unvollständige Folgenliste (Seite 3)

  • Milch – in Österreich nicht nur ein Grundnahrungsmittel, sondern Kulturgut. Sie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige unserer Landwirtschaft. Und nicht nur das; unsere Milchbauern erhalten die Almen und versorgen das ganze Land, sodass wir fast ganz ohne Importe auskommen. Doch die weiße Milch hat auch ihre dunklen Seiten. Ob hinter den Kulissen unsere Bauern unter Druck stehen, hochgezüchtete Rinder die Bergwiesen zertrampeln und ob die Milch vielleicht gar nicht so gesund ist, wie uns erzählt wird ? Lisa Gadenstätter findet es heraus. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 08.09.2021 ORF 1
  • Vladimir ist ein Student aus Mödling. Seit seiner Trennung lebt er alleine und möchte sich nun wieder ins Leben zurück kämpfen.
    In Österreich sind mehr als 600.000 Menschen einsam, Tendenz steigend. Wer glaubt, Einsamkeit trifft nur ältere Menschen, der irrt. Immer mehr Junge sagen ganz offen: Ich bin einsam. Wie kann das sein? In einer Welt, in der wir online so vernetzt sind wie nie zuvor? Dieser Frage geht Lisa Gadenstätter in ihrer neuen Dok 1 nach. Sie trifft Menschen, die erzählen, warum sie einsam sind und was das mit ihnen macht. Zum Beispiel trifft Lisa eine junge Frau, die ein Social Media Star ist, sich aber nicht aus dem Haus traut, weil ihr der direkte Kontakt mit Menschen Angst macht. Ein Student und eine Chorsängerin erzählen, was die Einsamkeit mit ihnen macht und welche Strategien sie dagegen entwickelt haben. Die Dok 1 liefert aber auch konkrete Tipps: Welche Strategien helfen gegen Einsamkeit? Was können wir tun, wenn wir uns wieder mal allein fühlen? (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 14.01.2026 ORF 1
  • Können wir unseren Augen und Ohren noch trauen, bei dem, was wir auf unseren Bildschirmen sehen? Hanno zeigt, was Künstliche Intelligenz heute kann! Täuschend echtes Videomaterial und Musik auf Knopfdruck? Jede Sprache sprechen? Familienfotos von 1925 zum Leben erwecken? Alles möglich. Doch wo liegen die Grenzen und Gefahren, die damit einhergehen? Hanno testet verschiedene K.I. Tools auf Herz und Nieren und wird dabei von „K.I.K.I.“ begleitet, seiner persönlichen K.I. Assistentin für diese Doku. Zusammen gehen sie der Frage nach: Was kann man noch glauben? (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 13.11.2024 ORF 1
  • Die Erderwärmung schreitet voran und eines ist klar: Die Welt muss lernen, mit weniger fossilen Brennstoffen auszukommen. Die Energiewende ist viel beschworen und lange geplant. Wladimir Putins Griff an den Gashahn zeigt uns aber, dass Europa längst noch nicht so weit ist, Öl oder Gas durch nachhaltige Energieformen zu ersetzen. Hanno Settele will wissen, ob das Zeitalter von Gas, Kohle und Atomenergie tatsächlich vorbei ist, oder ob das „ENDE DER WENDE?“ bevorsteht. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 02.11.2022 ORF 1
  • Die vierte Corona-Welle ist die „Pandemie der Ungeimpften“ – und die betrifft nicht nur Impfverweigerer: Rund eine Million Kinder sind in Österreich unter 12 Jahren alt und können somit noch gar nicht geimpft werden. Sie sind dem Virus ausgeliefert. Ist also eine Impfpflicht für Pädagogen der Weg, um sie zu schützen? Und wie sieht es mit anderen Gruppen aus, die unfreiwillig schutzlos sind? Trotz aller Beteuerungen, es werde keine Impfpflicht geben, wird sie für immer mehr Berufe in Betracht gezogen. Doch der Widerstand ist gewaltig. Lisa Gadenstätter und Hanno Settele sprechen mit Betroffenen auf beiden Seiten, erkunden die Rechte und Pflichten einer Gemeinschaftsgesellschaft und diskutieren den Faktor Solidarität. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 22.09.2021 ORF 1
