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Die Neuauflage des „Denver-Clan“ stellt wie die Originalserie die Fehde zwischen zwei der wohlhabendsten Familien der USA in den Fokus: Zwischen den Carringtons und den Colbys geht es um Einfluss, Reichtum und Machtsicherung. Eine besondere Spannung herrscht zwischen Fallon Carrington (Elizabeth Gillies), der Tochter des Milliardärs Blake Carrington (Grant Show), und ihrer zukünftigen Stiefmutter Cristal (Nathalie Kelley), die sich in die Familie Carrington einheiratet. Dass Cristal zu allem Überfluss auch noch die Stelle im Familienunternehmen erhält, auf die Fallon Jahre hingearbeitet hat, macht die Situation nicht leichter. Daher sucht sie Hilfe, ausgerechnet bei dem Erzfeind ihres Vaters Jeff Colby (Sam Adegoke). Es entspinnt sich ein Konstrukt von Missgunst, Rache und verletzten Gefühlen, das immer verzweigter wird. (Text: BK / RF)
"Der Denver-Clan" wird in diesen Tagen auf dem US-Network The CW zum "Atlanta-Clan". Auch in Deutschland hätte die Neuauflage von "Dynasty" bereits bei Netflix online gehen sollen. Stattdessen hängen wir noch in der Warteschleife (TV Wunschliste berichtete), während bei unseren europäischen Nachbarn Fallon bereits die Köpfe von Braut und Bräutigam auf der Hochzeitstorte abknabbern durften. Blake Carringtons Tochter ins Zentrum der neuen Serie zu stellen, verdient bereits Lob und …
Man kommt nicht umhin, zu vergleichen. Setzte man uns im Original schon sehr krude Abläufe (vor allem in den Business-Handlungssträngen) vor, so hat man bei der Neuauflage nur noch das Gefühl, hier würden sich Kinder unterhalten. Die gefeierten Geschäftsleute stolpern inkompetent und planlos von einer Entscheidung zur nächsten Besprechung, so dass man sich nicht vorzustellen vermag, einer von ihnen könnte einen Limonadenstand am Straßenrand führen. Fallon als Hauptfigur wäre gut - mit einer Darstellerin wie Pamela Sue Martin. Elisabeth Gillies trägt das nicht. Schon gar nicht als "Ich bin ein 25jähriger Teenie"-Dumpfbeutel. Eine jüngere, hübschere Krystle - hier Cristal - aber genauso dämlich wie das Vorbild. Wenn Blake ihr helfen könnte, lügt sie ihn lieber an, ohne Not erzählt sie dann aber 3 Stunden später alles. Immer und immer wieder. Sammy Jo ein schwuler Mann, Jeff und Michael dunkelhäutig. Gewöhnungsbedürftig. Ob jemandem damit gedient ist, dass der Chauffeur kein Weißer mehr ist? Positiv: Joseph. So pointiert und schlagfertig war das Original nicht. Das Schlechteste: Die Szenen werden gehetzt aneinandergereiht - so als sähe man YouTube-Shorts. Dadurch baut man keine Verbindung zu den Protagonisten auf und entwickelt auch nur mäßiges Interesse für die Handlung. Diese lädt ohnehin dazu, ein nebenbei etwas anderes zu tun. Dafür wird aber mitunter zu viel Spanisch gesprochen. Hart am Daily-Soap-Niveau sorgte ein gewisser Charme beim Original dafür, sich das bleibende Interesse als legitimes Guilty Pleasure selbst zu verzeihen. Dieser Charme fehlt hier. Vielleicht mit Ausnahme der einen oder anderen Anspielung aufs Original, etwa eine Postkarte von Alexis mit dem klassischen Intro-Hintergrund als Motiv. Als das Original angekündigt wurde, versprachen die Showrunner, Dynasty sei Dallas mit Sex. Naja. Nun wollte man das scheinbar doch noch umsetzen, leider auf eine vulgäre Art - so als ob reiche Menschen sich dadurch definieren. Was leider absolut gleich geblieben ist, ist der bescheuerte Unsinn, die weltweit als Dynasty laufende Serie, in Deutschland Denver Clan zu nennen. War immer schon ein dämlicher Titel, jetzt wo es in Atlanta spielt ergibt es nicht einmal mehr irgendeinen Sinn.
katinka1 am
Ich hätte auch eine Fortsetzung besser gefunden - rund um L.B., Krystina und Danny.
LuckyVelden2000 (geb. 1963) am
Finde die ganze Serie misslungen. Gefällt mir gar nicht. Hat nichts mit dem original zu tun und ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen dass es weh tut. Erinnert an eine schlechte comedy. Kein Wunder das die Serie abgesetzt wurde. Es ist eine Schande gegenüber dem Original. Das die Schauspieler sich für so einen Mist hinreissen ließen ist für die guten Schauspieler des Original eine Ohrfeige es gibt viele Folgen die sind unerträglich. Mache mir da nichts vor, bleibe beim original anstatt bei so einem hirnverbranntem Unsinn. Spielt nicht mal mehr in denver und wird uns als der denver clan verkauft. Blanker Reinfall.
katinka1 am
Caress Morell und Sean Rowan fehlen auch noch.
katinka1 am
Ausblick: Warum hat man denn keine 6. Staffel in Auftrag gegeben? Die 5. hat man in sich abgeschlossen, manche Sachen wirkten auch recht hektisch. Aber es gibt noch so viel Stoff zum Erzählen. Steven könnte seiner Familie berichten, was er in dem Sanatorium erlebt hat. Und Blake eröffnet die Jagd auf Adam. Michael kann zurückkehren, weil er sich in L. A. nicht wohlfühlt. Auf Liam kann ich verzichten. Ben, Dex und Amanda brauchen mehr Zeit, um sich zu entwickeln. Und vor allem fehlen noch etliche Figuren aus dem 80er Original. Luke Fuller und die Fallmonts sind noch gar nicht aufgetaucht. Jason, Miles, Sable und Bliss Colby sowie Dana Wearing, Garrett Boydston, Leslie, Krystina und Danny Carrington vermisse ich auch. Wenn man Dynasty schon nicht fortsetzen will, kann man sich doch bei Netflix mal überlegen, eine andere Familiensoap im Stile der 80er zu produzieren. Sowas vermisse ich nämlich sehr!