Kommentare 3421–3430 von 8817

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    • (geb. 1962) am

      "Aufgescheuchte Ratten", "Auswüchse", "Spießbürger", "Handwerk legen", "unbedingt bekämpfen", @ Kasimir Bergen?

      Da wissen wir ja jetzt, aus welchem Geiste die noch vormalig salbungsvolle Rede über "vollständige Harmonie" und "Empathie" geboren ward.

      "Was singst du hier für Heuchelei
      Von Lieb und stiller Mädchentreu?
      Wer mag das Märchen hören!

      (Goethe, der Müllerin Reue(
  • am

    Der in der DDR aufgewachsene Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk beschreibt die politische
    Stimmung seiner ostdeutschen Landsleute so:

    "Die Ostdeutschen lügen sich die Vergangenheit schön, versinken in Selbstmitleid und haben die Demokratie nicht verstanden."

    Hat er Recht?
    • am

      Wer sich öffentlich über Lindemanns(Rammstein) Äußerungen aufregt muss Recht haben.
      Das es in der DDR mehr Solidarität und weniger Konsumorientierung gab, ist ja verwerflich, es ist undemokratisch darauf hinzuweisen und das darf man natürlich nicht vermissen.
      Hoffentlich verhindert des chronische Erschöpfungssydrom nicht weitere geistreiche Ergüsse des Herrn K.
    • am

      918 Es gab gestern Nacht eine sehr gute Dokumentation zu diesem Thema: Thüringen, willst Du wirklich Höcke / Sachsen, warum bist Du so gespalten. Unterstreicht die Aussage des Historikers mehr als deutlich und lässt Zuschauer wie mich ratlos zurück. Tröstlich, dass doch noch immer eine Mehrheit unserer Mitbürger aus den beiden Bundesländern eine andere Meinung vertritt und diese auch kundtut.
    • am

      Hera, wollen wir hoffen, dass die Mehrheit wirklich noch existiert und in 10 Tagen zur Wahl geht.

      Ich fürchte zumindest für Thüringen, dass das Land für einige Zeit unregierbar wird.

      Die Alternative wäre eine schwarz-rot-rot-rote Regierung in der die CDU so ziemlich alles
      opfert, wofür sie angetreten ist. Dann bekommen wir beim nächsten Mal ganz sicher
      eine AfD mit absoluter Mehrheit.

      Aber vielleicht dient Thüringen dann allen anderen Bundesländern als abschreckendes Beispiel. Dann hätte das dort absehbare Chaos doch eine positive Wirkung.

      Die mündigen Bürger werden es schon richten, oder eben nicht..................?.
    • am

      Ich finde den Populismus von Kretschmer auch unerträglich!

      Ich weiß nicht, ob ich in Sachsen die CDU wählen würde.

      Aber Gott sei Dank bin kein Sachse und sehe der sich anbahnenden Katastrophe aus
      sicherer Entfernung, aber mit großer Sorge zu.
    • am

      wieso zieht dieser hystoriker über ein betrogenes volk her? die menschen sind bei der wiedervereinigung von finanzhaien betrogen worden. alles was einen wert hatte, wurde vm westen kassiert. wo sind kohl`s blühende landschaften? sind die renten nach 34 jahren eigentlich mittlerweile auf gleichem niveau? die leute sind einfach enttäuscht und dieser herr hystoriker kritisiert sie. ich würde sagen, die leute wehren sich gegen die derzeitige politik, während im westen die leute zuschauen wie die politik das land vor die wand fährt. kritisiert werden die, die an der talfahrt keinerlei schuld haben. wer könnte denn irgend etwas schlechter als die heutige regierung machen?
      wenn ich schon hystoriker oder experten höre. am tollsten sind die alten bw-generäle. wenn die etwas prophezeien, kann man vom gegenteil ausgehen. selber in ihren amtszeiten eine operetten-armee geleitet und heute was vom krieg erzählen. lächerlich.
  • (geb. 1979) am

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    • (geb. 1962) am

      Oder aber, Bernd Zimmer, radikale Minderheiten, die Andersdenkende, -lebende, -sexuell Orientierte ... freiheitliche gesonnene Menschen mit allen Mitteln an den blauen Bergen versuchen auszugrenzen.
      Was ist das wieder für ein komischer neuer Billigstil - der selbst ernannte discovery-Friedenspädagoge hatte das auch schon - ganze Absätze aus der Bundeszentrale für politische Bildung herauszukopieren und mit etwas Eigensalbader in die blaue Richtung drehen zu wollen.
      Eigenleistung - oder Quellenangaben dabei!
      https://www.bpb.de/lernen/politische-bildung/193093/frieden/
  • am

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    • (geb. 2000) am

      Mensch Pipi,endlich sagst mal Einer,was uns für wundervolle Zeiten mit der Alternative für Doofe bevorsteht. Das Volk wird frohlocken und es gibt nur noch Friede,Freunde,Eierkuchen,besonders für die Abschaffung der Grundrechte und Dr Freiheit.
    • (geb. 1962) am

      Und, @ nirepip
      - freies internationales Steuerdumping, und freies Autorfahren ohne Tempolimit und "Schikane"
      - "Deutsche Kultur" und "Deutsche Identität und Weg mit der "falschen Toleranz" und "Rücksichtnahme"
      - keine Besitzsteuern mehr, nur auf Lohn und Gemeinschaft, denn nur "freier Wettbewerb sichert Wohlstand"
      - während die Frauen lieber gebären sollen für den Standort
      - Leistungsauslese gibts unter Männern, in den Schulen, statt Frauen- oder Genderförderung oder gar sexuelle Aufklärung
      - und natürlich mehr Kernkraftwerke und es gibt keinen menschengemachten Klimawandel
      um, wo Sie ja schon verlegen beim "u.v.a.m." stocken, ein wenig aus dem Programm zu ergänzen.
      Unsachlich fundiert ist da eher das Wort der Stunde, wie auch Sie mit den selbstentlarvenden Pöbeleien à la "Altlasten", "Spießbürger", "Kleingeister", "Linke Sekten" sich selbst entlarven. Grundrechte und Freiheit gehören ganz oben auf die Agenda - aus Ihrem Munde klingt das wie reiner nirepip.
      Ach ja, wenn man sich im - auch in sich widersprechenden - Programm die Details ansieht, stellt man z.B. fest, dass sich die AFD auch in Sachen Landwirtschaft für deutlich weniger Subventionen und mehr freien Markt einsetzt - wir erinnern uns, wie Banken- und Versicherungs-Weidel anlässlich der Bauernproteste zum Jahresanfang noch an der Spitze lautstark posierte, großzügigere Steuergeschenke müssten her, so verlogen ist das alles.
      "Zur Beute machen" projizieren Sie als Slogan auf andere, dabei ist es bloß der Ausdruck der eigenen Gier. Nur - so billig wird´s nicht gehen!
    • am

      einige der Punkte, die @nirepip aufzählt, sind nicht verkehrt.
      Aber.

