unvollständige Folgenliste (Seite 4)

  • Das Hexen-Business boomt – im Internet wie im echten Leben. Auf TikTok und Instagram erreichen Hexen mit ihren Ritualen Millionen junger Menschen. Auch abseits der Bildschirme gedeiht das Hexen-Business – von Hexenschulen bis zu fragwürdigen Hexen-Dienstleistungen. Die Dokumentation ergründet, was vor allem viele junge Frauen zur Hexerei zieht, wie moderne Hexen leben und welche unerwünschten Nebenwirkungen der Spuk hat. Hanno Settele taucht in die Zauberwelt auf Witchtok ein, trifft Hexerinnen und spricht mit Experten über das Phänomen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 20.03.2024 ORF 1
  • Nach dem Dieselskandal von VW und Co und dem Pariser Klimaabkommen, das gleich alle Autos mit Verbrennungsmotoren auf den Friedhof der automobilen Geschichte verbannen will, scheint es für das Auto nur noch eine Richtung zu geben: die zum Schrottplatz. Neue und alte Autogegner und ihr Rufe nach einer autofreien Welt haben Hochkonjunktur dieser Tage – doch geht das überhaupt? Wollen wir das? Hanno Settele stellt unser Mobilitätsverhalten auf den Prüfstand. Kann eine Familie in der steirischen Provinz auf das Auto zu verzichten, ohne dass die Kinder stundenlang nach der Schule auf den Bus warten müssen? Und wenn es schon ohne Auto nicht geht, welche Antriebsart ist die effizienteste und vor allem die sauberste? Settele lässt sich von Prof. Bernhard Geringer in dessen Labor an der TU Wien vorführen was tatsächlich bei einem Diesel-Auto aus dem Auspuff rauskommt. Das Auto in den Städten braucht aber auch Raum. Fahrradfahren in Wien wird zur täglichen Mutprobe. Ganz anders in Kopenhagen. Settele erkundet wie die Fahrrad-freundlichste Stadt der Welt es geschafft hat, die überwiegende Mehrheit runter vom Auto rauf aufs Fahrrad zu locken. Im oberösterreichischen Rainbach besucht Hanno Settele die Kreisel-Brüder, die in einer Akku-Fabrik im Silicon Valley-Stil an neuen Akkus für Elektro-Autos forschen. Doch ist der Elektro-Antrieb wirklich das Allheilmittel für unsere Fortbewegung? Antwort auf diese Frage erhofft sich Settele in Norwegen, denn hier werden bereits 35 Prozent aller Neuwagen mit einem Elektromotor angetrieben. „Doch eine Technik mit einer anderen zu ersetzen, löst weder das Platzproblem, noch schont es Ressourcen“, gibt Verkehrsplaner Harald Frey von der TU Wien im Gespräch mit Settele zu bedenken. Das Wiener StartUp Greenmove arbeitet unter Hochdruck an CarSharing-Modellen für Gemeinden auf dem Land und in den Städten, die genau das Problem lösen sollen. Ihre Vision für die nächsten zehn bis zwanzig Jahre: autonom fahrende Autos, die den Passagier auf Zuruf abholen. Doch bis diese Technik ausgereift ist, ist es noch ein weiter Weg, wie Settele am eigenen Leib bei einer Vorführung miterlebt. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 08.11.2017 ORF eins
  • Mit Horoskopen ist es ein bisschen so wie mit einer berühmten Fast-Food-Kette: fast jeder schaut mal rein und die wenigsten geben es offen zu. Laut Umfrage glauben 33 % der ÖsterreicherInnen daran, dass das Geburtshoroskop einen Einfluss auf das Leben hat. AstrologInnen sind überzeugt: die Sterne können uns einiges über persönliche Stärken verraten und auch Entscheidungshilfe sein. Wissenschaftlich beweisbar ist das nicht, astrologische Aussagen, die stimmen, sind demnach allenfalls Zufallstreffer. In Krisenzeiten, wie wir aktuell eine erleben, wird Sternendeutung stets populärer: Social Media-Memes, Horoskop-Apps und Astro-Podcasts liegen im Trend. Und Astrologie nimmt auch in Bereichen Einfluss, in denen man sie zunächst gar nicht vermutet – etwa in der Wirtschaft, in der Politik oder in der Medizin. Lisa Gadenstätter schaut in der heutigen Dok 1 in die Sterne, auch in ihre eigenen. Sie spricht mit überzeugten Anhängern und Kritikern der Astrologie und überprüft in einem Experiment, wie sie uns mit psychologischen Tricks anspricht. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 12.01.2022 ORF 1
  • Sie ordnen, putzen, kontrollieren und sammeln im Übermaß. Sie haben quälende Gedanken von aggressiven Handlungen, die sie aber nie umsetzen werden. Sie versuchen ihre Rituale und Qualen zu verheimlichen und belasten damit Freunde und Familie. Sie sind kaum noch arbeitsfähig und schleppen sich durch den Alltag. Rund 180.000 Menschen leiden in Österreich einmal in ihrem Leben an einer psychischen Zwangsstörung. Hanno Settele fragt in dieser Dok 1 Folge nach, welche Zwänge es gibt, wie sie den Alltag der Patientinnen und Patienten belastet und welche Therapiemöglichkeiten in Österreich verfügbar sind. Begleitet wird er dabei von Professor Hans Reinecker. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 19.04.2023 ORF 1
  • Hanno Settele im Gespräch mit der Ökonomin Monika Köppl-Turyna vom EcoAustria Institut.
