2026 (Folge 209⁠–⁠228)

  • Folge 209 (27 Min.)
    Dauerhafte Sorgen, Gedanken kreisen, die innere Anspannung reißt kaum ab. Vivien lebt mit einer generalisierten Angststörung. – Bild: Jann Höfer /​ ZDF
    Dauerhafte Sorgen, Gedanken kreisen, die innere Anspannung reißt kaum ab. Vivien lebt mit einer generalisierten Angststörung.
    Dauerhafte Sorgen, Gedanken kreisen, die innere Anspannung reißt kaum ab. Vivien (23) lebt mit einer generalisierten Angststörung. Wie findet sie einen Weg aus der Gedankenspirale? Viviens Ängste entstehen schleichend: steigender Leistungsdruck, Abbruch der Ausbildung, Herausforderungen in der Jugend, negative Denkmuster: Immer wieder hat sie Angst, nicht zu genügen. Mit Psychotherapeut Daniel Wagner sucht sie Strategien, besser damit umzugehen. Ihrem Lebensalltag mit WG und Hund sieht man es nicht an – Vivien kann ihre Angststörung gut verstecken. Zwei Klinikaufenthalte hat sie bereits hinter sich, aber die Ängste bleiben. Vivien versucht, weiter an sich zu arbeiten: In der Therapiesitzung mit Psychotherapeut Daniel Wagner reflektieren die beiden, was sie geprägt hat – und wie diese Erfahrungen bis heute nachwirken. Gemeinsam schauen sie auf innere Annahmen und Muster, die ihr Denken und Fühlen beeinflussen. In bestimmten Übungen soll Vivien lernen, sich selbst mit mehr Wohlwollen zu begegnen und ihre Angst anzunehmen, statt gegen sie anzukämpfen. Die Geschichte von Vivien ist die zweite Folge von „37°Leben: Facing Fear“. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 11.06.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 21.06.2026 ZDF
  • Folge 210 (30 Min.)
    Leif (34) performt als Stripper, Elia (20) steht Modell beim Aktzeichnen. Was reizt sie, auf diese ungewöhnliche Art mit ihrem Körper Geld zu verdienen und wo ziehen sie die Grenzen? Leif strippt in Clubs oder privat. Für ihn gibt es eine klare Grenze: der Intimbereich ist Tabuzone. Früher fand Elia sich hässlich, auch heute ist er nicht immer zufrieden, wenn er in den Spiegel schaut. Trotzdem arbeitet er als Aktmodell und Schauspieler. Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, mach Pläne. Leif ist durch Zufall in seinen heutigen Traumjob gestolpert. Im Klub bei einer Party sprach ihn der Geschäftsführer an, ob er nicht mal für ihn tanzen wolle. Nur Oberkörperfrei, nichts mehr. Mittlerweile ist da am Ende von Leifs Shows nichts mehr außer einem Tuch vor seinem Unterleib. Als Stripper absolviert er an vollen Tagen bis zu neun Shows pro Nacht, düst von Klub zu Privathaushalt, zu Eventschiff. Nächte unter Zeitdruck und dabei immer vor Augen, alle Aufträge gut zu schaffen und eine professionelle Show abzuliefern. Eine Show mit Regeln: Anfassen ja, aber nicht im Intimbereich. Elia macht sich im Gegensatz dazu komplett nackt – neben seinem Studium als Schauspieler arbeitet er als Aktmodell. Obwohl er immer wieder mit sich und seinem Körper struggelt. Beim Blick in den Spiegel ist er oftmals nicht zufrieden mit seinem Äußeren. Das erste Mal war eine Feuertaufe, mit Panik stieg er nackt auf das Podest, um sich zeichnen zu lassen. Doch das macht Elia aus: Er stellt sich seinen Ängsten, möchte sich immer wieder challengen und Neues ausprobieren. Jetzt macht er ein Casting bei einer Motion-Capturing-Firma. Anhand seiner Körperdaten werden später Computerspielcharaktere erstellt. Wie wird er das Casting meistern? (Text: 3sat)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 28.05.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 29.06.2026 3sat
  • Folge 211 (25 Min.)
    „37°Leben“
    Fallen Schulstunden aus, stehen Life-Teacher bereit. Sie erzählen aus ihrem Alltag, beantworten Lebensfragen: Wie gründe ich ein Start-up? Wie lege ich Geld an? Wie funktioniert KI? Genau dies wünschte sich Ludwig (28) als er selbst noch Schüler war und gründete 2022 die gemeinnützige Organisation „Life teach us“, die heute 20.000 Freiwillige und 600 Schulen in Deutschland koordiniert – unter dem Motto: Bei Anruf Einsatz. Zu ihnen gehört auch Linnar (33), junger Vater und Gründer. Er spricht in der Reprotagereihe „37°Leben“ über seine beruflichen Anfänge bei einem Lieferservice, die Unternehmensgründung mit Freunden und wie es sich anfühlt, heute mehr als 100 Mitarbeitende zu führen. Charlotte (35) ist Juniorprofessorin für KI an der Universität Viadrina in Frankfurt/​Oder. Mit ihrem Hund Alwin, der wie eine Katze aussieht, kommt sie Schülern und Schülerinnen nah, erklärt Datensysteme und ist Vorbild für viele Mädchen, ebenfalls in die Forschung zu gehen. (Text: 3sat)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 26.06.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 28.06.2026 ZDF
  • Folge 212 (30 Min.)
