Trotz des Todes seines Vaters will der Künstler Daniel Egermann (László Branko Breiding, l.) seine Ausstellung eröffnen. Hilfe bekommt er dabei von seiner Mutter Marie (Sophie von Kessel, 2. v. l.) und dem Galeristen Ludwig Stern (Uwe Bohm, Mi.). Dr. Sommerfeld (Christina Rainer, 2. v. r.) und Richard Voss (Jan-Gregor Kremp, r.) nutzen diese Gelegenheit für eine Verabredung.
Bild: ORF 2
Professor Stefan Egermann wird in seinem Büro an der Kunstakademie erstochen aufgefunden. Das Wandgemälde seines als Wunderkind berühmten Sohnes Daniel ist blutverschmiert. Daniel steht kurz vor der Eröffnung seiner Ausstellung, die er dennoch zu Ehren seines ermordeten Vaters stattfinden lassen möchte. Eine seltsame Art Trauer, findet Voss und fragt, welche Erlöse mit dem Verkauf der Wunderkind-Gemälde zu erzielen sind. Voss und seine Kollegen finden heraus, dass Stefan Egermann ein Doppelleben führte und ein uneheliches Kind hatte. Marie Egermann, Daniels Mutter, gibt an, damit kein Problem gehabt zu haben. Nach dem Verlust der Tochter vor 16 Jahren ging die Ehe in die Brüche. Gemeinsam wollte man nur noch die
Begabung des Sohnes fördern.
Daniels Freundin Jenny, die an der Kunstakademie studieren will, startet bei Daniels Ausstellungseröffnung eine Kunstaktion, mit der sie nicht nur die Augen der Öffentlichkeit auf sich lenkt, sondern auch den Mordverdacht der Ermittler. Zugleich wird Voss klar, dass Stefan Egermann im Begriff war, in seinem Leben aufzuräumen. Was gab den entscheidenden Anstoß dazu? Hatte der Streit mit Daniels Galerist Ludwig Stern etwas damit zu tun? Daniel sollte mehr Bilder liefern, als es einem Künstler zuzumuten war. Voss und seine Kollegen graben tiefer und stoßen auf die Schatten der Vergangenheit, die in die Gegenwart der Familie Egermann ausstrahlen. (Text: ZDF)
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