Der Elefant – Mord verjährt nie

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    • Staffel 1, Folge 1
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      Frau Sandmanns Glück (Staffel 1, Folge 1) – © Sat.1

      Mitten in der Nacht erscheint eine Frau auf einer Polizeiwache und behauptet, vor Jahren den Arzt Dr. Alfons Sutter erschossen zu haben, als Beweis hat sie die Tatwaffe mitgebracht. Der Fall von Frau Sandmann landet bei Hauptkommissar Steiner, der den bruchstückhaften Angaben der jungen Frau misstraut. Bei einer Wohnungsdurchsuchung findet sich nichts Auffälliges – außer einem Fotoalbum, in dem sorgfältig ausgeschnittene Abbildungen männlicher Models zusammengetragen sind, und einem riesigen Schlüsselbund. Etwas Licht ins Dunkel kommt, als sich der Psychologe Dr. Bernbeck meldet, der einen Abschiedsbrief von Frau Sandmann, die bei ihm als Putzhilfe arbeitet, bekommen hat und befürchtete, dass sie sich umbringen wollte. Andreas Zier erfährt inzwischen, dass die Witwe Ildiko Sutter schon wenige Wochen nach der Tat eine Affäre mit einem unbekannten Mann hatte, der einen roten Sportwagen fuhr. Freimütig räumt sie ein, ihren Mann gehasst zu haben, Affären habe sie aus Angst vor ihrem Mann jedoch erst nach Sutters Tod gehabt. An ihren ersten Liebhaber mit dem roten Sportwagen erinnert sie sich: Simon Fürstenau, ein attraktiver, sympathischer Enddreißiger, der mit seinen Architekturmodellen gut im Geschäft ist. Als Zeuge kann er nicht weiterhelfen, denn eine Charlotte Sandmann kennt er ebenso wenig wie Ildiko. Erst die Überprüfung der Liste mit den Putzadressen von Frau Sandmann führt zu einer heißen Spur: Eine Arztpraxis erweist sich als idealer Logenplatz mit Blick auf Arbeitsplatz und Wohnung von Simon Fürstenau. Weil Frau Sandmann jedoch immer noch stur behauptet, Fürstenau nicht zu kennen, arrangiert Steiner eine Gegenüberstellung, bei der Frau Sandmann ihre Aufregung kaum verbergen kann … (Text: Sat.1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 14.01.2004 Sat.1
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    • Staffel 1, Folge 2
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      Liebesbrief eines Toten (Staffel 1, Folge 2) – © Sat.1

      Bei Aufräumarbeiten nach einer Überschwemmung in der Universitätsbibliothek findet sich ein altes Mathematikbuch mit einem Brief zwischen den Seiten, adressiert an Elke Wagenknecht, heute Ärztin in einem Kölner Krankenhaus. Absender ist Elkes Lebensgefährte aus Unizeiten, Johannes Wolff. Der Mathematikstudent hatte Selbstmord begangen – aus Trauer über die Trennung, wie aus einem damals gefundenen Abschiedsbrief hervorging. Der neu aufgetauchte Brief ist dagegen eine Liebeserklärung an Elke Wagenknecht und enthält einen Heiratsantrag. Sollte der Abschiedsbrief gefälscht sein, ist ein Mordverdacht zwingend. Von der Todesnacht kann sie nur aus zweiter Hand berichten, sie selbst war schon kurz nach der Trennung aus der Wohngemeinschaft ausgezogen. Deshalb besucht Hauptkommissar Steiner in ihrer Begleitung ihre damaligen Mitbewohner. Professor Peter Venkmann hat als Mathematiker Weltruf erlangt und ist das Aushängeschild seiner Fakultät. Peter und Charlotte Venkmann lassen noch einmal die Geburtstagsparty, auf der Johannes umgekommen ist, Revue passieren. Wie so häufig seit der Trennung von Elke, habe Johannes auf dem Dach gesessen. Am nächsten Morgen sei er tot im Hof gefunden worden. Die Gäste lassen sich nicht mehr genau rekonstruieren, alle tranken, kifften und diskutierten über die Weltrevolution – auch der junge Peter Venkmann. Als die Pathologin Dr. Heitmann durch einen Schriftvergleich nachweisen kann, dass der Abschiedsbrief eine Fälschung ist, wird Steiner klar, dass der Täter zum engeren Umfeld von Johannes Wolff gehört haben muss. In seinem echten Brief erwähnt Johannes diverse Treffen mit einem Benno Kuhn als Erklärung dafür, dass er Elke oft nicht sagen konnte, wohin er ging. Es stellt sich heraus, dass Benno Kuhn eine terroristische Vergangenheit hat. Kurz nach seinen Treffen mit Johannes tauchte er für Jahre unter, wurde viel später in Portugal festgenommen und hat zehn Jahre Gefängnis abgesessen. Heute bewirtschaftet er eine Kneipe. Nur mühsam kann Steiner ihm entlocken, dass Johannes Wolff damals Waffen versteckt hatte, aber nach dem ersten Attentat aussteigen wollte. Angeblich stellte das kein Problem dar, weil er und sein Kumpel ohnehin nichts von den geplanten Aktionen gewusst hätten – dieser Kumpel war Peter Venkmann. Die Nachfrage ist dem Professor sichtlich unangenehm, er bestreitet, jemals Waffen für Kuhn versteckt zu haben … (Text: Sat.1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 21.01.2004 Sat.1
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    • Staffel 1, Folge 3
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      Die Welt gehört mir (Staffel 1, Folge 3) – © Sat.1

