Kommentare 1581–1584 von 1584

  • am

    Nur kurz zu dem Duo Stöver/Brockmöller. Als sie zu singen begannen, dachte ich, was soll denn das ! Will der Krug an seine
    erfolgreiche Jazzsänger-Karriere in der DDR nach Jahrzehnten
    nochmal anknüpfen ? Das war schlecht, schlechter am schlechtesten. Manfred, deine DDR-Scheiben haben noch Witz,
    da haben nunmal andere Leute die Songs und Texte für Dich geschrieben. Aber bitte lass es im vereinten Deutschland sein !
    Brockmöller alias Charles Brauer hat mich übrigens noch in
    "Spurlos" überzeugt - einer RTL-Serie, die dokumentarisch
    nach "Ufos, Konkreisen" und anderen Verschwörungstheorien
    suchte. Damals die Antwort auf SAT1 - Jörg Draegers "Miysteries".
    • am

      Zum Tatort: allen Schönredereien zum Trotz - Tatort ist, was früher die Opfer waren, nämlich tot. Seit die Gutmenschen das Kommando übernommen haben und Political correctness offenbar vor dem Plot kommt, kann man die Serie vergessen. Schlimm, was unter dem Titel einer einstmals hervorragenden Serie noch geboten wird. All die gutmenschelnden Kommissarinnen und Kommissare kann man vergessen. Seit Stöver verschwunden ist, gibt es nichts mehr, das sich wirklich im Sinne von "TATORT" sehen lässt. Wie schön waren doch die Zeiten von Kressin, Haferkamp, Trimmel usw. Schaut doch einmal alte Videos an - dann wisst ihr genau, was ich meine!
      • (geb. 1957) am

        Leider hat diese Serie in den letzten 20 Jahren viel von seinem Lokalcharakter verloren. Und auch viele neue Figuren fesseln nicht mehr so wie früher z.B. Oberinspektor Marek (Fritz Eckhard), Kommissar Veigl (Gustl Bayrhammer), Kommissar Trimmel (Walter Richter) oder Kommissar Haferkamp (Hans-Jörg Felmy). Trotzdem ist Tatort nach wie vor die beste Krimiserie im deutschen Fernsehen. Ich bin gespannt, ob sie einmal 50jähriges Jubiläum feiern wird.
        • (geb. 1960) am

          Tatort ist wohl die deutsche Krimiserie schlechthin. Ähnlich wie sein Vorgänger STAHLNETZ wurden auch im TATORT wechselnde Schauplätze und mit wechselnden Ermittlern geboten. Stars der Anfangszeit waren der ungenießerische Kommissar Trimmel (Walter Richter) aus Hamburg, der Zollfahnder und Mini James Bond Kressin (Sieghard Rupp)aus Köln, der grantelnde Kommissar Veigl (Gustl Bayrhammer) aus München), der und blitzgescheite Kommissar Finke (Klaus Schwarzkopf )aus Kiel sowie der meist wenig motivierte Kommissar Haferkamp (Hans Jörg Felmy) aus Essen. Höhepunkt der 70er Jahre war 1977 die Folge REIFEZEUGNIS von Regisseur Wolfgang Petersen(!), mit der Nastassja Kinski über Nacht zum Star wurde.
          Mit den 80er Jahren veränderte sich das Gesicht von Tatort. Mit der Figur Schimanski (Götz George)erblickte eine Figur das Licht der Welt, die mit dem wirklichen Polizeileben nichts mehr zu tun hatte. Statt dessen räsentierte sich dem Publikum ein pöbelnder Proll, der das Wort Scheiße erst telegen machte. Mit der Figur Schimanski hielt auch der Kumpelfilm im Tatort Einzug. Statt des Kommissars im Vordergrung, der seine Gehilfen auf Trab hält, gab es nun mehr und mehr zwei gleichberechtigte Partner: Schimanski/Tanner, Stöver/Brockmöller oder Max Ballauf/Freddy Schenk. Dadurch hat die Reihe viel von seiner früheren Klasse verloren.

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