  • Chip in der Impfung, unterirdische Geheimwelten, 5G als Strahlenwaffe. Hanno Settele rechnet mit ungeheuerlichen Theorien ab. Warum glauben viele Menschen, ein Körnchen Wahrheit könnte drinstecken? Warum erreichen haarsträubende Verschwörungserzählungen und populäre Pseudowissenschaft ein Publikum? Settele begibt sich für Dok1 ins Paralleluniversum der alternativen Wahrheiten. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 14.04.2021 ORF 1
  • Sie erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und haben oft Kultstatus – Kochshows und ihre Megastars. In Österreich tummeln sich jede Menge von Top-Köchen und -Köchinnen. Gerade wurde Benjamin Parth, ein 34-jähriger Tiroler mit 5 Hauben ausgezeichnet. Wie funktioniert dieses System hinter den Kulissen? Warum sind Köche die neuen Superstars, wieviel Aufwand steckt in einer perfekt funktionierenden Küchen-Logistik, wie schauts mit Frauen an der Spitze aus? Wie groß ist der Druck auf Spitzenköche, aber auch auf dem Küchenpersonal, dass unter extremen Bedingungen täglich Top-Leistungen erfüllt: Hitze, Luftfeuchtigkeit, Enge, Zeitdruck, Arbeit mit teils gefährlichem Gerät …und warum hinterfragen immer mehr Kenner des Milieus das System „Hauben/​Sterne“? Die Dok1-Folge behandelt die Welt der Top-Gastronomie, aber auch einfache Betriebe in denen tagtäglich schier Unmenschliches geleistet wird. (Text: ORF)
    Österreichische TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 22.02.2023
  • Jedes Jahr werden sie neu vergeben – Sterne und Hauben in der Spitzengastronomie. Sterne sind im Feinschmeckerland Österreich eine harte Währung, sie sind weltweit gültig und sollen die Gäste an die besten Tische des Landes locken. Aber wie genau funktionieren diese Auszeichnungen? Wie fair ist es, wer bekommt wofür einen Stern oder eine Haube und warum hinterfragen immer mehr dieses System? Sogar aus den eigenen Reihen: der steirische Spitzenkoch Johann Lafer, der jahrelang selbst ein Sternerestaurant geführt hat, hat zum Rundumschlag ausgeholt und die Spitzengastronomie hart kritisiert – er spricht von Überforderung, schlechter Bezahlung und einem harschem Umgangston in so manchen Küchen. Grund genug für Lisa Gadenstätter in der DOK1 einen Blick hinter die normalerweise verschlossenen Türen der Spitzengastronomie zu werfen – und am eigenen Leib den Druck der Küche zu spüren. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 01.03.2023 ORF 1
  • Der Winter naht. Und die Energiepreise steigen in Österreich im Rekordtempo. Viele Menschen haben Angst vor kalten Wohnungen, horrenden Stromkosten und hohen Spritpreisen. Tipps zum Energiesparen im Haushalt schaffen es auf die Titelseiten der Zeitungen. Aber was bringt wirklich etwas? Wie viel Geld bleibt im Börserl, wenn Stromsparen zur täglichen Gewohnheit wird? (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 21.09.2022 ORF 1
  • Vom Sonntagsmäher und Hundeleinenverweigerer über Ampelignoranten und Gehsteigradler bis hin zu Lauttelefonierern und Skiliftdränglern, um diese Regelbrecher geht es in dieser Dok 1. Was treibt sie an, wenn sie ignorieren, was unsere Gesellschaft sich jahrzehntelang erarbeitet hat? Wenn sie agieren, ohne auf die Empfindungen ihrer Umwelt Rücksicht zu nehmen? Egoismus, Unbedarftheit, fehlende Empathie? Liegen die Ursachen vielleicht in der Kindheit und der Erziehung? Und warum fällt es manchen Betroffenen so schwer, ihren Unmut gegenüber Regelbrechern kundzutun während andere, Freude und Erfüllung in der Ermahnung anderer zu finden scheinen? Hanno Settele versucht mit Hilfe von Soziologie, Psychologie und Medizin sowie mit einer Vielzahl an Erfahrungsberichten diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Betreibt Feldforschung an Originalschauplätzen (Straße! Flugzeug! Ruhewagen der ÖBB! …) und wird dabei zum Sammelkorb aufgestauten Ärgers hunderttausender Österreicher und Österreicherinnen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 12.03.2025 ORF 1