      Hauptkommissar Steiner kommt zu spät: Als er im Krankenhaus das Zimmer von Stefan König gefunden hat, ist der Patient gerade einem zweiten Herzinfarkt erlegen. König hatte Steiner angerufen, um einen Mord anzuzeigen. Um herauszufinden, was König ihm sagen wollte, verschafft sich Steiner Zugang zu dessen Wohnung und überrascht dort eine junge Frau am Wäscheschrank. Ulrike Eisenach ist der einzige Mensch, mit dem König noch Kontakt hatte. Sein ganzes Leben kreiste um die Schlagersängerin Tatjana. Davon zeugen zahllose Fotos, Poster, Plattenhüllen und Tonbänder, die er archivierte. Ulrike hat ihn als Leiter des Fanclubs im Haus von Tatjana kennen gelernt, wo sie als Haushälterin arbeitet. Von Königs Anliegen weiß Ulrike nichts. Da König beim Anhören der Bänder den ersten Herzinfarkt erlitt, vermutet Steiner dort einen Hinweis. Dezernatsleiterin Dr. Krüger entpuppt sich als Fan mit Hintergrundwissen: Nach Tatjanas größtem Hit endete ihrer Karriere abrupt. Ihre Schwester Viola sprang vom Dach eines Hotels, während Tatjana drinnen eine Goldene Schallplatte bekam. Seitdem zog sich der einst gefeierte Star aus dem Rampenlicht zurück. Der Hotelangestellte Joachim Brandt erinnert sich an den Abend: Viola hat ihm ein paar Scheine zugesteckt, damit er ein zusätzliches Mikrofon für einen am Protokoll vorbei geplanten Live-Auftritt von Tatjana bereithielt. Die Frau war guter Laune gewesen – nichts deutete auf den tragischen Ausgang des Abends. Frau Dr. Krüger begleitet Steiner bei seinem Besuch im Nobel-Bungalow von Herrn und Frau Schwenke alias Tatjana. Die Polizei kommt ungelegen: Tatjana bereitet sich nach 24 Jahren erstmals wieder auf einen Auftritt vor und befindet sich mitten in der Anprobe. Frau Dr. Krüger ist sauer, dass Steiner die von ihr verehrte Sängerin so unverhohlen mit seinem Verdacht konfrontiert hat, König habe sich zu Violas Tod äußern wollen. Steiner sieht einen Erfolg – die spürbare Unruhe bei diesem Thema deutet für ihn auf einen Treffer, die Trauer um den Tod der Schwester hält er für verlogen. Und noch etwas fällt ihm auf: Tatjana scheint die Bewunderung ihrer Fans nur mit Disziplin zu ertragen. Laut dem Fernsehmoderator Viktor Fuchs war das früher anders: Tatjana genoss ihren Ruhm in vollen Zügen, auch wenn Live-Auftritte nicht ihre Sache waren. Ein Indiz für Mord findet Andreas Zier mit Hilfe der Pathologin Heitmann. Anhand zahlreicher Fotos fiel ihm auf, dass sich Viola kurz vor ihrem Tod äußerlich von einer grauen Maus in eine attraktive junge Frau verwandelte. Dafür unterzog sie sich offenbar auch einer Nasenoperation. Doch eine Selbstmörderin macht keine Pläne! (Text: Sat.1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 28.01.2004 Sat.1
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    • Staffel 1, Folge 4
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      Das Wunder von Braunsfeld (Staffel 1, Folge 4) – © Sat.1

