2025/2026 (Folge 273–291)
Die Bürgerarena mit Michael Kretschmer und Petra Köpping
Folge 273 (90 Min.)In der „Fakt ist! – Bürgerarena“ werden am Mittwochabend Michael Kretschmer und Petra Köpping zu Gast sein. Anderthalb Stunden stellen sich der sächsische Ministerpräsident von der CDU und seine Stellvertreterin, die SPD-Gesundheits- und Sozialministerin, den Fragen der Bürgerinnen und Bürgern. Ob es um den fehlenden HNO-Arzt-Termin geht oder um die zunehmenden Insolvenzen, ob die hohen Pflegeheimkosten zur Sprache kommen oder die klammen Kassen der Kommunen, das bestimmen die Zuschauerinnen und Zuschauer. Wirtschaftskrise, Bahnverbindungen, Gesundheitsversorgung – diskutiert wird das, was den Menschen im Land aktuell auf den Nägeln brennt. Darum geht es bei „Fakt ist! – Die Bürgerarena“ mit Michael Kretschmer und Petra Köpping am Mittwoch, 28. Januar 2026, 20:15–21:45 Uhr im Alten Gasometer in Zwickau und live im MDR-Fernsehen. (Text: MDR)Deutsche TV-Premiere Mi. 28.01.2026 MDR Krise, Abbau, Insolvenzen – Die neue Angst vor Job-Verlust
Folge 274 (60 Min.)Das dritte Jahr in Folge steigt in Mitteldeutschland die Zahl der Arbeitslosen. Betriebe bauen Personal ab. Die Zahl der Insolvenzen: höher als in der Finanzkrise. Die Chance, wieder Arbeit zu finden: historisch niedrig. Die neue Angst vor Jobverlust: Wen betrifft sie am stärksten? Darüber spricht die Runde bei „Fakt ist“ aus Magdeburg am 04. Februar ab 20:45 Uhr im MDR-Fernsehen und im Livestream auf mdr.de. Zalando, DOMO, Dow, Meyer Burger: Die Liste der Firmen, die in Mitteldeutschland in den letzten Monaten Mitarbeiter entlassen haben oder wo Beschäftigte um ihre Jobs bangen, ist lang.In Sachsen-Anhalt gab es 2025 mehr Firmeninsolvenzen als im Finanzkrisenjahr 2009: Insgesamt waren es 17.604, so das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Neben großen Namen aus der Industrie blieben auch Autohäuser, Hotels, Gaststätten oder Gießereien nicht verschont. Hinzu kommen Branchenkrisen wie in der Chemie- oder Autoindustrie sowie der Siegeszug der KI-Technologie, der manchen Arbeitsplatz obsolet werden lässt. Wer gerade seinen Job verloren hat oder erstmals einen sucht, hat es schwer wie lange nicht: Laut Statistik finden Arbeitslose derzeit erst nach 282 Tagen einen neuen Job – vor etwa einem Jahr waren es 266 Tage. Arbeitslosigkeit hat zudem wieder einmal ein sehr junges Gesicht: Denn laut der sächsischen Agentur für Arbeit gibt es wesentlich mehr Menschen ohne Berufsabschluss und deutlich mehr mit Migrationshintergrund in der Statistik. Auf der anderen Seite suchen Handwerksbetriebe, Pflegedienste oder Zahnarztpraxen händeringend nach Personal. So fehlen allein im Bereich Baustellenarbeiten und Bauinstallation laut dem arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft etwa 42.000 Fachkräfte. Wer Arbeit sucht, der findet welche, denkt man. Doch 55 Prozent der Teilnehmenden einer Befragung des Meinungsbarometers MDRfragt halten die Suche nach einem Job derzeit für schwierig. Die Bundesagentur für Arbeit sowie die Wirtschaftsweisen rechnen für dieses Jahr mit einer leichten Erholung. Nur: In welchen Branchen haben Arbeitssuchende besonders gute Chancen? Und wo sehen die Prognosen eher düster aus? Wer unterstützt Quereinsteiger und Schulabbrecher ohne Abschluss? Was kann die Politik ändern – und wo müssen sich die Unternehmen bewegen? Über diese und andere Fragen diskutiert Moderatorin Susann Reichenbach bei „Fakt ist!“ mit folgenden Gästen: Markus Behrens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen bei der Bundesagentur für Arbeit; Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH; Katrin Skirlo, Landesleiterin DGB Sachsen-Anhalt sowie Stefanie Pötzsch (CDU), Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt. Bürgerreporter Stefan Bernschein kommt mit Publikumsgästen u.a. aus der MDRfragt-Gemeinschaft ins Gespräch über ihren Meinungen und Erfahrungen zum Thema. Zuschauerinnen und Zuschauer zuhause können wieder mitdiskutieren im Live-Chat auf mdr.de. (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Mi. 04.02.2026 MDR Strafrecht auch an Schulen?