  • Zucker in Mengen ist ungesund, das ist bekannt. Doch wie lässt sich das „süße Gift“ vermeiden? Einfach ist das nicht, bemerkt Lisa Gadenstätter. Denn viele Hersteller geben sich große Mühe den Zucker in ihren Produkten zu verstecken. Für Diabetiker kann das eine Frage von Leben und Tod sein. Dok1 besucht Betroffene und stellt die guten Ideen im Kampf gegen zu viel Zucker vor: Etwa die zuckerfreien Süßspeisen aus Salzburg. Ganz andere Sorgen haben die österreichischen Zuckerrübenbauern, die unter dem Import-Druck von billigem Zucker aus dem Ausland leiden. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 08.06.2022 ORF 1
  • Die Pandemie hat den Klimawandel und den Kampf dagegen aus den Schlagzeilen verdrängt. Die Galionsfigur der Klimaaktivisten Greta Thunberg macht dennoch weiter. Die einen verehren sie als Heldin, die anderen verachten Greta Thunberg. Dok 1 wirft einen Blick in die Welt der Feinde der jungen Klimaaktivistin. „Meiner Meinung nach ist sie ein armes, krankes Kind. Ihre Eltern sollten eingesperrt werden.“ So drastisch äußert sich Michael Limburg, der den menschengemachten Klimawandel in Abrede stellt. Mariella Gittler fällt es schwer zu verstehen, warum die junge Frau so viel Ablehnung erfährt und stellt sich die Frage: „Warum wird Greta Thunberg so leidenschaftlich gehasst?“ Auf der Suche nach Antworten spricht sie mit Kritikern Gretas sowie mit Industrievertretern und Experten. So besucht sie u.a. OMV-Chef Rainer Seele in der Raffinerie Schwechat, der Greta Thunberg zwar für „eine beeindruckende Persönlichkeit, die dem Klimawandel eine Stimme gegeben hat“ hält, die öffentliche Klimadebatte jedoch als „schwer hysterisch“ bezeichnet, diskutiert mit einem niederösterreichischen Landhofbesitzer mit Schaf- und Pferdezucht, der die „Respektlosigkeit“ junger Klimaaktivisten und das Ausspielen Jung gegen Alt kritisiert, besucht einen IT-Unternehmer mit Pilotenschein am Hangar des Flugfeld Vöslau, der sich gegen „Flight Shaming“, also Flugscham, und die „Marketing-Maschinerie hinter Thunberg“ ausspricht. Dok 1 begleitet die Greta-Fans beim großen Earth Strike inmitten 70.000 Demonstranten durch Wien. Über die wissenschaftliche Faktenlage spricht Gittler mit dem Klimaforscher Dr. Harald Rieder von der Boku Wien. So sehr Thunberg für ihren Mut und ihre Standhaftigkeit bewundert und gelobt wird, so sehr wird sie auch abgelehnt, kritisiert, ja sogar gehasst. Gegner werfen ihr etwa vor, eine reine PR-Figur zu sein, die einer grünen Industrie in die Hände spielt. Andere bezeichnen das Mädchen aufgrund ihres Aspergers-Syndroms, eine Form des Autismus, als psychisch krank und sprechen ihr jegliche Integrität ab. In Sozialen Medien wird sie häufig für Ihr Anderssein und ihr Aussehen diffamiert, nach ihrer letzten Rede in New York erhielt sie sogar Morddrohungen. Das Phänomen Thunberg analysiert außerdem die Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Irene Neverla. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Do. 07.11.2019 ORF 1
  • Bis zum 24. Februar 2022 waren sie Architektinnen, Lehrerinnen, Künstlerinnen, Verkäuferinnen oder Anwältinnen. Sie gingen mittags in ihr Lieblingsrestaurant, fuhren ihre Kinder in die Schule und verbrachten ihre Abende zuhause mit Pizza und Netflix. Dann griff Russland an – und das änderte alles: Sie sind plötzlich Frauen im Krieg. Sie wissen jetzt, wie man Molotov-Cocktails herstellt, wo der nächste Luftschutzkeller ist, flüchten aus ihren Heimatstädten, helfen selbst Flüchtenden oder sind sogar selbst bewaffnet in den Krieg gezogen. In „FRAUEN IM KRIEG“ porträtiert Lisa Gadenstätter Ukrainerinnen, deren Leben von heute auf morgen ein anderes wurde. Für Dok 1 reist sie deshalb in die Westukraine. Nach Lwiw/​Lemberg, wo