern und selbst noch im Vernichtungslager gegen ihre Verfolger. Und doch sind die Frauen und Männer des jüdischen Widerstands bis heute weitgehend unbekannt. Die Gruppe um Simon und Gusta Draenger, die in Krakau spektakuläre Anschläge verübte, oder Marianne Cohn, die 200 jüdische Kinder in die Schweiz schleuste – sie stehen beispielhaft für viele jüdische Widerstandskämpfer, die ihren Mut meist mit dem Leben bezahlten. Beim Gedenken an die Shoah stehen die Opfer im Mittelpunkt. Wenig beachtet wird dabei, dass die Verfolgten sich keineswegs durchgängig „wie Lämmer zur Schlachtbank“ führen ließen. Die jüdische Gegenwehr gegen den Völkermord war zahlreich, vielschichtig und unerschrocken, obwohl sie fast keine Chancen auf Erfolg hatte. Die Dokumentation zeigt ein Kapitel der Geschichte, das lange vernachlässigt wurde. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 09.11.2025 ZDF Jugend in der DDR – Wie war es wirklich?
Jugendliche in der DDR: Sie marschieren hinter roten Fahnen und lauschen heimlich der Musik aus dem Westen. Sie richten sich im Mauerstaat ein und träumen von der Freiheit.Eigentlich wollen die meisten vor allem eines: einfach nur jung sein dürfen. Doch das ist gar nicht so leicht, da der Staat seine Jugend mit Ansprüchen regelrecht überfrachtet. Die „Hausherren von morgen“ sollen so sein, wie die Staatspartei SED es wünscht. Viele Jugendliche machen dennoch begeistert mit, glauben sie doch dem Versprechen, dass nach dem verheerenden Zweiten Weltkrieg in der DDR ein besseres Deutschland entsteht. Die „Freie Deutsche Jugend“ (FDJ), der einzig staatlich anerkannte Jugendverband der DDR, wird 1946 mit überparteilichem Anspruch gegründet, bald aber zur „Kampfreserve“ der Staatspartei SED degradiert. Manfred Haertel, der in Brandenburg aufwächst, ist überzeugter FDJler, lässt sich sogar in die FDJ-Leitung seiner Berufsschule wählen. Er möchte etwas verändern, sich im neuen Staat einbringen. Doch als er sich weigert, bei der vormilitärischen Ausbildung mit einer Waffe zu schießen, gerät sein Studienwunsch Lehrer in Gefahr. Regine Sylvester ist 15 Jahre alt, als im August 1961 mitten in ihrer Heimatstadt Berlin die Mauer gebaut wird und das Leben des Teenagers komplett auf den Kopf stellt. Eben noch im Osten wie im Westen zu Hause, muss sie sich nun ganz in der DDR einrichten. Die staatlich verordnete Abgrenzung zum Westen prägt die DDR-Jugend in nahezu allen Lebensbereichen. Aber die Mauer kann nicht verhindern, dass auch die Ost-Jugend dieselben Rhythmen liebt wie ihre Altersgenossen im Westen – von Rock ‚n‘ Roll und Beat bis Pop und Hip-Hop. Das DDR-Bildungssystem gilt vielen bis heute als vorbildlich. Erziehungsziel ist die „sozialistische Persönlichkeit“. Abini Zöllner, die in Ostberlin aufwächst, verbindet mit diesem Begriff jedoch etwas ganz anderes als von Staats wegen intendiert: Für sie ist es jemand, der zwei Denkweisen verinnerlicht hat – und öffentlich anders redet als er eigentlich denkt: „Also eigentlich keine Persönlichkeit, sondern eher ein Zuchtergebnis.“ Wer als Schülerin oder Schüler aufmuckt und aus der Reihe tanzt, muss mit harten Konsequenzen rechnen, wie Sonja Rachow, die in einen der berüchtigten Jugendwerkhöfe eingewiesen wird. In den letzten Jahren der DDR wenden sich immer mehr Jugendliche vom Sozialismus ab. Viele stellen einen Ausreiseantrag, nicht wenige fliehen im Sommer 1989 über Ungarn in den Westen. Andere bleiben, in der Hoffnung, das Land von innen heraus verändern zu können. Für alle war die DDR das Land, das sie geprägt hat. Bis heute. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 19.02.2022 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 20.02.2022 ZDF Junger Ruhm und früher Tod