Folge 275 (60 Min.)Welche praktischen Konsequenzen hätte eine Anwendung des Strafrechtsparagraphen 86a auch in Schulen? Welche Folgen gäbe es für jugendliche Straffällige? Wie kann Bildungspolitik agieren, um Straftaten, darunter auch verfassungsfeindliche Handlungen, zu verhindern? Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger diskutieren mit Thüringens Bildungsminister Christian Tischner, dem bildungspolitischen Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Denny Jankowski und der Rechtsanwältin Ricarda Dornbach bei „Fakt ist! Aus Erfurt“.Kathleen Bernhardt und Lars Sänger moderieren die Sendung, bei der das Live-Publikum im Studio wesentlichen Anteil am Gesprächsverlauf hat und sich mit Meinungen, Standpunkten, Erfahrungen und Fragen einbringt. Im Podium stellen sich der Diskussion folgende Gäste: · Ricarda Donrbach, Rechtsanwältin aus Dresden · Denny Jankowski (AfD), bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag · Christian Tischner (CDU), Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur „Schulen dürfen keine rechtsfreien Räume sein und wenn ein Schulleiter mit allen zur Verfügung stehenden Maßnahmen nicht weiterkommt, muss die Staatsanwaltschaft übernehmen können“, begründet Thüringens Bildungsminister Christian Tischner seinen jüngsten Vorstoß. Zusammen mit seiner CDU-Kollegin, Justizministerin Beate Meißner, hat er im Bundesrat einen Antrag eingebracht, durch den ermöglicht werden soll, dass der Strafrechtsparagraph 86a auch in Schulen angewendet werden darf. Das Ziel ist es, verfassungsfeindliche Handlungen in Zukunft juristisch ahnden zu können. Scharfe Kritik an diesen Plänen kommt vom bildungspolitischen Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Denny Jankowski: „Dass Schulen bislang als nicht-öffentliche Räume gelten, ist eine bewusste und sachlich begründete Entscheidung.“ Dort müssten andere Maßstäbe gelten, alles andere sei pädagogisch kontraproduktiv. Aus Sicht der Rechtsanwältin Ricarda Dornbach würde eine Gesetzesänderung mehr oder weniger ins Leere laufen, weil schon jetzt beim Jugendstrafrecht erzieherische Maßnahmen im Vordergrund stehen. Zudem dürfe die Gesellschaft die Aufgabe der politischen Bildung nicht an die Justiz übertragen, die ohnehin schon überlastet sei. (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Mi. 11.02.2026 MDR Fans vs. Polizei – Was läuft falsch im Fußball?