die Bedrohung durch Raketenangriffe zum Alltag gehört, trifft sie eine Künstlerin, die versucht mit ihrer Musik weiter Freude in ihr Leben und das anderer zu lassen. Sie spricht mit einer Psychologin, die Internally Displaced People, also Flüchtlinge im eigenen Land, betreut. Und sie stattet der jüdischen Gemeinde einen Besuch hab, die seit dem Beginn des Krieges unter Schock steht. In der Stadt Uschhorod, sieht sich Lisa Gadenstätter an, wie Frauen als „Food Bataillon“ die gesamte Region mit zubereiteten Lebensmitteln versorgen. Und eine Lehrerin erzählt ihr, wie sie durch ihren Unterricht SchülerInnen weiter ein Gefühl von Normalität geben will. Über Skype spricht Host Lisa Gadenstätter mit zwei besonderen Frauen: Da ist eine Unternehmerin, die sich freiwillig dem Heer angeschlossen hat und jetzt als Soldatin in Kiew stationiert ist. Und mit einer Krankenschwester, die von ihren zermürbenden Einsätzen in der belagerten Stadt berichtet. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere ungesendet
    Österreichische TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 11.05.2022
  • Die Klimakrise fordert ihre Opfer, die Pandemie sowieso, die Politik wird immer korrupter, künstliche Intelligenz ersetzt den Menschen, Terroranschläge versetzen uns in Angst und Schrecken, die Gräben in der Gesellschaft werden immer tiefer, beim Laternenfest gibt es Kerzenverbot, man kann eigentlich niemandem mehr irgendwas glauben und Sommer, wie sie früher einmal waren, gibt es so eigentlich auch nicht mehr. Alles dreht sich schneller in einer Welt, die immer komplexer wird – und auch Hanno Settele hat manchmal das Gefühl: Früher war doch alles besser. Aber: Stimmt das wirklich? Oder ist das nur der verklärte Blick auf eine Vergangenheit, die es so, wie sie in unseren Köpfen herumgeistert, eigentlich nie gegeben hat? Für Dok 1 macht er sich auf die Reise durch die Vergangenheit um die Gegenwart besser zu begreifen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 11.10.2023 ORF III
    • Alternativtitel: Good News - so ein geiles 2022!!??
    Krankheit, Krieg, Katastrophen, Korruption – das war das Jahr 2022. Only bad news. No good news. Aber war 2022 wirklich nur schlecht? Gab es überhaupt keine guten Nachrichten? Oder drangen sie nur nicht zu uns durch? In dieser Dok1-Folge machen wir uns auf die Suche: gab es vielleicht doch auch irgendwelche Good-News im letzten Jahr und warum schaffen es die guten Nachrichten nie in die Schlagzeilen? Und: gibt es vielleicht doch auch fürs kommende Jahr 2023 Themen, die uns – trotz Krise, Krieg und Teuerunng hoffen lassen können? (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 11.01.2023 ORF 1
  • „Dok 1: Gegen das Establishment“ beschäftigt sich mit der Frage, warum das Vertrauen von immer mehr Menschen in Institutionen, Personen und Einrichtungen des öffentlichen Lebens so rasch schwindet. Noch nie zu vor war das Image von Politiker/​innen, Journalist/​innen, Polizist/​innen, aber auch jenes von Forschenden so angekratzt. Kommt uns jede gemeinsame Plattform, jeder „Common Ground“ abhanden? Was bedeuten diese Entwicklungen für unser aller Zusammenleben? Können wir friedlich miteinander auskommen, wenn immer mehr Menschen sich ihre ganz persönliche, eigene Realität zusammenzimmern? (Text: ORF)
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 28.09.2022
  • Am Valentinstag geht Lisa Gadenstätter den Geheimnissen der Liebe, in all ihren Ausformungen auf die Spur. Welche Formen der Liebe gibt es, wie schafft man es, möglichst lange zusammenzubleiben, was ist, wenn die Liebe unerwidert oder geheim ist? Schauplatz für das Zusammentreffen mit den verschiedensten GesprächspartnerInnen ist das altehrwürdige Hotel Orient in Wien. Das seit 1896 existierende Etablissement mit seinem Interieur im Burlesque-Stil bildet nicht nur einen speziellen Rahmen für die Gespräche, sondern sorgt als Stundenhotel auch dafür, dass Liebe und Erotik nicht zu kurz kommen. Eine Nacht in einem der Zimmer ist auch ein beliebtes Valentinstags-Geschenk. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 14.02.2024 ORF 1