      "Linke Ökosekten"?
      Die haben doch nichts mit Öko zu tun und wenn es danach geht, wer sich Öko auf's Fähnchen hängt, dann ist die AfD eine
      "Rechte Ökosekte".

      Und Söder bereits die "schwarze Ökosekte" ..
      immerhin, niemand umarmt einen Baum so liebevoll und einfühlsam wie er.🤣


      Sehr wohl hat die AfD dieses Thema schon lange für sich entdeckt.
      Glaubwürdig ist da zwar nichts dran.

      Aber irgendwo ist das auch schon egal, ob jemand verspricht und rein gar nichts rauskommen wird oder aber jemand in der Regierung sitzt und gleichfalls nichts Sinnvolles rauskommt.
  • am

    Der Kanzler, Ukraineunterstützung solange wie nötig - solange bis alle Ukrainer tot sind, die Deutschland ein Entwicklungsland, Europa komplett ein U Gerta e der USA?
    Die Regierung verdient ihren Namen nicht mehr - tritt nicht zurück , um nach den 4 Jahren ihre
    hohe Staatspension für sich u d die Abgeordneten für ihre Lebzeiten zu sichern.
    Es bleibt nein „ Meineid“: „Alles zum Wohl des Volkes“.
    • am

      Piperin, Ihr Beitrag vom 21.08. 08:04 erinnert mich an meine Jugendzeit in der DDR.
      Wenn man die bestehenden Verhältnisse kritisierte ( das konnte man, man kam nicht in den Knast) und für Gegenargumente nicht zugänglich war, wurde „empfohlen“ durch Lehrer/Eltern: geh doch in den Westen. Gleichzeitig wurden die vermeintlich negativen Seiten genannt.
      Sie werden sicher zustimmen, das war eine alberne Diskussion.
      Bei Ihnen hat es aktuell den Anschein, dass Sie sich der gleichen Methode bedienen und ähnlich dümmlich argumentieren.
      • am

        @Gierwitz,
        da konnte man gut reden von wegen "geh doch in den Westen", wenn man gar nicht gehen konnte!

        Sagen Sie mal einem Gefangenen "geh doch!", dann ist das eine Verhöhnung, aber sicher kein Rat.

        @discovery und andere können doch gehen. Unser Deutschland ist kein Gefängnis. Putin nimmt gerne auf.
        Was bitte will denn jemand hier, der sich derart über Deutschland auslässt. Was bitte?
        ------


        Wissen Sie, es hat überhaupt nichts mit Kritik zu tun, die übe ich doch selber wie fast jeder hier.
        Aber, wenn man die Grundpfeiler dieses Systems immer nur schlecht redet, dann hat man doch hier wirklich nichts zu suchen und sollte irgendwo hin auswandern, wo es denjenigen besser passt.

        Noch eines:
        wenn jemand in der Lage ist, etwas zu schaffen und aufzubauen, dann wird er dieses System zwar kritisieren, denn niemand ist mit Allem zufrieden.

        Und dennoch wird er eine gewisse Zufriedenheit darüber entwickeln, dass er in einem System lebt, das ihm diese Möglichkeit, etwas aufzubauen, ermöglicht hat.
        Das muss keine Euphorie sein, aber zumindest eine Akzeptanz mit dann einer Kritik, wie es NOCH BESSER sein könnte, welche auch erlaubt ist.

        Die Kausalität "Leistung und Erfolg" und "Akzeptanz" ist zwingend!

        Jeder, der leistet und erfolgreich ist, wird Verlustängste entwickeln und versuchen das, was er aufgebaut hat zu verteidigen.
        Da kann man Rentner gleichfalls einbeziehen.

        Auch diese Kausalität ist zwingend, denn wäre es nicht so und jemand wäre immateriell orientiert, dann würde er bereits erst gar nichts aufbauen wollen und wie Franz von Assisi leben.

        Das ist nachvollziehbare Logik und sie lässt sich umkehren:
        Wer sind denn die, die ständig auf unser System schimpfen?

        Die Antwort muss ich Ihnen nun nicht mehr geben, sie ergibt sich aus dem gesagten.
    • am

      Den Grünen droht bei den bevorstehenden Landtagswahlen ein Debakel.

      Das sollte niemanden wundern. Die höchste Zustimmung erzielen die Grünen gerade bei
      Villenbesitzern in München - Grünwald und am Starnberger See.
      Die Millionäre dort begrüßen es, wenn vor ihren privaten Parkanlagen verkehrsberuhigte
      Zonen eingeführt werden, niemand mehr dort parken darf und keine lauten Motorboote
      mehr zu knapp vor dem Seegrundstück vorbei fahren dürfen.

      In den neuen Bundesländern haben die Menschen aber andere Sorgen und das ist den Grünen offensichtlich entgangen.
      • am

        von wegen Villenbesitzer, das war früher.
        In Bayern werden heutzutage bisweilen sogar Hauptdurchgangsstraßen in Kreisstädten auf Tempo 30 heruntergeregelt.
        Der Irrsinn der Grünen scheint so ansteckend zu sein wie Rinderwahn.

        Oder hatten da wieder mal irgendwelche Bürgermeister auch anderer Parteien Immobilien, die man aufwerten wollte? Mir scheint das fast so.

        Wenn Scholz von "man müsse Migration eindämmen" redet und dies nicht erst seit gestern und nur durch Untätigkeit glänzt ..

        **wohl höre ich die Worte, doch allein mir fehlt der Glaube**

        wenn Kretschmer sich nun massiv gegen Migration stemmt, die Grenzen sichern will und Maximalzahlen von 40.000 in den Raum wirft ..
        sry, aber was bitte hat er denn dann bis jetzt gwmacht? ER hat doch regiert oder wer sonst und nun soll sich alles ändern?