Folge 276 (60 Min.)Harte Gewalt-Szenen im Magdeburger Stadion, 70 verletzte Polizistinnen und Polizisten, auf der anderen Seiten über 100 verletzte Stadionbesucher – das ist die traurige Bilanz des Zweitliga-Fußball-Spiels des 1. FC Magdeburg gegen Dynamo Dresden am 24. Januar. Nach heftigen Auseinandersetzungen mit Fußball-Fans ermittelt die Polizei sogar wegen versuchten Mordes. In Berlin gab es beim Spiel Hertha BSC gegen Schalke 04 heftige Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei. Immer wieder kommt es zu Ausschreitungen gewaltbereiter Anhänger in Fußball-Stadien.Prügeleien, Randale mit Pyrotechnik und Spielabbrüche gehen erwiesenermaßen nur auf einen kleinen Teil der Fanszene zurück. Trotzdem ist die Polizei Wochenende für Wochenende mit großem Aufgebot im Einsatz, um Fußballspiele abzusichern. Die Kosten dafür gehen in die Millionen. Zugleich belegen offizielle Zahlen der Polizei, dass Gewalt im Stadion seltener wird. Die Innen-Politik ist zögerlich, wenn es um konkrete Maßnahmen geht, wie personalisierte Eintrittskarten oder KI zur Gesichtserkennung. Entsprechende Pläne, die auch Stadionverbote erleichtern sollten, verschwanden Ende letzten Jahres wieder in der Schublade; sie hatten bei Fans und Fußballverbänden gleichermaßen für Empörung und Protest gesorgt. Angesichts der jüngsten Ereignisse und der verletzten Kolleginnen und Kollegen fordert die Gewerkschaft der Polizei Konsequenzen. Der Ruf nach Geisterspielen macht die Runde. Sehr zum Ärger von Fan-Initiativen. Sie beklagen seit Langem, für das Fehlverhalten weniger Anhänger in Sippenhaft genommen zu werden. Sind Restriktionen die einzig mögliche Antwort? Was können sie bewirken? Und wer muss jetzt handeln? Über diese und andere Fragen diskutiert Moderatorin Susann Reichenbach mit folgenden Gästen: * Tamara Zieschang (CDU), Ministerin für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, * Peer Vorderwülbecke, MDR-Sport-Experte und Investigativ-Journalist, * Michael Gabriel, Koordinierungsstelle Fanprojekte (KOS), sowie * Jörg Biastoch, Präsident des 1. FC Magdeburg Bürgerreporter Stefan Bernschein hat im Publikum Vertreter von Fans, Fanprojekt und Polizeigewerkschaft zu Gast sowie Mitglieder der MDRfragt-Gemeinschaft, die sich wie immer an der Debatte beteiligen können. Auf mdr.de gibt es einen Live-Chat zum Mitdiskutieren. „Fakt ist!“ ist der politische Talk im MDR-Fernsehen. Das Thema der Woche wird hier diskutiert – kontrovers, emotional, hintergründig. Die Sendung kommt im wöchentlichen Wechsel aus Magdeburg, Erfurt und Dresden. In der Sendung sollen auch die Zuschauer zu Wort kommen – über Briefe, E-Mails, Web-Chat oder Straßenumfragen. Die Meinungen, Wünsche, Ängste der Menschen übermitteln unsere „Bürgermoderatoren“ live im Studio an die prominenten Talk-Gäste. (Text: tagesschau24) Deutsche TV-Premiere Mi. 18.02.2026 MDR Wenn Respekt fehlt -warum der Ton in Deutschland immer rauer wird
Folge 277 (60 Min.)Anfang Februar wurde ein Zugbegleiter während der Fahrscheinkontrolle brutal angegriffen. Wenig später starb er an seinen Verletzungen. Der Fall sorgte bundesweit für Entsetzen. Die Deutsche Bahn reagierte umgehend: Sie werde ihr Personal mit Bodycams ausrüsten und in zusätzliche Sicherheitskräfte investieren. Doch die Problematik reicht weit über Züge und Bahnhöfe hinaus. Auch in Krankenhäusern, im ÖPNV, bei Rettungsdiensten und Feuerwehren berichten Beschäftigte schon seit Jahren von Beleidigungen, Drohungen oder körperlichen Angriffen.Immer wieder werden Menschen, die anderen helfen wollen, selbst zur Zielscheibe von Angriffen. Auch Fahrgäste und andere Unbeteiligte ängstigen sich. Woran liegt die gefühlte Zunahme der Aggressivität? Was bringt es, wenn Zugbegleitpersonal, Rettungskräfte und Angestellte im Gesundheitssektor künftig Körperkameras tragen und wenn normale Beschäftigte in Selbstverteidigung geschult werden? Und was ist von einem höheren Strafmaß zu halten, wie es die Bundesjustizministerin angeschoben hat? (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Mi. 25.02.2026 MDR Pensionen und Privilegien: Wie viele Beamte können wir uns noch leisten?
