2026, Folge 151–174
Folge 151/2026
Folge 151 (35 Min.)
Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Di. 29.09.2026 3sat Folge 152/2026
Folge 152 (45 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Mi. 30.09.2026 3sat Folge 153/2026
Folge 153 (30 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Do. 01.10.2026 3sat Folge 154/2026: Mein Körper. Mein Alter – Mein Alter – Wer bestimmt, wie alt ich bin?
Folge 154 (45 Min.)Man ist so alt, wie man sich fühlt – Phrase oder Wirklichkeit? Die Dokumentation geht der Frage nach, wie der Alterungsprozess beeinflusst werden kann und welche Faktoren eine Rolle spielen. Dabei nähert sie sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Denn Fakt ist: Jeder Mensch altert anders. Wie können wir unser biologisches Alter beeinflussen? Die Kölnerin Beatrice nimmt an einem „Verjüngungsprojekt“ teil. Für drei Monate absolviert sie ein professionelles Sportprogramm und stellt ihre Ernährung um. Der Vorher-Nachher-Test an der Deutschen Sporthochschule zeigt, ob sie messbar jünger wird. Alternsforscher Prof. Björn Schumacher ordnet ein, wie aussagekräftig Selbsttests für biologisches Alter aus dem Internet sind.Der 82-jährige Friedhelm Adorf entdeckte mit 50 Jahren die Leichtathletik für sich. Seither trainiert er konsequent und läuft den Jungen davon. Ihn zieren 26 Europa- und 13 Weltmeistertitel. Die Dokumentation begleitet ihn zur Deutschen Hallenmeisterschaft 2026. Wird er den Titel erringen – und wie schafft er es, so fit zu bleiben? Gesine Cukrowski, Schauspielerin, Welthungerhilfe-Aktivistin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes für ihr langjähriges Engagement für Frauenrechte und Gleichstellung, kämpft für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung von Frauen über 47. Sie nimmt die Zuschauer mit hinter die Kulissen ihres aktuellen Theaterstücks „Astrid“ und stellt unseren Blick auf das Altern infrage. Hängen bleibt: Wer bestimmt, wie alt wir sind? (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Fr. 02.10.2026 3sat Folge 155/2026
Folge 155 (35 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Mo. 05.10.2026 3sat Folge 156/2026
Folge 156 (30 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Di. 06.10.2026 3sat Folge 157/2026
Folge 157 (40 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Mi. 07.10.2026 3sat Folge 158/2026
Folge 158 (30 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Do. 08.10.2026 3sat Folge 159/2026: Manipulation: Wenn Coaching zur Gefahr wird
Folge 159 (45 Min.)Bild: SF2Wie werde ich selbstbewusster? Wie finde ich finanzielle Stabilität? Wie heile ich meine Traumata? Und was bedeutet es eigentlich, „in meine Männlichkeit zu kommen“? Mit diesen Fragen wenden sich Menschen an den selbst ernannten Life-Coach Markus Streinz. In wöchentlichen, oft stundenlangen Zoom-Calls verspricht der Österreicher Orientierung, Halt und persönliche Transformation. Was er anbietet, klingt nach einem Ausweg: ein Leben frei von Blockaden, klarer, erfolgreicher, erfüllter. Auch Eva und Manuel folgen diesem Versprechen.Sie finden in Markus Streinz und seiner „Liberator Academy“ zunächst, wonach sie gesucht haben: Zugehörigkeit, Anerkennung, scheinbar einfache Antworten. Doch hinter dieser Fassade entfaltet sich ein System gezielter Manipulation. Die Betroffenen werden immer tiefer in ein geschlossenes sektenähnliches System geführt, in dem Kritik keinen Platz mehr hat. Schritt für Schritt werden psychologische Mechanismen wirksam: Love Bombing schafft emotionale Bindung, Gaslighting untergräbt die eigene Wahrnehmung, Zweifel werden als persönliches Scheitern umgedeutet. Beziehungen zu Familie und Freunden geraten unter Druck, bis Isolation entsteht. Aus Vertrauen wird Abhängigkeit, aus Orientierung Kontrolle. Auch Eva und Manuel geraten immer tiefer in diesen Sog und verlieren dabei Stück für Stück den Halt im eigenen Leben. Eine Mutter erlebt diese Entwicklung aus einer anderen Perspektive. Sie bleibt anonym aus Angst um ihr Kind, das noch immer Teil der Gruppe ist. Ohnmächtig beobachtet sie, wie sich ihr eigenes Kind verändert, sich entfernt, nicht mehr erreichbar scheint. Ihre Stimme macht deutlich, was diese Systeme auch im Umfeld anrichten: Sorge, Verlust, Sprachlosigkeit. Ihre größte Angst: dass ihrem Kind Gewalt angetan wird – und das ist nicht weit hergeholt. Denn Markus Streinz propagiert Gewalt als angeblichem Bestandteil von „Heilung“ und Aggression als notwendigen Entwicklungsschritt – verbal wie körperlich. Was als „Ritual“ und Grenzerfahrung inszeniert wird, ist in Wirklichkeit rohe Gewalt: Würgen, Schlagen – insbesondere gegenüber Frauen. Für Eva und Manuel wird der Ausstieg zu einem existenziellen Kraftakt. Als sie sich lösen, haben sie bereits viel verloren: finanziell, emotional und sozial. Erst im Rückblick wird das Ausmaß der Manipulation sichtbar. Die Dokumentation verknüpft persönliche Erfahrungen mit der Einordnung durch Expertinnen und Experten wie der Kriminalpsychologin Lydia Benecke, der Sektenberaterin Bianca Liebrand und der Investigativjournalistin Christiane Hawranek. Sie zeigen, wie solche Systeme funktionieren, warum Menschen für sie anfällig sind und warum es so schwer ist, sich ihnen zu entziehen. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Fr. 09.10.2026 3sat Folge 160/2026
Folge 160 (45 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Mo. 12.10.2026 3sat Folge 161/2026
Folge 161 (30 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Di. 13.10.2026 3sat Folge 162/2026
Folge 162 (40 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Mi. 14.10.2026 3sat Folge 163/2026
Folge 163 (30 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Do. 15.10.2026 3sat Folge 164/2026: Arten retten im Zoo – Wie können wir bedrohte Tiere schützen?
