Sat.1 wirft „Frieda – Mit Feuer und Flamme“ schon wieder aus dem Programm

Scripted Reality soll „Landarztpraxis“-Ableger Rückenwind geben

Dennis Braun
Dennis Braun – 11.06.2026, 12:25 Uhr

„Frieda – Mit Feuer und Flamme“: Sebastian Deyle und Laura Lippmann – Bild: Sat.1/Claudius Pflug
„Frieda – Mit Feuer und Flamme“: Sebastian Deyle und Laura Lippmann

Erst Anfang Juni ging die neue Sat.1-Vorabendserie „Frieda – Mit Feuer und Flamme“ auf Sendung, die die quotenschwache Daily Soap „Ein Hof zum Verlieben“ ablöste. Allerdings tat sich auch der Neustart mit bislang durchschnittlich 320.000 Zuschauern und einem Marktanteil von mauen 3,3 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sehr schwer. Phasenweise schaffte man nicht einmal den Sprung über die 1-Prozent-Marke. Daher zieht der Bällchensender nun Konsequenzen.

Zwei Wochen Schonfrist gewährt man der Serie noch, nach den Folgen 39 und 40, die am Freitag, den 26. Juni ab 18:00 Uhr gezeigt werden, ist aber vorerst Schluss – gedreht wurden satte 162 Episoden. Stattdessen setzt Sat.1 ab Montag, den 29. Juni auf zwei Wiederholungen der Scripted Reality „Lenßen übernimmt“.

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Mit der Programmfarbe, die oftmals bessere Quoten einfährt, erhofft man sich in Unterföhring ganz offensichtlich Rückenwind für den „Landarztpraxis“-Ableger „Team Sonnenhof“, der am gleichen Tag um 19:00 Uhr seine Premiere feiert. Für die Mutterserie, die vor drei Jahren das Comeback des Genres Vorabend-Soap eingeläutet hatte, läuft es aus Quotensicht auch nicht allzu berauschend, aber immer noch besser als für alle anderen Serien, die seitdem das Licht der Welt erblickt haben.

Fans von „Frieda – Mit Feuer und Flamme“ müssen stattdessen auf Joyn ausweichen, wo das Format weiterhin kostenlos bereitsteht, oder mit einem undankbaren neuen Sendeplatz in Sat.1 vorliebnehmen: Ab dem 5. Juli sind immer wöchentlich am ganz frühen Samstagmorgen satte zehn neue Folgen am Stück zu sehen, von ca. 4.30 bis 9:00 Uhr.

Die Serie ist in der Sächsischen Schweiz, dem malerischen Elbsandsteingebirge, angesiedelt und handelt von der örtlichen Feuerwehr. Die Hauptrollen spielen Soap-erprobte Schauspieler: Laura Lippmann („Gute Zeiten, schlechte Zeiten“) ist die titelgebende Feuerwehrfrau Frieda Meisner, Sebastian Deyle („Marienhof“, „Sturm der Liebe“, „Rote Rosen“) verkörpert Feuerwehrmann Mirko Renic und Christopher Kohn („Hand aufs Herz“, „Alles was zählt“) spielt den Bürgermeister Felix Groneberg. Hinter der Serie steht die Firma Saxonia Media, ihres Zeichens verantwortlich für den ARD-Erfolg „In aller Freundschaft“ sowie den nicht minder erfolgreichen Vorabend-Ableger „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“

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