        **wohl höre ich die Worte, doch allein mir fehlt der Glaube**

        So ähnlich geht es den Menschen im Osten. Man glaubt Politikern nichts mehr, weil Versprechen und Taten völlig im Widerspruch stehen.
        Aber weit schlimmer ist noch die Unverschämtheit, Bürger für derart dumm verkaufen zu wollen, als würden sie das nicht einmal merken.

        Das Vertrauen zurück zu gewinnen wird noch eine schwere Aufgabe. Generell, auch in allen anderen Regionen in Deutschland.

        Mal sehen, was BSW da ausrichten kann und wird.
        Und ob dies positive Effekte für unser Land bedeutet (auch dann in den Bundestagswahlen) .. oder womöglich sogar negative.
        Im Moment schwer abzusehen.
    • am

      Frau Wagenknecht will nicht mit Herrn Höcke zusammen regieren.

      Aber mit dem Rest der AfD hat sie weniger Probleme und fordert uns alle auf,
      beim Umgang mit der AfD die Hysterie wegzulassen.

      Da wächst zusammen, was zusammen gehört......!

      Die Altkommunistin und die vom Verfassungsschutz beobachteten Rechtsradikalen,
      was für eine Mischung!!!!
      • am

        schwarzpulver! könnte es wirklich irgendwo schlechter werden? sind die dann vielleicht 45% wirklich dumm? ich bin gespannt auf die zukunft wenn es wirklich so kommt. was wäre eigentlich, wenn dann in diesen bundesländern einiges besser läuft? ich glaube, davor hat die politik und die presse die meiste angst.
      • (geb. 1962) am

        Meine Rede, @schwatzpulver, erschreckend, wie sich da CDU (siehe Linnemann) und BSW im Wahlkampf gemeinsam an die AFD ranwanzen. Da scheinen die Grünen doch etwas prinzipientreuer zu sein.
      • (geb. 2000) am

        Schwarzpulver,Sie sollten nicht soviel Weißpulver durch die Nase ziehen.Ich hab das Interview gelesen,da ist nichts zu lesen,da wächst zusammen,was zusammen gehört.Denn es geht hauptsächlich um eine eventuelle Regierungsbildung mit der CDU und das auch nur unter gewissen Umständen.Ganz schwach,👎👎👎
      • (geb. 1962) am

        089 - Schwatzpulver haut zwar manchmal vom Müller-Thurgau erfrischt noch einen "für die Schwarzen" raus, antwortet aber dann meistens nicht mehr auf Kommentare. Deshalb will ich das tun. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, meinen Sie mit den 45% jene, die möglicherweise bereit wären, die AFD zu wählen. Richtig? Und Sie wollten dann wissen, ob die betreffenden Personen, die die Partei dann wählen, dumm sind. Richtig?
        Soweit ich diese Frage also richtig verstanden habe, will ich Ihnen darauf direkt antworten: Ja!
      • am

        089, die 45%, die in den neuen BL AfD und BSW wählen, sind nicht dumm aber
        z.T. verantwortungslos.
        Unsere Demkratie braucht keine Protestwähler oder Nörgler, sondern engagierte Demokraten, die in Parteien eintreten und zeigen wie man es besser machen kann.

        Das BSW ist in Wahrheit gar keine Partei sondern ein Wagenknecht "Fan-Club".
        In Thüringen z.B. hat fast jeder Gesangsverein oder Kegel-Club mehr Mitglieder
        als das BSW. Deshalb kann die Säulenheilige an der Spitze auch schalten und walten
        wie sie will.

        Ich halte wenig von der Ampel, aber jede dieser drei Parteien hat engagierte Mitglieder, vor denen ich Repekt habe. Vor den Protestlern der AfD und den Jüngern der
        kommunistischen Populistin habe ich keinen Respekt.

        Im übrigen ist Deutschland auch jetzt noch eines der Länder mit dem höchsten Lebensstandart und einem stabilen Rechtsystem. Das sollten wir nicht aus Protest einfach wegwerfen.

        Ihre Frage ob es irgenwo schlechter werden könnte, meinen Sie sicher nicht ernst.

        Falls doch, sage ich Ihnen voraus, dass fast alles noch viel schlechter werden könnte,
        und vielleicht auch wird.

        Die mündigen Bürger entscheiden selbst über ihre Zukunft und müssen die Konsequenzen ihres Handelns auch selbst tragen.

        Schau mer mal was wir aus unserer Geschichte gelernt haben.
      • am

        schwarzpulver! ihrem vorletztem satz stimme ich zu. sie trauen den mündigen bürgern eine entscheidung zu. nur, wenn sie sich, ihrer meinung nach, falsch entscheiden, sind sie verantwortungslos. für mich wäre nach all den diskussionen gegen afd und bsw interssant wie die beiden ein land regieren. bisher hört man nur negative vorhersagen. bei der regierungsarbeit könnte man doch erkennen, ob negatives oder positives eintritt. bei einem scheitern wären die umfragewerte ganz schnell im keller, bei guter arbeit wären die werte bestätigt. davor hat die politik angst. wie soll sie dann die jahrelangen schmähgesänge den bürgern erklären?
      • am

        Hallo hochverehrter User Uli,

        Müller-Thurgau schmeckt nur gut gekühlt.
        Bei der zur Zeit vorherrschenden sommerlichen Wärme hält die Kühle aber nicht lang.
        Den Wein schnell hinunterzuschlucken wäre aber ein Frevel.

        Deshalb bevorzuge ich gerade einen schönen Spätburgunder.

        Die entspannende Wirkung hilft auch beim Lesen mancher Kommentare.

        Sie sollten das auch mal versuchen.

        Schönen Abend noch!
      • (geb. 1962) am

        @ schwatzpulver: Da spricht der Kenner - Touché
    • (geb. 1974) am

      @Hera
      Das Problem ist bei @870 und noch jemanden hier, dass man garnicht mehr nurnoch seine Meinung vertritt, sondern mittlerweile in einer übelsten Sprache alles in vermeindlich, vollkommener Weisheit jedem erklären zu müssen, wie die Welt funktioniert.🥱

      Das wird hier bei jedem gemacht, bei dem die Meinung nicht passt und das teilweise schon in einer super unhöflichen Art und Weise, sogar schon frech!
      An der Häufigkeit der Kommentare jeden berichtigen zu müssen, lässt viel über eine Person aussagen.