    Gruppenfoto: Marcant zusammen mit den anderen Preisträgerinnen und Preisträgern der Theodor Heuss Stiftung 2026.
    Er ist 24 Jahre und erhält täglich Morddrohungen. Marcant geht auf Nazi-Demos. „Verpiss Dich!“, rufen einige dem großen jungen Mann zu, der freundlich, aber bestimmt Fragen stellt. „Warum bist Du stolz auf die weiße Rasse?“, fragt er einen Mann mit „White Race“-Schal. „Wo warst Du beim Holocaust-Gedenktag?“ „Linker Drecksjude, Missgeburt, Schwuchtel“ – Marcant wird beschimpft. Aber auch ausgezeichnet: mit der Theodor-Heuss-Medaille 2026. Mit seinen Videos auf TikTok und YouTube erreicht Marcant Millionen Menschen. „Mit Nazis redet man nicht, das mag vor zehn Jahren gestimmt haben“, sagt er. „Heute reden die Nazis in Parlamenten, ihre Reden im Internet erreichen hunderttausende Follower.“ Er will ein Gegengewicht sein. Rund 500 Menschen haben ihm inzwischen geschrieben, dass sie auch wegen seiner Videos mit der Naziszene gebrochen haben und ausgestiegen sind. „Es gibt wenige Todeslisten, auf denen ich nicht stehe“, sagt er. Der Reporter Max Neidlinger hat Marcant für „37°Leben“ bei seiner Arbeit begleitet. (Text: 3sat)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 03.07.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 05.07.2026 ZDF
  • Folge 213 (30 Min.)
    Sabrina (33) und Micky (36) haben ein alleinstehendes Haus aus den 60er-Jahren in der Eifel gekauft, der Umbau ist ein großes Familienprojekt.
    Es braucht Mut und Tatkraft, um als junge Familie ein eigenes Haus zu bauen. Zwei Paare und eine alleinerziehende Mutter zeigen, wie es geht – mit viel Eigenleistung und kleinem Budget. Mit vollem Einsatz sanieren Sabrina und Micky ein Einfamilienhaus aus den 1960ern. Louise und Johannes gestalten ein Wohnprojekt in einer ehemaligen Schule. Lisa ackert für das große Glück im Tiny House. Sie erleben ein Jahr voller Herausforderungen. „37°Leben“ erzählt über einen Zeitraum von 14 Monaten seriell drei Geschichten und drei Wege zum eigenen Zuhause. Bis zum Einzug stehen Familie und Beziehung, Finanzierung und Zeitplan immer wieder auf dem Prüfstand. Sabrina (33) und Micky (36), Eltern mit Tochter Emma (5), haben in der Eifel ein leerstehendes Haus aus den 1960er Jahren gekauft. Die beiden wollen in 85 Prozent Eigenleistung mit Hilfe der ganzen Familie, vor allem Vater und Onkel, das Haus umbauen. Auch befreundete Handwerker packen mit an. Ein befreundeter Architekt hat die Pläne für die Sanierung erstellt. Micky ist gelernter Dachdecker und handwerklich geschickt – er entkernt und reißt erst das Alte ein, bevor Neues entstehen kann. Böse Überraschungen drohen dabei an jedem Tag auf der Baustelle. Johannes (31) und Louise (31) haben von vielen Wohnformen geträumt. Aufs Land zu ziehen, konnten sich die beiden Großstädter aus Berlin lange nicht vorstellen. Nun leben sie in Zehdenick mitten in Brandenburg und gestalten ein Wohnprojekt für sich und andere. Das Konzept entstand gemeinsam mit ihren engsten Freunden. Zu viert haben sie die leerstehende Schule entdeckt und bauen nun mit der Unterstützung einer Genossenschaft das Gebäude um. Entstehen sollen 19 bezahlbare Wohnungen. Ein Co-Working-Space existiert bereits und ein kulturelles Zentrum für die Bewohner der Stadt ist im Aufbau. Spannend wird es, weil endlich – nach zwei Jahren Wartezeit – die Bauarbeiten beginnen. Lisa (31) aus Hemer im Sauerland muss zunächst das Grundstück urbar machen, um dann ein Tiny-House darauf stellen zu können. Auch sie ist handwerklich geschickt, will mit Hilfe von Freunden das 80 qm Holzhaus in Eigenleistung aufbauen. Der Zeitplan für sich und ihre Tochter Luna (8) ist eng getaktet. Sie wartet auf die bestellten Bauteile des Tiny Houses vor Einbruch des Winters, aber da geht schon bei der Anlieferung etwas schief! (Text: 3sat)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 09.07.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 12.07.2026 ZDF
  • Folge 214 (30 Min.)
