2026, Folge 162⁠–⁠184

  • Folge 162 (30 Min.)
    . – Bild: SRF ZWEI
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    Deutsche TV-Premiere Do. 15.10.2026 3sat
  • Folge 163 (45 Min.)
    Mehr als 49.500 Tierarten sind vom Aussterben bedroht, die Biodiversität in Gefahr. Zoos, Wissenschaftler und Behörden wollen nun an einem Strang ziehen, um die Artenvielfalt zu schützen. Die Rote Liste der gefährdeten Tiere wächst von Jahr zu Jahr. Mit der Initiative „Reverse the Red“ will die Weltnaturschutzorganisation IUCN Maßnahmen in Zoos und im Freiland koordinieren und so das Verschwinden der Tiere stoppen. Die Aktivitäten zum Schutz der Lebensräume in den Heimatländern der bedrohten Arten sollen dabei eng mit Nachzuchtprogrammen in wissenschaftlich geführten Tiergärten synchronisiert werden. Bislang arbeiteten Naturschutz und Zoologen meist nebeneinander. Die Folge: Arten sterben aus, bevor man die Ökosysteme retten kann, in denen sie vorkommen – oder Zoos züchten Arten, deren natürliche Lebensräume längst zerstört sind. Nun gilt es, die Maßnahmen in Zoos und im Freiland besser abzustimmen und zu steuern – mit einem sogenannten „One Plan Approach“. Einer der Pioniere bei der Umsetzung dieses Ansatzes ist der Zoologe Thomas Ziegler, der Leiter des Aquariums im Kölner Zoo. Er hat sein Haus nicht nur zu einer der wichtigsten Archen für gefährdete Arten weltweit umgebaut. Er kooperiert zudem mit Naturschützern, um Tiere, wie etwa das extrem seltene Philippinen-Krokodil, im Zoo nachzuzüchten und wieder in die Freiheit zu bringen. Auch die vom Aussterben bedrohten Przewalskipferde, deren ursprünglicher Lebensraum die kasachische Steppe war, wurden nicht zuletzt mit Hilfe von Nachzuchten des Kölner Zoos bereits erfolgreich auf der Roten Liste zurückgestuft. Sie leben heute wieder in der Wildnis. Internationale Kooperationen sind auch in Vietnam entstanden: Der Amphibien- und Reptilienexperte Cuong The Pham von der Vietnam Academy of Science and Technology arbeitet seit 20 Jahren eng mit Thomas Ziegler und dem Kölner Zoo zusammen. Die Wissenschaftler wollen jetzt unter anderem einen der größten Geckos der Welt schützen, den Reeves Tokeh, dessen Bestände gerade rapide abnehmen. Die Echsen werden massenhaft getötet, um zweifelhafte Heilmittel zu produzieren. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 16.10.2026 3sat
  • Folge 164 (30 Min.)
    COP17: Artenschutz unter Druck – Auf der Weltbiodiversitätskonferenz COP17 in Jerewan zieht die Staatengemeinschaft eine Halbzeitbilanz des Kunming-Montreal-Abkommens. Vier Jahre nach dem Beschluss bestehen beim Schutz der biologischen Vielfalt weiterhin große Lücken. Um das Artensterben bis 2030 zu stoppen und das 30x30-Ziel zu erreichen, sind deutlich größere Anstrengungen nötig. Armeniens Kampf für den Leoparden – Ingolf Baur reist nach Armenien und begibt sich auf die Spur des seltenen persischen Leoparden. Im Arpa-Schutzgebiet zeigt sich, wie erfolgreicher Naturschutz die Rückkehr einer bedrohten Art ermöglichen kann. Doch eine geplante Goldmine gefährdet wichtige Wanderkorridore sowie Böden und Gewässer. Umweltaktivistin Ani Khachatryan kämpft gegen das Vorhaben. Wildlife Photographer of the year – Die Ausstellung „Wildlife Photographer of the Year“ zeigt 100 herausragende Natur_ und Tierfotografien. Zu sehen sind Schuhschnäbel beim Nestbau, eine fliegende Biene, geheimnisvolle Pilze und das Gesamtgewinnerbild eines Elefanten mit seinem toten Kalb. Auch die Dokumentation eines bedrohten Feuchtgebiets in Utah beeindruckt. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 19.10.2026 3sat
  • Folge 165 (30 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Di. 20.10.2026 3sat
  • Folge 166 (40 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 21.10.2026 3sat
  • Folge 167 (30 Min.)