      Es gibt halt immer einen Dr. Immerschlau, oder für den man sich hält.

      Mich langweilt es nurnoch maximal ab...
      • am

        Habe mich abgemeldet - Danke an alle Normalen, aber die Idioten sind hier in der Überzahl.
      • (geb. 1974) am

        @870
        Danke!
        Und Sie bestätigen dahingehend absolut meine Aussage, indem Sie andere für "Idioten" und "Normalen" einteilen, aber Sie gehören sicherlich nicht zu den Letzteren.
        Einfach nur ohne Worte und absolut armselig und herablassend, fällt Ihnen das selber nicht auf?!

        Vielleicht kann man jetzt wieder normal Meinungen austauschen und eventuell wieder gesund darüber diskutieren, ohne dass man gleich mit eigenen Ansichten so verstörend überrollt wird!?!

        Es gibt eben Leute, die leben in einer unsozialen, kleinen Kastenwelt, die im Umgang mit anders denkenden Menschen sehr gehandicapt und intolerant sind.
      • am

        @870 sagt Vieles ganz direkt, unverblümt und da ist sehr wohl viel Richtiges dabei.

        In diesem Forum kann einem auch die Galle überlaufen. Verdenken kann ich es ihm nicht.

        Nicht in Allem bin ich seiner Meinung, aber seine Sicht ist schon nahe an der Realität.
        Die Welt ist so wie sie ist. Da hilft schön reden ganz sicher nicht.
      • am

        @870
        Lassen Sie sich wirklich von einem geistigen Tiefflieger wie …..74 aus dem Forum ekeln?
        Der erfasst doch garnicht, was Sie schreiben . Ich finde es schade.
      • (geb. 1974) am

        @Gierwitz
        Wieso erfasse ich nichts, was ist das denn jetzt für einen Blödsinn, wo Sie es noch nicht einmal vernünftig begründen!?
        Und ich ekel mit sicherheit niemanden 'raus, wie kommen Sie auch darauf?!
        Sie glauben doch nicht ernsthaft selber an Ihr Geschwätz, als ob ich daran jetzt schuld wäre, ...lachhaft.
        Sie dichten sich da vielleicht ein Blödsinn zusammen, unglaublich!

        Aber da sieht man klar und deutlich, wie eingeschränkt Ihre Wahrnehmung ist und das fehlende Verständnis, um Sachverhalte schlüssig zueinander zubringen.

        Vielmehr war mein Kommentar wohl berechtigt, da es einigen auch schon übel aufgestoßen ist, wie @870 frech und unhöflich man gegenüber anderen hier im Forum ist.

        Meinung und Ansichten hin oder her, darum geht's nämlich nicht, sondern die Art und Weise wie man etwas transportiert, da man es auch in der Chronologie nachlesen kann, ...auch für Sie.

        Sie scheinen wohl auch so ein Mensch zu sein, der aus der Anonymität heraus jegliches Benehmen abzuschüttelt, indem Sie irgendetwas total wirres behaupten, aber hauptschache mal wieder was schreiben.
        Wären Sie auch so rotzfrech, wenn man sich gegenüber stehen würde?
        Bezweifel ich nämlich ganz stark!

        Sie haben für mich genauso ein beschissenes Benehmen wie @870, mehr bekommen Sie aus Erfahrung der Vergangenheit wohl auch nicht hin, wundert mich auch nicht.
        Das nehme ich garnicht ernst, Ihr Kommentar hat echt etwas von absoluter unreife zutun und sicherlich mit tiefer Unzufriedenheit mit sich und der Umwelt.

        Der einzige Tiefflieger, der nichts erfasst, sind wohl eher Sie, sonst würde man nicht so'n Mumpits schreiben.

        Absolut nichtssagender Kindergarten-Kommentar, der mal wieder typisch für Sie ist!
        Ihnen fehlt für manches nur der Horizont, um Dinge zu verstehen, das ist nämlich alles und daran liegt es auch.
      • am

        ….74 Sie wiederholen sich. Liege ich richtig mit der Annahme , dass das die Wirkung von Feinstaub und zu viel Kirmes ist ?
      • (geb. 1974) am

        @Gierwitz
        Als ob mein einziger Kommentar dazu geführt hat, dass @870 sich abgemeldet hat, so'n Schwachsinn habe ich selten gehört!

        Wenn Sie richtig lesen und interpretieren könnten, würden Sie merken, dass einiges mit anderen User davor gewesen ist und ich wahrscheinlich nur der Auslöser war.
        Sie scheinen wohl wirklich begriffsstutzig zu sein...

        Jedem steht es frei das Forum zu verlassen, unter Umständen auch Ihnen.
      • (geb. 1974) am

        @Gierwitz
        Das ist einfach nur jämmerliches und hohles Schulhofgequatsche.
        Sie sind bestimmt so einfach gestrickt, dass Sie ernsthaft denken, sofern das noch geht, einen oder mich, damit aus der Reserve zu locken.
        Da beruhige ich Sie, da stehe ich mit Ruhepuls voll darüber.

        Manchen Sie ruhig weiter so und blamieren Sie sich, Sie sind wirklich zurückgeblieben und auf so ein Niveau lasse ich mich erst garnicht herab.
        Sie haben Ihr Benehmen sicherlich aus einem Müllgeschäft!
      • am

        870! ich habe sie richtig eingeschätzt. jeder der anderer meinung wie sie ist, ist wie sie sagen, ein idiot.
      • am

        @….74
        Der Müllgeschäftsladen war schon zu. Ich habe dann bei Knigge nachgelesen und das für Sie passende gefunden 👶
      • (geb. 1974) am

        @Gierwitz
        Wen interessiert's. 🥱
        Anstatt für mich was heraus zu suchen, suchen Sie und finden lieber heraus, warum Sie so eine krasse Störung haben!
        Das würde mich eher interessieren, Sie fangen nämlich an mit Ihrer Klamaukvorstellung ganz dezent zu nerven!
        Nur so nebenbei.
      • (geb. 1962) am

        @ discoverylearning: Wenn Sie, wie Sie schreiben, schon ein Studium abgebrochen haben, dann brauchen Sie sich tatsächlich nicht zu schämen. Das kommt in allen Bevölkerungsgruppen vor, wie wir sehen.
        Wenn Sie nach den bisherigen Auftritten jetzt allerdings den "Friedenspädagogen" raushängen lassen, dann schon deutlich eher.
      • am

        >>Russlands Präsident Wladimir Putin hat ein Dekret unterzeichnet, das ausländischen Staatsbürgern die Einreise ermöglichen soll, die mit der Politik in ihrem Land nicht einverstanden sind. Das Land wolle so zum „sicheren Hafen“ für Einwohner westlicher Länder werden, die in ihrem Land Oppositionelle sind.<<

        @discovery, ich vermisse Sie jetzt schon.
        Reisende soll man von ihrem Glück nicht abhalten.

