Bei Apple TV war die Science-Fiction-Serie „Murderbot“ nach den Romanvorlagen von Martha Wells vor etwas über einem Jahr ein Überraschungserfolg. Nun wirft die zweite Staffel mit der Bestätigung des Casts ihre Schatten voraus. Und der ist gespickt mit großen beziehungsweise kultigen Namen.
In „Murderbot“ porträtiert Alexander Skarsgård den namensgebenden Protagonisten, ein künstliches Geschöpf aus Maschinenteilen und geklontem biologischen Material, das über Künstliche Intelligenz verfügt, aber als reiner Besitz behandelt wird und dem eine Sicherheitssperre (das „Governor Module“) deutliche Grenzen auferlegt – durchaus sinnvoll aus Sicht seiner Erbauer, denn Murderbot ist eine SecUnit, ein Leibwächterroboter mit integrierten Waffen. Allerdings hatte das Wesen seine Governor-Module geknackt und war nun frei – zumindest theoretisch, denn sollte auffallen, dass es sich befreit hatte, würde es verfolgt und zerstört. Also hat das künstliche (und geschlechtslose) Wesen weiterhin seinen Dienst geschoben, sich aber Zeit freigeschaufelt, um Medien wie die Space-Soap The Rise and Fall of Sanctuary Moon zu verschlingen. Am Ende der Auftaktstaffel hatte sich Murderbot abgesetzt, nachdem er durch seine neuen Freunde von PreservationAux freigekauft wurde.
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Während sich die erste Staffel von „Murderbot“ recht eng an der ersten Novelle der Romanvorlagen gehalten hatte, ist noch unbekannt, wie es in Staffel zwei weitergeht. Insbesondere, da die zweite Novelle zunächst allen bekannten Figuren außer Murderbot den Rücken kehrt, die erst in einem späteren Band wieder eine Rolle spielen – ein Vorgehen, das bei Fernsehserien eher schwierig zu realisieren ist.
Über die Rollen der neuen Darsteller wurde noch nichts bestätigt. Es handelt sich um immerhin 25 Neuzugänge, sodass kleinere und größere Rollen denkbar sind. Neuzugänge in alphabetischer Reihenfolge des Vornamens:
Na ja, so überraschend ist der Erfolg nun nicht. Die Bücher sind immerhin ein Knaller! Ich mochte die Serie - wobei ich die Bücher immer noch um längen besser finde. Martha Wells erschafft einen genialen Ton. Wie sie technische Abläufe zwischen Dateien emotionalisiert, das ist einfach unnachahmlich.
Vritra am
Die Vorabkritiken der ersten Staffel waren ja sehr durchwachsen bis unfreundlich. Wegen "Vampir Erik", der eigentlich immer solide abliefert, und weil ich bei Sifi erst mal alles teste (weil es seit vielen Jahren nur wenig Gutes in dem Genre gab und ich etwas ausgehungert bin), habe ich die Serie direkt angefangen und mich geärgert, dass ich nicht zunächst alle Folgen abgewartet hatte. Das ist Binge-Material.
Es war absolut nicht, was ich erwartet hatte. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber definitiv nicht das. Die Serie war ganz schnell mein Topfavorit der damaligen Saison und ich hoffe, dass das literarische Material komplett verfilmt wird!
Darmok auf dem Ozean am
Hach ja! The Rise and Fall of Sanctuary Moon! Die beste Serie aller Zeiten!
Vritra am
Dann bist Du sicher auch ein Fan von "Itchy and Scratchy". ;-)