„Wen die Götter lieben, den lassen sie jung sterben“ – schon die alten Römer wussten, dass ein früher Tod den Ruhm steigern kann. „ZDF-History“ untersucht die Gültigkeit der antiken Weisheit. Um früh verstorbene Stars aus der Welt des Sports, des Films und der Musik entsteht mitunter ein Mythos, den es bei längerem Schaffen vielleicht nicht gegeben hätte – vom Schauspieler James Dean bis hin zur Sängerin Amy Winehouse. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 21.08.2011 ZDF Kaiserkinder
Sie waren geboren für eine Welt, die es bald nicht mehr geben sollte: die Kinder von Kaiser Wilhelm II.: Sechs Söhne und eine Tochter zwingt das Ende der Monarchie zu einem schweren Neuanfang. In der Weimarer Republik verlieren die „Kaiserkinder“ ihre privilegierte Existenz. Zwei Scheidungen und ein Selbstmord erschüttern die Familie. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlieren sie auch noch ihr Vermögen. Es ist der Sturz in die Bedeutungslosigkeit. Die Dokumentation folgt der Lebensspanne der „Kaiserkinder“ vom Kaiserreich bis in die junge Bundesrepublik. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere So. 06.12.2015 ZDF Kalte Heimat – Vertriebene in Deutschland
Heimatvertriebene wie Alfred Biolek, Hellmuth Karasek und Wolfgang Thierse erinnern sich an den Neuanfang in ihrer zweiten Heimat. „ZDF-History“ zeigt, wie mühsam die Integration sein konnte. Die Aufnahme von mehr als zwölf Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen war für beide deutschen Staaten eine große soziale und wirtschaftliche Herausforderung. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 10.01.2010 ZDF Kampf im Klassenzimmer – Schulzeit in Ost und West
45 Min.Schulbeginn Ende der 60er Jahre: Kinder einer Grundschulklasse kurz nach der Einschulung bei ersten Schreibübungen.Bild: ZDF und dpaDie Schulzeit – für manche eine Qual, für andere die schönste Zeit des Lebens. „ZDF-History“ erzählt, wie Deutsche in Ost und West diese prägende Zeit erlebt haben. Jeder Staat weiß: Wer die Jugend hat, hat die Zukunft. Wodurch unterscheidet sich die Schulpolitik in der DDR von der in Westdeutschland? Wie sieht der Alltag im Klassenzimmer in beiden deutschen Staaten aus, und wie hat er sich bis zur Wende verändert? In der DDR ist das Ziel klar: Kinder und Jugendliche sollen zu Mitgliedern der sozialistischen Gesellschaft erzogen werden. Wer nicht mitzieht, wird gemaßregelt, es drohen drakonische Umerziehungsmaßnahmen. Gute Leistungen allein genügen nicht, um in der DDR den gewünschten Berufsweg einzuschlagen.Wer das Abitur machen will, muss als politisch zuverlässig gelten und möglichst ein Kind von Arbeitern oder Bauern sein. Wie fühlt es sich an, dieses Schulsystem zu durchlaufen? Wo zeigen sich Bruchstellen, und wo ergeben sich Freiräume? Aber hat das Bildungssystem der DDR auch Vorzüge? „ZDF-History“ zeichnet ein differenziertes Bild. Im Westen plagen sich Schüler in der Nachkriegszeit mit ehemaligen Frontsoldaten als Lehrern herum, die nicht selten ein reaktionäres Weltbild bewahrt haben. Bildung ist in der Bundesrepublik Ländersache. Ein Schulbesuch in Bayern gestaltet sich in den jungen Jahren der Bundesrepublik daher anders als im damaligen „roten Musterland“ Hessen, wo Bildungspolitiker in den 70er-Jahren die politischen Verhältnisse mithilfe neuer Rahmenrichtlinien für den Unterricht verändern wollen. Das treibt bürgerliche Eltern auf die Barrikaden. „Gesamtschule“ wird zum Reizwort jener Zeit. Der Film unternimmt eine Zeitreise durch den Schulalltag in beiden deutschen Staaten. Ein Thema, bei dem jeder mitreden kann und doch noch Neues erfährt. Die Erzählungen der Zeitzeugen – darunter Schauspielerin Katrin Sass aus Schwerin und der Frankfurter Comedian Henni Nachtsheim – offenbaren große Unterschiede, aber auch überraschende Gemeinsamkeiten. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 13.06.2021 ZDF Kampf um die Freiheit – Der amerikanische Bürgerkrieg
