50 Jahre Bayerisches Fernsehen

    Rückblick auf die Highlights der Sendergeschichte – von Ralf Döbele

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 03.10.2014, 10:00 Uhr

    Studienprogramm

    Redakteurin Dr. Margret Zang und Fernsehdirektor Dr. Helmut Oeller am ersten Sendetag des StudienprogrammsBR / Foto Sessner

    Das blau-weiße Fernsehen begann in schwarz-weißen Zeiten am 22. September 1964. Auf dem Sendeplan des neuen Studienprogramms stand an diesem Tag die Schulfernseh-Sendung „Licht braucht Zeit“ (8:50 Uhr), der erste Teil des Sprachkurses „Benvenuti in Italia“ (19:30 Uhr), sowie der Dokumentarfilm „Der Weg in die Teilung“ (20:25 Uhr).

    In einer Münchner Tageszeitung folgte wenige Wochen nach dem Sendestart prompt die plakative Frage: „Das dritte Fernsehprogramm: Überflüssig wie ein Kropf?“. Schließlich verfüge die bayerische Bevölkerung bereits ausreichend über Bildung und wolle bei der Erweiterung derselben doch bitte nicht bevormundet werden. Trotz dieser Kritik aus der Schublade „Kenn i ned, mog i ned“ etablierte sich das Studienprogramm und wurde 1973 schließlich ganz offiziell zum „Bayerischen Fernsehen“.

    1978 erfolgte dann der Ausbau zum ganztägigen Vollprogramm, in dessen Genuss ab 1985 durch die Übertragung via Satellit auch Zuschauer in ganz Deutschland kommen konnten.

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