    Sicherheitslücke PHP: Eine neu bekannt gewordene Sicherheitslücke in der Webserver-Software-PHP sorgt für Alarm bei Betreibern von Internetdiensten. Aus Sorge vor möglichen Angriffen nahmen viele ihre Server vorsorglich vom Netz. Experten erklären, wie solche Schwachstellen entstehen, welche Risiken für persönliche Daten bestehen und warum ein schnelles Schließen der Lücke entscheidend ist. Portrait: Dr. Roda Verheyen: Mit ihrer juristischen Arbeit prägt Dr. Roda Verheyen seit Jahren die Debatte um Klima- und Umweltschutz. Als Rechtsanwältin, Gutachterin und Beraterin hat sie wegweisende Verfahren angestoßen und begleitet, die den gesellschaftlichen Umgang mit der Klimakrise nachhaltig beeinflusst haben. Für dieses Engagement wird die Umweltjuristin am Sonntag mit dem Deutschen Umweltpreis 2026 ausgezeichnet. Portrait: Dr. Klaus Vossenkaul: Millionen Liter Abwasser werden täglich gereinigt. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet Dr. Klaus Vossenkaul. Mit seiner neuartigen Membrantechnologie filtert er selbst kleinste Schadstoffe aus dem Wasser und verbessert die Leistung von Kläranlagen. Für diese Innovation wird der Gründer des Unternehmens Membion am Sonntag mit dem Deutschen Umweltpreis 2026 ausgezeichnet. Die Rückkehr der Zauneidechse: Die Zauneidechse gilt vielerorts als gefährdet, vor allem durch den Verlust ihrer Lebensräume. In Schleswig-Holstein züchten Naturschützer die Tiere nach und schaffen geeignete Biotope für ihre Wiederansiedlung. Mit vernetzten Lebensräumen und gezieltem Schutz soll die Art langfristig erhalten und ihre Ausbreitung gefördert werden. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 22.10.2026 3sat
  • Folge 168 (45 Min.)
    Wanderratten verfügen über evolutionäre Superkräfte, um in der Stadt zu überleben.
    Sie klettern, zwängen sich durch Spalten, durchbeißen Bleirohre und erobern ihr Umfeld immer wieder aufs Neue. Eine wissenschaftliche Entdeckungsreise in die Welt der Ratten. Seit Jahrtausenden gehasst und gejagt, sind Wanderratten eines der am meisten verbreiteten Lebewesen auf unserem Planeten – unsichtbar, aber allgegenwärtig. Doch kaum bekannt ist, mit welch erstaunlichen Fähigkeiten sie zu Überlebenskünstlern der Evolution wurden. In der „Rat City“ New York geht der städtische Nagetierforscher Bobby Corrigan auf eine Tour durch begehrte Rattenimmobilien. Die Ratten dort haben gelernt, in Abwasserkanälen und Wolkenkratzern zu leben. Auf den unterirdischen Autobahnen der U-Bahn-Linien haben Ratten in jedem Bezirk der Stadt ihre „Pfoten im Spiel“ und tauchen auf Friedhöfen, in Baumgruben und mitunter in der einen oder anderen Toilette auf. Ratten springen bis zu eineinhalb Meter hoch. Sie können bis zu 15 Meter tief fallen, ohne sich zu verletzen, und schwimmen problemlos durch kommunale Abwassersysteme und moderne Rohrleitungen. Mit ihren kräftigen Kiefern und scharfen Schneidezähnen bearbeiten sie härteste Materialien. Trotz ihrer hohen Anpassungsfähigkeit hat sich aber auch herausgestellt, dass der Abenteuerlust der Ratte Grenzen gesetzt sind. Kaylee Byers, Biologin für Wildtiergesundheit, ist an vorderster Front in Vancouvers städtischem Rattenreich tätig. Sie hat eine beachtenswerte Entdeckung gemacht: Die Rattenpopulation von Vancouver ist kein Gebilde wie ein Staat, sondern über die gesamte Stadt verteilt in verschiedenen Clans organisiert. Die Mitglieder dieser Clans entfernen sich selten mehr als 100 Meter von ihrem Zuhause – ein Verhalten, das nicht zuletzt dazu beitragen kann, die Übertragung von Krankheiten zu verhindern. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen auch, dass Verhaltensforschung mit Ratten für den Menschen von großem Nutzen sein kann. Kelly Lambert, Neurowissenschaftlerin an der Universität Richmond, trainiert Ratten, Miniaturautos zu fahren. Sie und ihr Team haben entdeckt: Das Fahren dient den Ratten nicht nur zum Stressabbau, sondern verbessert auch die Fähigkeit ihres Gehirns, sich zu verändern und anzupassen. Diese Ergebnisse könnten zu einem besseren Verständnis zahlreicher neurodegenerativer Störungen und Krankheiten wie ADHS und Alzheimer führen. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 23.10.2026 3sat
  • Folge 169 (40 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 26.10.2026 3sat
  • Folge 170 (30 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Di. 27.10.2026 3sat
  • Folge 171 (30 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 28.10.2026 3sat
  • Folge 172 (30 Min.)
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    Deutsche TV-Premiere Do. 29.10.2026 3sat
  • Folge 173 (45 Min.)
    Die Europäische Sumpfschildkröte war schon fast ausgestorben und wird nun erfolgreich in den Rheinauen wieder ausgewildert.
    Tausende Pflanzen- und Tierarten sterben weltweit jährlich aus – oft unbemerkt. Wie viele Arten brauchen wir für stabile Ökosysteme, und was passiert, wenn es immer weniger werden? „NANO“ begleitet Forschende, die in den Tiefen der Ozeane neue Arten entdecken, auf heimischen Wiesen experimentieren oder in Regenwäldern und an Korallenriffen nach Antworten suchen. Können wir ein Massenaussterben noch verhindern? Die „NANO“-Dokumentation „Artenvielfalt – Wie viele Arten brauchen wir?“ zeigt ausgeklügelte Experimente, dramatische Beispiele für Artenrückgang und überraschende Erfolgsgeschichten aus dem Naturschutz. Forschende wie Anne Ebeling, Torben Riehl und Roel van Klink führen durch eine investigative Spurensuche an Land und im Meer, bei der deutlich wird: Jede Art zählt! Auf der Erde leben nach aktueller Schätzung 8,7 Millionen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten – doch viele davon verschwinden, bevor wir sie überhaupt entdecken. Nur 1,8 Millionen Arten sind bislang wissenschaftlich beschrieben und katalogisiert. Die „NANO“-Dokumentation fragt: Wie viele Arten brauchen wir, und was passiert, wenn sie verschwinden? Ausgehend vom scheinbar einfachen Begriff „Art“ führt der Film von vertrauten Arten wie Kohlmeise und Apollofalter über ihre Lebensräume hin zu komplexen Ökosystemen: Wiesen, Wäldern und den Hotspots der Artenvielfalt – Korallenriffen und Regenwäldern. Experimente und Langzeitstudien zeigen, wie stark sich unsere Umwelt bereits verändert hat und warum wir den Verlust unterschätzen. Ein groß angelegter Feldversuch in Jena macht sichtbar, wie Pflanzenvielfalt Insekten, Produktivität und Schädlingskontrolle beeinflusst. In Hightech-Kübeln mit Eichensetzlingen testen Wissenschaftler, wie Bäume und Bodenorganismen auf verschieden Klimaszenarien reagieren. Gleichzeitig verändern invasive Arten wie Kalikokrebs, Ochsenfrosch und Drüsiges Springkraut heimische Ökosysteme. Artenvielfalt funktioniert als lebenswichtiges Netzwerk, in dem jede Art zählt – und Forschung hilft, ein Massenaussterben zu verhindern. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 30.10.2026 3sat
  • Folge 174 (30 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 02.11.2026 3sat
  • Folge 175 (25 Min.)