    Das österreichische Pensionssystem stützt sich weitgehend auf den sogenannten „Generationenvertrag“, ein Vertrag, den niemand wirklich unterschrieben hat. Die derzeit Arbeitenden finanzieren die Pensionen der Älteren. Lücken werden durch Steuermittel ausgeglichen. Das System, behaupten viele Experten, ist mittelfristig so nicht mehr finanzierbar, denn auf weniger Arbeitende kommen immer mehr Pensionisten. Im Jahr 2023 gab es pro Pensionistin oder Pensionisten noch 1,7 Erwerbstätige, 2035 werden es weniger als 1,5 und 2050 weniger als 1,3 sein. Für den Generationenvertrag und den Staat ist diese Entwicklung langfristig ein Problem: Denn der Bund muss mehr Geld zuschießen, 2025 gab er schon ein Viertel seiner Mittel dafür aus. Bis 2029 soll der Anteil auf fast 30 Prozent steigen. Acht mehr oder weniger große Pensionsreformen hat es seit 2000 gegeben – mit teils drastischen Einschnitten für Pensionsbezieher. Viele Österreicher meinen: Die Pensionen sind nicht mehr sicher. Wird der Generationenvertrag fortbestehen, oder muss er durch ein anderes System ersetzt werden? Hanno Settele hat bei Experten und bei Betroffenen nachgefragt. Auch bei ihnen gehen die Meinungen auseinander: Für Wolfgang Panhölzl von der Arbeiterkammer ist Österreichs System eines der besten in Europa – aber nur, wenn es gelingt, mehr Ältere im Arbeitsprozess zu halten und wenn die Wirtschaft stabil bleibt. Monika Köppl-Turyna vom EcoAustria-Institut glaubt, dass das unrealistisch ist. Der Staat müsse für eine kapitalbasierte Lösung wie in skandinavischen Ländern sorgen. Markus Knell von der österreichischen Nationalbank tritt für ein radikales Umdenken ein, da er das System für prinzipiell ungerecht hält: Weil Vielverdiener viel länger leben, sollten sie auch länger arbeiten und mehr einzahlen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 20.05.2026 ORF 1
  • Zu viel Eigentum macht unglücklich, unfrei, ist obendrein entsetzlich unpraktisch und überhaupt schlecht für die Umwelt. Außerdem: Wer kann es sich heutzutage überhaupt noch leisten, etwas zu besitzen? Zwar ist in Österreich wohl kaum etwas so erstrebenswert wie Eigentum – egal, ob es dabei um das Einfamilienhaus, das Auto oder den Rasenmäher geht – aber mittlerweile lässt sich alles, was ein Mensch zum Leben braucht, mieten. Kommt ja auch billiger, oder? Hanno Settele spürt dem Konsum-Trend zum Mieten und Ausleihen nach: Wie groß ist dieser wirklich? Ist „Mieten statt kaufen“ tatsächlich ein Lebensstil, den man sich aussucht, oder die einzige Möglichkeit, die man hat? Ist eine Abo-Gesellschaft wirklich so viel nachhaltiger als eine, die auf Besitz setzt? Und: Was lässt sich eigentlich alles mieten? Der Dok-1-Host begibt sich tief hinein in den Dschungel des Leih-Lifestyles und stellt zwischen Miet-Hochzeitskleidern, Leasing-Legehühnern, „Rent a friend“-FreundInnen und Waschmaschinen-Abonnements fest: eine Familie lässt sich – zumindest hierzulande – nicht mieten. Dafür müsste man nach Japan reisen. Im Charter-Flieger, vermutlich. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 02.10.2024 ORF 1