Ein Schlag gegen rebellische Sklavenhalter: So sah es Präsident Lincoln, als er 1861 die Armee in den Kampf gegen abtrünnige Südstaaten schickte. Daraus wurde ein langer Bürgerkrieg. Als mit Abraham Lincoln ein Gegner der Sklaverei zum US-Präsidenten gewählt wurde, spalteten sich elf Südstaaten – die „Konföderierten“ – von den USA ab. Der neue Präsident kämpfte entschlossen für seine Prinzipien: Bürgerrechte für alle und die Einheit der Nation. „ZDF-History“ beleuchtet weniger bekannte Aspekte des amerikanischen Bürgerkrieges.Ganze Städte wurden in Schutt und Asche gelegt. Die Zivilbevölkerung litt in bisher unbekanntem Ausmaß unter den Kampfhandlungen. Manche sehen im Sezessionskrieg den ersten totalen Krieg der jüngeren Geschichte. Präsident Lincoln erlebte den Sieg über die Konföderierten nicht mehr: Wenige Tage vor deren Kapitulation fiel er einem Mordanschlag zum Opfer. In Amerika ist die Erinnerung an den Bürgerkrieg bis heute lebendig: Die Teilung der Nation in einen liberalen Norden und einen konservativen Süden ist immer noch spürbar. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 11.08.2019 ZDF Kampf um die Freiheit – Fünf Anläufe zur Demokratie
Bild: phoenix/ZDF70 Jahre nach dem DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953 und 175 Jahre nach der deutschen Revolution von 1848 zeichnet Mirko Drotschmann Deutschlands langen Weg zur Demokratie nach. Mirko Drotschmann moderiert die 90-minütige Dokumentation von „Orten der Demokratie“ und schildert weitere Schlüsselmomente deutscher Demokratiegeschichte: den Umsturz von 1918, das Ringen um das Bonner Grundgesetz 1949, die friedliche Revolution von 1989. Es brauchte mehrere Anläufe, bis 1990 Deutschland geeint wurde, in Freiheit und in Frieden mit den Nachbarn.Die entscheidenden historischen Wendepunkte auf dem Weg dorthin dokumentiert der Film entlang historischer Biografien. Die Reise in die Vergangenheit soll zeigen, was es bedeutet, eine Demokratie zu erkämpfen, sie aufzubauen, mit Leben zu erfüllen und ihre Akzeptanz zu sichern. Es sind Fragen, die uns auch in der Gegenwart vor Herausforderungen stellen. Der erste Anlauf zur Demokratie 1848 in der Frankfurter Paulskirche scheitert, als Preußens König Friedrich Wilhelm IV. die ihm angetragene Kaiserkrone ablehnt, aber die Ideen der Revolution legen ein Fundament für die spätere demokratische Tradition in Deutschland. Das Schicksal des Revolutionärs Carl Schurz ist ein Spiegel dieser wechselvollen Entwicklungen. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie 1918 wird die Weimarer Republik ausgerufen. Doch sie hat schwer an den Erblasten des Kaiserreichs zu tragen und scheitert. Die Lehren daraus werden 1949 in das Grundgesetz einfließen. Die Künstlerin Käthe Kollwitz vollzieht den spannungsreichen Wandel von der Monarchie zur Republik vor dem Hintergrund persönlicher Erlebnisse. Nach Zweitem Weltkrieg und NS-Diktatur beginnt 1949 ein „neuer Abschnitt in der Geschichte unseres Volkes“, wie es Konrad Adenauer in seiner Ansprache zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland formuliert. Das neue „Grundgesetz“ gilt als Provisorium, denn das Land ist geteilt. Doch die Bonner Demokratie legt den Grundstein, bleibt stabil, wird nicht wie Weimar. Edzard Reuter, Sohn des legendären Berliner