    Bei der Sanierung entdecken Johannes und Louise noch alte Schätze aus der Zeit der ehemaligen DDR – Fahnen, Plakate und Bilder. Im Hintergrund ist das eingerüstete Grundschulgebäude zu sehen.
    Bauarbeiten gehen voran, Familienkonstellationen ändern sich, Zeitpläne geraten durcheinander. Der Dreiteiler „Challenge Hausbau“ begleitet über ein Jahr drei Familien bei ihren Projekten. Lisa hat den Schock der verzögerten Anlieferung verarbeitet. Jetzt droht der Winter, sie ist Tag und Nacht auf der Baustelle. Louise und Johannes stoßen an ihre Belastungsgrenzen. Sabrina hat Angst um Micky, er ist erschöpft. Und: Sabrina ist wieder schwanger. „37°Leben“ erzählt über einen Zeitraum von 14 Monaten seriell drei Geschichten und drei Wege zum eigenen Zuhause. Bis zum Einzug stehen Familie und Beziehung, Finanzierung und Zeitplan immer wieder auf dem Prüfstand. Es braucht viel Fantasie, sich während der Abbrucharbeiten die ehemaligen Klassenzimmer als Wohnungen vorzustellen. Doch Louise (31) und Johannes (31) sind zuversichtlich und froh, da sich die Genossenschaft um den Baufortschritt kümmert. Die Vorfreude, als Mieter ein neues Zuhause zu gestalten und mit Louises Vater unter einem Dach zu leben, wächst. Gleichzeitig wachsen auch ihre Aufgaben. Es geht darum, die bereits bestehende Gemeinschaft zu stärken und das Leben in Zehdenick zu gestalten. Louise engagiert sich in der Politik, beide organisieren sie „Kennenlerntage“, um neue Mitbewohnerinnen und Mitbewohner zu finden. Dabei verändert sich das Miteinander. Aus ihren Freunden und Mitgründern werden nun Kollegen – eine herausfordernde Situation. Lisa (32), die gelernte Sicherheitstechnikerin, hat zur Vorbereitung eigens ein paar Tage bei der „Tiny House“-Firma hospitiert, um fit zu sein für die Arbeiten mit Holz und das Zusammensetzen der Bauteile. Sie hat in ihrem neuen Nachbarn Guido einen Unterstützer und tatkräftigen Helfer gefunden. Sie sind jetzt täglich zusammen auf der Baustelle. Bahnt sich da mehr an als gute Nachbarschaft? Sabrinas und Mickys Finanzierung steht auf verschiedenen Säulen: Micky (37), der Berufssoldat und gelernte Dachdecker, ist in jeder freien Minute auf der Baustelle. Sabrina (34), Verwaltungsbeamtin im Hauptberuf, arbeitet an Wochenenden regelmäßig in einer Tankstelle, die Tochter wird von den Großeltern versorgt. Sabrina ist die „Finanzministerin“ in der Familie und hilft, wo sie kann auf der Baustelle mit. Sie stemmt Wände weg, mörtelt Stahlträger, bohrt Löcher für Steckdosen. Micky ist stolz, was seine Frau auf der Baustelle leistet. Doch im Laufe des Jahres muss sie kürzertreten, sie ist schwanger. Micky und Sabrina freuen sich auf ihren Nachwuchs, doch was bedeutet das für ihren ursprünglichen Pläne? (Text: 3sat)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 09.07.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 19.07.2026 ZDF
  • Folge 215 (25 Min.)
    Als alleinerziehende Mutter erfüllt sich Lisa den Traum vom Eigenheim – und hat ein Tiny House gebaut.
