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In der halbstündigen Comedy „Sketch History – Neues von gestern“ sollen absurde und komische Geschichten hinter historischen Ereignissen gezeigt werden. Die Zuschauer werden auf eine Reise durch die Geschichte der Menschheit genommen, von den Urzeitmenschen bis zum Mauerfall, von der Renaissance bis in die wilden 70er Jahre. Doch auch kritische Momente wie die letzten Minuten im Führerbunker 1945, die Hintergründe des Kennedy-Attentats, sowie die „wahre“ Ursache für die Meuterei auf der Bounty werden beleuchtet.
Als Darsteller sind unter anderen Max Giermann („Switch Reloaded“), Matthias Matschke („Pastewka“), Antoine Monot jr. („Ein Fall für zwei“), Valerie Niehaus, Isabell Polak („Böse Mädchen“), Judith Richter, Alexander Schubert, Holger Stockhaus und Carsten Strauch an Bord. Gemeinsam mit Gaststars schlüpfen sie in die Rollen von historischen Figuren wie Johanna von Orleans, Shakespeare, Columbus und Kleopatra. (Text: JN / RF)
Hier wird sich gewundert, warum die 4. Staffel Sketch History vollkommen unlustig ist. Die Antwort ist ganz einfach, das kommt dabei raus, wenn man sich dem Woke Diktat unterwirft. Niemand darf verletzt oder gar (vermeintliche) Minderheiten veralbert werden. Oberstes Diktat ist die Political Correctness.Unglücklicherweise widerspricht das aber, wie Harald Schmidt so klug sagte, der Aufgabe und dem Sinn von Comedy und Satire.
Unter permanenter Moralzensur bei der Entwicklung kommt am Ende dann zwangsläufig so ein Grütze raus. Die 4. Staffel ist exakt dass, was man bekäme, hätten in den späten 80er Jahren ausgrechnet Genossen eine Satire Sendung über die DDR gemacht.
Wobei die Drehbuchautoren vermutlich ohnehin sehr nah an diese herankommen dürften.
Cygnus X-1 am
Wie so einige Fortsetzungen früher Quotenbringer wie Mord mit Aussicht, Hubert ohne Staller und den diversen Tatort Folgen, ist auch Sketch History nur noch ein trauriger Abklatsch. Schwache Gags auf teilweise niedrigem Niveau, und auch die Darsteller können da nicht überzeugen. Insgesamt ist in den letzten Jahrzehnten das Niveau erschreckend gesunken, der ÖRR hat sich dem der Privaten angepasst. Das ZDF spricht eine Zielgruppe an, die gar nicht existiert, die ARD verzettelt sich mit vielen Serien wie Wasserpolizei Irgendwo oder Morden im Norden, die allesamt schlecht produziert werden und allesamt schwache Drehbücher und auch Darsteller haben. Dafür werden dann sehenswerte Sendungen wie Handwerkskunst eingespart. 10 Milliarden stehen dem ÖRR jedes Jahr zur Verfügung, und wenn man sich die Gehälter der Intendanten ansieht ( Tom Buhrow beim WDR verdiente letztes Jahr 453.000 Euro) muss man sich schon fragen: wofür?
serienjunkie23 am
Ich muss mich den Vorschreibern leider anschließen. Die Luft ist definitiv raus, die Gags sind sowas von flach und unlustig, da bleibt nur ein ungläubiges Schulterzucken. Schade, das man so ein einst erfolgreiches Format dermaßen an die Wand fahren musste.
Anhalter_1271008 am
Schade. Leider ist die Luft bei der neuen Staffel total raus. Kaum noch witzig. Da hat es an Ideen gefehlt.
Trudy am
Ich weiß nicht, warum die neue Staffel bei mir nicht zündet 😕. Die alte Crew ist nach wie vor großartig (über Carsten Strauch muss ich immer schon lachen, wenn ich ihn nur sehe 😄) und den Neuen kann man auch nichts vorwerfen, aber trotzdem *schulterzuck*. Auf jeden Fall fand ich die Mittelaltersachen richtig doof (also doof doof, nicht lustig doof) und die anderen Sachen haben irgendwie auch nicht funktioniert.
Ich will wenigstens wieder einen ralligen J.F. Kennedy, wenn ich schon einen Klaus Kinski nicht haben kann ✅ Und Tanz- und Gesangseinlagen? Cmon 🤦♀️...