Folge 278 (60 Min.)Wie zeitgemäß sind die Privilegien in der Beamtenbesoldung? Welche Aufgaben im Staat müssen zwingend von Beamten erledigt werden? Wo könnte der Staat bei seinen Staatsdienern signifikant einsparen? Diese und andere Fragen diskutieren Betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger mit der Thüringer Finanzministerin Katja Wolf, dem Landesvorsitzenden des Thüringer Beamtenbundes Frank Schönborn und dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Oliver Holtemöller von der Uni Halle. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus November 2025 zur Beamtenbesoldung hat dramatische Folgen für die Staatsfinanzen“, prognostiziert der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Oliver Holtemöller von der Universität Halle.Nach diesem Urteil erhielten Beamte zu wenig Gehalt. Das muss jetzt – teilweise rückwirkend – nachgezahlt und für die Zukunft angepasst werden. Dabei ist noch nicht einmal geklärt, wie viele Beamte das betrifft. Thüringens Finanzministerin Katja Wolf, BSW, steht in jedem Fall vor einem Finanzierungsproblem. „Wo soll ich das Geld hernehmen, ich kann nicht in die Verschuldung gehen?“ Frank Schönborn, Landesvorsitzender des Thüringer Beamtenbundes, kann die ganze Aufregung nicht nachvollziehen: „Bei Beamten ist von ihrem ersten Arbeitstag an alles planbar bis hin zu ihren späteren Pensionsansprüchen. Natürlich muss der Staat dafür Vorsorge treffen.“ Kathleen Bernhardt und Lars Sänger moderieren den Talk, bei dem das Publikum im Studio wesentlichen Anteil am Gesprächsverlauf hat und sich mit Meinungen, Standpunkten, Erfahrungen und Fragen einbringt. Im Podium stellen sich der Diskussion: * Katja Wolf (BSW), Thüringer Ministerin der Finanzen * Prof. Dr. Oliver Holtemöller, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Leiter der Abteilung Makroökonomik am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle * Frank Schönborn, Landesvorsitzender des Thüringer Beamtenbundes (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Mi. 04.03.2026 MDR Bürgergeld geht – Grundsicherung kommt – Probleme bleiben?
Folge 279 (60 Min.)Drei Jahre alt wurde das Bürgergeld – nun hat der Bundestag die Grundsicherung beschlossen. Ab Juli soll sie schrittweise in Kraft treten: mit mehr Sanktionen gegen säumige Empfänger, weniger Schonvermögen und Vorrang für das Vermitteln in neue Jobs. Doch lösen sich damit die bisherigen Probleme? Darüber diskutiert die Runde bei „Fakt ist!“ aus Magdeburg am 11. März ab 20:45 Uhr im MDR-Fernsehen und im Livestream auf mdr.de. Für Friedrich Merz war die Abschaffung des Bürgergeldes im Bundestagswahlkampf ein Dauerthema. „Wir können uns dieses System, das wir heute so haben, einfach nicht mehr leisten“, sagte er im vergangenen Sommer.Koalitionspartner SPD – der das Bürgergeld gut drei Jahre vorher eingeführt hatte – trägt die Reform zwar mit. Doch in der Partei grummelt es. Die neue Grundsicherung wird nicht nur innerhalb der Koalition kritisiert. Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände sowie der Mieterbund befürchten, dass durch striktere Regeln Bedürftige beispielsweise schneller ihre Wohnungen verlieren. Die Reform verfehle ihr Ziel, mehr Menschen in Jobs zu bringen. Andererseits sprechen viele Menschen einem Großteil der bislang Bürgergeld Beziehenden die Bedürftigkeit ab. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) bringt für Erwerbsfähige eine Arbeitspflicht ins Spiel: „Es geht um den 22-jährigen jungen Mann, der morgens lieber im Bett liegen bleibt und sagt: ‚Der Staat zahlt mir noch genug zum Leben, warum soll ich arbeiten gehen?‘“ Doch welche Gruppen beziehen überhaupt bislang Bürgergeld? Was genau ändert sich für sie mit der Grundsicherung? Ist eine Arbeitspflicht sinnvoll – und rechtlich durchsetzbar? Bringt mehr Druck mehr Leute in Jobs? Und: Wieviel spart der Staat wirklich mit dem Stopp fürs Bürgergeld und dem Go für die Grundsicherung? (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Mi. 11.03.2026 MDR Abgezapft. Wie wird Sprit wieder bezahlbar?
