Alles was recht ist

    4 Folgen, Folge 1–4

    • Folge 1
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      Alles was recht ist (Folge 1) – © hr-fernsehen

      Nachdem sie bei einer Urteilsverkündung für einen Eklat gesorgt hat, wird die eigenwillige Richterin Lena Kalbach vom Landgericht Frankfurt ausgerechnet in ihre Heimatstadt Fulda strafversetzt. Lenas erwachsene Tochter Nike, die in Fulda als Staatsanwältin Karriere macht, ist über das plötzliche Auftauchen ihrer Mutter alles andere als begeistert – könnten die zwei Frauen gegensätzlicher doch kaum sein. Tatsächlich dauert es nicht lange, bis die Alt-68erin Lena das geordnete Familienleben ihrer konservativen Tochter gehörig durcheinanderbringt. Aber auch am Gericht der verschlafenen Provinzstadt sorgt Lena für einigen Wirbel – und als sie bei einem heiklen Fall auch noch den gerissenen Anwalt Teddy Klein wiedertrifft, dem sie ihre Strafversetzung zu verdanken hat, läuft die gewitzte Richterin zu wahrer Hochform auf … (Text: einsfestival)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 21.02.2008 Das Erste
    • Folge 2
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      Die italienische Variante (Folge 2) – © Das Erste

      Auch nach ihrer Strafversetzung in die Fuldaer Provinz gilt für Richterin Lena Kalbach das Prinzip „Gerechtigkeit vor Recht“. Bauchschmerzen bereitet ihr daher die Räumungsklage des Baumagnaten Canninenberg, der die junge Ladenbesitzerin Christine Schrunz eiskalt auf die Straße setzen will. Als Canninenbergs gerissener Anwalt Teddy Klein eine Gesetzeslücke aufspürt, muss Lena die Ansprüche des Baulöwen schweren Herzens anerkennen. Der Fall hat jedoch ein außergerichtliches Nachspiel: Christine verliebt sich in den italienischen Restaurantbesitzer Antonio, der Canninenberg mit der „italienischen Variante“ aufs Kreuz legt. Wutschnaubend zieht der betrogene Betrüger vor Gericht, um sein verlorenes Geld einzuklagen, mit dem Christine inzwischen einen neuen Kiosk eröffnet. Doch diesmal hat Lena in ihrer Rechtsprechung einen anderen Ermessensspielraum. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 07.05.2009 Das Erste
    • Folge 3 (88 Min.)
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      Väter, Töchter, Söhne (Folge 3) – © Das Erste

      Auch vor Gericht gibt es Fälle, die sich nicht einfach nach den Buchstaben des Gesetzes beurteilen lassen. Diese Erfahrung muss einmal mehr die freigeistige Richterin Lena Kalbach (Michaela May) machen, als ein scheinbarer Routinefall sich in eine äußerst delikate Sorgerechtsfrage verwandelt: Nachdem der Kneipier René Dörfler (Aleksandar Jovanovic) den Kirchenchor-Leiter Franz Bergen (Max Herbrechter) attackiert hat, weil dieser seinen Sohn Moritz (Orlando Lenzen) in Ruhe lassen soll, sieht Bergen zwar von einer Klage wegen Körperverletzung ab – dafür zieht er aber wenig später vor Gericht, um das Umgangsrecht mit dem Jungen zu erstreiten. Weder sein Anwalt, der frisch aus Frankfurt zugezogene Topjurist Friedrich Gross (Götz Schubert), noch Lena rechnen Bergen große Erfolgschancen aus. Bis dieser sich als einstiger Samenspender und damit als leiblicher Vater von Moritz zu erkennen gibt. Da der stolze Dörfler sich dennoch weigert, Bergen den Umgang mit Moritz zu gestatten, steht Lena vor der heiklen Aufgabe, eine Lösung zu finden, die allen Seiten und vor allem dem kleinen Moritz gerecht wird. Aber auch in ihrer eigenen Familie wird Lena auf verschiedenen Eben mit Vaterschaftsfragen konfrontiert. Da ist zum einen ihre Tochter, die resolute Staatsanwältin Nike (Anna Schudt), die ihren leiblichen Vater nie kennengelernt hat und nun alles daransetzt, diesen zu finden – auch gegen den Willen ihrer Mutter. Zum anderen sind da Lenas Enkelkinder Klara (Anna Hausburg) und Emanuel (Maurice Engst), die befürchten, ihren Papa (Oliver Breite) zu verlieren, nachdem Nike ihn wegen eines Seitensprungs vor die Tür gesetzt hat. Und als wäre das alles nicht Aufregung genug, muss Lena sich auch noch mit ihrem Vorgesetzten Dr. Kästle (Helmfried von Lüttichau) herumärgern, der die unangepasste Richterin am liebsten ins ferne Den Haag abschieben würde. Umso wichtiger ist es, dass Lena ihm keine Angriffsfläche bietet und ihre Neutralität wahrt – was nicht ganz einfach ist, denn zwischen ihr und Rechtsanwalt Gross bahnt sich eine heimliche Romanze an. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 13.01.2011 Das Erste
    • Folge 4
      Bild: Das Erste
      Sein oder Nichtsein (Folge 4) – © Das Erste

      Ausgerechnet einen katholischen Priester muss die Exrichterin Lena Kalbach bei ihrem ersten Auftritt als Rechtsanwältin vertreten. Der Geistliche Lukas Schloss hat eine hohe Geldsumme unterschlagen, ihm drohen eine Haftstrafe und der Kirchenausschluss. Lena findet jedoch heraus, dass der junge Pfarrer gute Gründe für sein gesetzeswidriges Handeln hatte. Die engagierte Anwältin will ihm helfen, doch das ist eine schwierige Aufgabe: Ausgerechnet ihr Mann Friedrich, ein gewiefter Anwalt, vertritt die Kirche in dieser heiklen Angelegenheit. In der neuen Folge der beliebten Familienreihe verblüfft Michaela May alias Lena Kalbach wieder mit einer legitimen Form von Rechtsbeugung. Götz Schubert, Anna Schudt, Karl Kranzkowski und Harald Schrott spielen die weiteren Hauptrollen in diesem vergnüglichen Ausflug in den Paragrafendschungel. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 20.01.2011 Das Erste

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