  • Aschbacher, Buchmann, Weidinger – abgeschriebene Doktorarbeiten und erschlichene Titel gehen regelmäßig durch die Medien. Diese Affären zeigen, was Kritiker schon lange wissen: Nicht jeder Titel ist gleich viel wert. Mancher kostet fünfstellige Summen – und am Ende vielleicht sogar die gesamte Karriere. Während sich tausende Studierende über Monate oder Jahre plagen, um einen wertvollen Beitrag zur Wissenschaft zu leisten, nehmen einige lieber die Abkürzung über graue Zonen und rote Ampeln. In Verruf stehen etwa Promotionsberater, deren Kunden immer öfter auch scherzhaft als „Dr. Bratislava“ in die Medien kommen. Ein gängiger Trick ist die Übersetzung von ausländischen Dissertationen – in der Hoffnung, diese würden bei der obligaten Prüfung mit Plagiatssoftware nicht auffallen. Doch die Unis schlagen zurück: Immer enger zieht sich das Netz von Kontrollmaßnahmen rund um jene Studierende, die versuchen, mit vorgetäuschten Leistungen einen Titel zu bekommen. Denn Titel sind immer noch heiß begehrt – versprechen sie doch Ansehen und bessere bezahlte Jobs. In einigen konservativen Kreisen etwa gilt ein Abschluss überhaupt erst als Eintrittskarte für Gesellschaft und Netzwerke. Hanno Settele geht der Frage nach, was Akademiker dazu bringt, auf den letzten Metern zu Betrügern zu werden, welchen Schaden sie damit anrichten, wie jemand zu einer gefälschten Abschlussarbeit kommen kann und was die Konsequenzen sind. Zu Wort kommen der als „Plagiatsjäger“ bekannt gewordene Stefan Weber, ein anonymer Ghostwriter, der gegen Geld abgabereife Arbeiten schreibt, betroffene Studentinnen, deren Abschlüsse unter dem Imageverlust leiden Verantwortungsträger auf Uni-Ebene. Hanno Settele fragt die Personalvermittlerin Gundi Wentner, wieviel ein Titel noch wert ist und lernt den Mann mit den meisten Doktortiteln Österreichs kennen. Wir erfahren wie man um 10 Euro zu einem Doktortitel kommen kann, der im Ausweis steht und welche dreisten Anfragen bei vermeintlichen Titelverkäufern einlangen. Warum die Österreicher so auf Titel stehen und ob sich das gerade ändert, beleuchtet Settele ebenso wie die Zeit und Arbeit, die in einer ordentlich gemachten Dissertation tatsächlich drinstecken. Jurist Markus Haslinger stellt die rechtlichen Konsequenzen für Plagiatoren dar und Schreibtrainerin Judith Wolfsberger versichert, dass sich niemand vor der Abschlussarbeit fürchten muss – denn wissenschaftliches Schreiben kann man lernen. Darüberhinaus klärt Hanno Settele ein für allemal auf, welchen „Doktor“ eigentlich die Richard-Busse gemacht haben! (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 24.02.2021 ORF 1
  • Es ist das Schreckensszenario für alle, die gerne in die Pedale treten: Man kommt zum Abstellplatz, und das eigene Rad ist spurlos verschwunden. Allein im Jahr 2024 wurden fast 20.000 Räder als gestohlen gemeldet. Damit ist Fahrraddiebstahl das am häufigsten verübte Strafrechtsdelikt in Österreich, doch die Aufklärungsquote ist mager: Mehr als 90 Prozent der Drahtesel bleiben für immer verschwunden. Warum eigentlich? Hanno Settele begibt sich für Dok 1 auf investigative Spurensuche. Ausgestattet mit einem versteckten GPS-Tracker dient ein Rad als Lockvogel, um die Wege der Diebesbanden offenzulegen. Gemeinsam mit Betroffenen, Ermittlern und einem ehemaligen Dieb geht Hanno Settele den Fragen nach: Wo landen die verschwundenen Bikes, wer profitiert vom lukrativen Schwarzmarkt mit teuren E-Bikes? Und: Wie schützt man sich am besten vor den Fahrraddieben? (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 15.04.2026 ORF 1