  • Wer beim Thema Ahnenforschung an ein altmodisches Hobby denkt, das sich inmitten von verstaubten Bücherbergen in muffigen Kellerarchiven abspielt, irrt sich. Ahnenforschung, auch Genealogie genannt, ist längst im 21. Jahrhundert angekommen. Digitale Datenbanken, in denen man in der Vergangenheit der Familie wühlen kann, boomen. Herkunftsanalyse via DNA-Abstrich ist modern. Auch in Österreich gibt es bei Jung und Alt zahlreiche, begeisterte Hobbyforscher. Lisa Gadenstätter besucht den 22-jährigen Geschichtsstudent Leon, der jede freie Minute nutzt, um in seiner mütterlichen Ahnenlinie zu forschen, Pensionistin Sissi, die bei ihrer Suche auf zwei neue Geschwister gestoßen ist, die 57-jährige Bürokauffrau Susanne, deren behinderte Großtante Rosa einem berüchtigten Euthanasie-Arzt des 3. Reiches zum Opfer gefallen ist, die 93-jährige Ahnenforscherin Berta, die sich im hohen Alter aus Leidenschaft für dieses Hobby noch alle nötigen Computer-Skills aneignete, den 42-jährigen Josef, der mit Lisa den von seinen Vorfahren verspekulierten Hof besucht und die pensionierte Veterinärmedizinerin Susanne, die Ahnenforschung als exzessive Sucht bezeichnet. Dass die österreichischen Hobby-Forscher regelrecht im Ahnenfieber sind, bestätigen Lisa Gadenstätter auch das HistorikerInnen-Ehepaar Georg Gaugusch und Marie-Theres Arnbom. Gaugusch dazu: „Überspitzt kann man sagen, Ahnenforschung ist wie eine lebenslange Schnitzeljagd.“ Die beiden ExpertInnen geben Tipps und verraten Tricks rund um die Vergangenheitssuche. Außerdem zu Wort kommt Molekulargenetikerin Susanne Haas. Sie klärt über Vor- und Nachteile digitaler Herkunftsdatenbanken, sozusagen die Hightec-Art, auf Ahnensuche zu gehen, auf. (Text: ORF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 10.03.2021 ORF TVthekOriginal-TV-Premiere Mi. 10.03.2021 ORF 1
  • Wie die meisten hierzulande wartet auch Hanno Settele immer noch sehnsüchtig auf seine Corona Impfung. Und das, während andere Länder wie Israel schon am Weg zur Normalität sind. Wie kann das sein? Hat das reiche Europa Fehler gemacht? Haben unsere Politiker falsch entschieden? Sind die Hersteller Schuld? Die Lage ist mehr als komplex. Hanno Settele sucht in dieser Dok 1 den Durchblick und möchte endlich wissen, auf wen er eigentlich grantig sein soll. Und vor allem, wann er geimpft wird. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 21.04.2021 ORF 1
  • Schlangen- und Vogelspinnensammler Sascha.
