Der Blaue Planet

    zurück7 Folgen (BBC-Fassung gekürzt (ServusTV)), Folge 1–7

    • "Der Blaue Planet"
    • Folge 1 (47 Min.)
      Ein männlicher Kobudai (Schafskopf-Lippfisch) und ein kleineres Weibchen (links im Bild), Japan. Wenn ein weiblicher Kobudai eine bestimmte Größe und ein Alter erreicht, kann sie eine bemerkenswerte Verwandlung durchmachen - sich von einem Weibchen in ein Männchen verwandeln! Sobald die Änderung eingetreten ist, konkurriert das neue Männchen mit anderen Männchen um das Recht, sich mit Weibchen zu paaren. – Bild: Tony Wu
      Ein männlicher Kobudai (Schafskopf-Lippfisch) und ein kleineres Weibchen (links im Bild), Japan. Wenn ein weiblicher Kobudai eine bestimmte Größe und ein Alter erreicht, kann sie eine bemerkenswerte Verwandlung durchmachen - sich von einem Weibchen in ein Männchen verwandeln! Sobald die Änderung eingetreten ist, konkurriert das neue Männchen mit anderen Männchen um das Recht, sich mit Weibchen zu paaren. – Bild: Tony Wu

      Eine Reise rund um die Erde durch die Weltmeere: Von der Hitze der Tropen bis hin zu den eiskalten Polen. Beinahe jeden Ort hat das Leben auf der Erde erobert. Doch die Bewohner müssen sich stets an die unterschiedlichen Lebensbedingungen der Biotope anpassen. Ein junger Delfin hat gelernt, sich an einer bestimmten Korallenart zu reiben. Dieses Verhalten ist wissenschaftlich noch nicht genau erforscht, könnte jedoch heilende Eigenschaften mit sich bringen. Dank eines Korallen-Amboss schafft es der Großzahn-Lippfisch, Muscheln zu knacken. Dickkopf-Stachelmakrelen haben hingegen ein ganz anderes Verhalten entwickelt: Sie katapultieren sich aus dem Wasser in die Luft, um im Flug Jagd auf Vögel zu machen. Eine wundersame, riesige Gemeinschaft haben Kleine Schwertwale und Große Tümmler gebildet: Aus Jägern und Gejagten sind gemeinsame Jagdgesellen geworden. Doch die Ozeane verändern sich ständig. Im nördlichen Polarmeer ist die Eisfläche, die im Sommer stets gefroren blieb, in den letzten 30 Jahren um 40 Prozent zurückgegangen. Darunter leiden die dort beheimateten Tiere am meisten: Eine Walrossmutter muss etwa verzweifelt nach einer Eisscholle suchen, damit ihr Junges rasten kann. Noch sorgen die Strömungen der Ozeane für ein lebensbegünstigendes Klima. Aber die Wissenschaft kann die große Frage nicht beantworten, wie lange dieser Zustand noch andauern wird. (Text: Servus TV)

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    • Folge 2 (47 Min.)

      Die Tiefsee ist eine Welt vollständiger Dunkelheit. Es herrscht lebensbedrohlicher Druck und Eiseskälte. Trotzdem ist die Tiefsee der größte Lebensraum der Welt. Die Wissenschaftler sind sich einig, dass in den Tiefen des Meeres mehr Leben herrscht als irgendwo sonst auf der Erde. In der Tiefsee leben seltsame Lebewesen in fremdartigen Welten. Tintenfische jagen in Gruppen in den Tiefen des Meeres. Vom Menschen vollständig unbemerkt blühen Korallengärten in absoluter Dunkelheit. Nach einem Jahr des Hungerns kämpfen fünf Meter lange Haie um die erste Mahlzeit seit langem: einen Walkadaver. Mancherorts schwimmen die Fische nicht, sie laufen über den Meeresboden. Sogar in einer Tiefe von 8 Kilometern sind Lebewesen vorzufinden: eigentümliche neue Arten, die ihr ganzes Leben lang keinen Sonnenschein erleben. Die Lebewesen, die in der unwirtlichen Umgebung der Tiefsee ihr Überleben sichern, sind so fremdartig, wie die Welten, die sie bewohnen und die die Menschen einst für unbewohnt hielten. (Text: Servus TV)

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    • Folge 3 (47 Min.)
      Eine Grüne Meeresschildkröte in Sipadan, Borneo, Malaysia. Die vom Aussterben bedrohten "Grünen Meeresschildkröten" kommen in die tropischen Gewässer der Insel Sipadan um sich zu ernähren. Als Erwachsene ist die grüne Schildkröte der einzige strenge Pflanzenfresser aller Meeresschildkröten. Es hat feine Verzahnung entlang seinem Kiefer, um Algen und Seegras zu essen zu zerreißen. – Bild: Photograph copyright Jason Isley
      Eine Grüne Meeresschildkröte in Sipadan, Borneo, Malaysia. Die vom Aussterben bedrohten "Grünen Meeresschildkröten" kommen in die tropischen Gewässer der Insel Sipadan um sich zu ernähren. Als Erwachsene ist die grüne Schildkröte der einzige strenge Pflanzenfresser aller Meeresschildkröten. Es hat feine Verzahnung entlang seinem Kiefer, um Algen und Seegras zu essen zu zerreißen. – Bild: Photograph copyright Jason Isley