      Auf dem Speicher der Villa des Unternehmers Christian Rilling findet seine Haushälterin Anna Briese ein Päckchen mit wertvollem Schmuck. Das macht ihr Angst: Sie weiß von dem schrecklichen Raubmord, der sich vor 14 Jahren in diesem Haus ereignete. Ein Unbekannter tötete die Eltern des damals zweijährigen David Rilling, plünderte den Tresor und ließ Juwelen mitgehen. Der heute 16-jährige Junge vertraut seinem Onkel Christian völlig. Trotz Albträumen und Angst vor Dunkelheit verdankt er Christian ein Zuhause, das ihm ein normales Leben ermöglicht. Mit Annas Tochter Carla verbindet ihn eine herzliche Freundschaft. Anna Briese verschweigt dem Hausherrn ihren Fund und vertraut sich Steiner an. Dem Hauptkommissar ist von Anfang an klar, dass seine Ermittlungen auf den sensiblen und als Kleinkind traumatisierten David wie eine Bedrohung wirken müssen. Er hofft inständig, dass sein Onkel nichts damit zu tun hat. Die ersten Ermittlungen ergeben, dass Christian Rilling seit dem Tod seines Bruders und seiner Schwägerin ein Familienunternehmen führt, das seit 130 Jahren Druckmaschinen herstellt und der gesamten Region Arbeit sichert. Kurz vor der Ermordung der Rillings stand das Unternehmen jedoch vor dem Konkurs, ohne eine sehr hohe Lebensversicherung zugunsten des Betriebs gäbe es die Firma nicht mehr. Für das „Wunder von Braunsfeld“ verehren die Mitarbeiter den Ermordeten bis heute. Ein Verdacht gegen Christian Rilling scheint abwegig: Er wusste, dass er aufgrund einer bereits früher ausgezahlten Abfindung nichts erben würde, trotzdem nahm er sich des Betriebs und des kleinen Davids an. Die forensische Analyse des Schmucks bestätigt Steiners schlimmste Befürchtungen: Er muss Christian Rilling als Mörder festnehmen, und David stürzt in eine tiefe Krise. Indes nimmt Zier den Haftprüfungstermin, der nur eine Formsache schien, allein wahr – doch Christian Rilling wartet mit einer abenteuerlichen Behauptung auf, die niemand widerlegen kann: Es sei Tötung auf Verlangen gewesen. Seine todkranke Schwägerin und ihr Mann wollten gemeinsam sterben und dank der hohen Versicherungssumme den Familienbetrieb retten. Da Tötung auf Verlangen bereits nach fünf Jahren verjährt, kommt Christian frei. Als Steiner davon erfährt, fürchtet er das Schlimmste und rast zur Villa Rilling. Als er eintrifft, hat David seinen überraschend heimgekehrten Onkel in Panik bereits mit einem Messer verletzt … (Text: Sat.1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 04.02.2004 Sat.1
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    • Staffel 1, Folge 5
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      Mörderischer Kuhhandel (Staffel 1, Folge 5) – © Sat.1

