50 Jahre Bayerisches Fernsehen

    Rückblick auf die Highlights der Sendergeschichte – von Ralf Döbele

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 03.10.2014, 10:00 Uhr

    Telekolleg

    Graham Pascoe präsentierte „Englisch für Anfänger“, Prof. Viktor Pichlmayr unter anderem das „Telekolleg Chemie“BR / YouTube / Screenshot

    Auch ein absoluter Klassiker der Dritten Programme hatte seinen Ursprung in Bayern. Das „Telekolleg“ startete am 2. Januar 1967 im Studienprogramm und ermöglichte Zuschauern zunächst den berufsbegleitenden Erwerb der Mittleren Reife. 1972 wurde das Angebot mit dem „Telekolleg II“ ausgebaut, es führte innerhalb von zwei Jahren zur Hochschulreife. Nach Bayern beteiligten sich schließlich auch andere Bundesländer mit ihren Dritten Programmen am „Telekolleg“. Seit 2002 wird das „Telekolleg MultiMedial“ allerdings nur noch von Bayern und Brandenburg angeboten. Bis 2007 absolvierten laut Bayerischem Rundfunk über 60.000 Zuschauer das Programm erfolgreich.

    Vermittelt wurde der Lehrstoff durch eine Kombination von Fernsehprogrammen, Lehrbüchern und der sogenannten Kollegtage, die an zwei Wochenenden im Monat stattfanden. Die „Telekolleg“-Sendungen waren dabei so mannigfaltig wie der Stundenplan eines Gymnasiums. Es fanden sich Sprachkurse wie das 51-teilige „Englisch für Anfänger“ genauso wie die „Telekollege“ Physik, Biologie oder Sozialkunde.

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