    Hanno Settele begibt sich auf eine Reise durch die gesetzlichen Grauzonen des Alltags, wo Regeln existieren, aber – absichtlich oder nicht – nicht immer eingehalten werden. Zwischen erlaubt und verboten liegt oft ein dichter Nebel aus Halbwissen, Bauchgefühl und gut gemeinten Irrtümern. Ob im Straßenverkehr, beim Streit mit der Polizei, im Umgang mit Nachbarn oder in akuten Notfällen: Wir reagieren instinktiv und in der Überzeugung, richtig zu handeln. Doch sind wir wirklich rechtschaffene Bürger oder – ohne es wirklich zu wissen – Rechtsbrecher? Darf ich für einen Frosch abrupt bremsen, obwohl hinter mir ein Auto fährt? Was darf ich zu einem Polizisten sagen, ohne eine Anzeige zu riskieren? Darf ich eine Drohne, die über meinem Garten schwebt, vom Himmel holen? Muss ich auf die Angst meines Nachbarn Rücksicht nehmen, wenn ich eine Vogelspinne halte? Und wie ist das, wenn ein Mann im Notfall ein Damenklo besucht? Gemeinsam mit Anwälten und Rechtsexperten bringt Hanno Settele Licht in den Nebel der Regeln – und zeigt, den schmalen Grat zwischen legal, illegal und „eh egal“. Ein Film über Gewissheiten, Irrtümer und die überraschenden Grenzen des Erlaubten. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 01.04.2026 ORF 1
  • Die Dok 1-Folge „Jetzt oder nie – Ist diese Welt noch zu retten?“ beleuchtet die großen Probleme unserer Zeit und zeigt im gleichen Atemzug, dass es – auch in Österreich – eine Vielzahl an Lösungen gibt. Lisa Gadenstätter begegnet Österreicherinnen und Österreichern, die in den Bereichen Ernährung, Energie, Wohnen, Nachhaltigkeit und Wirtschaft überraschende Ideen für die Zukunft entwickeln. Außerdem spricht sie mit dem Wirtschaftsphilosophen Anders Indset, Ski-Star Aksel Lund Svindal und Arnold Schwarzenegger über die großen Herausforderungen unserer Zeit und wie wir sie bewältigen können. (Text: ARD-alpha)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 22.03.2021 ARD-alphaOriginal-TV-Premiere Do. 06.06.2019 ORF 1
  • Im April 2023 überfallen ein 13- und ein 14- Jähriger eine Bäckerei in Klagenfurt. Im gleichen Monat rauben vier Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren eine Pensionistin aus. Im August 2022 liefern sich zwei Jugendliche eine Verfolgungsjagd mit der Tiroler Polizei – am Steuer sitzt ein 13-Jähriger, sein Beifahrer ist vierzehn. Die Schlagzeilen um die steigende Jugendkriminalität in Österreich häufen sich – und auch die Zahlen zeichnen ein bedenkliches Bild: Die Zahl der tatverdächtigen Kinder zwischen 10 und 14 Jahren hat sich seit 2013 verdoppelt, bei den Jugendlichen zwischen 14- und 16-Jährigen ist sie um ein Drittel gestiegen. Schlagzeilen und steigende Zahlen regen aus den konservativen Lagern der Politik Debatten um die Herabsetzung der Strafmündigkeit an. Auf der anderen Seite werden Forderungen nach sozialpädagogischen Maßnahmen als Alternative zu Jugendhaft laut. Gleichzeitig wird im Justizministerium um Österreichs einziges Jugendgefängnis diskutiert: Die Justizanstalt Gerasdorf soll geschlossen oder verlegt werden. Lisa Gadenstätter bekommt einen exklusiven Zugang zur Jugendstrafanstalt und trifft auf PsychologInnen, WärterInnen und junge StraftäterInnen. Sie möchte wissen: Wieso werden Jugendliche kriminell? Wer ist daran schuld, und wie lässt sich das verhindern? Bei der Polizei Ottakring begleitet Lisa Gadenstätter außerdem jene Polizisten, die in den letzten Monaten drei kriminelle Jugendbanden in Wien ausgehoben haben: Wie unterscheiden sich deren Straftaten von Erwachsenen? Und gemeinsam mit dem Verein Neustart trifft sie auf BewährungshelferInnen und ehemalige StraftäterInnen: Wie gelingt der Weg aus der Kriminalität, wenn man schon so früh damit beginnt? Eine Dok 1 hinter Gitterstäben – auf der Suche nach den Ursachen der steigenden Jugendkriminalität in Österreich. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 31.01.2024 ORF 1
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 08.11.2023