Oberbürgermeisters Ernst Reuter, schildert unter anderem, welche Bedeutung die Berlin-Blockade 1948–1949 für die Republik-Gründung hatte. Am 17. Juni 1953 erwächst aus einem Streik gegen erhöhte Arbeitsnormen ein Volksaufstand gegen das SED-Regime, der mit sowjetischen Panzern niedergewalzt wird. Es folgen Säuberungen und Verfolgungen. Doch der mutige Versuch der Menschen in Ostdeutschland, sich von der SED-Diktatur zu befreien, schreibt Geschichte und wirkt bis zum Ende der DDR nach. Günter Dilling, der als Lehrling in Berlin mit demonstriert, und der Student Herbert Priew, der in Halle/Saale dabei ist, berichten über ihre großen Hoffnungen an diesem Tag. Doch wie der Kameramann Albert Ammer, der den Aufstand ebenfalls in Halle erlebt, bezahlen sie mit langen Haftstrafen. Mit dem Mauerfall am 9. November 1989 findet die friedliche Revolution in Ostdeutschland ihren glücklichen Höhepunkt. Mit dabei ist die Leipziger Studentin Katrin Hattenhauer. Als Mitglied einer Oppositionsgruppe aus dem Umfeld der Leipziger Nikolaikirche hat sie zuvor an der friedlichen Revolution in der DDR mitgewirkt. Der 9. Oktober ist im Herbst 1989 der Tag der Entscheidung. Während die Schauspielerin Franziska Hayner in Halle miterleben muss, wie die Staatsmacht Protestierende zusammenknüppelt, schreckt das Regime in Leipzig angesichts von mindestens 70.000 Demonstranten vor einem Blutbad gegen das eigene Volk zurück. In den folgenden Wochen und Monaten stoßen die DDR-Bürger das Tor zur Wiedervereinigung selbst auf. Auf „Wir sind das Volk“ folgt schon bald „Wir sind ein Volk“. Am 3. Oktober 1990 vollenden die Deutschen ihre staatliche Einheit. ZDF-Presenter und „MrWissen2go“ Mirko Drotschmann geht an historischen Orten auf Spurensuche, führt dort Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Experten und Expertinnen. Die Frankfurter Paulskirche, das Nationaltheater in Weimar, der Reichstag, das Brandenburger Tor und die Leipziger Nikolaikirche sind wichtige Stationen. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere So. 11.06.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Di. 13.06.2023 ZDF Kampf um Kiew – der Euromaidan
Anfang 2014 kommt es in Kiew zum Kampf zwischen pro-russischer Regierung und pro-europäischer Protestbewegung. Er wird zur Zerreißprobe für die Ukraine und Europa. Auf Druck Russlands lässt der ukrainische Präsident Janukowitsch ein Abkommen mit der EU platzen. Das ruft eine pro-europäische Massenbewegung auf den Plan, den Euromaidan. Nach blutigen Straßenschlachten wird der Präsident im Februar 2014 gestürzt. Er flieht. „ZDF-History“ rekonstruiert drei dramatische Monate, die Europa tiefgreifend verändert haben. Der Machtkampf in der Ukraine zwischen November 2013 und Februar 2014 hat nicht nur das Schwanken des Landes zwischen Ost und West, zwischen Russland und der Europäischen Union, erst einmal entschieden.Der Sieg des Euromaidans führte zu einem tiefen Zerwürfnis zwischen Moskau und der westlichen Staatengemeinschaft, das – verschärft durch Russlands Annexion der Krim – bis heute andauert. Prominente Zeitzeugen schildern ihre Sicht der Ereignisse: zum Beispiel die ehemaligen Präsidenten der Ukraine, Krawtschuk und Juschtschenko, der ehemalige Boxweltmeister und damalige Oppositionsführer, Vitali Klitschko, ebenso ukrainische Bürger, die als Demonstranten vor Ort waren. Unter ihnen ist der Vater des 19-jährigen Studenten Ustym Holodnyuk, der bei den Protesten erschossen wurde. Authentische Aufnahmen der Straßenkämpfe und der Flucht des Präsidenten lassen die Atmosphäre dieser dramatischen Wochen nachempfinden. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 05.07.2020 ZDF Die Kanzler – Der härteste Job der Republik
