„Hunting Party – Die Mörderjagd“: Sat.1-Serie nach nur zwei Staffeln eingestellt

Mystery- und Action-Serie mit Melissa Roxburgh in den USA beendet

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 03.06.2026, 12:26 Uhr

„Hunting Party – Die Mörderjagd“ – Bild: Universal Television
„Hunting Party – Die Mörderjagd“

Die letzte Entscheidung der Upfronts 2026 ist gefallen: NBC zieht nach zwei Staffeln bei seiner Mystery-Serie „Hunting Party – Die Mörderjagd“ (OT: „The Hunting Party“) den Stecker. Der Sender hatte in den letzten Wochen noch nach kreativen Möglichkeiten gesucht, die in den Einschaltquoten nicht überzeugende Serie von seinem Schwesterstudio Universal Television gewinnbringend weiterzuführen und daher mit der Entscheidung längere Zeit gewartet – augenscheinlich blieb das erfolglos.

Laut Deadline wird Universal Television nun die Suche nach einer möglichen neuen Heimat abseits von NBC beginnen, Chancen dafür sind aber in der Regel gering. Aktuell hat Netflix die Serie in den USA lizenziert, so dass das eine naheliegende Option für eine Rettung wäre. Allerdings versucht Netflix in der Regel, weltweite Rechte zu erlangen, was wegen bestehender lokaler Deals für „Hunting Party“ schwierig sein dürfte. In Deutschland etwa hat Sat.1 gerade die erste Staffel ausgestrahlt, die auch bei Joyn gestreamt wird. So sieht alles danach aus, als ob das Format nach zwei Staffeln und 23 Folgen enden wird.

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In „Hunting Party – Die Mörderjagd“ wird die vom FBI entlassene Profilerin Rebecca „Bex“ Henderson (Melissa Roxburgh, „Manifest“) für eine neue Mission reaktiviert. Sie erfährt, dass eine große Anzahl an offiziell „verstorbenen“ Serienkillern in Wahrheit in einem ausgebauten alten Raketensilo mit dem Spitznamen The Pit bei Cheyenne, Wyoming inhaftiert waren – durch eine mysteriöse Explosion dort konnte eine zunächst noch unbekannte Anzahl von ihnen entkommen (die Aufräumarbeiten dauern anfangs noch an). Einen davon hatte Bex einst zur Strecke gebracht – und den soll sie nun unter größtmöglicher Geheimhaltung erneut einfangen, bevor er wieder morden kann oder bekannt wird, dass er überhaupt noch lebt.

Zusammen mit dem bisherigen The-Pit-Gefängniswächter Shane Florence (Josh McKenzie, „La Brea“) und dem CIA-Agenten Jacob Hassani (Patrick Sabongui) sowie mit Unterstützung der Kommunikationsspezialistin Jennifer Morales (Sara Garcia) von der US-Army macht sich Bex auf die Jagd.

Es wird nicht der einzige Flüchtling sein, den die Hunting Party einzufangen hat. Parallel versucht sie natürlich herauszufinden, was es mit dem Gefängnis auf sich hat: Warum Serienkiller dort landeten (statt, wie offiziell verkündet, die Todesstrafe zu erhalten), was dort für Experimente mit ihnen durchgeführt wurden, wie es zu der Explosion und der Massenflucht kommen konnte und was hochrangige Regierungsvertreter damit zu tun haben.

Daneben muss sich Bex auch noch mit ihrer eigenen Vergangenheit – in die ein Serienkiller hineinspielt – und mit der Beteiligung ihres ehemaligen Kollegen und Vertrauten Oliver Odell (Nick Wechsler; „Revenge“, „Roswell“) auseinandersetzen.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • (geb. 1965) am

    So eine coole Serie wird abgesetzt, aber die doofen Serien Navy, CIA, die werden weitergesendet. So ein Blödsinn! Ist eine ganz große Sauerei.
    • (geb. 1966) am

      Dann hoffe ich wenigstens Staffel 2 in Deutsch sehen zu können. Gibt ja leider so viele Serien wo die finale Staffel bisher nicht ausgestrahlt/syncronisiert wurde.
      Batwoman (5 Folgen)
      Doom Patrol (4 Staffel)
      Hit-Monkey (2 Staffel)
      Kung Fu 2021 (3 Staffel)
      Pennyworth (3 Staffel)
      Superman & Louis (4 Staffel)
      Young Justice (4 Staffel)
      Wird wahrscheinlich noch deutlich mehr geben, das ist nur meine Liste
      • (geb. 1965) am

        Na toll, endlich einmal wieder eine wirklich spannende Serie im Fernsehen und dann so schnell wieder abgesetzt. Naja, die Leute sehen lieber den letzten Mist (was Einschaltquoten oft belegen), als gute Serien ...
        • (geb. 1965) am

          Da hast du vollkommen Recht 
          Finde ich auch nicht gut würde sie gerne weiter sehen
      • am

        Die Serie hätte durchaus noch größeres Potenzial gehabt. Ähnlichkeiten zu Criminal Minds, wie hier bereits geschrieben wurde, waren meiner Meinung auch durchaus vorhanden, aber der Plot war interessanter, weil dieser eher an eine Mysteryserie erinnert.
        • (geb. 1960) am

          The Blacklist für Arme.
          • (geb. 1978) am

            Ich habe mir diesen abstrusen Unsinn nach der Auftaktfolge schon nicht mehr angesehen. Auf so einen wilden Verschwörungskram können auch nur die Amis kommen...
            • am