      Verrückt, farbenfroh und vor Leben pulsierend: Korallenriffe sind vergleichbar mit einer vor Leben strotzenden Unterwasser-Metropole. Ein Viertel aller Meeresbewohner hat sich dort angesiedelt. Doch auch das Leben an den Korallenriffen stellt die Tiere vor Herausforderungen. Welche Strategien haben die Tiere unter Wasser entwickelt, um in einem der überfülltesten Lebensräume im Ozean zu überleben? Eine Schildkröte lässt sich durch Putzerfische von Algen und Parasiten befreien. Aber der Andrang ist groß und die Schildkröte muss für diesen Dienst beinahe Schlange stehen. Ein Zackenbarsch arbeitet im Team mit einer Krake, um gemeinsam die Beute aus ihrem Versteck zu locken. Eine Pattsituation hat sich zwischen einem Riesenborstenwurm und einem Scheinschnapper entwickelt. Während der meterlange Riesenborstenwurm mit seinem furchterregenden Kiefer in seinem Tunnel auf Lauer liegt, kontern die Scheinschnapper, indem sie per Wasserstrahl das sandige Versteck des Jägers enttarnen. Dank der Makroaufnahmen im Zeitraffer lassen sich die Korallenpolypen beim Wachsen, aber auch beim Sterben beobachten. Die steigenden Temperaturen haben in letzter Zeit zu einer der verheerendsten Korallenbleichen der Geschichte geführt. Doch die Wissenschaft gibt die Hoffnung nicht auf: An den Korallenriffen findet immer noch eines der größten Laichspektakel unter Wasser statt: Korallen, Fische und Wirbellose entlassen in nur einer Nacht ganze Wolken von Eiern ins Meer. (Text: Servus TV)

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    • Folge 4 (47 Min.)

      Auf hoher See ist das Leben für die Tiere beschwerlich. Das Meer gleicht einer Wasserwüste. Die Küste ist weit und breit nicht zu sehen. Das Meer erstreckt sich über mehrere Kilometer in die Tiefe. Die Tiere finden nur mit Mühe Nahrung. Trotzdem findet man auf hoher See und in den Tiefen des Meeres einige der größten Tiere der Welt. Sie gehören zudem zu den spektakulärsten Lebewesen des Planeten. Ausgestattet mit drucksicheren Kameras, die sich für das Filmen in den Meerestiefen eignen, stach das Filmteam in See, um die teils spektakulären Jagden der Meerestiere festzuhalten: Auf der Suche nach Tintenfischen tauchen Pottwale bis zu einen Kilometer tief. Schildkröten haben Fähigkeiten entwickelt, um sogar in frühesten Stadium ihrer Entwicklung in den Weiten des Ozeans zu überleben. Auf hoher See nutzen sie Treibholz und andere schwimmende Gegenstände als Versteck. Viele Jahre lang können die Tiere auf diese Weise auf offener See überleben. Ein gasgefülltes „Segel“ dient Portugiesischen Galeeren bei der Fischjagd. Delfine versammeln sich in Scharen von bis zu tausend Tieren, um riesige Laternenfisch-Schulen zusammenzutreiben. Die aus dem Wasser springenden Laternenfische wiederum flüchten, und verursachen dabei ein Phänomen, das über Jahrhunderte als Legende von der „kochenden See“ Berühmtheit fand. Walhaie nehmen, so glauben die Wissenschaftler mittlerweile, eine beschwerliche Reise durch den Pazifik auf sich, um ihre Jungen sicher zur Welt zu bringen. Doch die Idylle trügt. Heutzutage trifft man selbst tausende Kilometer entfernt von der nächsten Küste auf die Spuren des Menschen: Plastikmüll wird von den weltumspannenden Strömungen weit hinaus aufs Meer getragen – mit tragischen Konsequenzen für zahlreiche Meeresbewohner. (Text: Servus TV)

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    • Folge 5 (47 Min.)