  • Seit einem Jahr sollen wir Kontakte vermeiden und am besten zu Hause bleiben. Homeschooling und Social Distancing lassen viele Jugendliche von einem verlorenen Jahr sprechen. Immer öfter führen Isolation, Einsamkeit und Zukunftsängste zu Depressionen, Ess- und Schlafstörungen bis hin zu Suizidversuchen. In Österreich ist das öffentliche Reden über eigene psychische Probleme noch immer ein Tabu. DOK1 zeigt wie sich die Corona Krise auf die Seele der österreichischen Jugend auswirkt und welche Auswege und Hilfe es gibt. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 12.05.2021 ORF 1
  • Land er Wälder zukunftsreich? Lisa Gadenstätter und Hanno Settele durchforsten gemeinsam den Zustand der grünen Lunge Österreichs – die fast die Hälfte unserer Staatsfläche ausmacht. Obwohl der Wald vor unserer Haustüre beginnt, ist er ein unbekanntes Gebiet. Dok 1 will das ändern und zeigt die heimischen Wälder in all ihren Facetten: Als Gesundheitsquellen, als Spielplätze, als Klimaschützer, als Geldmaschinen und damit auch immer als Konfliktzonen. Lisa Gadenstätter und Hanno Settele sehen den Wald – trotz vieler Bäume. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 26.05.2021 ORF 1
  • Welche „Sehenswürdigkeit“ lockt in Österreich über 6 Millionen Besucher im Jahr an? Schloss Schönbrunn? Der Tiergarten? Keines der beiden. Es ist das Fashion-Outlet im burgenländischen Parndorf. Es katapultiert sich mit dieser Zahl unter die Top 3 der „Sehenswürdigkeiten“ in Österreich. Hanno Settele hält Nachschau, welche Touristen ausgerechnet dieses Reiseziel wählen und warum. In traditionellen Touristenhochburgen wie Salzburg und Dürnstein, Venedig und Barcelona trifft er auf Besuchermassen. Und spürt den Zorn der Betroffenen, vornehmlich Einheimische. Alle reden von Klimaschutz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Die Tourismusmaschinerie, von der wir in Österreich leben, läuft zeitgleich auf Hochtouren. Schlimmer noch: Der sogenannte Overtourism ist auch in Österreich auf dem Vormarsch. Die immer größer werdende Masse an Touristen besucht in Österreich Orte, die für diese Menge an Besuchern nicht ausgelegt sind. Hanno Settele schaut sich an, wie es sich auf den Schlachtfeldern des Massentourismus lebt. Er spricht mit verärgerten Anwohnern, mit Fremdenführern, mit Menschen, die vom Tourismus leben und mit solchen, die ihm kritisch gegenüberstehen. Brauchen wir hier in Österreich überhaupt diese ganzen Massen, zumal Tagestouristen nicht viel Geld im Land lassen? (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 13.04.2022 ORF 1
  • Österreich verzeichnet das höchste Geburtendefizit seit dem Zweiten Weltkrieg, die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau ist 2024 auf einem Allzeittief. Gäbe es keine Zuwanderung, würde die heimische Bevölkerungszahl bereits jetzt sinken. Dass immer weniger Kinder auf die Welt kommen, hat Konsequenzen: für unser Sozialsystem, die Wirtschaft und unser gesellschaftliches Gefüge. Was bedeutet das für unser Land und unsere Zukunft, welche Rahmenbedingungen müssen sich ändern, um die Geburtenrate wieder zu heben? Hanno Settele will das herausfinden: Er fragt nach, bei Menschen, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden, erkundet, warum immer mehr Frauen die Mutterrolle ablehnen und spricht mit Experten über die Ursachen und Folgen. Eine Dok 1 über den schwindenden Kinderwunsch, familienunfreundliche Systeme, neue Lebensentwürfe und das Ende des Babybooms. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 12.11.2025 ORF 1