Folge 164 (45 Min.)Bild: SF2Mehr als 49.500 Tierarten sind vom Aussterben bedroht, die Biodiversität in Gefahr. Zoos, Wissenschaftler und Behörden wollen nun an einem Strang ziehen, um die Artenvielfalt zu schützen. Die Rote Liste der gefährdeten Tiere wächst von Jahr zu Jahr. Mit der Initiative „Reverse the Red“ will die Weltnaturschutzorganisation IUCN Maßnahmen in Zoos und im Freiland koordinieren und so das Verschwinden der Tiere stoppen. Die Aktivitäten zum Schutz der Lebensräume in den Heimatländern der bedrohten Arten sollen dabei eng mit Nachzuchtprogrammen in wissenschaftlich geführten Tiergärten synchronisiert werden.Bislang arbeiteten Naturschutz und Zoologen meist nebeneinander. Die Folge: Arten sterben aus, bevor man die Ökosysteme retten kann, in denen sie vorkommen – oder Zoos züchten Arten, deren natürliche Lebensräume längst zerstört sind. Nun gilt es, die Maßnahmen in Zoos und im Freiland besser abzustimmen und zu steuern – mit einem sogenannten „One Plan Approach“. Einer der Pioniere bei der Umsetzung dieses Ansatzes ist der Zoologe Thomas Ziegler, der Leiter des Aquariums im Kölner Zoo. Er hat sein Haus nicht nur zu einer der wichtigsten Archen für gefährdete Arten weltweit umgebaut. Er kooperiert zudem mit Naturschützern, um Tiere, wie etwa das extrem seltene Philippinen-Krokodil, im Zoo nachzuzüchten und wieder in die Freiheit zu bringen. Auch die vom Aussterben bedrohten Przewalskipferde, deren ursprünglicher Lebensraum die kasachische Steppe war, wurden nicht zuletzt mit Hilfe von Nachzuchten des Kölner Zoos bereits erfolgreich auf der Roten Liste zurückgestuft. Sie leben heute wieder in der Wildnis. Internationale Kooperationen sind auch in Vietnam entstanden: Der Amphibien- und Reptilienexperte Cuong The Pham von der Vietnam Academy of Science and Technology arbeitet seit 20 Jahren eng mit Thomas Ziegler und dem Kölner Zoo zusammen. Die Wissenschaftler wollen jetzt unter anderem einen der größten Geckos der Welt schützen, den Reeves Tokeh, dessen Bestände gerade rapide abnehmen. Die Echsen werden massenhaft getötet, um zweifelhafte Heilmittel zu produzieren. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Fr. 16.10.2026 3sat Folge 165/2026
Folge 165 (30 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Mo. 19.10.2026 3sat Folge 166/2026
Folge 166 (30 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Di. 20.10.2026 3sat Folge 167/2026
Folge 167 (40 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Mi. 21.10.2026 3sat Folge 168/2026
Folge 168 (30 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Do. 22.10.2026 3sat Folge 169/2026: Das erstaunliche Leben der Ratten – Unterwegs in Rat City
Folge 169 (45 Min.)Wanderratten verfügen über evolutionäre Superkräfte, um in der Stadt zu überleben.Bild: Jeff Morales / ZDFSie klettern, zwängen sich durch Spalten, durchbeißen Bleirohre und erobern ihr Umfeld immer wieder aufs Neue. Eine wissenschaftliche Entdeckungsreise in die Welt der Ratten. Seit Jahrtausenden gehasst und gejagt, sind Wanderratten eines der am meisten verbreiteten Lebewesen auf unserem Planeten – unsichtbar, aber allgegenwärtig. Doch kaum bekannt ist, mit welch erstaunlichen Fähigkeiten sie zu Überlebenskünstlern der Evolution wurden. In der „Rat City“ New York geht der städtische Nagetierforscher Bobby Corrigan auf eine Tour durch begehrte Rattenimmobilien. Die Ratten dort haben gelernt, in Abwasserkanälen und Wolkenkratzern zu leben.Auf den unterirdischen Autobahnen der U-Bahn-Linien haben Ratten in jedem Bezirk der Stadt ihre „Pfoten im Spiel“ und tauchen auf Friedhöfen, in Baumgruben und mitunter in der einen oder anderen Toilette auf. Ratten springen bis zu eineinhalb Meter hoch. Sie können bis zu 15 Meter tief fallen, ohne sich zu verletzen, und schwimmen problemlos durch kommunale Abwassersysteme und moderne Rohrleitungen. Mit ihren kräftigen Kiefern und scharfen Schneidezähnen bearbeiten sie härteste