Folge 280 (60 Min.)Dass der Krieg im Nahen Osten die Preisspirale in Gang gesetzt hat, ist unbestritten. Doch auch der Staat verdient über Steuern und Abgaben ordentlich mit. Und die Mineralölkonzerne werden für ihre „unanständige Preispolitik“ kritisiert. Doch warum agiert die Bundesregierung so zögerlich? Zwar hat sie einen Teil der nationalen Ölreserve freigegeben. Doch hätte sie mit einer Senkung der Abgaben und Steuern nicht viel mehr bewirken können? Warum sind die Preissprünge in Nachbarländern deutlich geringer als in Deutschland ausgefallen? Und wie steht es um die viel beschworene „Macht der Verbraucher“ – nur ein Mythos?„Abgezapft. Wie wird Sprit wieder bezahlbar?“ – darüber sprechen Friederike Schicht und Andreas F. Rook mit Menschen, die unter den Spritpreisen leiden und begrüßen im Studio: Jutta Gurkmann, Verbraucherzentrale Bundesverband Andreas Keßler, Motorjournalist und „Autopapst“ Sepp Müller (CDU), MdB und Chef der „Arbeitsgruppe Energie“ der Bundesregierung Volker Quaschning, Professor für regenerative Energiesysteme (Text: tagesschau24) Deutsche TV-Premiere Mi. 18.03.2026 MDR Stadt-Land-Verdruss – Vom falschen Versprechen gleicher Lebensverhältnisse
Folge 281 (60 Min.)Was sind Mindeststandards für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land? Wie viel Daseinsvorsorge kann der Staat noch leisten vor dem demografischen Hintergrund? Auf welche Entwicklungen muss sich die Bevölkerung einstellen? Diese und andere Fragen diskutieren Betroffene sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger mit dem Thüringer Innenminister Georg Maier, dem Greizer Landrat Ulli Schäfer und dem Präsidenten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, Reint E. Gropp, bei „Fakt ist! Aus Erfurt“ am Mittwoch, 25. März, 20:15 Uhr live im Livestream und auf mdr.de/fakt-ist. Im MDR Fernsehen läuft die Sendung ab 20:45 Uhr. Kathleen Bernhardt und Lars Sänger moderieren den Talk, bei der das Live-Publikum im Studio wesentlichen Anteil am Gesprächsverlauf hat und sich mit Meinungen, Standpunkten, Erfahrungen und Fragen einbringt. Im Podium stellen sich der Diskussion folgende Gäste:Georg Maier (SPD), Thüringer Minister für Inneres, Kommunales und Landesentwicklung, Dr. Ulli Schäfer (CDU), Landrat des Landkreis Greiz, Prof. Dr. Reint E. Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) „Der Staat kann nicht alles richten – Straßen und Internetanbindung ja, aber für den Rest muss jeder Bürger sich selbst fragen, was er tun kann“, analysiert Professor Reint Gropp, Präsident des Leibniz Instituts für Wirtschaftsforschung Halle. Folglich hält er nichts von einer flächendeckenden Förderung des ländlichen Raums, weil die Abwärtsspirale dort politisch sowieso nicht mehr aufzuhalten sei. Der Greizer Landrat Dr. Ulli Schäfer muss auf sinkende Geburtenraten in seinem Landkreis reagieren und teilweise schmerzhafte Entscheidungen fällen, die auch mal eine Schulschließung bedeuten können. Er gibt zu, dass seine Investitionsmittel zu drei Vierteln aus unterschiedlichen Fördertöpfen kommen. Das wichtigste Vergabe-Kriterium für dieses Steuergeld lautet, dass eine gute Prognose mindestens 25 Jahre Bestand ausweist. Er sieht seine Aufgabe in der Stärkung des ländlichen Raums, indem er für gute Rahmenbedingungen sorgt. Das Credo von Thüringens Innenminister Georg Maier lautet: „Wir müssen die Augen vor der demografischen Realität öffnen, um sie gestalten zu können.“ Dazu gehört für den SPD-Politiker unter Umständen auch mal mutig ein unrentables Spaßbad zu schließen und das Geld in „soziale Anker“ zu investieren. (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Mi. 25.03.2026 MDR Wird Wohnen zum Luxus?