  • Allein in Österreich fallen jährlich rund 281.000 Tonnen Textilmüll an. Dieser Müll wird nicht aufbereitet oder wiederverwendet und endet entweder in der Verbrennungsanlage oder auf riesigen Müllhalden in Westafrika oder Südamerika. Besonders fragwürdig: Rund 20% aller Kleidungsstücke werden gekauft, aber nie getragen und dann weggeworfen. Und auch, wenn bei Textilwaren von Inflation nichts zu spüren ist – steckt ganz schön was an Rohstoffen drinnen: eine Jean braucht 7.000 Liter Wasser in der Produktion. Mikroplastik ist längst ein globales Problem geworden, verwendete Chemikalien sind oft krebserregend. Die Produktionssbedingungen sind meist menschenunwürdig. In dieser Dok 1-Folge macht sich Lisa Gadenstätter auf die Suche – nach der Schattenseite des Mode-Glamours: von übervollen Regalen, Kleiderschränken, Mistkübeln und Sammelboxen, Manufakturen und zur endgültigen Entsorgung auf gewaltigen Modemüllhalden in der Dritten Welt. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 15.02.2023 ORF 1
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 25.01.2023
  • Die Klima-Aktivist*innen der „Letzten Generation” erhitzen quer durch Europa die Gemüter. Die in den Medien oft als „Klima-Kleber” bezeichnete Gruppe übt zivilen Ungehorsam aus, um die Politik zum Handeln zu bewegen. In dieser DOK1 will Lisa herausfinden, welchen Sinn die radikalen Proteste haben, was die Aktivist*innen denken und was sie eigentlich fordern. Lisa beobachtet eine Klebe-Aktion am Wiener Praterstern – und besucht in Vorarlberg, Graz und Wien Aktivistinnen, die sich auf die Straße kleben und Farbe über Bilder schütten. Sie geht der Frage auf den Grund, warum Menschen sich dazu entschließen, so radikal Protest auszuüben und ob härtere Strafen solche Aktionen eindämmen würden. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 22.02.2023 ORF 1
  • Immer spürbarer werden die Folgen des Klimawandels, immer lauter werden auch wieder die Stimmen, die sagen: Atomkraft ist die umweltfreundlichste Lösung. Lisa Gadenstätter möchte wissen: ist Atomkraft so gefährlich, wie wir denken oder ist es Zeit für einen Imagewechsel der Kernenergie? DOK 1 spricht mit anonymen Mitarbeitern des Hochrisikokraftwerks Mochovce nahe der österreichischen Grenze, mit Atomforschern, die mitten in Wien den einzigen Atomreaktor des Landes betreiben und Mitarbeitern jenes Unternehmens, das in Österreich für die Entsorgung von radioaktivem Müll zuständig ist um herauszufinden: wie strahlend ist unsere Zukunft mit Atomkraft? (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 23.02.2022 ORF 1
  • Sie sind wieder da: Die KommunistInnen. Schon eine Weile in Graz, seit kurzem im Land Salzburg und mit der Wahl Andreas Bablers zum neuen SPÖ-Chef werden Marx & Co. sogar auf Bundesebene diskutiert. Ist sie das jetzt – die rote Welle? Und: Muss man sich wirklich vor ihr fürchten? Hanno Settele reist für die neue Dok 1 in die neuen Hochburgen einer plötzlich wiederbelebten alten Ideologie und will wissen, was es ist, das den linken Rand wieder attraktiv erscheinen lässt. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 18.10.2023 ORF 1
  • Anfang Oktober, in einem kleinen Dorf in Oberösterreich: Auf einem Feldweg wird eine Joggerin von einem American Staffordshire Terrier attackiert und stirbt. Seitdem ist sie wieder da: Die Diskussion um sogenannte „Kampfhunde“. Wie gefährlich sind Listenhunde tatsächlich? Und welche Sinn macht diese Kategorisierung überhaupt? Für die Dok 1 beleuchtet Hanno Settele die potentielle Gefahr, die von den Vierbeinern ausgeht und stellt die Frage nach der Verantwortung, die ihre BesitzerInnen tragen. Außerdem will er wissen: Ist die Angst vorm „Kampfhund“ wirklich begründet oder sind es nur Vorurteile, die zu populistischen Verbotsrufen führen und den Blick auf die Vielschichtigkeit der Thematik versperren? (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 06.12.2023 ORF 1
  • Tag für Tag berichtet Christian Wehrschütz für den ORF aus der umkämpften Ukraine. Wie bewältigt er diese Aufgabe, wie bewältigt er seinen „Alltag“? Berichterstatter vor Ort müssen in einer chaotischen Lage den Überblick behalten, oft unter Gefahr für das eigene Leben. Wie macht man das? Wie geht man mit der Angst um? Wie bekommt man die Bilder wieder aus dem Kopf? Hanno Settele sucht nach Antworten auf diese Fragen. Er spricht mit erfahrenen Kriegs- und Krisenberichterstattern wie Christian Wehrschütz, Fritz Orter, Karim El Gawhary, u.a. Es heißt, das erste Opfer des Krieges sei die Wahrheit. Dok 1 trifft Reporterinnen und Reporter, die dafür kämpfen, diesen Satz zu widerlegen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 16.03.2022 ORF 1