    Der Weg zum eigenen bezahlbaren Zuhause war nicht einfach und hat den drei Familien viel abverlangt. Doch sie stehen kurz vor dem Ziel und blicken auf ein anstrengendes Jahr zurück. Bei den Häusern sieht man die Fortschritte. Micky und Sabrina wollen im September einziehen. Sie sind jetzt zu viert. Lisas Tiny House soll im Herbst fertig sein. Johannes und Louise freuen sich auf das Leben in der Gemeinschaft, der Einzug ist erst für 2027 geplant. „37°Leben“ erzählt über einen Zeitraum von 14 Monaten seriell drei Geschichten und drei Wege zum eigenen Zuhause. Bis zum Einzug stehen Familie und Beziehung, Finanzierung und Zeitplan immer wieder auf dem Prüfstand. Bei Louise (32) und Johannes (32) sind die Bauarbeiten zwar noch im Gange, doch aus den Räumen der alten Schule in Zehdenick sind längst Wohnungen geworden. Auch ihre eigene Bleibe unterm Dach ist fast fertig. Doch ihr Leben gleicht emotional einer Achterbahnfahrt. Neben der Freude über die gut funktionierende Hausgemeinschaft und neue beruflichen Aufgaben, hinterlassen auch schmerzliche Ereignisse ihre Spuren. So wird Louises Vater – anders als geplant – nicht in eine der Wohnungen einziehen können und der Rückzug ihrer engsten Wegbegleiter wirft einiges durcheinander. Lisa (32) ist die bekannteste Bauherrin in ihrer Heimatstadt Hemer. Zeitungen berichten über das Holzhaus auf Stelzen, Nachbarn sind neugierig. Das Interesse an ihrem Tiny House freut sie. Wegen der allgemein steigenden Kosten muss Lisa sparen und ursprüngliche Pläne an ihre finanziellen Möglichkeiten anpassen. Die Beziehung zu Guido, ihrem Nachbarn, hat sich weiterentwickelt. Er wird sein großes Haus, in dem er bislang allein wohnte, vermieten und mit Lisa und Tochter Luna ins Tiny House einziehen. Das aber ursprünglich nur für zwei Personen geplant war. Es bleibt spannend, wie die drei sich einrichten in den 80 Quadratmetern. Micky und Sabrinas Familienzuwachs Luna ist gesund auf die Welt gekommen. Sabrina ist schon wieder fit und ganz ungeduldig, endlich wieder auf der Baustelle mitarbeiten zu können. Die beiden möchten zu Schulbeginn der älteren Tochter Emma ins Haus einziehen, damit sie am neuen Wohnort die Grundschule besuchen kann. Sabrina (34) ist noch im Mutterschutz, Micky (37) hat zwei Monate Elternzeit genommen und ist jetzt Tag und Nacht auf der Baustelle. Der Endspurt kostet ihn seine letzten Kräfte. (Text: 3sat)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 09.07.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 26.07.2026 ZDF
  • Folge 216 (30 Min.)
    Samira (20), (r.) und ihre Schwester (l.) wollen ihrer Mutter (M.) etwas zurückgeben: Sie wurde in Afghanistan geboren und kam als junges Mädchen nach Deutschland.
    Anerkennung über Leistung. Dieses Motto zieht sich durch ihr Leben, seit sie mit ihren Eltern nach Deutschland kamen. Samira, 20, und Valentina, 28, fühlen sich ständig unter Druck. Der Selbstzweifel sitzt tief. Und das, obwohl sie ehrgeizig und fleißig sind, bessere Noten als ihre Mitschüler und sogar Dr. Titel erreichen. Samiras Mutter stammt aus Afghanistan. Valentinas Eltern kamen wegen einer Operation für ihre Tochter aus Kasachstan. Beide Frauen räumen ein: „Wir mussten von klein auf immer und überall erst beweisen, dass wir dazugehören. Zudem haben unsere Eltern für uns Kinder alles aufgegeben. Wir wollen etwas zurückgeben.“ Samira studiert noch Jura, jobbt parallel bei Berami e.V. in Frankfurt am Main, gibt Mathe-Nachhilfekurse und leitet eine Sportgruppe. Valentina arbeitet als Dermatologin, hat gerade ein KI-Start-up gegründet und wurde 2025 – auch mit dieser Idee – „Miss Germany“. Was sich beide wünschen? „German Mittelmäßigkeit“. (Text: 3sat)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 31.07.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 02.08.2026 ZDF
  • Folge 217 (25 Min.)
    Atessa (32) beim Krafttraining
    Sie entdecken pornografische Bilder von sich im Internet. Atessa und Theresia sind Betroffene von Deepfakes. Mit ihren Identitäten wurden sexualisierte Inhalte erstellt und online verbreitet. Als sie die Fake-Profile entdecken, gerät ihr Leben aus den Fugen. „Ich habe mich geschämt, ich habe mich geekelt“, sagt Theresia. Atessa fühlt sich „klein, machtlos und wehrlos“. Beide kämpfen darum, die Bilder und Profile aus dem Netz zu bekommen. Panikattacken, Selbstzweifel und der Verlust von Vertrauen prägen ihren Alltag. Doch Atessa und Theresia weigern sich, in der Opferrolle zu bleiben. Sie suchen nach den Tätern, machen ihre Geschichten öffentlich und setzen sich für die Rechte anderer Betroffener ein. „Es hat mir geholfen, nicht nur Betroffene zu sein, sondern auch Expertin“, sagt die Aktivistin Theresia Crone. Atessa findet über den Sport neues Selbstvertrauen und lernt, wieder selbst über ihr Bild und ihren Körper zu bestimmen. Aus Scham wird Selbstermächtigung, aus Ohnmacht Stärke. Autorin Alesia Harrer hat die beiden Frauen für „37°Leben“ begleitet. (Text: 3sat)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 07.08.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 09.08.2026 ZDF
  • Folge 218 (30 Min.)