Jeder von ihnen steht für einen charakteristischen Abschnitt in der Geschichte Deutschlands: Die Kanzler und ihr Job, wohl der härteste der Republik. Adenauer steht für Wiederaufbau, Erhard für den Aufschwung, Kiesinger für die erste Große Koalition, Brandt für die Ostpolitik, Schmidt für Krisenmanagement, Kohl für den glücklichen Moment der deutschen Einheit, Schröder für das Bemühen um Reformen. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Do. 17.05.2012 ZDFinfo Karl Dall – Die deutsche Blödel-Legende
45 Min.Karl Dall bei der Aufzeichnung der Talkshow Tietjen und Hirschhausen im NDR-Studio auf dem Messegelände.Bild: ZDF und future imageOstfriese, Komiker, Lästermaul – das war Dall. Der „Kalauer-Karl“, wie ihn manche nannten. Doch welcher Mensch verbarg sich eigentlich hinter der Maske des wortwitzigen Entertainers? Schräger Blick und Humor als Markenzeichen, so begeisterte er Millionen. Doch seine freche Art polarisierte auch. Freunde und Familie geben Einblick in sein Leben abseits der Bühne. Sie zeigen die verschiedenen Facetten einer auch verletzlichen Persönlichkeit. In der Schule wegen einer angeborenen Lidmuskelschwäche gehänselt, wandelte sich Karl Bernhard zum Klassenclown.Sehr zum Missfallen seiner Eltern. Der Vater bescheinigte ihm immer wieder „aus dem Jungen wird nichts“. Um seine Anerkennung wird Karl Dall immer ringen. Anfang der 1960er-Jahre „floh“ er zusammen mit seinem Schulfreund Peter Ehlebracht aus seiner ostfriesischen Heimat nach Westberlin. Die beiden teilten sich ein Zimmer und hielten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, bis sie schließlich Teil der anarchischen Komiker-Band „Insterburg & Co“ wurden. Für Karl Dall ging es von nun an nur noch bergauf. Selbst nach Auflösung der Band blieb er eine feste Größe im Fernsehen und auf der Bühne. Bis im Alter ein Prozess alles zu zerstören drohte. Der Vorwurf einer Vergewaltigung bedeutete fast das Karriereende. Nach Freispruch und Rehabilitation übernahm er neue Rollen. Dann das Ende: Während der Dreharbeiten zur ARD-Telenovela „Rote Rosen“ erlitt Karl Dall 2020 einen Schlaganfall, an dessen Folgen er nur wenige Tage später starb. „Terra X History“ über das Leben und Wirken der deutschen Blödel-Legende mit dem trockenen Witz. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 29.09.2024 ZDF Karl Dönitz – Des Teufels Admiral
Großadmiral Karl Dönitz galt als überzeugter Gefolgsmann Hitlers. Später strickte der Oberbefehlshaber der Marine an der eigenen Legende – Dönitz: Held der „Seebrücke“? Er gehörte zu den prominentesten Angeklagten der Nürnberger Prozesse. Mit zehn Jahren Haft fiel sein Urteil sehr glimpflich aus. Er behauptete, nur durch seine Umsicht seien mehr als zwei Millionen Deutsche aus den Ostgebieten übers Meer gerettet worden. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Di. 24.07.2012 ZDFinfo Karl Lagerfeld – Eine deutsche Legende
Karl Lagerfeld wächst in Hamburg und in Bad Bramstedt als Sohn eines Dosenfabrikanten auf, der mit „Glücksklee“ sein Geld verdiente.Bild: ZDF und unbekannt, rechtefrei gegebenAls Hamburger Jung’ macht er in Paris Karriere: Karl Lagerfeld. Für die Franzosen wird er zu „Kaiser Karl“. Als Modezar sorgt er auch jenseits des Laufstegs für Furore. Seine steile Karriere umfasst weit mehr als Mode. Auch als Fotograf und Karikaturist machte er sich einen Namen – weltweit. Doch wer war dieser Mensch, dem es gelang, sich selbst zur Kunstfigur zu stilisieren? Ein Jahr nach seinem Tod zeichnet „ZDF-History“ das bewegte und bewegende Leben des Karl Lagerfeld nach. Im September 1933 als Sohn eines