              Naja, inwiefern sollte es abstrus oder vollkommen abwegig sein, wenn offiziell inhaftierte Straftäter in Gefängnissen (mit anschaulichen Vermögen) angeblich ermordet werden bzw. so aus den Augen der Öffentlichkeit für immer verschwinden - aber in Wahrheit woanders ihr Leben in vollkommener Anonymität weiterführen...? Also in Sachen inhaftierte Millionäre & Milliardäre, die auf diesem "Wege" abtauchen bzw. bereits abgetaucht sind - da wäre ich mit dem Urteil "Verschwörungskram" eher ganz vorsichtig. Es sind nämlich im Besonderen die amerikan. (wie russischen) Behörden derzeit, die absolut jenseits jeglicher Vorstellungskraft agieren. Und wo NUR NOCH DAS GELD ZÄHLT, ist die Justiz schon längst BLIND...
            • (geb. 1978) am

              Sorry, aber das ist ziemlicher Unfug. Ohne gibt es für diese Behauptung irgendwelche konkreten Beispiele?

              Die Amis (und teilweise auch die Russen) stehen nun mal voll auf den ganzen Verschwörungsmist und auf durchgeknallte Serienmörder o.Ä. (die es in der Realität allerdings glücklicherweise nur in sehr geringer Anzahl und - Surprise - noch am ehesten in den USA, dem Land des unbegrenzten Wahnsinns, gibt). Auch andere gängige TV-Serien-Motive wie z.B. "Ökoterroristen" oder "Mörder-Sekten" sind vor allem ein US-Phänomen. In Europa würde so krudes Zeug niemand verfilmen, weil es einfach NICHTS mit der Realität zu tun hat und nur (rechte/evangelikale) Klischees bedient. Deswegen sind viele US-Crime-Formate inzwischen auch kaum noch zu ertragen, weil sie sich unter dem Einfluss der aktuellen politischen Stimmung in den USA vermehrt mit solchen "(Nicht-)Themen" befassen.
            • (geb. 1978) am

              Sorry, aber das ist ziemlicher Unfug. Oder gibt es für diese Behauptung irgendwelche konkreten Beispiele?

              Die Amis (und teilweise auch die Russen) stehen nun mal voll auf den ganzen Verschwörungsmist und auf durchgeknallte Serienmörder o.Ä. (die es in der Realität allerdings glücklicherweise nur in sehr geringer Anzahl und - Surprise - noch am ehesten in den USA, dem Land des unbegrenzten Wahnsinns, gibt). Auch andere gängige TV-Serien-Motive wie z.B. "Ökoterroristen" oder "Mörder-Sekten" sind vor allem ein US-Phänomen. In Europa würde so krudes Zeug niemand verfilmen, weil es einfach NICHTS mit der Realität zu tun hat und nur (rechte/evangelikale) Klischees bedient. Deswegen sind viele US-Crime-Formate inzwischen auch kaum noch zu ertragen, weil sie sich unter dem Einfluss der aktuellen politischen Stimmung in den USA vermehrt mit solchen "(Nicht-)Themen" befassen.
            • am

              Naja, bei uns in Europa ist es "üblich", Leute/Kinder, Jahrzehnte lang in irgend welchen Kellern/abgeschiedenen Häusern "verschwinden" zu lassen. Und keiner der sonst ach so wissbegierigen Nachbarn (die sonst auch überall ihre neugierige Nase drin haben müssen) wollen jemals etwas Auffälliges mitbekommen haben. Und das hat so überhaupt NICHTS MIT WILDEN VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN etc. zu tun, sondern sind allesamt AKTENKUNDIGE Fälle, die der Öffentlichkeit aus BESTIMMTEN GRÜNDEN nur bedingt zugänglich gemacht werden. Denn die Sensationsgier der Leute nach solchen Verbrechen bzw. den überlebenden Opfern kennt quasi KEINE GRENZEN.
              Und ich kann mir auch kaum vorstellen, dass ein Opfer, dem beispielsweise von einem Irren die Hand nur so aus purem Sadismus abgehackt worden ist, anschließend als Überlebender eines solchen Martyriums gerne darüber Auskunft gibt wie's war - und das wieder und wieder und wieder jedem Dummdödel, der da des Weges kommt...
              Und von relig. Sekten ganz zu schweigen... Jehovas wie Scientology sind dafür bekannt, sogenannte "Aussteiger", über Jahrzehnte hinweg zu stalken auf Schritt & Tritt. Wer da noch behauptet, so etwas beruht nicht auf TATSACHEN, lebt hinterm Mond & dann links... oder auch im Pixi-Wolkenkuckucksheim...
          • am

            Das ist Schade, da es mal eine doch gute Serie war und die Suche nach den Killern nicht so schablonnenhaft verlief wie bei Crimnial Minds. Dort liefen die Folgen immer nach dem gleichen Muster ab. Aber ich werde da noch so weiterschauen, wie sie Sat.1 zeigt oder dann im Stream zumindest auch noch Staffel 2. Ich mag sie.
            • am

              war abzusehen......bin mal gespannt ob man staffel zwei überhaupt noch
              auf deutsch sehen wird nachdem dei quoten bei sateins so katastrophal
              waren.....oder es wieder mal nur bei joynplusplusplusplus unter bezahlung geben wird?

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