    Zwei Generationen leben zusammen – Louis (26) und seine Oma Eva (81).
    Louis (25) zieht zu seiner Oma Eva (80). Weil sie Hilfe im Alltag braucht, entscheidet er sich neben Studium und Start-up für ein ungewöhnliches Zusammenleben der beiden Generationen. Louis kocht für seine Oma gesundheitsbewusst, erledigt Einkäufe und trainiert regelmäßig mit ihr zu Hause, damit sie wieder mobiler wird. Sie wiederum gibt ihm Mut, Rat und Lebenserfahrung. Und beide profitieren voneinander. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 14.08.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 16.08.2026 ZDF
  • Folge 219 (30 Min.)
    Sandrine (29) hat gelernt, mit Depressionen zu leben. „Es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass eine Depression nicht das ist, was einen vollkommen ausmacht.“
    Wie kommt man zurück ins Leben mit einer Depression? Mit einer Psychose? Sandrine und Sara berichten über ihre Erfahrungen und darüber, was ihnen geholfen hat. „Meine Stimmen haben mir eingeflüstert, draußen ist alles schlecht“, sagt Sara. Zwei Jahre verließ sie das Haus nicht. Sandrine sagt über ihre Depression: „Es ist, als tauchte ich im Wasser, will nach oben und bin am Grund festgebunden.“ 9,5 Millionen Menschen in Deutschland sind von Depressionen betroffen. Vor allem bei jüngeren Menschen ist seit Corona ein Anstieg zu erkennen. Seltener sind Psychosen wie die Schizophrenie mit Halluzinationen, Verfolgungswahn, Stimmenhören und Fehleinschätzungen der Wirklichkeit. Rund 800.000 Menschen sind in Deutschland davon betroffen. In „37°Leben – Comeback: Die Psyche“ erzählen die Protagonistinnen Sandrine und Sara, was ihnen dabei geholfen hat, nach jahrelanger Beeinträchtigung zurückzufinden ins Leben. (Text: 3sat)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 20.08.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 23.08.2026 ZDF
  • Folge 220 (27 Min.)
    „Ich hatte rund 50.000 Euro Schulden“, sagt Celina (l.). „Ich habe in Berlin in den Tag hinein gelebt und das Leben genossen.“
    Zehntausende Euro Schulden trotz Arbeitslosigkeit: Celina und Stefan erzählen, wie sie in die Schuldenfalle geraten sind – und wie es ihnen gelungen ist, sich herauszuarbeiten. Mit 16 zieht Celina daheim aus. In Berlin lebt sie von Bürgergeld und Schulden. 50.000 Euro sind es am Ende. Stefan leiht sich bei der Bank 25.000 Euro, um mit Kryptowährungen zu spekulieren. „Ich habe das Geld einfach verloren“, sagt er. „Ich habe nach der Lehre den Entschluss getroffen, das Arbeiten zu beenden und reich zu werden“, erklärt Stefan. Unter einem Vorwand bekommt er 25.000 Euro bei der Bank und kauft Krypto. Doch dann ist alles weg. „Ich zahle es heute noch ab.“ Celina beschreibt sich als „rebellisches Kind“. Als Jugendliche zieht sie mit einem Freund nach Berlin. Doch schnell ist sie in den roten Zahlen, hat Schulden bei der Miete, der Krankenkasse, bei Kreditkarten. Erst nach Jahren bekommt sie ihre Finanzen in den Griff. 5,7 Millionen Erwachsene in Deutschland sind überschuldet. Besonders betroffen sind junge Menschen. (Text: 3sat)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 20.08.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 30.08.2026 ZDF
  • Folge 221 (27 Min.)
    Schlafprobleme, Panikattacken, Herzrasen – Spielsucht, Heimlichkeit und ständige hohe Verluste führten bei Tom zu gesundheitlichen Problemen.
