Quoten: Fünf Millionen Zuschauer sehen „Bauer sucht Frau“-Auftakt

    ZDF-Thriller holt Gesamtsieg, ProSieben-Comedys ebenfalls erfolgreich

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 15.10.2019, 10:01 Uhr

    Inka Bause moderiert „Bauer sucht Frau“ – Bild: TVNOW/Guido Engels
    Inka Bause moderiert „Bauer sucht Frau“

    Selbst in der mittlerweile 15. Staffel ist die RTL-Kuppelsoap „Bauer sucht Frau“ noch immer für herausragende Quoten gut. Den Auftakt am gestrigen Montagabend sahen 1,71 Millionen 14- bis 49-Jährige, das reichte für richtig starke 19,7 Prozent und den glasklaren Zielgruppensieg. Insgesamt sahen sogar 5,01 Millionen Menschen zu, mit 16,8 Prozent musste man sich einzig dem ZDF geschlagen geben. Die Jubiläumssendung zu 25 Jahren „Extra“ gab nachfolgend zwar ein paar Punkte ab, lief mit 14,3 Prozent bei den Jüngeren aber dennoch erfolgreich.

    ProSieben zeigte sich von der harten Konkurrenz derweil absolut unbeeindruckt. Eine neue Folge von „The Big Bang Theory“ brachte es dort auf sehr gute 15,7 Prozent bei 1,41 Millionen werberelevanten Zuschauern, „Young Sheldon“ holte im Anschluss ebenfalls zufriedenstellende 13,5 Prozent. Selbst „Die Simpsons“ hielten sich später genauso wie weitere „Big Bang“-Folgen in der Zweistelligkeit, ehe „Late Night Berlin“ den Abend mit 11,0 Prozent abrundete.

    Den Gesamtsieg heimste das ZDF mit dem neuen Thriller „Ein verhängnisvoller Plan“ ein. 6,02 Millionen Menschen fesselte der Film, womit hervorragende 19,7 Prozent erzielt wurden. Auch in der Zielgruppe sah es mit 8,3 Prozent gut aus. Beim anschließenden „heute journal“ ging die Gesamtreichweite zwar um knapp zwei Millionen auf 4,08 Millionen zurück, der Marktanteil betrug trotzdem überdurchschnittliche 15,1 Prozent. „Triple 9“ kam um 22.15 Uhr noch auf 12,4 Prozent bei 2,03 Millionen Zuschauern.

    Deutlich weniger Menschen hatten indes Das Erste eingeschaltet. Die „Erlebnis Erde“-Dokumentation „Bären wie wir“ interessierte zur Primetime nur 2,49 Millionen, mehr als maue 8,1 Prozent beim Gesamtpublikum und 4,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen waren damit nicht drin. „Hart aber fair“ talkte danach vor lediglich 1,91 Millionen Zuschauern (6,7 Prozent) über die Frage „Wieder da oder nie wirklich weg: Wie stark ist der Judenhass in Deutschland?“.

    Sehr schlecht präsentierte sich Sat.1, obwohl es sich bei „Kaltes Blut“ aus der Reihe „Julia Durant ermittelt“ um eine Free-TV-Premiere handelte. Nur 610.000 junge Zuschauer waren dabei, die für völlig enttäuschende 6,5 Prozent sorgten. Noch wesentlich schlechter erging es im weiteren Verlauf dem Magazin „akte.“, das sich mit katastrophalen 4,7 Prozent begnügen musste. Damit kam man gleichzeitig hinter der kleinen Schwester Kabel Eins ins Ziel, die es schon zum Start in den Abend mit „X-Men“ auf sehr gute 6,7 Prozent gebracht hatte. „Catwoman“ steigerte sich anschließend sogar auf stolze 7,8 Prozent.

    Halbwegs passabel begann der Abend für VOX. Eine dreistündige neue Folge von „Goodbye Deutschland!“ generierte immerhin 6,6 Prozent in der Zielgruppe, war allerdings alles andere als ein Überflieger. „Survivor“ konnte zu später Stunde im Vergleich zu den Vorwochen zwar minimal auf 4,7 Prozent zulegen, bleibt damit aber weiter ein ganz bitterer Flop für die Kölner. RTL Zwei schlug sich mit seiner Doku-Soap-Kost durchaus gut und verzeichnete zunächst 5,9 Prozent mit den „Geissens“, ehe „Die Reimanns“ sogar 7,2 Prozent einfuhren. Eine neue Folge der „Pop Giganten“ über die 2000er holte später noch grundsolide 6,2 Prozent.

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      Als Sat1 montags noch Serien zeigte, hab ich immer eingeschaltet. Jetzt allerdings nicht mehr.
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