        Aber sicher doch, es wird langweilig werden ohne Sie und Gleichgesinnte, wenn keiner mehr über unsere Demokratie und Altparteien jammert.

        Gute Reise, grüßen Sie mir bitte Putin und lassen Sie auch irgendwann mal wieder etwas von sich aus Moskau hören und wie gut es Ihnen dann geht.
    • (geb. 1962) am

      Kriegerische Instinkte? Ein „natürliches Regulativ“? Fußend auf angeborener Gier und Neid? Weird.
      Krieg bezeichnet einen organisierten, mit Waffen gewaltsam ausgetragenen Konflikt zwischen sozialen Gruppen/Staaten, definiert die BPB.
      "Die gesamte Natur liegt im Krieg", formulierte metaphorisch Darwin, wobei es um die "natürliche Auslese" ging, den Kampf um die Weitergabe der „besten“ Erbinformationen, die „Löschung“ der schlechten. Ein „a-moralischer Kampf“, für Darwin nicht auf Menschen zu übertragen, weil die "Kultur" die natürliche Auslese überformt.
      "Kultur" meint, dass Menschen sozusagen "bewußt" ihre Umwelt verändern, soziale, generative, technische Anpassungsstrategien bilden. Eine gute Sache, wenn die physisch-biologische Ausstattung eher schwach ist, es mit den intelligiblen Fähigkeiten deutlich besser aussieht. Der Klügere gibt schon Mal nach – und überlebt länger. Tatsächlich gibt es in der Anthropologie keine wirklichen Funde, die bestätigen, dass unsere jagenden und sammelnden Vorfahren organisierte andauernde Kämpfe im Gruppenverbund mit Waffengewalt ausübten. Eher ist von Kooperation auszugehen, da diese das Überleben sicherte. Kurzzeitige Konflikte gab es, wenn kleine Gruppen bei plötzlicher Nahrungsmittelverknappung aufeinandertrafen. Längere kaum, wer wollte schon den ohnehin mauen Bestand gefährden. So war die mit Abstand längste Periode der menschlichen Geschichte. Pustekuchen Kriegsnatur.
      Erst mit dem Neolithikum, Sesshaftigkeit, Eigentum, Bevölkerungswachstum werden die ersten Kriege nachgewiesen. Die sind nicht "Erbsünde", "Natur", sondern den von den Menschen neu hergestellten Verhältnissen geschuldet.
      Noch später werden Kriege dann unter Rückgriff auf die „Natur“ des Menschen legitimiert (Thomas Hobbes: Homo homini lupus usw.), um sie dann mit der Erfindung neuer Waffen umso bestialischer zu führen. Irgendwann gelingt mit dem HVR und der Genfer Konvention (196 Staaten unterschrieben) eine Art humanitärer Begrenzung des Leids. Verwundete Soldaten versorgen, nicht foltern, Zivilisten schützen, medizinische Versorgung und Wasserzugang erhalten, Kinder herausgehoben achten ... sind die vertraglichen Vereinbarungen, die vielleicht insgesamt klein wirken und oft realiter nicht eingehalten werden – von mir aber als „realistischer“ zivilisatorischer Fortschritt gesehen werden.
      Und der Pazifismus? Kann man als falsche Antwort auf die gegenwärtigen Herausforderungen ansehen – vielleicht aber auch als Hinweis in eine richtigere Richtung. Aber man muss man als Argument mehr bringen, als die vorgebliche menschliche „Natur“.
      Allerdings, @ Cosima Bergen, ich mag ja Schulz von Thun. Aber mit der Suche nach der inneren „Harmonie höher Ordnung“ die Verhältnisse ändern, halte ich auch für etwas narzißtisch.
      • am

        @ Uli: und jetzt?

        "Krieg bezeichnet einen organisierten, mit Waffen gewaltsam ausgetragenen Konflikt zwischen sozialen Gruppen/Staaten, definiert die BPB."

        Schimpansen bekriegen z. B. Nachbargruppen, suchen sich dort einen "speziellen" Kollegen aus, der wird dann sogar gefressen. Zerfetzt, erschlagen mit Steinen ..... Diese Dokumentation habe ich vor längerem schon im Fernsehen gesehen ..... die Forscher waren selber überrascht, wie brutal diese Spezies vorging - ich auch.

        ..... natürlich kann man alles zerreden und in Frage stellen - aber Kriege, Fehden oder der Raub von Geschlechtspartnern ...... nachgewiesene Tatsachen, führten immer wieder zu Konflikten, die individuell ausgetragen wurden........ verfeinert, optimiert, bis hin zur Massenvernichtung.

        Und die Entwicklung der Waffen wurde nicht nur bei der Jagd erprobt, auch um sich gegenüber anderen zu behaupten. Das ist Geschichte und Evolution.

        @ Uli: ""Und der Pazifismus? Kann man als falsche Antwort auf die gegenwärtigen Herausforderungen ansehen – vielleicht aber auch als Hinweis in eine richtigere Richtung."

        Pazifismus ...... so eine Art wie "Halbschwanger"......... nichts Halbes und nichts Ganzes!

        Pazifismus: der Hinweis, dass man die Menschheit nicht verstanden hat. Denn das funktioniert nur, wenn 100% davon überzeugt sind ...... ansonsten ist das eine ganz dumme Ideologie, oder der Weg in die eigene Vernichtung.