  • Bis jetzt haben wir ihnen eigentlich kaum Beachtung geschenkt – künstlichen Intelligenzen, die darüber entscheiden, welcher Flug uns bei der Urlaubsbuchung zu welchem Preis angezeigt oder welcher Traumpartner uns von Tinder vorgeschlagen wird. Erst vermeintliche Spielereien wie etwa ChatGTP, ein Programm, das auf Anfrage selbstständig Texte zu jedem nur vorstellbaren Thema verfasst, oder dall.e, das Bilder aus Textbeschreibungen generiert, haben viele von uns aufgeschreckt: Kann es wirklich sein, dass Algorithmen die meisten Aufgaben besser erledigen können, als wir selbst? Fakt ist: Künstliche Intelligenz ist längst unter uns. Die Systeme übernehmen nicht nur einfache Tätigkeiten, sondern zunehmend komplexere, von denen wir vor wenigen Jahren nicht dachten, dass sie durch Rechenleistung statt durch menschliches Hirnschmalz umgesetzt werden können. Sie schlagen Mediziner/​innen Behandlungen für ihre Patient/​innen vor, teilen Arbeitslose nach ihren Chancen am Jobmarkt ein oder entscheiden darüber, wem ein Visum für die Einreise in ein Land zusteht und wem nicht. Übernehmen jetzt die Maschinen – und wenn ja: Was bleibt dann noch von uns übrig? Macht KI die Welt besser – oder reißt sie neue Gräben in der Gesellschaft auf? Wer profitiert von den neuen Möglichkeiten, die sie uns bietet? Und wer bleibt auf der Strecke? Und: Wer soll eigentlich darüber entscheiden, was geht und was nicht? Eine „Dok 1“-Reise durch eine Welt im digitalen Umbruch, zwischen selbstfahrenden Autos und einer sich selbst abschaffenden Menschheit. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 03.05.2023 ORF 1
  • v.li.: Hanno Settele mit Erwin Klettenhofer in der Krieau. Erwin Klettenhofer ist fasziniert von Pferdewetten. Hier zu sehen Hanno und Erwin mit einem Pferd und seinem Sulky.
    Wer nicht spielt, der nicht gewinnt … Das Glücksspiel ist so alt wie die Menschheit selbst. Bereits in der Steinzeit würfelte man und versuchte sein Glück bei einer frühen Form des Brettspiels. Zeitvertreib, Adrenalinrausch, oder etwas anderes: Warum spielen Menschen? Was einerseits faszinierend ist, ist auf der anderen Seite auch gefährlich, Stichwort Spielsucht. Selbstverständlich sind diese Spiele nicht dafür geschaffen, um die Kunden gewinnen zu lassen, sondern sollen vor allem dem Betreiber größere Gewinne garantieren. Nicht umsonst heißt es so schön: Das Haus gewinnt immer! Glücksspiel existiert nicht nur auf eine Art und Weise, sondern kennt viele Gesichter. Ob Lotto, Rubellose, stationäre Casinos, Sportwetten, Pferdewetten, das kleine Glücksspiel wie Automaten, jeder und jede wird fündig. Und dann gibt es noch die unendlich erscheinende Welt des Online-Glücksspiels, das nicht immer legal ist … In dieser Dok 1 geht es um Gewinnchancen in den verschiedenen Glücksspielsparten, um deren Gefahren, die Frage warum wir eigentlich spielen und wer letztendlich die wahren Gewinner sind. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 21.05.2025 ORF 1
  • In Kanada wüten nach Temperaturen von 49,6 Grad Celsius verheerende Waldbrände, die 90 Prozent der Stadt Lytton vernichten. In Nigeria sind die Bewohner mit noch nie dagewesener Trockenheit konfrontiert und müssen immer tiefer graben, um an Wasser zu kommen. Und in Kuwait City ist bei Temperaturen von über 53 Grad Celsius ein Leben außerhalb von klimatisierten Räumen kaum mehr möglich. Leben bei 50 Grad besucht Länder auf der ganzen Welt, in denen die tödliche Hitze aufgrund des Klimawandels immer häufiger wird. Einige Menschen bleiben und versuchen, sich anzupassen. Andere ziehen in kühlere Klimazonen und werden so zu Klimaflüchtlingen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 23.02.2022 ORF 1

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