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Als die junge Linda Bierwirth (Jule Hermann), die auf einem Bauernhof außerhalb Münchens aufgewachsen ist, Mitte der 1990er Jahre mit der pulsierenden Technoszene in Berührung kommt, beginnt für sie eine Reise der Selbstfindung. Inspiriert vom elektronischen Sound und dem Lebensgefühl der Subkultur bricht sie aus dem ländlichen Umfeld aus und zieht in die Großstadt, mit dem Ziel, DJ zu werden. Ihre Eltern Georg und Veronika (Frederic Linkemann und Marlene Morreis) stehen derweil vor dem wirtschaftlichen Ruin, da Pfanni-Chef Theo Meinhardt (Tobias Moretti) sein Werk schließen muss – ein drastischer Einschnitt für viele Bauern der Region.
Das brachliegende Pfanni-Areal wird zum Schauplatz eines Generationskonflikts. Während Theo Meinhardt den Umbau in ein modernes Stadtquartier plant, verfolgt sein Sohn Marius (Klaus Steinbacher) eine ganz andere Vision: Er will aus der Industriebrache ein Zentrum für elektronische Musik, alternative Kunst und kreative Freiräume machen. Gemeinsam mit Linda entwickelt er das Fundament für die spätere Clubszene im Kunstpark Ost. Zwischen ihnen entsteht nicht nur eine künstlerische Partnerschaft – ihre sich entwickelnde Liebesbeziehung wirbelt die familiären Verhältnisse durcheinander und bringt ein altes Familiengeheimnis ans Licht. (Text: RD/ZDF)
Bayerische Volkstümlichkeit mit Technoklängen kombinieren, parallel von der Selbstfindung einer jungen Frau erzählen und dabei ein Kapitel aus der Geschichte der Münchner Stadtplanung nachzeichnen - auf den ersten Blick scheinen die Grundpfeiler der ZDF-Miniserie "München Beats" nur schwer vereinbar. Andererseits: Macht nicht gerade die disparate Zusammensetzung neugierig? Steckt in ihr nicht vielleicht unerwartetes Potenzial? Nach der Vorführung der ersten beiden Folgen bei der …
Da ich zu der Zeit in München bzw. Unterhaching gelebt habe, war ich neugierig. Aber schon zur Mitte der ersten Episode: nur noch Langeweile und Unverständnis, was da abgeliefert wurde: - die "Jungs" aus den Vororten als "Bierdimpfl in Lederhosen" dargestellt - dicke Fehler bei den Requisiten - nur zwei Beispiele: -- der Ismaninger Kartoffelbauer, Vater von "Linda", hat an seinem Pkw ein München-Stadt-Kennzeichen (immerhin kein Euro-Kennzeichen...) (zur Erklärung: München Stadt hatte zwei Kennbuchstaben und vier Ziffern, der Landkreis, zu dem Ismaning gehört, nur einen Kennbuchstaben - jeder Münchner wusste das - man fuhr in der Stadt automatisch "vorsichtig", wenn vor einem ein "Landei" fuhr (oder "FFB" auf dem Nummernschild hatte...) -- ein Notebook wie es der Firmen-Sohn da benutzt und zusammenklappt: so leicht und flach gab es das 1995 nur in den Träumen eines Steve Jobs, aber nicht mal für viel Geld zu kaufen... -------- Danach habe ich aufgehört zu schauen, obwohl mich die Geschichte des Kunstparks Ost sehr interessiert. Aber da recherchiere ich doch lieber mit Google Gemini oder Claude.ai statt mir ein solches Machwerk anzutun!