• Kommentare 21–23 von 23

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      Ich habe es eigentlich nicht so mit französischen Filmen. Bin zufällig über diese Serie gestolpert und gleich ​hängen geblieben. Die verstrahlte ;-) Kunsthistorikerin und der Machokommisar sind köstlich. Er ist Kunstbanause und sie lebt in ihrer Kunstwelt ohne Sinn für Spuren und taktisches Verhalten beim Ermitteln. Im Original hat das ja Spielfilmlänge, nur bei uns immer gesplittet in zwei Folgen. Sie kommen ans Ziel, aber nicht wirklich als Team, da sie sich erst einmal zusammen finden müssen. Erfrischend sind beide Charaktere und das Thema Kunst mal ganz anders rübergerbracht. Ich bin da recht unbedarft unterwegs in der Thematik Kunst. Mir macht das Spaß und ich fühle mich gut unterhalten. Staffel 4 soll ja irgendwann bei ZDF neo laufen. Ich werde die Augen offen halten.
      Wer etwas anderes will, sollte in Richtung Criminal Minds oder S. W. A. T. wechseln. Es wird schließlich keiner gezwungen, sich diese Serie anzusehen ;-)
      • am

        Bemüht. Das wäre das Wort, das ich wählen würden, müsste ich
        die Serie mit einem Wort zusammenfassen. Die Idee dahinter, eine Kunstexpertin
        hilft einem Polizisten, der sich mit Kunst nicht auskennt, ist gut und hätte
        schon ausgereicht. Aber wie ZZvSchnerk schon schrieb sind die Figuren einfach „over
        the top“. Da wurde so viel Energie in vermeintlich witzige Spleens gesteckt,
        dass z. B. nie gezeigt wird, was die eigentliche Arbeit der Kunstexpertin im Louvre
        ist. Privatleben gibt es bei den meisten gezeigten Figuren kaum (nur in Retrospektive),
        geschweige irgendwelche Aktivitäten außerhalb der Arbeit. Das macht das ganze etwas
        sehr hölzern. Mir ist auch bewusst, dass Franzosen viel mit Mimik und Gestik machen aber quieken französische Frauen wirklich vor Schreck, halten sich die
        Hand vor den Mund und reißen ihre Augen auf? Das hat schon was von einer schlechten Edgar
        Wallace Parodie. Es passt auch irgendwie dazu, dass aus "L'Art du
        Crime" im deutschen "Art of Crime" wurde. Die Kunst des
        Verbrechens o. ä. wäre wohl zu banal bzw. zu unangestrengt gewesen. Ich mag aber die Fälle an sich und die gigantischen Schauplätze und werde wohl auch die 4. Staffel ansehen. Dank Mediathek kann man die nervigen Stellen ja vorspulen.
        • am

          "Ungehobelter Bulle muss mit spleeniger akademischer Beraterin klarkommen." Das Schema scheint in Frankreich derzeit recht beliebt zu sein. Die Serie "Profiling Paris" geht dem gleichen Strickmuster nach, ist allerdings nicht so unschön überzeichnet wie "Art of Crime", das durch Drehbuch und überagierende Schauspieler beinahe zur Karikatur wird. Nur die interessanten Plots und Settings machen die Serie einigermaßen erträglich. Der vorerst unerreichte Klassiker dieses Subgenres (mit umgekehrten Rollen) ist und bleibt "Hautnah - Die Methode Hill".

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