Quoten: „’nissa“ gelingt guter Start, „Schnapp Dir das Geld!“ nicht

    „The Voice of Germany“ holt Sieg in der Zielgruppe, „WWM“ beim Gesamtpublikum

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 02.12.2016, 09:34 Uhr

    Enissa Amani in „’nissa – Geschichten aus dem Leben“ – Bild: ProSieben/Parham Farajollahi
    Enissa Amani in „’nissa – Geschichten aus dem Leben“

    Nicht nur die Verantwortlichen bei ProSieben, auch Enissa Amani selbst wird heute Morgen mit Interesse auf die Quoten ihrer neuen Comedyshow „’nissa – Geschichten aus dem Leben“ schauen. Und beide Seiten dürfen vorerst aufatmen: Zum Start sah es mit insgesamt 1,64 Millionen Zuschauern für die erste Folge sehr gut aus. 1,15 Millionen davon waren zwischen 14 und 49 Jahren alt und sorgten für einen hervorragenden Marktanteil von 14,6 Prozent in der Zielgruppe. Die zweite Folge büßte ab 23.00 Uhr allerdings Reichweite ein und kam nur noch auf 950.000 Zuschauer, der Marktanteil ging auf allenfalls solide 10,7 Prozent zurück. Die Nagelprobe folgt jedoch am 15.12., wenn die ausstehenden beiden Folgen nicht mehr nach „The Voice of Germany“, sondern nach dem „red.-Jahresrückblick“ ran müssen.

    Auf die Castingshow war bei ProSieben mal wieder Verlass, mit 2,21 Millionen jungen Zuschauern und starken 21,7 Prozent lief es deutlich besser als noch in der Vorwoche. 3,50 Millionen Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet, womit ebenfalls ein guter Wert von 11,6 Prozent auf der Uhr stand. Das Magazin „red.“, das diesmal erst um 23.30 Uhr zu sehen war, konnte allerdings weder von „The Voice“ noch von „’nissa“ profitieren und musste sich mit mageren 9,9 Prozent zufriedengeben.

    Auch RTL schickte am Donnerstagabend einen Show-Neustart ins Rennen. Die sehenswerte Crime-Show „Schnapp Dir das Geld!“ mit Annett Möller musste zum Auftakt jedoch ziemlich kleine Brötchen backen und erreichte insgesamt lediglich 2,27 Millionen Zuschauer. Mehr als ernüchternde 11,5 Prozent waren damit in der Zielgruppe nicht drin. Das Undercover-Special von „Wer wird Millionär?“ lief zuvor mit 12,4 Prozent nur unwesentlich besser, konnte aber immerhin mit insgesamt 4,75 Millionen Zuschauern (15,3 Prozent) beim Gesamtpublikum punkten, womit sich die Spezialausgabe sogar als meistgesehene Sendung des Tages entpuppte. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Zuschauer den Donnerstag als Showabend bei RTL akzeptieren.

    Dem Quizklassiker dicht auf den Fersen war unterdessen das ZDF mit seinen „Bergrettern“, die jedoch nicht ganz an die starken Quoten des Staffelauftakts vor zwei Wochen anknüpfen konnten. Mit 4,51 Millionen Zuschauern und 14,2 Prozent setzte man sich dennoch mühelos gegen Das Erste durch, das mit „Schutzpatron. Ein Kluftingerkrimi“ angesichts 3,71 Millionen Zuschauern und 11,7 Prozent zwar nicht schlecht lief, allerdings spürbar Respektabstand zur Mainzer Konkurrenz hielt. Dafür lief es bei den 14- bis 49-Jährigen mit 6,8 Prozent im Vergleich zu den 6,0 Prozent im ZDF etwas besser. Zufrieden sein darf man bei der ARD vor allem mit der Biathlon-Übertragung, die ab 18.00 Uhr 3,05 Millionen Wintersport-Fans (13,6 Prozent) vor dem Fernseher versammelte. Die „Tagesschau“ war im Anschluss mit 4,64 Millionen Zuschauern allein im Ersten und 15,6 Prozent mal wieder eine Klasse für sich.

    Sat.1 darf mit seinen Krimis ebenfalls zufrieden sein, da sich alle Formate über dem Senderschnitt bewegten. Zwei Folgen von „Criminal Minds“ schlugen sich ab 20.15 Uhr mit jeweils 1,17 Millionen jungen Zuschauern und 11,3 bzw. 11,2 Prozent gut, ehe auch „Blindspot“ mit 10,5 Prozent endlich mal einen ordentlichen Wert verzeichnete. „Profiling Paris“ sorgte anschließend mit 10,2 Prozent für einen gelungenen Abschluss des Abends.

    Unter den kleineren Privatsendern herrschte dagegen aus Quotensicht reichlich Tristesse. Bei VOX kam der Film „Lone Ranger“ nicht über 6,4 Prozent in der Zielgruppe hinaus, während kabel eins mit „Red Planet“ und „Alien – Die Wiedergeburt“ angesichts jeweils 5,4 Prozent auch nicht wirklich punkten konnte. Die rote Laterne ging jedoch an RTL II, wo sich erst „Die Kochprofis“ mit 5,1 Prozent reichlich schwer taten und damit kein gutes Lead-In für das einstige Prunkstück „Frauentausch“ bildeten. In dieser Woche reichte es gerade mal zu 4,9 Prozent und damit einen Wert deutlich unter Senderschnitt.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Freut mich für RTL. Als donnerstags noch Dr. House kam, habe ich immer RTL geschaut. Im Moment schaue ich nur noch dienstags RTL.
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      • am via tvforen.demelden

        Hat hier jemand Schnapp dir das Geld gesehen?
        Habe nur den Anfang gesehen und bin eingeschlafen.
        Haben die beiden Jungs,oder die Ermittler gewonnen?

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