      Von den üppigen Unterwasserwäldern bis hin zu den weiten Ebenen mit Seegras: Das Meer beherbergt einen zauberhaften Unterwasserdschungel mit magischen Lebewesen. Doch wo die Nahrung im Überfluss verfügbar ist, ist auch die Konkurrenz unter den Meeresbewohnern am stärksten. Wie gehen die Tiere in diesem üppigen grünen Lebensraum unter Wasser mit der Rivalität um? Es ist Frühjahr. Die Sonne erwärmt das Meer. Dadurch beginnt auch eine immense Verwandlung dieses erstaunlichen Lebensraums. Die von Pflanzen dominierten Meeresregionen, die Mangroven miteingeschlossen, zählen zu den reichhaltigsten aller Lebensräume. Nahrung ist hier im Überfluss verfügbar, aber die Konkurrenz ist ebenso groß. Das Meer beherbergt an manchen Orten Seegraswiesen, die sich über 5000 Quadratkilometer ausdehnen. In den riesigen Tangwäldern, die dem Licht entgegenwachsen, mutiert der Oktopus zum gewitzten Fluchtkünstler, um seinem Erzfeind, dem Pyjamahai, zu entkommen. Manche Meeresregionen sind von Algenblüten grün eingefärbt. Dort geht der Garibaldi-Fisch eine ungewöhnliche Verbindung mit dem Seeotter ein, um den eigenen Algengarten vor plündernden Seeigeln zu schützen. Auf ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit Tigerhaien müssen sich die Grünen Meeresschildkröten in den Seegrasprärien gefasst machen. An einem anderen Ort treffen sich Massen an Großen Seespinnen zu einem beeindruckenden Spektakel, denn einmal im Jahr häuten sich die Krebse, diesmal auf einer strauchigen Algenwiese. Aber die Tiere stecken dabei in Lebensgefahr, denn besonders der Stachelrochen hat es auf die weichen, frisch gehäuteten Seespinnen abgesehen. Für Delfine, Wale, Seelöwen und Vögel ist ein Festmahl angerichtet: Sie machen Jagd auf die riesigen, Plankton fressenden Fischschwärme, angelockt von der Algenblüte. (Text: Servus TV)

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    • Folge 6 (47 Min.)
      Ein südlicher See-Elefant brüllt eine Herausforderung zu einem Rivalen in Südgeorgien. – Bild: Photograph copyright Justin Hofman
      Ein südlicher See-Elefant brüllt eine Herausforderung zu einem Rivalen in Südgeorgien. – Bild: Photograph copyright Justin Hofman

      Wie überleben Tiere im ständigen Wechsel zwischen Land und Meer? Denn der Lebensraum Küste kommt einer dramatischen Achterbahnfahrt voller Action gleich. Einige Robben nehmen die Jagd auf einen Schwarm Thunfische auf. Doch die 60 Kilogramm schweren Fische sind einfach zu schnell für die verhältnismäßig gemächlicheren Robben. Deshalb kreisen sie den Fischschwarm in Teamarbeit ein und treiben ihn in flache Buchten, wo die Thunfische dann ein leicht gefundenes Fressen sind. Landkrabben haben eine seltsame Fortbewegungsweise für sich entdeckt: sie meiden das Meerwasser und springen von Stein zu Stein. Doch damit werden die Krabben zu leichten Beutetieren, denn so manche Muräne schießt aus dem Felsenbecken hervor und versucht dabei, sich eine Krabbe zu schnappen. Oktopusse verfolgen die Krabben sogar über trockene Felsen. Einem riesigen Dilemma sehen sich auch die Papageientaucher gegenüber, denn sie müssen mit einem Schnabel voll wertvollen Futters auf ihrem Heimflug von über 100 Kilometern darauf achten, dass ihnen die Beute nicht von Seemöwen weggeschnappt wird und ihr Nachwuchs leer ausgeht. Königspinguine wiederum müssen auf ihrem Weg an Land zur Mauser, vorher den größten Speckberg der Welt überwinden, denn tausende See-Elefanten liegen ihnen im Weg. Wenn das erst mal geschafft ist, müssen die Königspinguine danach einen ganzen Monat ohne Nahrungsaufnahme durchhalten. (Text: Servus TV)

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    • Folge 7 (47 Min.)

      Eine Reise zu den Orten, die bisher kein Mensch je gesehen hat: Die Weltmeere bieten außergewöhnlichen Lebewesen eine Heimat. Neue Erkenntnisse werden jeden Tag von Neuem zu Tage gefördert. Sir David Attenborough untersucht in dieser Episode den Einfluss des Menschen auf die Ozeane. Viele verschiedene, oft auch negative Einflüsse lassen sich feststellen: Albatrosse verfüttern Plastik an ihren frisch geschlüpften Nachwuchs. Delphine nähren ihren Nachwuchs mit kontaminierter Muttermilch. Die Jungtiere nehmen damit sogleich nach ihrer Geburt Umweltschadstoffe zu sich. Wissenschaftler haben auch festgestellt, dass sich die jungen Clownfische oft wegen des steigenden Lärmpegels in den Weltmeeren verirren und den Weg nicht mehr zurück zur Gruppe finden. (Text: Servus TV)

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