reichen Dosenmilchfabrikanten geboren, wird er später versuchen, sein wahres Alter zu verbergen. Nicht die einzige „Korrektur“ an der eigenen Lebensgeschichte.Mit Anfang 20 geht er nach Paris, feiert schnell Erfolge als Modemacher und genießt das Jetset-Leben mit den Reichen und Schönen. Er lernt sie alle kennen: von Marlene Dietrich bis Andy Warhol. Die biografische Dokumentation beleuchtet auch das private Leben dieses außergewöhnlichen Menschen, dessen enges Verhältnis zur Mutter immer wieder Gegenstand eigener Legendenbildung war. So ist es angeblich ihr zu verdanken, dass Karl schon in jungen Jahren zum Schnellsprecher wurde. Ihr Rat an ihn damals: „Sprich schneller, damit ich mir Deinen Stuss nicht so lange anhören muss!“ Nicht die einzige Anekdote, über die Weggefährten und Freunde zu berichten wissen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 16.02.2020 ZDF Katarina Witt – Eiskönigin zwischen Ost und West
45 Min.Sie holte Olympiagold, wurde zum Liebling der DDR-Oberen und auch im Westen gefeiert: Kati Witt, die Eiskönigin aus dem Osten. Wie gelang ihr der Spagat zwischen den beiden Welten?Bild: ZDF und Stana, Karl-HeinzSie holte Olympiagold, wurde zum Liebling der DDR-Oberen – und dennoch auch im Westen gefeiert: Kati Witt, die Eiskönigin aus dem Osten. Wie gelang ihr der Spagat zwischen den beiden Welten? Ihre Karriere begann im Sportsystem der DDR, doch ihr Talent machte sie zum globalen Star. „Terra X History“ erzählt die Geschichte des deutschen Eiskunstlaufidols – ein Leben zwischen Systemtreue und Weltkarriere, zwischen Stasikontrolle und Freiheitsdrang. Schon früh habe man sehen können, dass aus Katarina Witt einmal ein Superstar werden würde, erinnert sich die heutige ZDF-Moderatorin Andrea Kiewel, Anfang der 1980er Jahre Mitglied der DDR-Schwimm-Nationalmannschaft.Im Gegensatz zu vielen anderen DDR-Sportlern beherrschte Witt auch die Kunst, mit den Medien zu flirten – und wurde im kapitalistischen Westen bald „das schönste Gesicht des Sozialismus“ genannt. Zwei Goldmedaillen bei Olympischen Spielen, zahlreiche Welt- und Europameistertitel – errungen im Namen eines Staates, der seine „Goldkati“ zugleich feierte und fürchtete. Aus Angst, sie könnte in den Westen fliehen, überwachte die Stasi sie rund um die Uhr – und protokollierte sogar ihr Sexleben. Gleichzeitig wurde sie mit Privilegien überhäuft und durfte als erste und einzige DDR-Sportlerin einen Profivertrag im Westen unterschreiben. Nach Mauerfall und Wiedervereinigung ermöglichte ihr das den Einstieg in eine internationale Karriere – während ihr Stern in der Heimat vorübergehend sank. Als sie sich 1998 für den „Playboy“ fotografieren ließ, wurde das Heft ein Bestseller – neben dem Titel mit Marilyn Monroe soll es das einzige gewesen sein, das weltweit ausverkauft war. „Terra X History“ zeigt die Geschichte einer Frau, die in Ost und West zur Legende wurde – und bis heute fasziniert. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 30.11.2025 ZDF Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 23.11.2025Kennedy und die Frauen
Der strahlende Hoffnungsträger, der umjubelte Präsident mit Charisma, der kluge Staatsmann und unwiderstehliche Charmeur – so behielt ihn die Welt nach seiner Ermordung in Erinnerung. John F. Kennedy blieben manche Enthüllungen zu Lebzeiten erspart. Hinter der Fassade des schönen Scheins entpuppte sich erst nach und nach der berüchtigte Frauenheld. Ein Kapitel, das in merkwürdigem Gegensatz zu stehen scheint zu der Würde seines Amtes, das er angeblich so makellos ausfüllte. Tatsächlich setzte er mit seinen außerehelichen Eskapaden seine Präsidentschaft aufs Spiel. Im Sommer 1962 zog eine neue Gruppe Praktikantinnen ins Weiße Haus ein. Eine von ihnen war Mimi Alford, deren Praktikumsbericht 50 Jahre später einen Skandal auslösen sollte. Schon in der ersten Woche hatte Alford Sex mit Präsident Kennedy – und das im Schlafzimmer der First Lady. Es war eine Affäre mit viel Sprengstoff, denn in den USA galt eine 19-Jährige damals als minderjährig. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere So. 10.11.2013 ZDF Kennedy gegen Callas – Das Duell der Diven