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    Deutsche TV-Premiere Di. 03.11.2026 3sat
  • Folge 176 (40 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 04.11.2026 3sat
  • Folge 177 (30 Min.)
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    Deutsche TV-Premiere Do. 05.11.2026 3sat
  • Folge 178 (45 Min.)
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    Die Augen sind unser wichtigstes Sinnesorgan. Was und wie wir sehen, bestimmt darüber, wie wir die Welt wahrnehmen: Etwa 80 Prozent aller Umweltreize nehmen wir über die Augen auf. Wir verständigen uns sogar mit Blicken – ganz ohne Worte. Aber immer mehr junge Menschen sind kurzsichtig und sehen schlechter. Augenärzte sprechen bereits von einer „Pandemie der Myopie“, also der Kurzsichtigkeit. Können Laser-OPs eine Lösung sein? Auch Kathi ist kurzsichtig. Das schränkt sie in ihren Berufen ein. Sie arbeitet als Kickboxtrainerin, näht für ihr eigenes Modelabel und steht als Moderatorin vor der Kamera. Die Kurzsichtigkeit nervt sie: Die Kontaktlinsen verrutschen beim Trainieren schnell, und wenn sie moderiert, stört die Brille. Deshalb möchte Kathi sich die Augen lasern lassen – trotz Angst vor der OP und möglichen Komplikationen. Für Kathi kommt das Laserverfahren namens „Trans-PRK“ infrage: Dabei trägt ein hochmoderner Laser einen Teil der Hornhaut der Augen ab. Die Technik gilt als schonend und verspricht schnelle Heilung und wenig Schmerzen. Wie wird Kathi die OP erleben? Und wird sie mit dem Ergebnis zufrieden sein? Marc Weide ist Weltmeister der Zauberkunst und arbeitet gerade an einem neuen Bühnenprogramm. Mit seinen Tricks muss er es schaffen, die Augen seiner Zuschauer zu täuschen. Dafür macht er sich diverse Schwächen unserer Wahrnehmung zunutze, zum Beispiel unsere sehr begrenzte visuelle Aufmerksamkeit. Auch optische Täuschungen nutzt er immer wieder für seine Tricks – und spielt unserem Gehirn damit einen Streich. Denn die Augen können die Täuschung eigentlich durchschauen, erst durch die Verarbeitung im Gehirn entsteht ein Eindruck der Illusion. Wie funktioniert das genau? „NANO“ ist dabei, wenn er in seiner Show die neuesten Tricks vorführt. Die Augen von Flugbegleiterin Nadine sind ihr wichtigstes Werkzeug – sie ist auf das Lesen von Blicken trainiert. Wie eine Profilerin „scannt“ sie am Eingang des Flugzeugs alle Passagiere: Könnte jemand aggressiv werden? Ist jemand mit Flugangst unter den Reisegästen oder betrunken? Nadine sieht das in den Augen, schließlich kommunizieren wir mit ihnen sehr viel und schnell – ob wir wollen oder nicht. Wir nehmen mit unseren Augen nicht nur soziale Signale von unseren Mitmenschen wahr, wir senden gleichzeitig auch Botschaften zurück. „NANO“ begleitet Nadine, die auch angehende Flugbegleiter ausbildet, auf einem Flug und zu einem Workshop. „NANO: Mein Körper – Meine Augen“ zeigt, wie komplex und einzigartig Auge und Gehirn miteinander agieren. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 06.11.2026 3sat
  • Folge 179 (40 Min.)
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    Deutsche TV-Premiere Di. 10.11.2026 3sat
  • Folge 180 (40 Min.)
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    Deutsche TV-Premiere Mi. 11.11.2026 3sat
  • Folge 181 (30 Min.)
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    Deutsche TV-Premiere Do. 12.11.2026 3sat
  • Folge 182 (45 Min.)