    Am Anfang war es nur ein Spiel. Doch dann war es mehr. Tom und Simon waren spielsüchtig. Trotz Scham und Heimlichkeit konnten sie lange nicht aufhören. Nur mit Mühe fanden sie heraus. Spielsucht hat viele Ausprägungen: Drei Viertel aller Jugendlichen spielen Videospiele. Jeder zehnte von ihnen ist gefährdet, davon nicht mehr loszukommen und alles andere zu vernachlässigen. 1,3 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Glücksspielstörung. Sie spielen an Automaten oder machen Sportwetten, haben dadurch gesundheitliche oder finanzielle Probleme. Bei den 18- bis 25-Jährigen zeigt jeder fünfte eine problematische oder süchtige Nutzung von Gaming, Social Media oder anderen Online-Angeboten. „In die Spielhalle zu gehen, war wie nach Hause kommen“, erzählt Tom. „Man ist nachts hin, hatte vorher Geld bei der Bank geholt und nun diese Glücksgefühle: Man könnte ja was gewinnen.“ „Ich habe meinen Eltern nie erzählt, wie mein Studium wirklich läuft“, sagt Simon. Statt zu studieren, spielte er das Videospiel „League of Legends“. Im Studium war er isoliert und einsam, online aber von anderen anerkannt: „Ich habe nichts anderes mehr gemacht.“ (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 20.08.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 06.09.2026 ZDF
  • Folge 222 (30 Min.)
    Jaqueline (32), (l.) übernimmt mit 24 Jahren das Sorgerecht für ihre zwölf Jahre jüngere Schwester Caithlen (20), (r.).
    Jacqueline ist 24, als sie ihre zwölf Jahre alte Schwester Caithlen zu sich holt und das Sorgerecht erstreitet. Was die Mutter zu Lebzeiten versäumt hat, fehlt jetzt in der Persönlichkeitsbildung. Jacqueline übernimmt Verantwortung für Caithlen, wo ihre Mutter die Fürsorge schuldig blieb. Die Schwestern erzählen aus jeweils ihrer Sicht von Vernachlässigung, Enttäuschung und Sehnsucht – und davon, wie sie zwischen Verletzung und Vergebung ihren eigenen Weg suchen. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 11.09.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 13.09.2026 ZDF
  • Folge 223 (25 Min.)
    „37°Leben“ begleitet Jannis (r.) auf seinem Weg in die Therapie. Gemeinsam mit Psychotherapeut Daniel Wagner (l.) wagt er den Schritt und setzt sich in den Sitzungen mit seinem negativen Selbstbild auseinander. Er lernt, sich selbst mehr zu akzeptieren.
    Jannis (23) lebt mit der Angst, wegen seines Aussehens negativ bewertet zu werden. Der Blick in den Spiegel kostet ihn an manchen Tagen viel Überwindung. Das will er in einer Therapie ändern. Als Schüler wurde er wegen seines Gewichts gehänselt und ausgegrenzt. Über mehrere Jahre nahm er stark ab und treibt seitdem intensiv Sport. Trotzdem kämpft er mit seinem Selbstbild: Wenn er heute in den Spiegel schaut, sieht er immer noch den Jannis von früher. „37°Leben“ begleitet den Lehramtsstudenten aus Wolfenbüttel, der nebenher im Irish Pub jobbt und sich vorstellen kann, auch als Schauspieler zu arbeiten, auf seinem Weg in die Therapie. Gemeinsam mit Psychotherapeut Daniel Wagner wagt Jannis den Schritt und setzt sich in den Sitzungen mit seinem negativen Selbstbild auseinander. Er lernt, sich selbst mehr zu akzeptieren. Die Geschichte von Jannis ist die dritte Folge von „37°Leben: Facing Fear“. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 20.09.2026 ZDF
  • Folge 224 (30 Min.)
    Hang (33) entscheidet sich bewusst dafür, in Ostdeutschland zu leben – auch wenn sie dort rassistische Erfahrungen macht.
    Sie haben die DDR nie erlebt und doch spüren sie: Ostdeutsche Wurzeln prägen. Siska, 27, und Hang, 33, fühlen sich wohl in ihrer Heimat, gleichzeitig suchen sie nach ihrer Identität. Siska stammt aus einem kleinen Dorf im Erzgebirge. Erst als Studentin in Freiburg (Breisgau) wird ihr bewusst: „Ja, ich bin ostdeutsch, anders als meine Kommilitoninnen.“ Deshalb will sie Brücken bauen – auch durch die Initiative „Wir sind der Osten“. Hang, 33, nennt Dresden ihre Heimat. Dort wächst sie auf, arbeitet heute als Fremdsprachenlehrerin. Als Tochter vietnamesischer Vertragsarbeiter wusste sie lange nicht, wer sie ist: Deutsche, Vietnamesin oder Viet-Deutsche? Keine der drei Kulturen schien zu passen. Im Film begibt sie sich auf Spurensuche, fährt nach Radebeul, wo ihre Eltern 1987 ankamen. Sie weiß: „Mein Leben ist gut und hier in Dresden“ – ohne altes Rollendenken, ohne Unterordnung der Frau unter den Mann. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 27.09.2026 ZDF
  • Folge 225 (30 Min.)
    Luisa (31) aus Leipzig muss als alleinerziehende Mutter und Lieferfahrerin jeden Monat rechnen.