        Oder meinen Sie, dass Typen, wie die der "Wagner-Truppe", sich als Pazifisten zu ihnen an den Tisch setzen und das Schnitzel mit ihnen teilen .....
      • (geb. 2000) am

        870,das ES 028 schrieb Ihnen.Ich will Ihnen nicht noch näher treten,wie jetzt schon.Aber Sie sollten in ein Schimpansen Gehege einziehen und den Schimpansen zeigen wer hier der Boss ist und den ersten Stein werfen.Sie sollten auch mit Ihrer zweiten Gehirnhälfte wieder in Kontakt treten,denn Ihre Kommentare sind nichts Halbes und erst recht nichts Ganzes.Schade eigentlich,was die Geschichte und Evolution bei Ihnen angerichtet hat.Aus gehabten Schaden nichts gelernt.
      • (geb. 1962) am

        @ 870 Naja, einzelne Horrorbeispiele machen keine keine Theorie, eine nähere Beschäftigung mit der Evolutionstheorie ergibt sogar, dass bestimmte Vorkommnisse in der Natur mit der Evolutionstheorie nicht erklärbar sind.Allerdings, dass auch Affen, nicht nur ganz ausnahmsweise, territoriale Kriege führen, wissen wir seit Jane Goodall. Sie erklärt dies ebenso funktional, aus der Motivation zur Erschließung von Nahrungsquellen, jedoch nicht aus einem "Bedürfnis" nach Rache oder Gewalt.
        Niemand, besser kaum jemand behauptet, der Mensche sei seinem "inneren Wesen" nach nur friedfertig und "gut", auch mein kurzer Abriss der anthropologischen Funde der "Urgesellschaften" sagt das natürlich nicht. Es geht vielmehr darum, dass es falsch - besser: ideologisch - ist, historische, von Menschen hervorgebrachte Verhaltensweisen gleich zu anthropologisieren. Krieg als "natürliches" Regularium läßt sich genauso wenig aus der Natur herleiten, wie ein "natürliches Konkurrenzbedürfnis" oder gar die "Vorherrschaft der weißen Rasse" gegenüber "aggressiven Mentalitäten".
        Es sind immer auch menschliche Entscheidungen - in den Grenzen vorgegebener gesellschaftlicher Rahmenbedingungen - die das Verhalten bedingen. Da können wir uns nicht herausreden, da können wir die Verantwortung nicht auf die "Natur" schieben - oder, was am wichtigsten ist, unser Verhalten mit rechtfertigen.
        Sie haben ein Zerrbild vom Pazifismus, denke ich. Insofern Sie "grundsätzlich" mit statisch gesetzten "Naturgegebenheiten" argumentieren. Auch ein Martin Luther King - zumindest der spätere - sah die Menschen nicht als Engel, hat mit seiner Gewaltfreiheit zum richtigen Zeitpunkt aber einiges erreicht. Wahrscheinlich konnten die Weltkriege I und II nur mit Gewalt beendet werden. Hätten Sie aber mit einer stärkeren pazifistischen statt kriegsbegeisterten Bevölkerung auch begonnen werden können?
      • am

        auch das hat @870 sehr präzise und richtig beschrieben.

        >>dass auch Affen, nicht nur ganz ausnahmsweise, territoriale Kriege führen, wissen wir seit Jane Goodall.<<

        Nein, genau darum geht es eben nicht, sondern:

        >>Schimpansen bekriegen z. B. Nachbargruppen, suchen sich dort einen "speziellen" Kollegen aus, der wird dann sogar gefressen. Zerfetzt, erschlagen mit Steinen ..... <<

        und das (zur Ergänzung) auch nicht nur in Nachbargruppen also anderen, sondern gleichwohl in der eigenen Affengruppe!
        Da werden Affen aus der Gruppe getrennt und bestialischst erschlagen. Das ist dokumentiert.
      • (geb. 1962) am

        @ piperin, danke für die Ergänzung, das ist im Einzelfall wirklich verstörend, wir sind von unseren "lieben" Schimpansen ohnehin schon viel Enttäuschung gewöhnt, jedoch möchten wir sowas der verspielten Daktari-Judy am Ende doch nie zutrauen. Diese Beispiele hinterfragen nochmal unser Bild vom Schimpansen, taugen jedoch so erstmal noch lange nicht für eine biologisch-anthropologische Begründung, Und gehen zudem am Thema vorbei.
        Z.B. Bonobos, den Menschen genauso nah verwandt, lösen Konflikte bekanntlich vorzugsweise mit Sex - in abwechselungsreichen Varianten. Was würde man zu einer Theorie sagen, die behauptet, seit Urzeiten, quasi "von Natur aus", begegnen sich Menschengruppen präventiv friedfertig, indem sie ihre Genitalien wechselseitig - geschlechterindifferent - aneinanderreiben? Fantasien eines Pornografen.
        Es bleibt immer dabei, für biologisch-anthropologisierende Aussagen gilt die absolute Sparsamkeitsregel, es sind die Verhältnisse, die die Menschen machen und die Menschen, die die Verhältnisse machen (können).
      • am

        @User Uli,
        sehr richtig führten Sie Darwin an.
        Im Gegensatz zu Ihnen gehe ich da ziemlich konform mit @870, denn das Bild, das Sie gern der Spezie "Mensch" überstülpen wollen, entspricht doch eher einem Wunschdenken.

        Bereits im alten Testament finden Sie bereits nach wenigen Seiten was?
        Kain und Abel.
        Und gleichfalls wie alles im AT nur sinnbildlich zu verstehen ist, so erzählt auch dieses, dass es seit Anbeginn der Menschheit in der Natur derselben liegt, dass "der Mensch den Menschen erschlägt".

        Die Gesetze der Natur.
        Der "Erschlagene", sei es nun, weil er zu "schwach" oder zu "lieb und nett" war, stirbt. Der "Erschlagende" lebt weiter und vermehrt sich.

        Das auf Kampf ausgerichtete Wallroß-Männchen setzt sich im Rudel durch und begattet möglichst alle Weibchen, während pazifistisch verweichlichte oder schwächelnde Mänchen keine Nachkommen zeugen.

        Das führen Sie nun hunderttausende und Millionen male durch und -aber das wissen Sie selbst- hat sich eine Spezie herazsgebildet, die nur von Egoismus und Fortpflanzung getrieben ist.
        Nennt sich "Auslese".

        Und sorry, da können Sie sich nun drehen und wenden, wie auch immer Sie meinen, aber exakt DAS steckt im Menschen und diese "Evolution" können Sie leugnen, wenn es Ihnen besser gefällt, der Wahrheit nicht ins Auge sehen zu wollen und sich stattdessen Wunschbilder vorzugaukeln.

