Der Cast von „Hunting Party – Die Mörderjagd“: (v. l.) Sara Garcia, Patrick Sabongui, Melissa Roxburgh, Nick Wechsler und Josh McKenzie
Bild: NBC
Mit „Hunting Party – Die Mörderjagd“ ging am gestrigen Dienstagabend in Sat.1 mal wieder eine neue US-Krimiserie an den Start. Der Auftakt lief unspektakulär, aber zumindest recht ordentlich: Mit 230.000 und 240.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren wurden Marktanteile von 6,3 und 7,0 Prozent erzielt. Wer also die erste Folge gesehen hatte, blieb auch bei der zweiten dran. Insgesamt hatten 880.000 bzw. 870.000 Menschen eingeschaltet, das waren etwas weniger als zuletzt bei „Navy CIS“. „FBI: Special Crime Unit“ kam nachfolgend noch auf 6,5 Prozent, ehe „FBI: Most Wanted“ auf 4,0 Prozent zurückfiel.
Bei RTL ist die kurze Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ in die Liveshow-Phase eingetreten, was den Quoten wie schon in der Vergangenheit nicht guttat: Die Gesamtreichweite ging auf 1,30 Millionen Zuseher zurück, die bislang niedrigste in diesem Jahr. Darunter befanden sich gerade mal 220.000 aus der Zielgruppe, mehr als maue 7,9 Prozent waren nicht drin. Hier musste man sich erneut deutlich der hausinternen musikalischen Konkurrenz geschlagen geben: „Sing meinen Song“ brachte es bei VOX auf 410.000 und tolle 12,0 Prozent, insgesamt saßen 1,16 Millionen und damit etwas weniger als bei „DSDS“ vorm Bildschirm. „Die Unheilig-Story“ lag danach immerhin noch bei 7,4 Prozent.
Insgesamt grüßten mal wieder die Serien im Ersten von der Spitze, wenngleich „Die Notärztin“ seit Wochen im Sinkflug ist. Diesmal wurden 2,70 Millionen Zuschauer gezählt – ein neuer Tiefstwert, der dennoch guten 12,9 Prozent entsprach. „In aller Freundschaft“ steigerte sich nachfolgend kräftig auf 3,13 Millionen und 15,8 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen standen zudem erfreuliche 9,9 und 9,1 Prozent zu Buche. Schwerer tat sich die ZDF-Doku „Die geheime Welt des Adels – mit Jochen Breyer“, die nicht über 2,21 Millionen und 10,6 Prozent hinauskam und auch bei den Jüngeren nur 6,2 Prozent generierte. Für „frontal“ ging es nachfolgend gar auf 1,37 Millionen und 6,9 Prozent bergab.
„TV total“ scheiterte auf ProSieben diesmal an der Zweistelligkeit in der Zielgruppe, holte aber trotzdem überdurchschnittliche 9,2 Prozent. Insgesamt hatten 880.000 Menschen eingeschaltet. Gewohnt schwach lief es nachfolgend für „Experte für alles“, das mit 5,2 Prozent blass blieb. Durchweg stark präsentierte sich dagegen RTL Zwei, wo die Sozialdokus „Armes Deutschland“ und „Armes Deutschland – Deine Kinder“ angesichts 7,5 und 8,8 Prozent auf ganzer Linie überzeugten. Kabel Eins startete mit 5,7 Prozent für die Komödie „Bad Teacher“ ebenfalls erfolgreich in den Abend, für „Das Schwergewicht“ waren später allerdings nur noch 3,6 Prozent drin.