    Luisa (31) aus Leipzig muss als alleinerziehende Mutter und Lieferfahrerin jeden Monat rechnen. Yuna (23) aus Frankfurt arbeitet als Pflegekraft plus Nebenjob. Beide sind knapp bei Kasse. Luisa hat zwei Söhne und versucht, mit ihrem Geld bis zum Monatsende durchzukommen. Yuna arbeitet in der Kinderklinik, jobbt zusätzlich und engagiert sich gewerkschaftlich. Beide geben alles – doch für Miete, Schulden und Lebensmittel reicht ihr Einkommen kaum. Luisa und ihre kleine Familie sind auf staatliche Hilfe angewiesen. Ihre beiden Kinder benötigen besondere Unterstützung. Der familiäre Alltag ist eng getaktet: Schule, Kita, Therapien, Jugendamt, Familienhilfe – und dazwischen die Arbeit auf dem Fahrrad, um finanziell über Wasser zu bleiben. Yuna arbeitet auf der Kinderstation der Uniklinik Frankfurt am Main. Neben ihrem Drei-Schicht-System jobbt sie zusätzlich in einem Escape Room. Gleichzeitig engagiert sie sich gewerkschaftlich und kämpft für bessere Bedingungen in der Pflege. Das Leben und Wohnen in der Großstadt ist teuer, hinzu kommen Schulden, die sie abstottern muss. Wenn sie mit Freunden ausgeht, bezahlen oft die anderen. Zwei Frauen, zwei unterschiedliche Lebenssituationen – und eine gemeinsame Erfahrung: Arbeit allein schützt nicht vor existenziellen Nöten. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 04.10.2026 ZDF
  • Folge 226 (30 Min.)
    2024 gerät Schirin (31) in eine finanzielle Schieflage und muss ihren Geschenkeladen bei Dresden schließen. Dank Familie und Stammkunden schafft die Geschäftsfrau den Neustart. Ihr Vater und ein Anwalt unterstützen sie beim Schuldenabbau. Zum Leben bleiben Schirin zurzeit monatlich nur 1.000 Euro.
    Zwischen Unternehmer-Mut und harter Realität: Zwei junge Selbstständige wagen alles – mit hohen Schulden, Millioneninvestitionen und einer ungewissen Zukunft. Lohnt sich die Aufopferung? Schirin (31) hat knapp 100.000 Euro Schulden und kämpft mit ihrem Laden ums Überleben im Einzelhandel. Milchbauer Tim (24) investiert eine Million Euro in seinen neuen Stall. Zwei junge Selbstständige zwischen Hoffnung, Verzicht und schwerer Belastungsprobe. Schon 2024 stand Schirins Selbstständigkeit vor dem Aus: Die Geschäftsfrau gerät in eine finanzielle Schieflage und muss ihren Geschenkeladen bei Dresden schließen. Dank Familie und Stammkunden schafft sie den Neustart. Ihr Vater und ein Anwalt unterstützen sie beim Schuldenabbau. Zum Leben bleiben Schirin zurzeit monatlich nur 1.000 Euro. Tim betreibt mit seinen Eltern und seiner Freundin Tia bei Oldenburg einen Milchviehbetrieb. Doch damit alle vom Milchgeld leben können, braucht die Familie mehr Vieh und einen neuen Stall. Nach vier Jahren Planung ist der nun fertig, doch ob sich die enorme Arbeit rentiert, ist angesichts komplizierter Bürokratie und unberechenbarer Marktbedingungen ungewiss. Die „37°Leben“-Reportage zeigt, wie Schirin und Tim diesem Druck die Stirn bieten und was sie dabei emotional und mental durchmachen und wie die Menschen, die zu ihnen halten, sie dabei unterstützen. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 11.10.2026 ZDF
  • Folge 227 (25 Min.)
    Juliane (34) (M.) mit Tochter Leni (l.) und ihrem Mann Christoph (r.) beim Spielen am Hochbeet.
