Quoten: ARD-Film „Nichts zu verlieren“ insgesamt vorn, katastrophaler Start für „Take Two“ bei VOX

    „Promi Big Brother“ kratzt wieder an 20 Prozent, ProSieben punktet mit Michael Jackson

    Quoten: ARD-Film "Nichts zu verlieren" insgesamt vorn, katastrophaler Start für "Take Two" bei VOX – "Promi Big Brother" kratzt wieder an 20 Prozent, ProSieben punktet mit Michael Jackson – Bild: BR/Lieblingsfilm & Royal Pony Film
    „Nichts zu verlieren“: Christa (Johanna Gastdorf) und Helmut (Bernhard Schütz)

    Das Erste hat am Mittwochabend den doppelten Tagessieg beim Gesamtpublikum eingefahren. Die „Tagesschau“ war um 20.00 Uhr mit 4,62 Millionen Zuschauern und 18,2 Prozent die meistgesehene Sendung des Tages, anschließend blieben noch 4,10 Millionen für die neue Tragikomödie „Nichts zu verlieren“ dran. Gute 15,1 Prozent standen insgesamt zu Buche, in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte man ebenfalls überdurchschnittliche 9,3 Prozent. Am späten Abend landete der „Maischberger“-Talk zur Situation in Chemnitz dagegen bei nur 7,8 Prozent beim Gesamtpublikum.

    Im ZDF punktete eine Wiederholung der Krimireihe „Der Kommissar und das Meer“, die es auf 3,85 Millionen Gesamtzuschauer und 14,2 Prozent brachte. Bei den Jüngeren sprangen dagegen nur miese 4,0 Prozent heraus. Das „heute journal“ informierte im Anschluss noch 3,54 Millionen, ehe das „auslandsjournal“ wie gewohnt kräftig abgab und nur noch von 1,94 Millionen (9,0 Prozent) verfolgt wurde.

    RTL sicherte sich indes den Zielgruppensieg mit „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, das am Vorabend tolle 21,0 Prozent bei 1,42 Millionen Zuschauern generierte. Zur besten Sendezeit ging es für „Die Bachelorette“ zwar auf 1,09 Millionen und 13,6 Prozent bergab, damit lag man aber auf dem Niveau der Vorwochen. „stern TV“ musste sich um 22.15 Uhr dann in direkter Konkurrenz zu „Promi Big Brother“ mit einem einstelligen Marktanteil von 9,5 Prozent begnügen.

    Die Realityshow war für Sat.1 mal wieder ein voller Erfolg und kratzte diesmal erneut an der Marke von 20 Prozent. Letztendlich sorgten 1,11 Millionen Zielgruppen-Zuschauer für starke 19,6 Prozent, und auch „TopTen! – Best of Promi Big Brother: Die krassesten Momente“ überzeugte im Anschluss noch mit 11,7 Prozent. Zum Start in den Abend hatte die Rankingshow „Die unglaublichsten Schicksale“ grundsolide 9,4 Prozent eingefahren.

    Schwestersender ProSieben räumte anlässlich des 60. Geburtstags des 2009 verstorbenen ‚King of Pop‘ Michael Jackson gleich den ganzen Abend frei. Mit Erfolg: Die dreistündige Doku „We Love: Michael Jackson!“ lag mit 11,4 Prozent recht deutlich über dem aktuellen Senderschnitt, für die anschließende Konzertdoku „Michael Jackson’s This Is It“ ging es allerdings leicht auf 9,3 Prozent zurück.

    VOX hat derweil weiterhin kein Serienglück und musste auch mit dem neuesten Format „Take Two“ ganz bittere Quoten hinnehmen. Gerade mal 250.000 und 280.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren sahen die ersten beiden Folgen, die Marktanteile betrugen richtig schlechte 3,1 und 3,4 Prozent. „Conviction“ passte sich mühelos dem tristen Gesamtbild an und blieb bei ebenfalls schwachen 4,3 Prozent hängen. Gut lachen hatte dagegen zunächst RTL II, wo „Die Wollnys“ dem Sender tolle 8,3 Prozent bescherten. Danach fielen die „Teenie-Mütter“ jedoch deutlich auf unbefriedigende 3,3 Prozent. Erfolgreich liefen die Spielfilme bei kabel eins. „Cowboys und Aliens“ kam zunächst bereits auf ordentliche 6,0 Prozent, für die Wiederholung von „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ sah es nachfolgend mit 7,5 Prozent noch deutlich besser aus.

    30.08.2018, 09:22 Uhr – Dennis Braun/fernsehserien.de

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • User 1331625 am 31.08.2018 16:49

      Nichts zu verlieren, war ein spannender wirklich gut gemachter Krimi. Uns hat es absolut gefallen.
        hier antworten
      • prinz am 30.08.2018 18:31 via tvforen.de

        Sehenswerter Film.
        Was mich etwas störte war die sehr ausgeprägte Österreichische Sprechweise der Gangster, da
        konnte ich auch als Süddeutscher vieles nicht verstehen.

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