Quoten: ZDF-Thriller „Der gute Bulle“ unschlagbar, „Hart aber fair“ punktet mit Wahlthema

    Zweites „WWM“-Jubiläumsspecial ordentlich, erfolgreiche Rückkehr von „2 Broke Girls“ und „Mom“

    Quoten: ZDF-Thriller "Der gute Bulle" unschlagbar, "Hart aber fair" punktet mit Wahlthema – Zweites "WWM"-Jubiläumsspecial ordentlich, erfolgreiche Rückkehr von "2 Broke Girls" und "Mom" – Bild: ZDF/Stephanie Kulbach
    „Der gute Bulle“: (v.l.) Felix Montabaur (Thomas Heinze), Fredo Schulz (Armin Rohde) und Melissa Bols (Melika Foroutan)

    Das ZDF lag am gestrigen Dienstagabend bei den Quoten uneinholbar vorne: Der u.a. mit Armin Rohde, Axel Prahl und Gaby Dohm hochkarätig besetzte Thriller „Der gute Bulle“ fesselte 6,20 Millionen Menschen, die fantastischen 19,7 Prozent entsprachen. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen standen sehr gute 9,0 Prozent zu Buche. Beim anschließenden „heute journal“ schalteten dann zwei Millionen Zuschauer ab drei Jahren ab, der Marktanteil sank auf dennoch überdurchschnittliche 15,1 Prozent. In der Zielgruppe reichte es dagegen nur noch zu 7,8 Prozent.

    Durchwachsen begann der Abend für Das Erste: Nachdem die „Tagesschau“ noch eine Gesamtreichweite von 5,16 Millionen Zuschauern (17,6 Prozent) vorweisen konnte, fiel der Wahl–„Brennpunkt“ nachfolgend auf 3,66 Millionen und 11,6 Prozent. „Hart aber fair“ holte um 21.00 Uhr dann aber wieder eine halbe Million Menschen zurück und generierte mit dem Thema „Die gerupfte Kanzlerin – wie regieren nach dem Debakel der Volksparteien?“ sehr ordentliche 13,9 Prozent beim Gesamtpublikum. Tolle 9,3 Prozent waren es bei den 14- bis 49-Jährigen, der „Brennpunkt“ kam zuvor sogar auf richtig gute 11,1 Prozent – in beiden Fällen lag man beispielsweise vor Sat.1.

    Bei RTL stand unterdessen das zweite Jubiläumsspecial zu 18 Jahren „Wer wird Millionär?“ auf dem Programm. Im Vergleich zur Vorwoche schalteten 300.000 Zuschauer weniger ein, insgesamt waren es diesmal 4,29 Millionen, die für dennoch gute 13,5 Prozent sorgten. Bei den Umworbenen sah es mit 13,6 Prozent sogar noch einen Tick besser aus. Die anschließende Show „This Time Next Year“ kommt dafür nach wie vor nicht in Schwung und bewegte sich mit 1,07 Millionen jungen Zuschauern und 10,5 Prozent nur knapp über dem Tiefstwert der vergangenen Woche.

    Mit dem Zielgruppensieg hatten die Kölner dann auch nichts zu tun, der ging wie so oft an ProSieben, das mit einer neuen Folge von „The Big Bang Theory“ zur besten Sendezeit 1,66 Millionen Menschen zum Lachen brachte, womit hervorragende 16,3 Prozent erzielt wurden. Drei Wiederholungen pendelten zwischen kaum weniger erfolgreichen 12,8 und 13,3 Prozent, ehe die Rückkehr von „2 Broke Girls“ mit 11,4 und 12,2 Prozent ebenfalls zufriedenstellend verlief. Selbst „Mom“ holte zu später Stunde noch überdurchschnittliche Marktanteile von 10,1 und 11,8 Prozent und sorgte für einen rundum gelungenen Abend in Unterföhring.

    Schwestersender Sat.1 tat sich dagegen um einiges schwerer und blieb um 20.15 Uhr bei 920.000 werberelevanten Zuschauern und 8,8 Prozent für eine neue Folge von „Navy CIS“ hängen. Auch „Bull“ konnte im Anschluss den Abwärtstrend nicht stoppen und lag mit lediglich 7,9 Prozent auf enttäuschendem Niveau. Erst für „Hawaii Five-0“ ging es wieder auf zumindest ordentliche 9,4 Prozent nach oben, „Scorpion“ sorgte nach 23.00 Uhr dann sogar mit 11,0 Prozent für einen versöhnlichen Abschluss.

    Bei RTL II landete auch die zweite Folge von „Echt Familie – Das sind wir“ mit sehr schwachen 3,2 Prozent im roten Bereich, wovon sich „Love Island“ jedoch völlig unbeeindruckt zeigte. Die Dating-Show steigerte sich auf überzeugende 6,2 Prozent und hielt um 22.15 Uhr noch 450.000 junge Zuschauer vor dem Fernseher. VOX startete mit „Goodbye Deutschland!“ angesichts 680.000 Zusehern und 6,8 Prozent noch verhalten in den Abend, steigerte sich mit einer weiteren Folge aber auf gute 8,7 Prozent. Von solchen Werten war kabel eins weit entfernt: Schon „Rush Hour 3“ tat sich zur Primetime mit 4,1 Prozent sehr schwer, wurde allerdings vom 21 Jahre alten Actionthriller „Glimmer Man“ noch spielend unterboten, der später auf nur 3,3 Prozent kam.

    26.09.2017, 09:20 Uhr – Dennis Braun/fernsehserien.de

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