    Juliane wurde in der Schule jahrelang gedemütigt, Nils über Jahre gemobbt. Beide tragen die Folgen bis heute. Wie lebt man mit einer Vergangenheit, die sich nicht abschütteln lässt? Juliane arbeitet heute als Erzieherin und leitet ein Präventionsprogramm gegen Mobbing. Nils ist Bilanzbuchhalter und lebt mit einer posttraumatischen Belastungsstörung. Nach Jahren des Schweigens suchen beide nach Wegen zurück zu Vertrauen und Selbstwertgefühl. Juliane (34) wird von der Einschulung bis zur 9. Klasse in Süddeutschland von Mitschülerinnen und Mitschülern beleidigt, ausgegrenzt und körperlich angegangen. Die Lehrkräfte seien nicht eingeschritten, sagt sie. Eine Lehrerin zerreißt vor der ganzen Klasse ihr gemaltes Tigerbild. „Das ist viel zu hässlich, um draußen aufgehängt zu werden“, sei die Begründung gewesen. Ihre Eltern glauben ihr und suchen das Gespräch mit der Schule, ein Wechsel ist trotzdem nicht möglich. Heute ist Juliane Erzieherin, leitet ein Präventionsprogramm gegen Mobbing und versucht, Kindern das zu geben, was ihr selbst fehlte. Der Film begleitet sie im Alltag mit ihrem Mann, ihrer Tochter Leni und ihrer Mutter – und bei ihrem großen Hobby: Als Mitglied eines historischen Vereins fühlt sich Juliane auf Renaissance-Festen in historischen Gewändern besonders wohl. Nils (34) wird ab seinem 13. Lebensjahr über Jahre ausgegrenzt, gedemütigt und schließlich Opfer körperlicher Gewalt. Auf einer Hausparty wird er von mehreren Personen angegriffen, seine Nase bricht. Die Folgen dieser Zeit reichen bis in sein heutiges Leben: Nils lebt mit einer posttraumatischen Belastungsstörung, Panikattacken und tiefem Misstrauen gegenüber anderen Menschen. Mehrere stationäre Klinikaufenthalte und eine beginnende Therapie markieren für ihn einen Wendepunkt. Der Film begleitet Nils unter anderem im Schwimmbad, das ihm hilft, zur Ruhe zu kommen, bei Spaziergängen mit seinem Freund Markus und beim Kegeln in seinem Verein – aber auch an Orten seiner Vergangenheit: der alten Wohnsiedlung, dem Bolzplatz und dem Parkplatz, an dem er einst angegriffen wurde. Juliane und Nils verbindet die Erfahrung, über Jahre nicht geschützt worden zu sein – und der Wunsch, sich ihre Stimme und ihr Selbstwertgefühl zurückzuerobern. Mobbing gilt oft als Schulhofphänomen – dabei reichen seine Folgen häufig weit ins Erwachsenenleben hinein. Rund jede dritte Person in Deutschland gibt an, im Laufe ihres Lebens Mobbing erlebt zu haben. Besonders betroffen sind junge Erwachsene, oft im Übergang von der Ausbildung in den Beruf – der Arbeitsplatz gilt heute als häufigster Tatort. Wissenschaftliche Langzeitstudien zeigen: Wer in der Schulzeit gemobbt wurde, trägt im Erwachsenenalter ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko für Depressionen, Angststörungen und ein geringes Selbstwertgefühl. Schätzungen zufolge sind zehn bis 20 Prozent aller Schülerinnen und Schüler wiederholt betroffen – die Auswirkungen können noch Jahre nach dem Schulabschluss bestehen. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 18.10.2026 ZDF
  • Folge 228 (30 Min.)
    Die preisgekrönte Glaubens-WG geht in die zweite Runde: Sechs junge Menschen, sechs Weltanschauungen, eine WG. Was eint sie diesmal, was trennt sie? Große Lebensfragen, unterschiedliche Glaubenswelten und überraschende Begegnungen: In sechs Folgen diskutieren die Bewohnerinnen und Bewohner über Tod, Trennung, Krieg und Klimakrise. Prominente Gäste sorgen für neue Impulse. Ankunft in Bockwitz, Sachsen: Sechs junge Menschen, die sich nie zuvor begegnet sind, beziehen für eine Woche einen Vierseithof auf dem Land. Judentum, Islam, Christentum, Buddhismus, Hinduismus und Atheismus unter einem Dach – kann das gutgehen? Atheist Denis und Hindu Saran sind die Ersten, die ankommen, und stehen noch etwas unbeholfen bei Snacks und Getränken im Garten unter der Weide. Für eine erste Überraschung sorgt Muslima Doha: Sie reist nicht allein an, sondern bringt ihren kleinen Sohn mit. Als Lien und Titou dazustoßen, weiß man zunächst gar nicht, wer buddhistisch und wer jüdisch ist. Die Nervosität unter den WG-Mitgliedern weicht mit der Ankunft der evangelischen Frohnatur Laura, die die Runde komplett macht. Doch bevor der Hof bezogen werden kann, muss erst einmal der Weg freigeräumt werden, denn: Ein Meer aus Luftballons, versehen mit Karten, auf denen einschlägige Vorurteile zu Glaube und Religion zu lesen sind, lädt zur ersten hitzigen Diskussion ein. Was ist heiße Luft – und wo steckt Wahrheit drin? Und warum ist da immer dieser eine Elefant, der sich Nahostkonflikt nennt? Beim „ersten Abendmahl“ wird weiter diskutiert: Auf die Teller wurden Fragen geschrieben, zu denen sich die Sechs während des Essens positionieren und über die sie ins Gespräch kommen. Der Abend zeigt: Hier wird noch einiges auf den Tisch kommen. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 25.10.2026 ZDF

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