      Bei dem Hehler und Kleinkriminellen Roloff wird der Koffer eines vor zwölf Jahren erschossenen Tierarztes gefunden. Der Mann behauptet, ihn schon vor Jahren auf dem Flohmarkt erworben zu haben. Während Zier der Frage nachgeht, ob der Inhalt des Koffers Grund für einen Mord sein könnte, beschäftigen sich Steiner und Julia mit der Familie des Tierarztes. Die damaligen Ermittlungen ergaben nicht den geringsten Anhaltspunkt für ein Motiv. Vor Ort stellt Steiner fest, dass die Witwe des Ermordeten, Gerda Friedrichs, heute mit ihrem Nachbarn Kurt Wengstmann liiert ist. Ihre Tochter Elisabeth hat Michael Wengstmann, Kurts Sohn, geheiratet. Julia ist ganz begeistert vom Landleben und freundet sich mit Elisabeth an. Die junge Frau hatte ein sehr enges Verhältnis zu ihrem Vater, der ihrer Verbindung mit Michael skeptisch gegenüberstand. Er fand, seine Tochter solle erst in der Stadt studieren und etwas von der Welt sehen, bevor sie sich auf das Landleben festlegt. Dass es nicht mehr zu der anstehenden Auseinandersetzung zwischen Vater und Tochter kam, ist Elisabeths einziger Trost. Sie hat lange gebraucht, um das Trauma der Ermordung ihres Vaters zu verarbeiten. Obwohl ihre alte Angst, der unentdeckte Mörder könnte in ihrer Umgebung leben, wieder hochkommt, unterstützt sie Steiner und sein Team. Sie will unbedingt, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Kurt Wengstmann, damals ein enger Freund des Tierarztes, reagiert jedoch ebenso abweisend wie sein Sohn Michael auf die Ermittlungen. Steiner findet heraus, dass Kurt bereits im Alter von 47 Jahren – ein Jahr nach dem Mord – den Hof an seinen Sohn Michael übergeben hat, der die Rinderzucht auf Öko-Landwirtschaft umstellte. Kurt behauptet, es sei die Aussteuer für seinen Sohn gewesen, Michael hingegen führt diesen Umstand auf die Erschöpfung des Vaters zurück, der schon drei Tage vor dem Mord nicht imstande war, seine Rinder zu versorgen. Als Ziers Recherchen ergeben, dass die Formulare in dem Arztkoffer dazu gedient haben könnten, einen BSE-Fall zu vertuschen, scheint das Mordmotiv gefunden … (Text: Sat.1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 11.02.2004 Sat.1
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    • Staffel 1, Folge 6
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      Vermächtnis eines Vaters (Staffel 1, Folge 6) – © Sat.1

      Nach Feierabend taucht ein älterer Mann mit einem Aktenkoffer bei Andreas Zier im Büro auf. Darin, so behauptet Hans Olschewski, befänden sich Beweise, dass sein Sohn vor drei Jahren nicht einem Motocross-Unfall zum Opfer fiel, sondern ermordet wurde. Weil er auf unverzüglicher Beschäftigung mit dieser Sache besteht und unhöflich wird, lässt ihn Andreas hinauswerfen. Olschewski begeht Selbstmord, beschert der Polizei massive Negativ-Schlagzeilen – und Andreas ein sehr schlechtes Gewissen. Die Sache wird nicht einfacher, als Steiner und sein Team anhand der Unterlagen feststellen müssen, dass Olschewskis Behauptung nicht aus der Luft gegriffen ist. Auslöser für Holgers tödlichen Unfall bei dem Rennen war ein Kolbenfresser, der häufiger vorkommt – folglich wurde die Akte nach Feststellung der Unfallursache geschlossen. Als Olschewski die Maschine zurückbekam, stellte er fest, dass eine Manipulation den Kolbenfresser ausgelöst hatte. Aber niemand schenkte ihm Glauben. Eine Mordabsicht kann Steiner trotzdem nicht unterstellen: Hätte der Fahrer rechtzeitig die Kupplung gezogen, wären die Blockade des Hinterreifens und der tödliche Sturz vermeidbar gewesen. Ging es „nur“ um einen Denkzettel mit Todesfolge? Da die Motorräder vor dem Rennen in einem Schuppen verschlossen waren, zu dem außer Olschewski und seinem Sohn nur noch drei weitere Fahrer Schlüssel hatten, konzentriert sich der Verdacht schnell auf diese drei: Mirco Blumberg, Ritchie Wallenberg und Rolf Fahrenhorst. Hans Olschewski selbst hegte den größten Verdacht gegen den Freund seiner Tochter Hannah, Ritchie Wallenberg. Noch am Abend vor seinem Selbstmord kam es zu einem erbitterten Streit zwischen Vater und Tochter, weil sie ausgerechnet mit Ritchie zusammenziehen wollte. Hannah und Helga Olschewski müssen erst einmal mit dem Schock fertig werden, dass all die verrückten Thesen von Hans Olschewski offensichtlich richtig waren. Hannah will die gemeinsame Wohnung mit Ritchie neu überdenken und löst damit eine Beziehungskrise aus. Steiner geht noch einer anderen Spur nach: Warum hängen überall Fotos von Holger, nur nicht bei Familie Blumberg? (Text: Sat.1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 18.02.2004 Sat.1
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    • Staffel 1, Folge 7
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      Die Leiche im Keller (Staffel 1, Folge 7) – © Sat.1