        Ihre Argumentation, dass Menschen einst friedlich gewesen seien greift nicht, denn erstens haben sich Menschen seit jeher erschlagen und es gibt Faktoren wie "dünne Besiedlung", mangelnde Transportmittel usw., warum das Ausmaß ganz früher geringer war.

        Zivilisation hat NICHTS mit "ach so guten Menschen" zu tun, sondern basiert ebenfalls wieder nur auf dem Selbsterhaltungstrieb des Einzelnen und sich besser durchsetzen zu können.
        Wer sich organisiert, überlebt.
        Wer sich nicht organisiert, geht unter.

        Sich zu organisieren erfordert jedoch Regeln - wir nennen das "Gesetze", weil nur eine "Waffe", in der alle Teile wie im Uhrwerk zusammen wirken, effektiv fähig ist, sich durchzusetzen.

        "Rechtsstaatlichkeit" hat mehr, als manche denken mit Selbsterhaltungstrieb und Durchsetzungsfähigkeit einer Gesellschaft zu tun, als manche meinen.
        Das geht bis dahin, dass patriarchische Gesellschaften "schwach" und weniger überlebensfähig sind, weil sie das Potential der Frauen nicht nutzen.

        Sehen Sie doch die Welt an!
        Prostitution, das älteste Gewerbe, mit dem der Fortpflanzungstrieb "überlistet" wird.
        Gewerkschaften, Kämpfe in Wirtschaft, am Arbeitsplatz. Kämpfe um Rente, Bürgergeld ...

        Karriere-Kämpfe, Kinder in Kitas stecken, um sich nach oben durchboxen zu können.
        Es geht immer nur um "sich gegen andere durchzusetzen".

        Oder hier im Forum. Diese ganzen AfDler, die dümmlich über "Zeitenwende" reden - geht doch nur um welche, die sich "durchsetzen" wo...
      • am

        Oder hier im Forum. Diese ganzen AfDler, die dümmlich über "Zeitenwende" reden - geht doch nur um welche, die sich "durchsetzen" wollen und von einer Macht träumen, in der sie oben stehen.

        Diese Urtriebe sind in den Genen fest verankert und dem kommt niemand aus.
        Egal, ob es bei AfDler der Traum von der Herrenrasse, bei Clans der Traum von Macht oder beim Häuslebauer der Traum vom schönsten Haus und dem Sportwagen vor der Garage ist.
        Man kann nur versuchen, damit umzugehen.

        Und erzählen Sie mir bitte nichts über "nette und liebe Menschen".
        Dieses ganze Süssholzraspeln und sich verbal anbiedern wollen dient exakt dem Gleichen.

        Wenn ich schon so etwas lese wie
        >>Nähe. Sie ermöglicht soziale Bindungen, die wiederum ein grundlegendes menschliches Bedürfnis sind und Kraft geben. Gute Kommunikation ist wichtig.<<
        , sprießen mir die Pickel.

        Sich etwas vorzuheucheln und sich auf liebe Worte zu beschränken ist nichts anderes, als sich statt Sex selbst zu befriedigen.
        Urtriebe werden ersatzweise befriedigt.

        "sag Du mir nichts böses, dann sag ich nichts böses".

        So lügt sich die Gesellschaft heutzutage gegenseitig an, weil es jedem das Gefühl vermittelt, verstanden zu werden, geliebt zu werden und mit SEINER Meinung die Masse(!) zu bilden.
        Sieht man auch im Forum zur Genüge.

        "In der Masse" - Schutz in der Menge wie in der Schafherde. Auch das Triebe der Evolution.

        So lügen sich unzählige Menschen ständig etwas vor.

        Da könnte ich nun endlos fortfahren von Nato-Expansion, EZ-Erweiterung, Dschihadismus, chinesische Expansion, Kinderarbeit, Ausbeutung .. ja sogar bis dahin, die eigene Rasse "Mensch" herauszuheben und andere als minderwertige "Nutztiere" zu sehen.

        Fest verankerte Muster, das Überleben der eigenen Gene und Spezie sichern zu wollen.

        Der Mensch entwickelt sich langsam dazu, mit seiner Jahrmillionen-alten Vergangenheit vernünftig umzugehen, aber so weit sind wir noch lange nicht.
        Momentan führen wir Kriege und Baerbock und Co rufen nach immer noch mehr Waffen.

        In tausend Jahren lebe ich nicht mehr. Schade, sonst könnten wir uns dann unterhalten, ob die Menschheit schon etwas "menschlicher" geworden sei und nicht so selbst-verlogen wie heute.

        In Darwin liegt viel Wahrheit.
      • am

        noch eins,
        >>für Darwin nicht auf Menschen zu übertragen, weil die "Kultur" die natürliche Auslese überformt.<<

        Derartiges sollten Sie besser vergessen, denn das ist eher dem geschuldet "wie erzähl ich's meinem Kinde".
        Auch in damaliger Zeit konnte man Menschen nicht völlig vor den Kopf stoßen, sondern musste Zugeständnisse machen.

        Der Irrglaube, dass der Mensch etwas "anderes" sei, hat bis heute kaum eingebüßt. Man fühlt sich als etwas "ganz Besonderes"
        - nur Selbstbefriedigung.

        Elefanten trauern und weinen; man beobachtete, wie sich Delphine zur Hochzeit "schmückten" (kein Witz!) und in Organisation und "Rechtsstaatlichkeit" sind Bienen- und Ameisenvölker dem Menschen weit überlegen.
        Und wenn man in manche Toiletten schaut, dann stellt man fest, dass sogar Katzen "zivilisierter" sind als viele Menschen.