Folge 282 (60 Min.)Gutes Wohnen ist ein Thema – auch in Mitteldeutschland. Zwar gibt es aufgrund des demografischen Wandels wohl eher ein Problem mit Leerstand als mit Wohnraummangel. Doch vor allem in den Großstädten, Boom-Towns wie Leipzig und Jena, in Dresden, Erfurt oder Magdeburg wird attraktiver Wohnraum teurer und knapper. Begehrt ist er nicht nur bei Studierenden und jungen Gutverdienern, sondern auch bei älteren Menschen. Von denen verkaufen viele ihre Häuschen, um in barrierefreie oder barrierearme Wohnungen umzuziehen. Solcher Wohnraum wird künftig deutlich mehr gefragt sein.Doch vielerorts stockt der Bau, wie auch bei Sozialwohnungen, von denen es nicht überall genug gibt. Bauträger und Wohnungsunternehmen nennen die enorm gestiegenen Preise für Energie und Material als einen Hauptgrund für die zögerliche Bautätigkeit; manches Projekt sei dadurch kurzerhand zu teuer geworden. Zudem würden zu viele Vorschriften und Regulierungen Bauprojekte ausbremsen. Vermieter klagen über Sanierungsstau und mangelnde Fördermöglichkeiten. Sie alle fordern von der Politik, diese Probleme zu lösen. Mietervereine wiederum schlagen angesichts steigender Wohnkosten Alarm. Immer häufiger drohten steigende Mieten Menschen aus ihren Wohnungen zu vertreiben und arm zu machen. Lohnt sich der Bau oder der Erwerb von Wohneigentum – und zu welchem Preis? Braucht es eine flächendeckende Mietpreisbremse? Und was muss man tun, um bürokratische Hürden abzubauen? Über diese Fragen diskutiert Susann Reichenbach mit folgenden Gästen: * Sven Haller (FDP) – Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur des Landes Sachsen-Anhalt, * Falko Grube (SPD) – Landtagsabgeordneter aus Sachsen-Anhalt und Stadtrat in Magdeburg, * Matthias Büttner (AfD) – Landtagsabgeordneter aus Sachsen-Anhalt und Stadtrat in Staßfurt sowie * Katrin Zimmermann, Immobilienverband Deutschland IVD. Bürgerreporter Stefan Bernschein spricht mit Hausbesitzern und Häuslebauern sowie Vertretern der Mieter und der Wohnungswirtschaft. Außerdem hat er Zakaria Said vom Deutschen Mieterbund zu Gast. Der Livestream auf mdr.de wird mit einem Chat begleitet, in dem Zuschauerinnen und Zuschauer ihre Meinungen in die Sendung einbringen können. (Text: tagesschau24) Deutsche TV-Premiere Mi. 01.04.2026 MDR Windwut auf dem Land – Wenn Protest ins Leere läuft
Folge 283 (60 Min.)Welche öffentlichen Interessen wiegen schwerer, Naturschutz oder der Ausbau erneuerbarer Energien? Welches tatsächliche Gewicht haben Bürgerbeteiligungen bei Planungsprozessen von Windkraftanlagen? Wie schwer wiegen Enttäuschungen von Windkraftgegnern, wenn ihr Protest keinen Erfolg hat? Kathleen Bernhardt und Lars Sänger moderieren den Talk, bei der das Live-Publikum im Studio wesentlichen Anteil am Gesprächsverlauf hat und sich mit Meinungen, Standpunkten, Erfahrungen und Fragen einbringt. Im Podium stellen sich der Diskussion folgende Gäste: Prof. Dr. Anika Klafki, Verwaltungsjuristin, Universität Jena, Julia Zilles, Protestforscherin, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen, Dr. Michael Brodführer (CDU), Landrat des Wartburgkreises „Bei der Planung von Windkraftanlagen ist eine Bürgerbeteiligung keine Abstimmung“, sagt Anika Klafki von der Universität Jena.Wenn die Professorin für öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften solche Verfahren beobachtet, hat sie oft das Gefühl, dass die Bürgerinnen