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    Am 2. Oktober 2025 bringt eine Drohne den Flugverkehr in München zum Erliegen. Fast 80 Flüge fallen aus. Rund 3000 Menschen müssen am Flughafen übernachten. München ist kein Einzelfall. Allein 2025 wurden an deutschen Flughäfen über 220 drohnenbedingte Störfälle registriert. Drohnen überfliegen auch immer wieder kritische Infrastruktur wie Kraftwerke, Häfen oder Raffinerien – was zu Evakuierungen oder Betriebsstopps führen kann. Wie können wir uns in Deutschland gegen solche unerwünschten Drohnen schützen? In welchem Luftraum dürfen Drohnen überhaupt fliegen – und warum ist es so schwierig, die unbemannten Fluggeräte aufzuspüren? Der Wissenschaftsjournalist Manuel Stark geht auf Spurensuche: Er trifft in Sachsen-Anhalt Luftfahrtingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und erfährt, was die Wissenschaft dazu beitragen kann, störende Drohnen abzuwehren. Eine Methode: „Jamming“, das gezielte Stören der Funkverbindung der unerwünschten Drohne. Oder „Spoofing“, das Fälschen von Navigationssignalen, wodurch die Drohne zum Landen gezwungen wird. Aber auch neue Abfang- und Jägerdrohnen darf Manuel in Europas wohl einzigartigstem Drohnentestzentrum beobachten. Drohnen können auch nützlich sein: Sie helfen bei der Suche nach Vermissten, unterstützen Feuerwehr und Rettungsdienst oder liefern Lagebilder bei Naturkatastrophen wie Erdbeben und Überflutungen. Aktuell sind Drohnen vor allem an den großen Konflikten der Welt beteiligt: als Kampfdrohnen im Iran und in der Ukraine. Auch die Bundeswehr plant, in Sachen Drohnen massiv aufzurüsten. Die Soldaten trainieren aktuell den Einsatz von Drohnen – etwa, um Minenfelder zu beseitigen oder Kasernen vor Spionagedrohnen zu schützen. Tatsächlich haben Drohnen mehrere entscheidende Vorteile: Sie sind klein, wendig – und sie kosten nur den Bruchteil etwa einer Abfangrakete oder eines Kampfflugzeugs. Aber wie gut steht die Bundeswehr eigentlich insgesamt da in Sachen Drohnen – verglichen mit anderen Armeen? Das möchte Manuel vom Sicherheitsforscher Frank Sauer wissen. Der Militärexperte sieht beim Thema Drohnen noch großen Nachholbedarf bei den deutschen Streitkräften. Während Deutschland und andere westliche Nationen erst dabei sind, Drohnenkompetenz aufzubauen, sind die Länder im Osten Europas schon weiter, vor allem im Baltikum. Woran liegt das? Diese Frage führt Manuel Stark nach Lettland, wo er exklusive Einblicke in eine Drohnenfabrik bekommt, in der KI-gestützte Abfangdrohnen unter anderem für die Ukraine produziert werden. Der kleine baltische Staat spielt wegen seiner geografischen Nähe zu Russland und der ständigen Bedrohung eine führende Rolle bei der Entwicklung von Verteidigungsdrohnen. Das Ziel: ein Drohnen-Schutzwall am Himmel entlang der NATO-Ostgrenze. Die „NANO“-Wissenschaftsdokumentation macht deutlich: Drohne ist nicht gleich Drohne. Die Spannweite reicht vom Spielzeug mit Propellern bis zum unbemannten Hightech-Fluggerät mit Reichweite, Sensoren und Waffen. Drohnen können Rettungskräfte unterstützen, Lasten transportieren und Landesgrenzen verteidigen. Trotzdem müssen wir wachsam sein, vor allem bei unerwünschten Drohnen an sensiblen Orten wie Flughäfen. Damit Drohnen wirklich nur da fliegen, wo sie gebraucht werden. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 13.11.2026 3sat
  • Folge 183 (35 Min.)
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    Deutsche TV-Premiere Mo. 16.11.2026 3sat
  • Folge 184 (30 Min.)
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    Deutsche TV-Premiere Di. 17.11.2026 3sat

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