        Der Mensch ist in manchem weiter entwickelt als Tiere, aber letzlich noch immer ein Säugetier.
        Jetzt können sich hier alle ihren Teil denken und sich vorlügen, dass sie doch etwas ganz Besonderes seien.
        Tut mir leid, aber letztlich nichts anderes als ein unbedeutender Klecks und eine unwichtige Momentaufnahme in der Evolution.
      • (geb. 1962) am

        @ piperin: Sie formulieren da insgesamt eine sehr, sehr eigene Ideologie oder Weltsicht und so kann ich dazu nichts qualifiziertes beitragen.
        Nur einen, Ihren letzten, philosophischen, Aspekt will ich noch etwas aufgreifen. Letztlich sind wir "nichts anderes als ein unbedeutender Klecks und eine unwichtige Momentaufnahme in der Evolution", schreiben Sie. Das ist auch mein Glaube(!).
        Das selbstherrliche Subjekt, das die Welt als solche erkennt oder gar die "Krone der Schöpfung" bildet, hat lange ausgedient. Wir sind eine stoffgebundene Spezies unter vielen, zugleich eine, die evolutionär nicht allein den Instinkten unterworfen ist, sondern in der Lage, das Handeln zu reflektieren und damit potenziell zu ändern (Freud: Vom Es zum Ich). Das macht Verantwortung erst möglich.
        So ist es "für uns" - ob auch für das Tier, können wir nicht sagen, wir können mit Ihm nicht gleich kommunizieren. Also ihm auch nicht z.B. Handlungsverantwortung zuschreiben. Mit dem Ende des "göttlichen Subjektes" können wir die Dinge nur für uns, unter unseren moralischen Normen betrachten. Wir können und sollten das Tier als (empathiefähiges) Mitgeschöpf betrachten, können ihm aber logisch nicht den Status eines gleichwertigen moralischen Subjektes zuschreiben, oder gar, menschenfeindlich, wie die Nazis, vermeintliche Belange des Tieres höher als die des Menschen stellen oder ihn auf die Stufe eines Tieres (= Entzug der Menschenwürde) herabsetzen. Sonst sind wir wieder das größenwahnsinnige, vermeintlich "außerhalb darüber" stehende Herrenwesen.
        Und das gilt auch für die Kommunikation der Menschen untereinander. Sie festigen und tradieren ihre Werte und Normen in Interaktionen, in denen einzelne immer "besonders" (= individuell) sind, intellektuell auch über-/unterlegen, aber zugleich prinzipiell Gleiche, als eigenständige Träger von Moral anerkannt werden. Das scheitert häufig, weil z.B. ein Subjekt sich insgesamt absolut setzt oder das andere gerade nicht bei Trost ist und das ist kein Beinbruch. Die inhaltlichen Gesprächsmomente sind dann meist verloren. Wird das chronisch, zerspringt die jeweilige Gemeinschaft.
      • am

        @User Uli,
        da schreiben Sie einiges, wo wir gar nicht mal so verschieden denken.

        Dann aber, wie in
        >>können ihm aber logisch nicht den Status eines gleichwertigen moralischen Subjektes zuschreiben, oder .. als die des Menschen stellen oder ihn auf die Stufe eines Tieres (= Entzug der Menschenwürde) herabsetzen. Sonst sind wir wieder das größenwahnsinnige, vermeintlich "außerhalb darüber" stehende Herrenwesen.<<
        durchaus für mich in Rätseln.

        Wie könnten wir als "Mensch" größenwahnsinnig oder Herrenwesen sein, wenn wir uns so weit "herabsetzen"?
        Diese Logik verstehe ich nicht.

        zum anderen:
        Menschenwürde wird (neben anderem) definiert als Abgrenzung vom Tier.
        Auch da ist es mir egal, ob das BVerfG diesem folgt, denn dem, dies derartig definieren zu wollen, widerspreche ich heftig!

        Aus dem einfachen Grund, weil dies bereits einen Freibrief für Misshandlungen darstellt, ebenso wie im dritten Reich oder in den amerikanischen Südstaaten, wo eine Abgrenzung gegen andere "Rassen" und diese dann als "minderwertiger" zu qualifizieren eine LEGITIMATION, die durchsetzbar und einklagbar ist, verkörpert und Unrecht bereits per Gesetz billigt.

        Menschenrechte dürfen nicht als "Tiere haben weniger oder gar keine Rechte" auslegbar sein.
        Ein Recht darf nie ein Unrecht gegenüber anderen implizieren.
      • (geb. 1962) am

        Hm, @ piperin, viele Übereinstimmungen sind schon viel und warum nicht widersprechen. Ich denke auch, dass meine Position nicht völlig frei von Widersprüchen und (kaschierten) Letztbegründungen ist - da kommt man vielleicht nie ganz raus.
        Und ja, ich schreibe dem Tier in gewisser Weise damit einen "Objektstatus" zu, weil ich argumentiere, dass der Mensch durch seine spezifisch menschlichen Voraussetzungen nur sich selbst (als kommunizierende Spezies und) als moralisches Subjekt und damit als Träger von Menschenwürde ansehen und definieren kann. Wir können den Blauwal als erhaben ansehen, der Kobra eine überwältigende Eleganz zuschreiben und die Insekten als Zukunft der Evolution ansehen - aber es bleiben Projektionen. Bei den Menschen stehen sich jedoch Menschen gegenüber, die sich als menschlich Gleiche ihres Wertes intersubjektiv versichern. Will sagen: Hebe ich den Wert des Tieres über den Menschen, schraube ich mich im Prinzip aus der "menschlichen Bedingung" heraus - ich erhebe mich als "Alleinentscheider" über das aus menschlicher Sicht nicht subjektivitätsfähige Tier - und zugleich über den Menschen, dessen Würde dann auf die eines, aus menschlicher Sicht, Objektes heraubgesetzt wird. Ein Affront gegen die menschliche Bedingung, nur durch Verweis auf eine "höheres Wissen", eine absolute "Objektivität", die es für uns nicht gibt ... usw.
        Deshalb kann und darf man auch unter Menschen keine Rassen konstruieren. Wir können und dürfen nicht gleichsetzen, aber sehr wohl wiederum von der Mitgeschöpflichkeit ausgehen. Menschen als Sklaven zu halten, war ein Verbrechen, Tiere als Nutztiere (Ameisen und Blattläuse?) zu halten, ist da anders zu diskutieren. Jedoch Tieren so viel unnützes Leid zuzufügen ohne echte Not (ihr Sauenkäfigbeispiel, Tiertransporte, die Nashornjagd usw.usw.usw. - bis hin zur Ausrottung von Arten und vielleicht sogar der Evolution), worauf Sie ja auch sehr aufmerksam und sensibel reagieren, das sehe ich ebenfalls als absolut verwerflich an, es wirft aus dem menschlichen Selbstverständnis heraus ein absolut schlechtes Licht auf den Menschen und kann vielleicht auch als Verbrechen gesehen werden - eins an unserer eigenen Natur. Meditation aus!

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