und Bürger ein direktdemokratisches Verfahren erwarten. Das führe bei den Gegnern von Windkraftanlagen schließlich oft zu Enttäuschung und Frustration. „Die Protestierenden sind davon überzeugt, etwas Gutes für die Gemeinschaft zu tun“, sagt Julia Zilles, Protestforscherin von der Universität Göttingen, zum Engagement von Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen. Zilles hat jedoch ein Phänomen ausgemacht, das für alle Planungs- und Bauprojekte gleichermaßen gelte: Während die Mitwirkungsmöglichkeiten für die Bevölkerung am Anfang noch sehr hoch seien, würden sich da eher wenige Menschen dafür interessieren. Erst wenn die Bagger rollen, steige die Betroffenheit, dann sei es für Mitwirkung aber zu spät. Michael Brodführer ist als Landrat des Wartburgkreises auch Vorsitzender der Regionalen Planungsgemeinschaft Mittelthüringen. Er sieht seine Aufgabe in der Moderation solcher Planungsprozesse, wobei er am Ende die Interessen aller wahren muss – auch derer, die mit der Situation einverstanden sind.. (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Mi. 08.04.2026 MDR Selbstbestimmtes Sterben – Welche Regeln brauchen wir für den assistierten Suizid?
Folge 284 (60 Min.)Die Kessler-Zwillinge haben es im November getan. Sie haben sich in den Freitod begleiten lassen. Längst keine Ausnahme mehr – mindestens zweimal am Tag passiert das in Deutschland, wo der assistierte Suizid seit 2020 nicht mehr verboten ist. Manche wollen aus dem Leben gehen, weil sie schwer krank sind, Schmerzen haben, andere haben das Leben satt oder wollen einfach selbstbestimmt sterben, um später nicht auf Pflege angewiesen zu sein. Der freie Tod gehört mittlerweile für viele Menschen zu einem freien Leben dazu.Im krassen Widerspruch dazu steht, dass es seit Jahren in Deutschland kein klares Sterbehilfegesetz gibt. Seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts lässt ein solches Gesetz mit genaueren Regeln auf sich warten. Und so hat sich seither ein Markt entwickelt, den Kritiker als zu schwach reguliert ansehen. Somit bewegen sich Ärzte, die helfen möchten, in manchen Fällen in einer rechtlichen Grauzone. Und es gibt Firmen, für die assistierter Suizid auch ein Geschäft ist. Was sind das für Firmen und Vereine, die Selbsttötungen gegen eine Bezahlung anbieten? Welche konkreten Regeln befolgen sie? Warum entscheiden sich Menschen dafür, ihrem Leben mit Hilfe Dritter ein Ende zu setzen? Und welche Rolle spielen beim Todeswunsch die Angst vor schlechter Pflege und Unterbringung im Heim? Wie könnte in Deutschland ein künftiges Sterbehilfegesetz aussehen? „Selbstbestimmtes Sterben – Welche Regeln brauchen wir für den assistierten Suizid?“: „Fakt ist! Aus Dresden“ will das herausfinden und spricht u.a. mit Menschen, die sich für ihr Lebensende einen assistierten Suizid wünschen und mit Menschen, zu deren Berufsalltag es gehört, beim Suizid zu helfen. Gäste der Sendung sind: • Daniela Oswald, Ärztin, die Menschen beim Suizid begleitet • Prof. Jan Schildmann, Medizinethiker an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg • René Rixrath, Vorstand der Herrnhuter Diakonie und Geschäftsführer Christliches Hospiz Ostsachsen • Lars Castellucci (SPD), arbeitet an einem Entwurf für ein Sterbehilfegesetz (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Mi. 15.04.2026 MDR Tanken, Essen, Leben – alles teurer! Wie bändigt man die Inflation?
