Nach recht ernüchterndem Start mauserte sich die vierte Staffel von „Die Verräter“ bei RTL gen Ende doch noch zu einem soliden Erfolg. Das Finale am gestrigen Donnerstagabend sahen insgesamt 1,31 Millionen Menschen, damit blieb die Reichweite im Vergleich zu den Vortagen konstant. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 290.000 gezählt, der Marktanteil in Höhe von 10,8 Prozent bedeutete noch einmal einen neuen Rekord. Die anschließende Gesprächsrunde „Am Tisch mit Friedrich Merz“ sowie die Doku „Kein Land für alle – Wer verliert, wenn die AfD gewinnt?“ steigerten sich sogar noch leicht auf 11,0 bzw. 11,3 Prozent.
Einen soliden Start legte die neue Sat.1-Quizshow „Wer ist Deutschlands Superhirn?“ mit Jörg Pilawa hin: 220.000 Zielgruppen-Zuschauer sorgten für 8,4 Prozent, insgesamt scheiterte man mit 900.000 allerdings an der Millionenmarke. Eine Tür weiter auf ProSieben meldete sich derweil die Datingshow „Beauty and the Nerd“ mit einem neuen Tiefstwert zurück: 7,5 Prozent bei 200.000 Jüngeren wurden gemessen, was angesichts des dramatisch gesunkenen Senderschnitts allerdings noch ein halbwegs akzeptabler Wert ist. Dafür war die Gesamtreichweite mit 330.000 äußerst überschaubar.
Statt zu Jahresbeginn schickte Das Erste seine Erfolgs-Krimireihe „Nord bei Nordwest“ schon Ende August mit neuen Fällen auf Sendung – mit großem Erfolg: Der frische Fall „Das dritte Grab“ fesselte 6,64 Millionen Zuschauer, das entsprach herausragenden 34,3 Prozent und damit dem höchsten Wert in der Geschichte. Noch dazu setzte man sich auch bei den 14- bis 49-Jährigen mit 310.000 und starken 11,6 Prozent an die Spitze. Im ZDF taten sich die letzten beiden Folgen von „München Beats“ schwerer als am Abend zuvor, mehr als 1,58 Millionen und 1,48 Millionen hatten nicht eingeschaltet. Das reichte für maue 8,2 bzw. 7,6 Prozent, bei den Jüngeren standen gar nur 4,2 und 3,5 Prozent zu Buche.
RTL Zwei startete mit ordentlichen 4,3 Prozent in der Zielgruppe für eine „Genial daneben“-Wiederholung in den Abend, eine frische „Glücksrad“-Ausgabe fiel danach auf unbefriedigende 3,2 Prozent zurück. Insgesamt rätselten 400.000 Zuschauer beim Gameshow-Klassiker mit. Besser lief es nicht nur für VOX, wo „James Bond 007: Skyfall“ erfreuliche 7,2 Prozent verzeichnete, sondern vor allem für Kabel Eins, hier räumte „Achtung Abzocke“ angesichts 8,6 Prozent einmal mehr ab.