Es war eines der größten Liebesdramen des 20. Jahrhunderts: Tankerkönig Onassis heiratet 1968 Jackie Kennedy und verlässt seine langjährige Geliebte, die Operndiva Maria Callas. Nach der Ermordung von Präsident Kennedy flieht „Jackie“ in die Arme des Selfmade-Milliardärs, doch die Ehe scheitert. Und auch für Weltstar Maria Callas gibt es kein Happy End: Verlassen stirbt sie mit nur 53 Jahren an einem Herzinfarkt. Jackie Kennedy muss in ihrer Ehe mit dem US-Präsidenten Fehlgeburten und außereheliche Eskapaden ihres Mannes ertragen.Als nach „JFKs“ Ermordung fünf Jahre später auch noch Kennedys jüngerer Bruder Robert einem Attentat zum Opfer fällt, verlässt die „Witwe der Nation“ mit ihren beiden Kindern Amerika. An der Seite des Tankermoguls Onassis will sie Ruhe finden. Ein großzügiger Ehevertrag garantiert Jackie einen luxuriösen Lebensstil, Onassis genießt die Aufmerksamkeit an der Seite der damals berühmtesten Frau der Welt. Doch die Gegensätze zwischen der feinsinnigen ehemaligen First Lady und dem schwerreichen Unternehmer sind zu groß. Während seiner Ehe mit Jackie Kennedy sucht Onassis wieder Kontakt zu Maria Callas, die er in Paris in einer Luxuswohnung zurückgelassen hat. Dann kommen Schicksalsschläge: Onassis verliert seinen einzigen Sohn aus erster Ehe bei einem Flugzeugunglück, ein Jahr später stirbt Onassis’ erste Frau an einer Überdosis Schlaftabletten. 1975 will der Milliardär die Trennung von der Präsidentengattin, doch sein Tod verhindert den Vollzug der Scheidung. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 09.12.2018 ZDF KGB – Moskaus geheime Macht
Der sowjetische Geheimdienst KGB: erfolgreich und gefürchtet. Seine Agenten sahen sich als „Schwert und Schild“ des Staates. Noch heute umgeben die geheimen Missionen zahlreiche Mythen. Auch nach dem Ende der Sowjetunion lebt in Russland der Geist des wohl berühmtesten Geheimdienstes der Welt weiter. Im Inland entwickelte er ein System der Angst und organisierte unzählige Straflager, im Ausland warb er Spione an und attackierte seine Gegner. „ZDF-History“ lässt ehemalige Agenten und Opfer zu Wort kommen. Zugleich analysieren Historiker, welche ideologischen Vorgaben und praktischen Herausforderungen den Geheimdienst prägten. Die Historie des sowjetischen Geheimdienstes und seiner heutigen russischen Nachfolger, des FSB und des SWR, ist zugleich auch die Geschichte seiner Führungspersönlichkeiten – von Dscherschinski über Berija bis hin zu Andropow und Putin.Jeder dieser Männer war geprägt von der Ära, in der er agierte – und zugleich stolz auf die Traditionen seiner Organisation. Die Geheimdienstler waren nie zögerlich in der Wahl ihrer Mittel. In dieser Tradition steht auch Russlands Präsident Wladimir Putin. Sein Aufstieg vom eher unbedeutenden KGB-Offizier zum Präsidenten sagt viel über die politische Entwicklung und den Zustand des heutigen Russland. Die Sowjetunion war ein Staat, der sich auf seinen Geheimdienst stützen konnte. Heute ist es ein Ex-Geheimdienstler, der einen Staat regiert. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 04.08.2019 ZDF
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