Materialien. Trotz ihrer hohen Anpassungsfähigkeit hat sich aber auch herausgestellt, dass der Abenteuerlust der Ratte Grenzen gesetzt sind. Kaylee Byers, Biologin für Wildtiergesundheit, ist an vorderster Front in Vancouvers städtischem Rattenreich tätig. Sie hat eine beachtenswerte Entdeckung gemacht: Die Rattenpopulation von Vancouver ist kein Gebilde wie ein Staat, sondern über die gesamte Stadt verteilt in verschiedenen Clans organisiert. Die Mitglieder dieser Clans entfernen sich selten mehr als 100 Meter von ihrem Zuhause – ein Verhalten, das nicht zuletzt dazu beitragen kann, die Übertragung von Krankheiten zu verhindern. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen auch, dass Verhaltensforschung mit Ratten für den Menschen von großem Nutzen sein kann. Kelly Lambert, Neurowissenschaftlerin an der Universität Richmond, trainiert Ratten, Miniaturautos zu fahren. Sie und ihr Team haben entdeckt: Das Fahren dient den Ratten nicht nur zum Stressabbau, sondern verbessert auch die Fähigkeit ihres Gehirns, sich zu verändern und anzupassen. Diese Ergebnisse könnten zu einem besseren Verständnis zahlreicher neurodegenerativer Störungen und Krankheiten wie ADHS und Alzheimer führen. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Fr. 23.10.2026 3sat Folge 170/2026
Folge 170 (40 Min.)Deutsche TV-Premiere Mo. 26.10.2026 3sat Folge 171/2026
Folge 171 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Di. 27.10.2026 3sat Folge 172/2026
Folge 172 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Mi. 28.10.2026 3sat Folge 173/2026
Folge 173 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Do. 29.10.2026 3sat Folge 174/2026: Artenvielfalt – Wie viele Arten brauchen wir?
Folge 174 (45 Min.)Tausende Pflanzen- und Tierarten sterben weltweit jährlich aus – oft unbemerkt. Wie viele Arten brauchen wir für stabile Ökosysteme, und was passiert, wenn es immer weniger werden? „NANO“ begleitet Forschende, die in den Tiefen der Ozeane neue Arten entdecken, auf heimischen Wiesen experimentieren oder in Regenwäldern und an Korallenriffen nach Antworten suchen. Können wir ein Massenaussterben noch verhindern? Die „NANO“-Dokumentation „Artenvielfalt – Wie viele Arten brauchen wir?“ zeigt ausgeklügelte Experimente, dramatische Beispiele für Artenrückgang und überraschende Erfolgsgeschichten aus dem Naturschutz.Forschende wie Anne Ebeling, Torben Riehl und Roel van Klink führen durch eine investigative Spurensuche an Land und im Meer, bei der deutlich wird: Jede Art zählt! Auf der Erde leben nach aktueller Schätzung 8,7 Millionen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten – doch viele davon verschwinden, bevor wir sie überhaupt entdecken. Nur 1,8 Millionen Arten sind bislang wissenschaftlich beschrieben und katalogisiert. Die „NANO“-Dokumentation fragt: Wie viele Arten brauchen wir, und was passiert, wenn sie verschwinden? Ausgehend vom scheinbar einfachen Begriff „Art“ führt der Film von vertrauten Arten wie Kohlmeise und Apollofalter über ihre Lebensräume hin zu komplexen Ökosystemen: Wiesen, Wäldern und den Hotspots der Artenvielfalt – Korallenriffen und Regenwäldern. Experimente und Langzeitstudien zeigen, wie stark sich unsere Umwelt bereits verändert hat und warum wir den Verlust unterschätzen. Ein groß angelegter Feldversuch in Jena macht sichtbar, wie Pflanzenvielfalt Insekten, Produktivität und Schädlingskontrolle beeinflusst. In Hightech-Kübeln mit Eichensetzlingen testen Wissenschaftler, wie Bäume und Bodenorganismen auf verschieden Klimaszenarien reagieren. Gleichzeitig verändern invasive Arten wie Kalikokrebs, Ochsenfrosch und Drüsiges Springkraut heimische Ökosysteme. Artenvielfalt funktioniert als lebenswichtiges Netzwerk, in dem jede Art zählt – und Forschung hilft, ein Massenaussterben zu verhindern. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Fr. 30.10.2026 3sat
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