Folge 285 (60 Min.)Rekordpreise bei Diesel, teureres Obst und die Handwerkerleistungen, die mehr kosten: Die Deutschen müssen fürs Leben immer tiefer ins Portemonnaie greifen. Die Regierung versucht, die Auswirkungen der Inflation abzufedern – doch helfen die bisher geplanten Maßnahmen? Darüber diskutiert die „Fakt ist!“-Runde in Magdeburg. Nicht nur Sprit und Heizöl sind im Preis gestiegen – auch viele andere Artikel im Supermarkt, und das schon vor dem Irankrieg. Kaffee und Fleisch zählen dazu, Schokolade ist sogar fast zehn Prozent teurer als im Frühjahr 2025. Im März lag die Inflationsrate laut Statistischem Bundesamt bei 2,7 Prozent.Tendenz steigend. Die Teuerung macht vielen zu schaffen, zumal die Löhne und Gehälter in Mitteldeutschland meist unter dem Durchschnitt liegen. Doch was hilft wirklich gegen Inflation? Eine zeitweise Senkung der Energiesteuer auf Sprit sowie 1.000 Euro, die Unternehmen steuer- und abgabenfrei als Krisenbonus auszahlen können: Diese von der Regierung geplanten Maßnahmen werden wenig bringen, lautet die einhellige Kritik von Wirtschaftsexperten, Unternehmern und Gewerkschaftern. Viele Firmen seien wirtschaftlich kaum zu solchen Boni in der Lage, die schwarz-rote Koalition wälze hier die Verantwortung ab. Der Präsident der Handwerkskammer Magdeburg spricht gar von einer „Unverschämtheit“. Wie kommen die Menschen in Mitteldeutschland mit den steigenden Preisen zurecht? Welche Posten belasten sie am meisten – und wie behelfen sie sich im Alltag? Wo schlägt sich die Inflation möglicherweise noch nieder? Wie gehen beispielsweise Tierpensionen und Tafeln mit der Teuerung um? Aus Sicht der Wirtschaftsexperten: Was wären wirksame Schritte gegen eine Inflation? Wie werden sich die Preise in nächster Zeit voraussichtlich weiterentwickeln? Und: Was kann die Politik denn wirklich machen? Wo sind ihr die Hände gebunden? Über diese und weitere Fragen diskutieren im Magdeburger „Fakt ist“-Studio Susann Reichenbach und Stefan Bernschein mit folgenden Gästen: • Sepp Müller (CDU), Bundestagsabgeordneter und Chef der Arbeitsgruppe Energie der Bundesregierung • Susan Sziborra-Seidlitz (B90/Die Grünen), Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende Bündnis ’90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt; • Oliver Holtemöller, stellvertretender Präsident vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH); • Thomas Schulze (BSW), Vorsitzender Landesverband Sachsen-Anhalt; • Knut Bernsen, Handelsverband Sachsen-Anhalt-Thüringen Bürgerreporter Stefan Bernschein spricht mit Gästen der MDRfragt-Community sowie Vertretern aus den Bereichen Wirtschaft und Verkehr. Der Livestream wird mit einem Chat begleitet, in dem Zuschauerinnen und Zuschauer außerhalb des Studios ihre Meinungen einbringen können. (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Mi. 22.04.2026 MDR Bürgerräte – Das riskante Spiel mit der Mitbestimmung
Folge 286 (60 Min.)Deutsche TV-Premiere Mi. 29.04.2026 MDR Sendung vom 06.05.2026
Folge 287 (60 Min.)Deutsche TV-Premiere Mi. 06.05.2026 MDR Sendung vom 20.05.2026
Folge 288 (60 Min.)Deutsche TV-Premiere Mi. 20.05.2026 MDR Sendung vom 27.05.2026
Folge 289 (60 Min.)Deutsche TV-Premiere Mi. 27.05.2026 MDR Sendung vom 03.06.2026
Folge 290 (60 Min.)Deutsche TV-Premiere Mi. 03.06.2026 MDR Sendung vom 10.06.2026
Folge 291 (60 Min.)Deutsche TV-Premiere Mi. 10.06.2026 MDR
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