      Nur eine Vollbremsung kann das Schlimmste verhindern: Monika Hepp, eine von Altersdemenz gezeichnete Seniorin, ist Steiner vors Auto gelaufen. Sie scheint sich eine Last von der Seele reden zu wollen – und in Steiner hat sie jemanden gefunden, der sich die Mühe macht, Licht ins Dunkel ihrer wirren Aussagen zu bringen. Immer wieder spricht die alte Dame in Fragmenten von einem Mann und dessen gewaltsamen Tod. Auch wenn ihre Tochter Bettina, Chefin eines Friseursalons, blockt – bald ist klar, es kann sich nur um Fred Zilges handeln, einen Friseurkollegen und notorischen Weiberhelden, der vor 20 Jahren bei einem Brand ums Leben gekommen ist. Die Indizien belasteten damals seine Chefin und Geliebte Heidrun, die zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Aus den Bruchstücken von Monikas Aussagen und mit Hilfe ihrer Enkelin Silke, die ihr Herz für Andreas entdeckt hat, rekonstruiert Steiner die bittere Wahrheit: Fred hatte damals nicht nur ein Verhältnis mit seiner Chefin, er hat auch Monika und Bettina die große Liebe vorgegaukelt. Mutter und Tochter hatten keine Ahnung davon – bis Bettina ihre Mutter mit Fred in flagranti ertappte. Im Affekt erschlug sie Fred mit einem Pokal. Die beiden Frauen behielten kühlen Kopf und inszenierten einen Brandunfall. Dass es zu den Ermittlungen kam und ihre Chefin verurteilt wurde, war nicht geplant. Wie auch immer – Monika übernahm den Salon, und das Geschäft der fälschlich Beschuldigten brachte der Familie Wohlstand. Doch Steiner braucht stichhaltige Beweise … (Text: Sat.1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 25.02.2004 Sat.1
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    • Staffel 1, Folge 8
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      Der Lügner (Staffel 1, Folge 8) – © Sat.1

      Der Mord an einer erst kürzlich in das Dorf Löhberg im Hochsauerland umgezogenen 40-Jährigen gleicht dem Mord an der 19-jährigen Helga Hausner vor 18 Jahren bis ins Detail. Das Opfer, Petra Krill, trat darüber hinaus damals als Zeugin im Prozess zum Mordfall Hausner auf. Alles spricht für einen Nachahmungstäter, denn der damals verurteilte Mörder hat sich kurz nach Verbüßung der Haftstrafe das Leben genommen, seine Leiche wurde jedoch nie gefunden. Während Kollege Erkrath im aktuellen Fall ermittelt, nimmt Steiner den alten Fall wieder auf. Tatsächlich kommt er dem damals verurteilten Mörder auf die Spur, der heute unter dem Namen Hermann Linden ein zweites Leben als glücklicher Familienvater führt. Der Mann leugnet, mit beiden Morden etwas zu tun zu haben. Steiner glaubt ihm, denn weshalb sollte er sein Familienglück gefährden, indem er die Polizei durch die „Handschrift“ des Mordes unweigerlich auf seine Spur führt? Ist vielleicht noch ein Unbekannter im Spiel? Schlimmere Folgen einer Verzweiflungstat des Verdächtigen kann Steiner gerade noch verhindern, jedoch nicht, dass Linden in Untersuchungshaft genommen wird. Lindens Frau Amelie hört zum ersten Mal von der Vergangenheit ihres Mannes und stürzt in eine tiefe Krise. Amelies Jugendfreund und heutiger Nachbar, der Apotheker Brendel, erweist sich als echter Freund. Er kann den Schock nachfühlen – zumal Petra Krill seine Untermieterin war. Erst als die Mutter ihres Mannes, Frau Wedel, auftaucht und ihrer bisher unbekannten Schwiegertochter Mut macht, hat sie wieder die Kraft, ihrem Mann beizustehen. Aber sie will die Wahrheit wissen – genau wie Steiner. Deshalb übergibt sie dem Hauptkommissar ein Tütchen mit abgeschnittenen Haaren, das sie in der Werkstatt ihres Mannes gefunden hat. Ist Hermann Linden der gesuchte Mörder, der seinen Opfern eine Haarsträhne als Trophäe abschnitt? (Text: Sat.1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 03.03.2004 Sat.1
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