  • Das Vertrauen der Österreicherinnen und Österreicher in die Politik und ihre Regierung steht Umfragen zu Folge auf einem historischen Tiefstand. Kaum jemand scheint ihr zuzutrauen, auf die Krisen unserer Zeit angemessen reagieren zu können. Andererseits wird es zunehmend schwerer, es den Wählerinnen und Wählern recht zu machen, da jede Entscheidung einen medialen und digitalen shitstorm hinter sich zu ziehen scheint. Kante zu zeigen oder Stellung zu beziehen, entpuppt sich daher als zunehmend unpopulär für unsere Politiker und Politikerinnen. Hanno Settele fragt sich in dieser Dok 1-Folge, ob es Parteien überhaupt noch möglich ist, eine Mehrheit der Bevölkerung hinter sich zu vereinen bzw. wie deren Politiker aussehen und agieren müssten. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 28.09.2022 ORF 1
  • Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktionsbedingungen: Glaubt man profitorientierten Konzernen, können wir Konsumenten nur mit unseren Kaufentscheidungen die Welt retten. Aber das ist eine populäre und gefährliche Lüge. Gemeinsam mit der Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann zeigt Werner Boote wie wir uns dagegen wehren können. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 31.08.2022 ORF 1
  • Scheitern – ein Wort, das derzeit in aller Munde ist. Koalitionsverhandlungen – gescheitert. Sportler-Comeback – gescheitert. Unternehmen – gescheitert. Keiner scheitert gern, trotzdem passiert es jedem und jeder von uns. Wir scheitern im Kleinen, aber auch im Großen. Und nur die Wenigsten geben es zu. In dieser Dok 1 will Lisa Gadenstätter der Scheiter- und Fehlerkultur in Österreich auf den Grund gehen. Sie spricht mit Menschen, die ganz offen mit ihrem Scheitern umgehen. So trifft sie zum Beispiel die Schauspielerin Valerie Huber, die sagt: „Bei mir steht Scheitern bei Castings an der Tagesordnung“. Ex-SPÖ-Kanzler Christian Kern gibt zu, an der Politik gescheitert zu sein. Und Anneliese Rohrer, die Grande Dame des Journalismus, erzählt vom falschen Zugang zum Scheitern in Österreich. Neben den persönlichen Erzählungen ihrer Interviewpartner wagt Lisa Gadenstätter auch den Selbstversuch, erstellt einen „Lebenslauf des Scheiterns“ und erkennt: Über Fehler und Scheitern zu sprechen, ist gar nicht so leicht. Eine Dok 1 übers Hinfallen, Aufstehen und Weitermachen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 05.03.2025 ORF 1
  • Nora Zoglauer will wissen, was es mit Bracos „gebendem Blick“ auf sich hat.
    In einem überlasteten Gesundheitssystem, in dem sich viele Patienten und Patientinnen nicht wahrgenommen fühlen, suchen immer mehr Menschen Hilfe in esoterischen Heilsversprechen – von harmlos bis mitunter sogar potentiell tödlich. Was alle Angebote eint: Sie kosten, und das nicht wenig. Die Wunderheiler von heute setzen dabei nicht mehr nur auf schamanische Rituale, Handauflegen oder Aura-Arbeit, sondern geben ihren Angeboten vermehrt Bezeichnungen, die ihnen den Anschein von Wissenschaftlichkeit geben, wie Mikroimmunbehandlung, Quantenmedizin, Frequenztherapie oder Bioscans. Statt Amuletten und Heilsteinen tragen Hilfesuchende dann kostspielige elektronische Gadgets, inklusive monatlich zahlungspflichtiger Apps, zur Abwehr schlechter Energien am Körper. Dok 1 Gast-Moderatorin Nora Zoglauer, selbst lange von Migräne geplagt und erfolglos mit Globuli „Globuli, Gurus, Gute Geschäfte“ taucht sie ein in die Welt derer, die mit Hoffnung und Ängsten anderer Geld machen, will wissen, warum sich viele Menschen von evidenzbasierten Medizin abwenden und wie gefährlich das für Einzelne und die gesamte Gesellschaft sein kann. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 18.03.2026 ORF 1

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